OSTFRIESISCHE LANDSCHAFT - REGIONALVERBAND FÜR KULTUR, WISSENSCHAFT UND BILDUNG
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Landschaft von Ostfriesland
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Neuigkeiten aus der Landschaftsbibliothek

Geänderte Nutzung der Bibliothek

 

Die Landschaftbibliothek ist unter Auflagen wieder geöffnet. Dazu gehören vor allem:

  

  • die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregelungen
  • das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung
  • eine Beschränkung der Anzahl der gleichzeitig Anwesenden
  • die Dokumentation der Nutzung durch Erfassung von Namen und Kontaktdaten

 

Ansonsten gelten die regulären Öffnungszeiten.

  

Buch des Monats Oktober

Der erste ostfriesische Taschenatlas

Die ostfriesischen Karten aus dem Topographischen Atlas August Papens, 1840-1844

Die Landschaftsbibliothek in Aurich besitzt aus dem Nachlass von Jan Luiken Oltmann einen Pappschuber mit sieben ostfriesischen Karten. Sie gehören in den Zusammenhang des Gesamtwerks des "Topographischen Atlas des Königreichs Hannover und Herzogthums Braunschweig" von August Papen, der mit 66 Blättern zwischen 1832 und 1848 entstanden ist. Die ostfriesischen Karten aus dem Schuber sind von H. Wolff, Carl Jättnig, Wild jun. und Wilhelm Brose in den Jahren 1840 bis 1844 gestochen und in Hannover publiziert worden. Ganz offensichtlich sind die Karten verwendet worden, denn die drei Ausgaben von Aurich, Emden und Leer weisen deutliche Gebrauchsspuren auf, während z.B. die Karte Neu Schanz mit nur einem kleinen Ausschnitt des südwestlichen Rheiderlands völlig unbenutzt wirkt. Von ihrem Besitzer sind sie für den Alltagsgebrauch im "Taschenatlas-Format" offensichtlich zu einem Buchbinder gegeben worden. Dieser hat, was nicht so unüblich war, die Karten jeweils in acht Ausschnitte geteilt und auf Leinen aufgezogen. Das Besondere dieser Ausgabe ist aber, dass die Karten am Rand verkleinert wurden. Zur Identifizierung der Einzelkarte hat man die Kartenüberschrift, die ursprünglich über dem Schmuckrand der Karte angebracht war, sauber ausgeschnitten auf die obere Rückseite der gefalteten Karte aufgeklebt. Auf der unteren Rückseite der Faltkarte ist der Maßstab angebracht, der ursprünglich unterhalb der Karte zu lesen war. Etwas verkleinert lässt sich die Karte bequem auf ein Achtel ihrer eigentlichen Größe falten und in dem extra dafür angefertigten Schuber unterbringen, der in eine Rocktasche passt. Weggeschnitten wurden in diesem Format die ansonsten durchgängig vorhandene Kartennummerierung und der Hinweis auf die Kupferstecher und Jahr und Ort der Veröffentlichung. Von den acht Papenschen Karten, die den Bereich Ostfrieslands abdecken, fehlt in dieser Sammlung leider die Karte Esens mit dem Küstenbereich und den Inseln zwischen Norden und Wittmund. (Details …)

  

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