OSTFRIESISCHE LANDSCHAFT - REGIONALVERBAND FÜR KULTUR, WISSENSCHAFT UND BILDUNG
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Landschaft von Ostfriesland
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Neuigkeiten aus der Landschaftsbibliothek

Aktuelle Benutzungsbedingungen

 

Die Ausleihtheke der Landschaftsbibliothek ist zu den gewohnten Öffnungszeiten für alle zugänglich. Für Geimpfte, Genesene und Getestete sind darüber hinaus auch der Freihandbereich und der Lesesaal wieder geöffnet ("3G-Regel"). Außerdem gelten in beiden Fällen die bekannten Abstands- und Hygieneregeln, und es ist eine medizinische Maske zu tragen ("AHA-Regeln"). Am Arbeitsplatz im Lesesaal entfällt die Pflicht zum Tragen der Maske.

  

Bitte bringen Sie einen gültigen Nachweis Ihrer Impfung oder Genesung bzw. den Nachweis eines negativen Schnelltests mit, der nicht älter als 24 Stunden ist, wenn Sie das vollständige Angebot der Landschaftsbibliothek nutzen möchten. Eine Rückgabe von Ausleihen und die Abholung vorbestellter Medien ist auch ohne einen dieser Nachweise möglich.

 

--- Anfragen zu Beständen des Bildarchivs sind aus personellen Gründen bis auf Weiteres nicht möglich. --- 

 

 

Vortrag am 20. Sep. 2021: Emder Jahrbuch

Dr. Michael Hermann

Am 20. September 2021 findet der erste Vortrag der Landschaftsbibliothek Aurich und des Niedersächsischen Landesarchivs -Abteilung Aurich- im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Landeskundliche Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands" nach der Pandemiepause statt. Bitte beachten Sie die Veranstaltungsbedingungen ("AHA"- und "3G"-Regeln sowie Vorab-Anmeldung - siehe unten):

 

Dr. Michael Hermann (Aurich): 100 Bände Emder Jahrbuch - Die Entwicklung der historischen Zeitschrift für ostfriesische Landeskunde im Beziehungsgeflecht zwischen "Kunst", Staatsarchiv und Ostfriesischer Landschaft

 

Das Emder Jahrbuch gehört zu den ältesten Zeitschriften für historische Landeskunde in Niedersachsen. Seitdem es 1872 aus der Taufe gehoben wurde, haben Generationen von Geschichtsinteressierten, Historikern und Archivaren hier ihre Beiträge zur Geschichte Ostfrieslands veröffentlicht. Jann Berghaus, Präsident der Ostfriesischen Landschaft, bezeichnete es 1949 als einen "Ausdruck geistig-kulturellen ostfriesischen Lebens" und Anton Kappelhoff 1967 als "Fundgrube der historischen und volkskundlichen Forschung Ostfrieslands". Nachdem vor einem Jahr der 100. Band des Jahrbuchs erschienen ist, betrachtet Michael Hermann in seinem Vortrag die Entwicklung der einzigen wissenschaftlich-historischen Zeitschrift für die Region Ostfriesland und beleuchtet dabei das Beziehungsgeflecht zwischen der Emder "Kunst", Staatsarchiv Aurich und Ostfriesischer Landschaft, die bis in die 1990er Jahre für die Herausgabe des Emder Jahrbuchs maßgeblich verantwortlich waren. (Details ...)

 

Der Vortrag findet wie üblich im Landschaftsforum statt, beginnt um 19.30 Uhr und kostet EUR 4,00 Eintritt. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der Hygieneregeln statt. Gesichtsmasken (medizinische oder FFP2-Masken) dürfen nur sitzend abgenommen werden. Zugelassen sind nur nachweislich geimpfte, genesene oder getestete Personen (negativer, maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder negativer, maximal 48 Stunden alter PCR-Test).

 

Da derzeit nur 50 Teilnehmer für den Vortragssaal zugelassen werden können, bitten wir um vorherige Anmeldung bei Frau Heidrun Oltmanns (oltmanns [at] ostfriesischelandschaft.de). 

  

Buch des Monats September

Der "Reineke Voß" in ostfriesischem Platt?

Eine Bearbeitung von Karl Tannen von 1861

Etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es an der Nordseeküste einerseits die begründete Angst der Verdrängung des Plattdeutschen, und andererseits wurde das Plattdeutsche gleichzeitig Teil einer neuen, eigenen ostfriesischen Identität. Im Zuge dieser Aufwertung der Regionalsprache veröffentlichte der aus Leer stammende Karl Tannen 1861 eine plattdeutsche Bearbeitung des Versepos "Reineke Voß" auf der Basis einer berühmten mittelniederdeutschen Fassung. Das schmale, schön gesetzte Bändchen erschien 1861 im Bremer Verlag von Heinrich Strack. Tannens Ziel war, die plattdeutsche Sprache und Literatur durch die Vereinnahmung des "Reineke Voß" aufzuwerten. Der niederdeutsche Lyriker und Schriftsteller Klaus Groth (1819-1899) schreibt im Vorwort dieser Ausgabe, die Bearbeitung sollte dazu beitragen, "den wieder erwachten Sinn für den [niederdeutschen] Schatz an Sprache und Poesie" zu stärken und veredeln. (Details …)

  

Franz Wilhelm Miquèl
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