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Landschaft von Ostfriesland
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Neuigkeiten aus der Landschaftsbibliothek

Vorabinformation: Sommerpause

Schon einmal vorab zum Planen: Wie in jedem Jahr bleibt die Landschaftsbibliothek einige Wochen während der niedersächsischen Sommerferien geschlossen.

 

Unsere Sommerpause dauert diesmal
vom   0 3 .   bis zum   2 7 .   A U G U S T   2 0 2 1 .

 

Ansonsten gelten die regulären Öffnungszeiten.

 

Ausleihtheke geöffnet

 

Die Ausleihtheke der Landschaftsbibliothek ist zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

 

Es können Ausleihen zurückgegeben und vorbestellte Medien ausgeliehen werden. Eine Nutzung des Lesesaals und Freihandbereichs sind zurzeit nicht möglich.

 

Bitte bestellen Sie Bücher usw. aus unserem Magazin wie gewohnt über den Online-Katalog selbst. Medien, die im Freihandbereich stehen, können Sie unter Angabe der Signatur per E-Mail bestellen. Die Abholung kann jeweils ca. 30 Minuten nach den Magazinzeiten erfolgen.

    

 

--- Anfragen zu Beständen des Bildarchivs sind aus personellen Gründen bis auf Weiteres nicht möglich. --- 

 

 

Buch des Monats Juli / August

"Wer spielt mit"

Der Rundbrief der Beratungsstelle für Laienspiel in Jugendgruppen und Schulen von Irma und Jakob Raveling, 1951-1959

In der ersten Hälfte der 1950er Jahre erlebte das Laienspiel vor allem in den ostfriesischen Schulen einen starken Aufschwung, und 1953 wurde der vierte Ostfriesentag unter Beteiligung von Schulen und Jugendgruppen nicht nur mit Volkstanz und Singen, sondern auch mit Laienspiel abgehalten. Das ist vor allem das Verdienst von Irma und Jakob Raveling, einem Lehrerehepaar aus Westermoordorf.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren auch die Kinder in Ostfriesland durch Kriegserlebnisse traumatisiert und durch Schulausfälle "verwildert". Ein Norder Schulrat bezeichnete insbesondere die Landkinder als "außerordentlich schwerfällig". Auch im Landkreis Norden war man sich dieses Problems bewusst, und der Kreisjugendpfleger Karl Fischer bemühte sich bereits kurz nach dem Krieg um eine Organisation der Jugendarbeit im Landkreis. Die Rezepte dafür schlossen sich an Jugendbewegung und Reformpädagogik der 1920er Jahre aber auch an die Erfahrungen in der Hitlerjugend an: Neben Volkslied und Volkstanz sollte "auch das gute Laienspiel, das aus der Gemeinschaft kommt und zur Gemeinschaft führt und dadurch echtes Volkstum vermittelt und erhält" gefördert werden. Die vormals militarisierte Jugend sollte "auch zu den musischen Dingen" hingeführt werden, um "ihrer Freizeitgestaltung und ihren Heimabenden Form und Inhalt geben zu können". (Details ...)

 

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