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ARCHIV  / Archiv 2019

ARCHIV 2019

Vergangene Veranstaltungen im Jahr 2019

So., 29. 12. 19.00 Uhr Stapelmoor | Kreuzkirche

Konzert zwischen den Jahren

Thomas Bönisch (Oldenburg) - Französische Barockorgel

Ulrike Folch-Bönisch (Oldenburg) - Gesang - Blockflöte

Zum Abschluss des Jahres gestalten Thomas Bönisch (Kapellmeister am Oldenburger Staatstheater) und Ulrike Folch-Bönisch ein Konzert "Zwischen den Jahren" an der französischen Barockorgel, mit Blockflöten und Gesang, bei dem auch das Publikum zum Mitsingen von Weihnachtsliedern eingeladen ist.  

Wolfgang Baumgratz
Winfried Dahlke, Foto: Hinrich Kuper
Orgel Große Kirche Leer

Samstag, 21. Dez. 17.00 Uhr | Große Kirche 

 

Orgelkonzert zum Advent in der Großen Kirche

 

 

Am Samstag, dem 21. Dezember wird um 17.00 Uhr zu einem Orgelkonzert in die Große Kirche zu Leer eingeladen. Wolfgang Baumgratz, Domorganist a.D. aus Bremen und LKMD Winfried Dahlke spielen Orgelwerke zu zwei und vier Händen von J.S. Bach, G.D. Leyding, F. Mendelssohn Bartholdy und G.Fr. Händel. Auf dem Programm stehen festliche Präludien, eingängige Choralbearbeitungen und die berühmte Pastorella von J.S. Bach. Prachtvolle Händel-Bearbeitungen zu vier Händen bilden den klangvollen Abschluss.

 

Das Konzert findet im Rahmen der traditionellen Weihnachtsreise der Domgemeinde Bremen statt. Reiseziel ist diesmal die berühmte historische Orgel in der Großen Kirche, die 2018 abschließend von Orgelbau Ahrend restauriert wurde. Der Eintritt ist frei.

 

Wolfgang Baumgratz, Domorganist a.D. aus Bremen, studierte Kirchenmusik in Heidelberg und Freiburg (A-Examen) sowie Orgel in Amsterdam (Solistenexamen). 1979 wurde er Domorganist in Bremen. 1984 übernahm er als Honorarprofessor an der HfK Bremen die Leitung des Studiengangs Kirchenmusik. Seine Konzerttätigkeit als Organist führte ihn durch zahlreiche Länder Europas. 1990 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten der internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde e. V. (GdO), zu deren Präsident er 1998 gewählt wurde.



Foto vom Adventskonzert 2014 mit dem Tafelklavier von Kulmbach im Vordergrund Foto: Hinrich Kuper

Dienstag, 17. Dezember 17.00 + 20.00 Uhr

 

Weener | Organeum

 

Organeum: Perlende Klassik zum Advent
Heitere Sonaten von Joseph Haydn und Johann Christian Bach

 

 

Hajo Wienroth – Traversflöte
Mathilde van Wijnen – Cello
Winfried Dahlke - Tafelklavier

 

 

Am Dienstag, dem 17. Dezember lädt das Organeum in Weener um 17.00 und um 20.00 Uhr zu den Aufführungen des diesjährigen Adventskonzertes in die stimmungsvoll erleuchteten Räume der Organeum-Villa in der Norderstraße 18 ein.  

 

 

Es musizieren Hajo Wienroth (Traversflöte), Mathilde van Wijnen (Violoncello) und Winfried Dahlke (Tafelklavier). Zum diesjährigen Adventskonzert hat Hajo Wienroth eine heitere Auswahl von Musik der Frühklassik für Traversflöte, Violoncello und Hammerklavier ausgewählt.  

 

 

Auf dem Programm stehen drei erfrischende Sonaten von Joseph Haydn und eine liebliche Sonate des jüngsten Bach-Sohnes Johann Christian, der in Mailand und London große Erfolge hatte und als Wegbereiter der Klassik gilt.

Diese Kompositionen sind vielgestaltig im Ausdruck, spielfreudig und einfach bezaubernd. Das Tafelklavier und die historischen Instrumente der Solisten lassen die Epoche der frühen Klassik in den schmuckvollen Räumen des Organeums farbenreich aufleben.

 

 

Im Anschluss an die Aufführungen sind die Besucher eingeladen, bei Punsch und Gebäck die einzigartige Atmosphäre des illuminierten Hauses und des dahinterliegenden Gartens zu genießen.

 

 

Das Adventskonzert wird wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen zweimal zur Aufführung kommen, um 17.00 und um 20.00 Uhr. Es wird in den Räumen des Hochparterres musiziert, die über einen Treppenlift auch barrierefrei erreicht werden können.

 

 

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 12,- €, ermäßigt 8,-€.

 

Es wird empfohlen, Eintrittskarten zu reservieren.

Telefon Organeum: 04951/912203

 

 

 

 

Sonntag, 1. Dez. 17.00 Uhr Rhede Alte Kirche

Weihnachtskonzert mit dem Ensemble Bell'arte Salzburg

Monika Mauch - Sopran, Annegret Siedel - Violine, Christian Zincke - Viola da Gamba, Michael Freimuth - Theorbe und Margit Schultheiß - Italienische Orgel bringen in der wunderschönen Alten Nikolauskirche Werke von Biber, Buxtehude, Frescobaldi, Telemann, Purcell, Walter und anderen zu Gehör.

Das Konzert wird vom Landkreis Emsland veranstaltet. Der Eintritt beträgt 10 €, für Jugendliche 5,-€.

 

 

So., 17.11. 17.00 Uhr | Weener Georgskirche

Arp Schnitger - Der Atem Gottes

Erzähltheater von und mit Kai-Uwe Hanken in der Georgskirche


Weener.
Über 300 Jahre nach ihrer Erschaffung bekommt die Schnitger-Orgel in Weener Besuch von ihrem alten Baumeister: Kai-Uwe Hanken schlüpft in die Rolle von Orgelbauer Arp Schnitger und präsentiert sein Erzähltheater „Der Atem Gottes“ nun auch in der Georgskirche. Am Sonntag, 17. November, findet hier eine Benefiz-Vorstellung für die Restaurierung der Orgel statt. Beginn ist um 17 Uhr.
Vom gottesfürchtigen Handwerker zum gefeierten Genie: Arp Schnitger gilt als der bedeutendste Orgelbauer Norddeutschlands, dessen Arbeiten in ganz Europa geschätzt und gefragt waren. Auch in Weener hat er seine Spuren hinterlassen: Im Jahre 1710 entstand hier sein Spätwerk in der Georgskirche, damals maßgeblich von Schnitgers Sohn Arp den Jüngeren gefertigt. Mittlerweile ist das Instrument stark sanierungsbedürftig. Aus Sorge um sein Werk kommt Schnitger daher nach Weener zurück und hofft auf viele Besucher bei der Benefiz-Vorstellung. Der Reinerlös der Veranstaltung wird für die Orgel-Sanierung gespendet.


Karten gibt es für 15 Euro bei der Buchhandlung Klinkenborg und bei der RZ-Geschäftsstelle in Weener.


Das Erzähltheater „Schnitger – Der Atem Gottes“ wurde dreimal mit großem Erfolg in der Ludgerikirche Norden aufgeführt. Das Ein-Personen-Stück wird musikalisch begleitet von Ocko Grensemann (Rechtsupweg) an der Orgel. Harry de Winter aus Wymeer wird die Orgel effektvoll in Szene setzen. In einer Nebenrolle ist Hankens Tochter Famke (15) zu sehen.


„Der Atem Gottes“ beschreibt auf authentische wie dramatische Weise das Leben und Wirken Schnitgers, dessen Todestag sich im Sommer zum 300. Mal jährte. Von den Anfängen als einfacher Tischler in seinem Heimatdorf und der ersten Inspiration zum Orgelbau über die ersten Erfolge und Triumphe als Meister seiner Zunft bis hin zum gnadenlosen Konkurrenzkampf mit anderen Orgelbauern und harten Schicksalsschlägen spannt díe Geschichte einen Bogen.

 

Benefizaufführung für die geplanten Arbeiten an der Arp Schnitger - Orgel

Einritt: 15,-€

 

 

Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 Foto: W.Dahlke
W. Dahlke Foto: Hinrich Kuper
Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 Foto: W.Dahlke

So., 10.11. 16.00 Uhr | Bellingwolde Magnuskerk

Festliche Praeludien und innige Choralvariationen von Georg Dietrich Leyding, Georg Böhm und Johann Sebastian Bach.

 

Am Sonntag, dem 10. November wird um 16.00 Uhr zum Orgelkonzert in die Magnuskerk des malerischen niederländischen Grenzortes Bellingwolde eingeladen.

LKMD Winfried Dahlke interpretiert die selten gespielten Werke des Braunschweiger Organisten Georg Dietrich Leyding, die sich durch Spielfreude und besondere Originalität auszeichnen. Von Leyding sind drei Praeludien in C-Dur, Es-Dur und B-Dur überliefert, eine Choralvariation über „Von Gott will ich nicht lassen“ und eine Choralbearbeitung über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“.

 

Zu diesen Kompositionen gesellen sich kompositorisch verwandte Werke von Georg Böhm und von Johann Sebastian Bach. Von Georg Böhm kommt die berührend schöne Variationsreihe über „Freu dich sehr, o meine Seele“ zu Gehör und die Choralbearbeitungen über „Auf meinen lieben Gott“ sowie das Praeludium g-Moll. Aus dem Jugendwerk Johann Sebastian Bachs kommt das Praeludium in C-Dur zur Aufführung, das durch dessen signalhaftes Thema den Beinamen „Feuerwehr-Präludium“ bekommen hat.

Der Eintritt beträgt inklusive Kaffee- und Teepause 7,-€ und kommt der Konzertkommission Bellingwolde zugute.

 

Das Organeum in Weener gestaltet in Kooperation mit der dortigen Gemeinde jährlich zwei Orgelkonzerte in der gotischen Magnuskerk zu Bellingwolde (NL). Anziehungspunkt dieser Konzerte ist die Schnitger & Freytag-Orgel von 1797, die zu den besterhaltenen Denkmalorgeln der Ems-Dollart-Region zählt. Die Musik erhält durch den Originalklang der Schnitger & Freytag-Orgel eine sehr expressive Wirkung. Die Orgel wird in einer Vielfalt von Einzelstimmen und wechselnden Ensembleregistrierungen erklingen.

 

Sonntag, 3. November 2019  17.00 Uhr | Weener Georgskirche

Von Norddeutschland nach Leipzig

 

Am Sonntag, dem 3. November wird um 17.00 Uhr zum letzten Sonntagskonzert der Saison in die Georgskirche Weener eingeladen. Stephan Leuthold, Domorganist am St. Petri-Dom in Bremen, gestaltet unter dem Titel „Von Norddeutschland nach Leipzig“ ein Konzert mit Werken von D. Buxtehude, N. Bruhns, G. Böhm, J.S. Bach und F. Mendelssohn Bartholdy.

 

Den Auftakt machen drei norddeutsche Werke der Schnitger-Zeit: die Toccata d-Moll von Buxtehude, gefolgt von Böhms Choralvariationen über „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und dem anschließenden glanzvollen G-Dur-Praeludium von Bruhns.

 

Die zweite Programmhälfte ist Orgelwerken aus Leipzig gewidmet: von J.S. Bach erklingen drei Orgelchoräle aus dem 3. Teil der Clavierübung über Luthers Liedfassung zum Kyrie. Daran schließt die empfindsame Triosonate in Es-Dur an, bevor im Schlusswerk der Bach-Wiederentdecker Mendelssohn Bartholdy zu Gehör kommt. Stephan Leuthold interpretiert eine Sonate d-Moll über „O Haupt voll Blut und Wunden“ deren Vervollständigung durch Rudolf Lutz auf einem Fragment von 1840 beruht. Stephan Leuthold hat die ausgewählten Werke beziehungsreich zusammengestellt und nutzt darin die Charakteristik der Orgel zu einem stilistischen weit gespannten Programm.

 

Stephan Leuthold ist seit 2014 Domorganist in Bremen und lehrt an der dortigen Hochschule der Künste. Er studierte Kirchenmusik, Orgel, Cembalo und Continuospiel/Alte Musik in Dresden, Hannover, Stuttgart und Trossingen. Seine Orgellehrer waren Dietrich Wagler, Prof. Ulrich Bremsteller und Prof. Bernhard Haas. Das Solistenexamen schloss er im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. 1997 gewann er den 1. Preis beim Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg/Sachsen. 

 

Stephan Leuthold konzertiert als Organist und Cembalist im In- und Ausland. Mit dem Vokalsolistenensemble „Gli Scarlattisti“ verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit, ebenso mit dem Bach Collegium Stuttgart. Er ist seit 2004 Dozent für Cembalo und Continuo bei den Bachakademien in Donetsk/Ukraine. 

 

Der Eintritt zum Sonntagskonzert ist frei - Am Ausgang wird um eine Spende zur Fortführung der Reihe gebeten.

 

 

Sonntag, 6. Oktober 2019  17.00 Uhr | Weener Georgskirche

„Silberton“: Konzert für Diskantviole und Orgel in der Georgskirche

 

 

Am Sonntag, dem 6. Oktober wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert in die Georgskirche Weener eingeladen. Mit einem Ensemblekonzert erinnern Ingelore Schubert (Arp Schnitger-Orgel) und Hans-Georg Kramer (Diskantviole) an die Jubiläen zweier berühmter Instrumentenbauer. Der Tiroler Geigenbauer Jakob Stainer wurde vor 400 Jahren geboren und schuf Instrumente, deren Ruhm den italienischen Meistern Stradivari und Amati gleichkommt. Der Orgelbauer Arp Schnitger starb vor 300 Jahren. Diese beiden Zeitgenossen schufen Instrumente von besonderem Klang, dem „Silberton“, wie die beiden Künstler ihr Programm überschreiben.

 

Ingelore Schubert und Hans-Georg Kramer spielen italienische, deutsche und englische Kammermusik und Solowerke des 17. und 18. Jahrhunderts. Es erklingen selten zu hörende Werke von Biagio Marini, Henry Purcell, Johann Adam Reincken, Silvestro Ganassi, Nicola Matteis, Dieterich Buxtehude, Heinrich Schmelzer, Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Joseph Haydn und Carl Friedrich Abel.

 

Hans-Georg Kramer studierte bei Johannes Koch, August Wenzinger und Wieland Kuijken. Er war von 1988 bis 2003 Dozent an der Folkwang-Hochschule. Er ist der einzige Musiker, der sich auf das solistische Spiel der italienischen Renaissance-Diskantviole spezialisiert hat. Er spielt eine Diskantviole nach Jakob Stainer, von C. Brosse in höchster Meisterschaft gebaut. Als Leiter des Marais Consort unternimmt H.-G. Kramer Tourneen und Aufnahmen in ganz Europa.

 

Ingelore Schubert studierte bei Gisela Gumz und Ton Koopman. Sie ist Dozentin für Historische Tasteninstrumente und Generalbass-Spiel an der Hochschule für Künste Bremen. In Konzerten Konzerte und Aufnahmen als Cembalistin des Marais Consort konzertiert sie regelmäßig auf herausragenden historischen Orgeln.

 

Der Eintritt ist frei - Am Ausgang wird um eine Spende zur Fortführung der Reihe gebeten.

 

 

Samstag, 21. September 9.00 – 18.00 Uhr

 

Orgeln von nationaler Bedeutung

Orgelreise nach Emden-Larrelt, Loppersum (D) und  Leer (Große ref. Kirche, kath. Kirche St. Marien)

Das Organeum in Weener lädt am 21. September von 9.00 – 18.00 Uhr zur nächsten und letzten Orgelreise dieses Jahres ein. Unter dem Titel „Orgeln von nationaler Bedeutung“ führt die Busreise nach Larrelt, Loppersum und Leer (Große Kirche und St. Marien).

Drei der Orgeln, die auf dieser Reise besucht werden, wurden 2018 durch ein Sonderprogramm des Bundes gefördert und somit als Instrumente von nationaler Bedeutung gewürdigt.

In Larrelt ist die Klangwelt der Renaissance gegenwärtig. Im Orgelgehäuse von Gerd Sieben Janssen ist ein wertvolles Pfeifenwerk aus Renaissance und Barock bewahrt. In Loppersum wurde die Gebrüder Rohlfs – Orgel von 1868 abschließend restauriert. Dabei konnte die ursprüngliche Disposition wiedergefunden werden. Mit freiem Pedal weist diese klangschöne Orgel stilistisch schon in die Romantik.

Die Ahrend & Brunzema – Orgel in St. Marien hat als Frühwerk dieser Werkstatt den internationalen Ruhm begründet, denn sie wurde 1959 im niederländischen Scheveningen von Gustav Leonhardt im Eröffnungskonzert gespielt. Diese einzigartige Orgel wurde mit ins Programm genommen, da die vorgesehene Orgel in Rorichum wegen eines Terminversehens nicht besucht werden kann.

Die Orgel in der Großen reformierten Kirche zu Leer wurde durch die 2018 abgeschlossene Restaurierung durch Hendrik Ahrend zu einem prächtigen Gesamtkunstwerk im Barockstil und ist mit 48 Registern auf 4 Manualwerken und Pedal die größte Orgel Ostfrieslands.

LKMD Winfried Dahlke erläutert die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt die Klangfarben vor und lässt die Instrumente mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklingen. Der Kostenbeitrag für die Orgelexkursionen mit dem Bus beträgt pro Person: 34,-€, für Schüler und Studenten ermäßigt 15,- €, auf Wunsch zuzüglich Mittagessen in Rorichum.

Anmeldung und  Information: ORGANEUM: Tel. 049 51 / 91 22 03

 

 

Sonntag, 1. September 2019  17.00 Uhr | Weener Georgskirche

Sonntagskonzert für Blockflöte und Orgel

Am Sonntag, dem 1. September wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert   an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Francien Janse-Balzer (Orgel) und Maria Norda (Blockflöten) gestalten ein Programm mit Solowerken für Orgel, Blockflöte und im Zusammenspiel beider Instrumente.

 

Der Klangreichtum der Arp Schnitger-Orgel kommt in dem einleitenden Praeludium C-Dur von Johann Tobias Krebs, in der Choralfantasie über „In dich hab ich gehoffet, Herr“ von Franz Tunder und in Choralbearbeitungen von Dieterich Buxtehude zu Gehör. Das Zusammenspiel beider Instrumente ist in glanzvollen altitalienischen Sonaten von G.P. Cima, G. Frescobaldi und G.B. Fontana zu erleben. Eine ganze Reihe von Vogelimitationen über den Kuckuck, den Sperling und die Amsel erklingen in Werken von G. Fr. Händel (Orgelkonzert) und anderen. In den abschließenden Choralvariationen erinnert Francien Janse-Balzer an den berühmten niederländischen Organisten Klaas Bolt.  

 

Francien Janse-Balzer wurde 1959 in Zutphen, in den Niederlanden geboren. Sie studierte von 1977-1981 in Amsterdam bei Klaas Bolt und setzte ihre Studien dann bei Jacques van Oortmerssen fort und legte 1984 ihr Konzertexamen ab. Außerdem studierte sie das Fach Kammermusik an der Ecole Normale de Paris. Von 1982 bis 1993 unterrichtete sie in Papenburg an der Musikschule Klavier, Orgel und Theorie und entfaltete eine umfangreiche Tätigkeit im pädagogischen Bereich sowie im Bereich der Kammermusik. In Weener ist sie seit den 1980er Jahren als Chorleiterin und als Organistin an der lutherischen Kirche tätig sowie als Organistin an der Arp-Schnitger-Orgel in der reformierten Gemeinde. Außerdem engagiert sie sich als Vorsitzende des Förderkreises Organeum in Weener e.V.

 

Der Eintritt ist frei - Am Ausgang wird um eine Spende zur Fortführung der Reihe gebeten.

 

29. August 20.00 Uhr Leer | Kath. Kirche St. Marien

Abschlusskonzert des Internationalen Leeraner Orgelsommers

An der Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959: Eckhart Kuper (Hannover)

 

Im Rahmen des 27. Internationalen Leeraner Orgelsommers 2019 spielt Eckhart Kuper (Hannover) am kommenden Donnerstag, dem 29. August um 20 Uhr an der Ahrend & Brunzema – Orgel in der katholischen St. Marien-Kirche (Bavinkstraße 38 / Ecke Saarstraße).

Unter dem Titel „Konzertante Orgelmusik und Improvisationen zum Fest „Mariä-Himmelfahrt“ bringt Eckhart Kuper Magnificat-Kompositionen von Melchior Schildt und J.S. Bach zu Gehör. Darin eingewoben wird er über die Themen verschiedener Marienlieder ein Concerto improvisieren und das Konzert mit einer freien Improvisation abschließen. Das Wechselspiel von Werken der Musikliteratur und den meisterhaften Improvisationen Eckhart Kupers wird ein besonderes Hörerlebnis bieten. Der farbenreiche Klang der Ahrend & Brunzema-Orgel und die große Akustik der Marienkirche liefern hierfür den idealen Inspirationsraum.

 

Eckhart Kuper (*1961) studierte Kirchenmusik und Komposition in Hannover (A-Examen) und Cembalo in Amsterdam und Hannover (Konzertexamen 1991). Lehrtätigkeit in Bremen, Hannover und Leipzig in Orgelliteratur und –improvisation, Cembaloliteratur, -korrepitition, Generalbass und Hammerflügel und Cembalocontinuo. An Cembalo, Orgel, Clavichord und Hammerflügel konzertiert er als Solist, in Ensembles für Alte Musik und mit verschiedenen Orchestern.

 

 

Der Eintritt zu den Konzerten des 27. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

Orgelexkursion "Romantisches Abendliedersingen"

Esklum: G.S. Janssen-Orgel Foto: W.D.
Driever: Gebr. Rohlfing-Orgel Foto: W.D.
Grotegaste: Furtwängler & Hammer - Orgel (Prospekt G.S. Janssen) Foto: W.D.

Freitag, 23. August 2018 19.30 Uhr – 22.30 Uhr

 

Romantisches Abendliedersingen am Emsdeich  

in Esklum, Driever und Grotegaste (D)

 

individuelle Anreise | Fahrgemeinschaften

 

Abendliche Einkehr in den beschaulichen Dorfkirchen von Esklum, Driever und Grotegaste zum gemeinsamen Hören auf romantische Orgelmusik und zum Abendliedersingen in Verbindung mit liturgischen Nachtgedanken. An die letzte Andacht in Grotegaste schließt sich ein kleiner Umtrunk mit Gelegenheit zum geselligen Austausch an.

Die Orgeln von Esklum, Driever und Grotegaste bilden zusammen die „Straße der Orgelromantik am Emsdeich“.  

 

Esklum  Ev.-ref. Kirche

Gerd Sieben Janssen 1855  8/I/P

 

Driever  Ev.-ref. Kirche

Gebrüder Rohlfing        1885   I/10/P

 

Grotegaste  Ev.-ref. Kirche

1854 (Prospekt) |1919  Furtwängler & Hammer   12/II/P

 

Orgel: LKMD Winfried Dahlke

 

Projektchor / Chorleitung: Silke Greiber

Liturgen: Pastor Busemann-Disselhoff, Pastor Edzard Herlyn
Teilnahmebeitrag frei / Spende erbeten

 

 

Thiemo Janssen Foto: Roland H.A. Wolff
Ahrend & Brunzema-Orgel St. Marien

22. August 20.00 Uhr Leer Kath. Kirche St. Marien 

„Buxtehude & Freunde - Norddeutsche Meisterwerke im "Schnitgerjahr 2019"

An der Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959: Thiemo Janssen (Norden)

 

Im Rahmen des 27. Internationalen Leeraner Orgelsommers 2019 spielt Thiemo Janssen (Norden) am kommenden Donnerstag, dem 22. August um 20 Uhr an der Ahrend & Brunzema – Orgel in der katholischen St. Marien-Kirche (Bavinkstraße 38 / Ecke Saarstraße). Der für diesen Abend erwartete Edoardo Bellotti musste sein Gastspiel leider krankheitsbedingt absagen. Thiemo Janssen interpretiert unter dem Leitwort „Buxtehude & Freunde“ Werke norddeutscher Meister und bezieht sich damit auf das Arp Schnitger Jubiläumsjahr. Den Rahmen bilden das Praeludium in D-Dur und die Toccata d-Moll von Buxtehude. In der Folge wird je nach einem Buxtehude-Stück eine Komposition von Böhm, Bruhns (Praeludium in e), Reincken und Bach eingewoben. Der Klangreichtum der Ahrend & Brunzema-Orgel kommt in den Variationen über „Freu dich sehr, o meine Seele“ von Böhm besonders zur Entfaltung. Der Wechsel von prächtigen Werken im „Stylus phantasticus“ und wunderschönen Choralbearbeitungen lässt die einzigartige Orgel in idealer Weise zur Geltung kommen

 

Thiemo Janssen stammt aus Freiburg und studierte in Hannover, Lyon und Hamburg Kirchenmusik, Musiktheorie, Cembalo und Orgel, u. a. bei U. Bremsteller, L. Robilliard und W. Zerer, bei dem er das Konzertexamen ablegte. Durch Kurse bei Harald Vogel lernte er die norddeutsche Orgellandschaft kennen. Seit 2000 ist er gemeinsam mit seiner Frau Agnes Luchterhandt Organist an der Arp-Schnitger-Orgel der Ludgerikirche in Norden. Bis 2006 unterrichtete er Orgel an der Hamburger Musikhochschule.

Thiemo Janssen ist als Solist und Kursdozent international gefragt. Er konzertiert regelmäßig an bedeutenden Orgeln in Europa, Japan, Korea und den USA, wobei ihm neben der Alten Musik auch die deutsche und französische Orgelsymphonik am Herzen liegt. Mehrere Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren sein vielseitiges Repertoire.  

 

Der Eintritt zu den Konzerten des 27. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

15. August 20.00 Uhr Leer | Kath. Kirche St. Marien 

„Zur Himmelfahrt Mariens“

An der Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959: Ralf Stiewe (Papenburg)

 

Im Rahmen des 27. Internationalen Leeraner Orgelsommers 2019 spielt Ralf Stiewe (Papenburg) am kommenden Donnerstag, den 15. August, um 20 Uhr an der Ahrend & Brunzema – Orgel in St. Marien (Bavinkstraße 38 / Ecke Saarstraße). Damit eröffnet er den abschließenden Reigen von drei Konzerten, in welchen die Klangschönheit der Ahrend&Brunzema- Orgel zu erleben ist, die vor 60 Jahren für das niederländische Scheveningen erbaut wurde und den internationalen Ruhm der Leeraner Orgelbauwerkstatt begründete. In Werken von Hermann Schroeder, Dieterich Buxtehude, Heinrich Scheidemann, Charles Tournemire und J.S. Bach nimmt Stiewe musikalischen Bezug zum Hochfest Mariä Himmelfahrt.

 

Ralf Stiewe studierte Kirchenmusik in Freiburg (A-Examen) und Improvisation in Lübeck bei J. Essl. Von 2002-2015 war er Regionalkantor im Bistum Mainz und initiierte dort den Orgelneubau in der Bonifatiuskirche. Seit 2016 ist er Regionalkirchenmusiker für das Dekanat Ostfriesland in Papenburg und betreut das spektakuläre Orgelprojekt „Walcker-Orgel Gelsenkirchen“ für die dortige St. Anthoniuskirche.

 

Der Eintritt zu den Konzerten des 27. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

 

Sonntag, 4. August 2019  17.00 Uhr | Weener Georgskirche

Viel „Neues“ aus Barock und Klassik

Am Sonntag, dem 4. August wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Vincent van Laar (Groningen) bringt viele Werke zu Gehör, die für das Publikum Neuigkeitswert haben dürften. In der Auswahl bezieht sich van Laar auch auf die Entstehungszeit der 1710 von Arp Schnitger erbauten und 1782 von J.Fr. Wenthin erweiterten Orgel.

 

Den Auftakt bilden vier Sonaten von Friedrich Wilhelm Herschel aus der Epoche des galanten Stils. Herschel verfolgte in England eine erstaunliche Karriere als Musiker und Astronom. Raritäten aus dem Anhang des Bach-Werkeverzeichnisses von unbekannter Zuschreibung, eine Fuge von Kirnberger, selten gespielte Werke von D. Buxtehude und Bach ergänzen das exquisite Programm. Bekanntheit dürfte allein das a-Moll-Konzert nach Vivaldi haben, das ebenso schön zur Charakteristik der Orgel passt.

 

Vincent van Laar studierte Orgel und Cembalo an den Konservatorien in Utrecht und Den Haag. 1984 und 1988 erwarb er die Solistendiplome für Orgel und Cembalo. Seine Lehrmeister waren unter anderem Nico van den Hooven, Glen Wilson und Bob van Asperen. Vincent van Laar war Preisträger bei Orgelwettbewerben in Zeerijp(1981), Toulouse(1983) und Alkmaar(1991).

 

Vincent van Laar ist Mitglied vom Barockorchester ‘Concerto d’Amsterdam’ und hat als Continuospieler außerdem mit diversen anderen Orchestern und Ensembles zusammengearbeitet. Er ist Kantor-Organist der Reformierten Kirche in Eelde.

 

Er hat an zahlreichen Aufnahmen mitgewirkt. Auf CD wurde von ihm unter anderem das vollständige Orgelwerk des Sweelinck-Schülers Melchior Schildt herausgegeben. Die auch von Van Laar gespielte komplette Aufnahme der Orgel- und Cembalomusik von Sweelinck wurde 2003 mit einem Edison ausgezeichnet.

 

Der Eintritt ist frei - Am Ausgang wird um eine Spende zur Fortführung der Reihe gebeten.

Busreise zu berühmten Orgeln der Schnitger – Zeit

Arp Schnitger und seine Zeit II

Das Organeum in Weener lädt am Samstag, dem 27. Juli von 9.00 – 19.00 Uhr zur nächsten Orgelexkursion ein. Diese Busreise ab Organeum Weener steht unter dem Titel „Arp Schnitger und seine Zeit II“. Auf dieser Fahrt werden vier berühmte Denkmalorgeln der Schnitgerzeit und seiner unmittelbaren Nachfolge vorgestellt.

Die Joachim Richborn-Orgel von 1681 in Buttforde wurde 2012 durch Hendrik Ahrend restauriert und ist ein Idealbeispiel für die goldene Epoche des Orgelbaus und die ostfriesische Kirchengestaltung. Die Orgel des Schnitger-Schülers Gerhard von Holy-Orgel von 1711 in Dornum genießt als größte Dorforgel Ostfrieslands ebenfalls Weltruhm. In Hohenkirchen ist die bestrestaurierte Orgel des Schnitger-Konkurrenten Joachim Kayser zu bewundern. Schließlich erklingt in Bockhorn die begeisternde Orgel des Schnitger-Schülers Christian Vater aus dem Jahre 1722. Die beeindruckenden Kirchen intensivieren das Erlebnis der farbenreichen Orgelklänge.

LKMD Winfried Dahlke erläutert die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt die Klangfarben vor und lässt die Instrumente mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklingen.

Der Kostenbeitrag für die Orgelexkursionen mit dem Bus beträgt pro Person 34,-€, für Schüler und Studenten 15,- €, auf Wunsch zuzüglich Mittagessen. Anmeldung und  Information: ORGANEUM Tel. 04951 / 91 22 03

 

27. Internationaler Leeraner Orgelsommer 2019

18. Juli 20.00 Uhr Leer | Große Reformierte Kirche 

Festliche Toccaten und Concerti von Bach

An der Historischen Orgel: Winfried Dahlke und Darija Schneiderova

 

Am Donnerstag, dem 18. Juli wird um 20.00 Uhr zum nächsten Konzert des 27. Internationalen Leeraner Orgelsommers in die Große Reformierte Kirche in Leer eingeladen. Winfried Dahlke und Darija Schneiderova gestalten das Konzert „mit festlichen Toccaten und Concerti von Bach“. J.S. Bach hat mehrere populäre Orchesterkonzerte seiner Zeit für die Orgel transkribiert. Am Donnerstag kommen zwei Konzerte von Antonio Vivaldi und eines des Prinzen Johann Ernst von Sachsen-Weimar zu Gehör. Zudem erklingen die prächtige Toccata C-Dur und die bekannte d-Moll-Toccata von J.S. Bach. Die Anordnung der fünf Teilwerke der größten Orgel Ostfrieslands verschafft der Musik eine raumperspektivische Wirkung. Die edlen Principale verleihen den Violin-Konzerten einen herrlichen Glanz.

Wie bei den Sonntagsmusiken gestalten die Eheleute dieses Konzert gemeinsam. Sie studierte in St. Petersburg, Moskau und Bremen. Er studierte Theologie in Göttingen und Kirchenmusik in Bremen, ist LKMD der Ev.-ref. Kirche, Direktor des Organeums, Orgelrevisor und Organist an der Großen Kirche Leer.

Der Eintritt zu den Konzerten des 27. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

 

 

 

 

27. Internationaler Leeraner Orgelsommer 2019

11. Juli 20.00 Uhr Leer
Große Reformierte Kirche Eintritt frei

Bach inmitten von Alt und Neu

An der Historischen Orgel: Bálint Karosi (NYC)

 

Am Donnerstag, dem 11. Juli wird um 20.00 Uhr zum nächsten Konzert des 27. Internationalen Leeraner Orgelsommers in die Große Reformierte Kirche in Leer eingeladen. Unter dem Motto „Bach inmitten von Alt und Neu“ gestaltet Bálint Karosi (New York) ein Konzert mit Werken von D. Buxtehude, M. Weckmann, J.S. Bach, G. Bovet und B. Karosi. D. Buxtehude. Festliche Praeludien und Orgelchoräle von Bach und Buxtehude wechseln mit Impressionen in neuer Klanggestalt.

Bálint Karosi studierte an der Liszt Akademie in Budapest, studierte Historische Tasteninstrumente und Orgel am Oberlin Conservatory und Komposition an der Yale University mit mehreren Masterabschlüssen. Er ist Komponist, Konzertorganist, Chorleiter und Cembalist und ist seit 2015 Kantor an St. Peter Lutheran Church midtown Manhatten, wo er eine profilierte kirchenmusikalische Arbeit entfaltet. .

 

Der Eintritt zu den Konzerten des 27. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

Sonntag, 7. Juli 17.00 Uhr | Weener Georgskirche

Süddeutsche Orgelmusik und nordisches Feuer

Am Sonntag, dem 7. Juli wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Joseph Kelemen (Neu-Ulm) bringt unter dem Titel „Süddeutsche und Norddeutsche Orgelmusik“ Werke von J. Pachelbel, J. C. Kerll, H. Scheidemann, M. Schildt und V. Lübeck zu Gehör.

 

 

Joseph Kelemen hat für seine Konzertreise nach Leer und Weener ganz unterschiedliche Programme vorgesehen, die eine Musik in den Norden bringen, die in den hiesigen Konzertreihen nur selten zu Gehör kommt. Dabei schöpft er aus dem Reichtum süddeutscher Kompositionen, deren Klang und musikalische Vielfalt ihm aus der profunden Kenntnis historischer Orgeln in seinem Wirkungskreis vertraut ist.

 

In Weener kommt dazu ein Magnificat-Zyklus von Scheidemann zu Gehör, „Gleichwie das Feuer“ von M. Schildt und das feurig-virtuose Praeludium d-Moll von Lübeck.

 

 

 

Joseph Kelemen wurde 1957 in Budapest geboren. Nach Studien an der Liszt-Musikuniversität Budapest, der Schola Cantorum in Basel und der HfK Bremen bei Harald Vogel widmet er sich der historischen Aufführungspraxis mit breit gefächerter künstlerischer Arbeit: Rundfunkproduktionen, Interpretationskurse und eine renommierte CD-Reihe bei OehmsClassics-Verlag. Er ist ein ausgewiesener Kenner insbesondere der deutschen Orgelmusik des 17. Jahrhunderts und der Musik Johann Sebastian Bachs. Seine beim OehmsClassics-Verlag erschienene CD mit Musik Johann Caspar Kerlls gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie den französischen „Diapason d’or“. Kelemen ist als Hauptorganist an St. Johann Baptist Neu-Ulm tätig.

Der Eintritt ist frei - Am Ausgang wird um eine Spende zur Fortführung der Reihe gebeten.

 

 

Samstag, 6. Juli 16.00 Uhr St. Ludgeri Norden / Chorraum

Sonntag, 7. Juli 16.00 Uhr  St. Ludgeri Norden / Chorraum

„Gliek un doch heel anners“

Arp Schnitger un de oostfreesk Örgelbauwers 

Historisch Theoter un Orgel-Konzert

Die letzten beiden Aufführungen der plattdeutschen Musiktheaterproduktion „Gliek un

doch heel anners“ - Arp Schnitger un de oostfreesk Örgelbauwers -

finden am kommenden Wochenende, am Samstag dem 6. Juli und am Sonntag, dem 7. Juli jeweils um 16.00 Uhr im Chorraum der St. Ludgeri-Kirche in Norden statt.   

 

Im Rahmen der knapp zweistündigen Handlung mit kurzer Pause lassen 15 Schauspielerinnen und Schauspieler ostfriesischer Bühnen in sechs Szenen das Leben und die Bedeutung des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger lebendig werden.

 

Die Szenen des Theaterspiels sind mit Orgelmusik verwoben, die den Stimmungsverlauf der Handlung aufnimmt. Dazu erklingt die berühmte Arp Schnitger-Orgel, deren Fertigstellung und Einweihung in den ersten Szenen beleuchtet wird. Zudem kommt die Renaissance - Baldachin-Orgel aus dem Organeum zum Einsatz. Der niederdeutsche Text ist reich an Sprachwitz. Voller Ausdruckskraft entfalten sich die Charaktere der handelnden Personen.

Das Musiktheaterstück, geschrieben von Erhard Brüchert, ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Volkstheater e.V. und des Organeums in Weener. Es wird im Rahmen der Orgelkampagne „hoch empor“ durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und durch die Evangelisch-reformierte Kirche gefördert.

 

Der Regisseur René Schack (Oldenburg) hat die Schauspieler zu begeisterndem und inspiriertem Spiel beflügelt. In Verbindung mit den von LKMD Winfried Dahlke beigetragenen Orgelwerken entsteht ein sehens- und hörenswertes Gesamtkunstwerk.

 

Der Eintritt beträgt 10,-€ pro Person. Für die Aufführung am Samstag sind noch Restkarten erhältlich. Kartenreservierungen unter: 04924-2905 (Janshen).

 

 

www.organeum-orgekakademie.de

https://www.youtube.com/watch?v=gBK2m2vaJ0k

www.hochempor-niedersachsen.de

 

http://www.hochempor-niedersachsen.de

Historische Orgel Große Kirche Leer Foto: M. Gadow

27. Internationaler Leeraner Orgelsommer 2019: Auftaktkonzert

4. Juli 20.00 Uhr Leer | Große Reformierte Kirche

„Süddeutsche Orgelmusik mit Vogelklang & Bach“

An der Historischen Orgel: Joseph Kelemen (Ulm)

 

Am Donnerstag, dem 4. Juli wird um 20.00 Uhr zum Auftaktkonzert des 27. Internationalen Leeraner Orgelsommers in die Große Reformierte Kirche in Leer eingeladen. Unter dem Motto „Süddeutsche Orgelmusik mit Vogelklang & Bach“ gestaltet Joseph Kelemen (Neu-Ulm) ein Konzert mit Werken aus dem Buxheimer Orgelbuch, von J.C. Kerll, J. Pachelbel, A. Poglietti, G. Muffat und J.S. Bach. Kelemen spielt auf der Historischen Orgel (1609-2018), deren umfassende Restaurierung durch Orgelbau Ahrend im vergangenen Jahr zum Abschluss kam. Sie ist heute die größte Orgel Ostfrieslands und begeistert mit ihrer reichen Klangwelt des Barock.

Joseph Kelemen wurde 1957 in Budapest geboren. Nach Studien an der Liszt-Musikuniversität Budapest, der Schola Cantorum in Basel und der HfK Bremen bei Harald Vogel widmet er sich der historischen Aufführungspraxis mit breit gefächerter künstlerischer Arbeit: Rundfunkproduktionen, Interpretationskurse und eine renommierte CD-Reihe bei OehmsClassics-Verlag. Kelemen ist als Hauptorganist an St. Johann Baptist Neu-Ulm tätig.

 

Der Eintritt zu den Konzerten des 27. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

Gliek un doch heel anners

– Arp Schnitger un de oostfreesk Örgelbauwers –

 

(Historisch Theoter un Orgel-Konzert)

In den „Stationen“ Norden, Aurich, Neuenfelde und Weener  wird das Leben und die Bedeutung des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger aufgerollt und episodenhaft beleuchtet. Die Szenen des Theaterspiels sind mit Orgelmusik verwoben. Dazu erklingen die große Kirchenorgel und die Renaissance- Baldachin-Orgel aus dem Organeum jeweils dem Stimmungsgehalt und Fortgang der Handlung entsprechend. Daraus entsteht ein kurzweiliger Handlungsfaden mit Dramatik und viel Emotion. Die Rollen sind ideal besetzt. Voller Ausdruckskraft entfalten sich die Charaktere und lassen das Publikum mit dem Personal mitfühlen. Der plattdeutsche Text ist reich an herrlichen Nuancen und hintergründigem Sprachwitz.

Das Musiktheaterstück ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Volkstheater e.V. und des Organeums in Weener. Es wird gefördert durch das niedersächische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Evangelisch-reformierte Kirche.

 

Der Regisseur René Schack (Oldenburg) hat das Rollenbuch des Autoren Erhard Brüchert (Oldenburg) mit den Schauspielerinnen und Schauspielern hervorragend erarbeitet und alle Betreiligten zu begeisterndem und inspirierten Spiel beflügelt. In Verbindung mit den von LKMD Winfried Dahlke beigetragenen Orgelwerken ist ein sehens- und hörenswertes Gesamtkunstwerk entstanden.

Anlässlich des Arp Schnitger-Jubiläums 2019 hat das ORGANEUM in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Ostfriesischer Volkstheater e.V. eine Musiktheater-Produktion vorbereitet.

 

In den Station „Aurich, Cirksena Hof“ und „Neuenfelde, Famile“ wird auch die regionalgeschichtliche Bedeutung des Orgelbaus um 1700 für Norddeutschland in der Nach-Reformationszeit behandelt sowie die Auseinandersetzungen von Schnitger mit seinen „Konkurrenten“, die aber durchweg friedlich endeten, wie es Schnitgers Charakter entsprach. Und das zeigt sich auch besonders in den überlieferten Szenen – frei ausgestaltet – vom Familienleben der Schnitgers mit der resoluten Ehefrau aus Hamburg und den vier Söhnen, die alle in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters stiegen.

 

Die vielfältige Verflechtung des privaten Lebens von Arp Schnitger mit den damaligen zeitgeschichtlichen Aspekten in Ostfriesland und in Norddeutschland und natürlich die immense, musikgeschichtliche Bedeutung der Arp-Schnitger-Orgelkunst soll damit aufgezeigt werden. Und das in unterhaltsamer Form der Verbindung von plattdeutschem Theater (mit ausgewählten Schauspieler/innen der „Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Volkstheater“) und dazu passendem Orgelkonzert (konzipiert vom Organeum Weener).

 

Die sechs Aufführungen:

 

Sonntag, 2. Juni 17.00 Uhr          Weener Georgskirche Premiere  (Eintritt frei)

Sonntag, 16. Juni 16.00 Uhr        Emden Neue Kirche (Eintritt 10,-€)

Sonntag, 23. Juni, 16.00 Uhr       Midwolda (NL) Dorpskerk
                                                                                     (Eintritt 10,-€)

Sonntag, 30. Juni, 16.00 Uhr       Leer (D) Große Ref. Kirche
                                                                                      (Eintritt 10,-€)

Samstag, 6. Juli, 16.00 Uhr          Norden (D) Ludgerik  (Eintritt 10,-€)

Sonntag, 7. Juli, 16.00 Uhr           Norden (D), Ludgeri (Eintritt 10,-€)

(Änderungen vorbehalten)

 

Rollenbuch: Erhard Brüchert

Regie: René Schack

Regie-Assistenz: Marina Bohlen

Orgel: LKMD Winfried Dahlke

Schauspieler der Arbeitsgemeinschaft Ostfriesischer Volkstheater

 

Rollen & Darsteller

 

Arp Schnitger:   Andree Uphoff, Norden

Frau Gertrud Schnitger: Heike Müller-Feldmann, Norden

Arp Schnitger, Junior: Maik Weber, Hatshausen

Catharina Schnitger, Tochter: Wilke Zimmermann, Hatshausen

Joachim Kayser, Orgelbauer: Gerold Lahmeyer, Leer

Valentin Grotian, Orgelbauer: Menno Kramer, Simonswolde

Gerhard von Holy, Orgelbauer: Heinz Hoffmann, Wirdum

Druckenmöller, Organist: Gerhard Ideus, Lübbertsfehn

Gloda de Courgelon: Griet Feldmann, Norden

Fürstin Christine Cirksena: Monika Reuter, Neermoor

Fürst Christian Cirksena: Wolfgang Zimmermann, Hatshausen

Niklas Stöver, Meistergeselle: Niklas Baumann, Pewsum

Kirchenrat Hesse: Hinrich Bents, Hatshausen

Frau Hesse, seine Frau: Anja Zimmermann, Hatshausen

 


 
  

 

 

 

Georgskirche Weener Sonntag, 5. Mai 17.00 Uhr

Sonntagskonzert mit Léon Berben

Die italienischen Wurzeln der Norddeutschen Orgelkunst

Léon Berben spielt Werke von Frescobaldi, Froberger, Weckmann und Buxtehude.

 

Am 5. Mai wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Mit Léon Berben aus Köln ist wieder eine Ausnahmepersönlichkeit aus der Orgelszene zu Gast. Erlesen und beziehungsreich zusammengestellt wird auch das Programm sein, das Werken von Girolamo Frescobaldi, Jan Jacob Froberger, Matthias Weckmann und Dieterich Buxtehude zueinander in Beziehung setzt. Es zeigt die italienischen Wurzeln der norddeutschen Orgelkunst.

 

Von G. Frescobaldi und J.J. Froberger kommen vier verschiedene Kompositionsformen zu Gehör: Toccata, Capriccio, ein auskoloriertes Madrigal und eine Elevationstoccata. Von dem hervorragenden M. Weckmann erklingen vier Verse des selten aufgeführten Zyklus „O Lux beata trinitas“. Das Konzert schließt mit D. Buxtehudes großer Choralfantasie über das Te Deum, die ebenfalls selten zu hören ist. Mit dieser Zusammenstellung bietet Léon Berben ein hochinteressantes Programm mit Neuigkeitswert.

Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag bei Rienk Jiskoot, Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Tini Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.
Seit 2000 war Léon Berben Cembalist des Barockorchesters Musica Antiqua Köln und nahm an Konzertreisen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und zahlreichen Musikproduktionen teil. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte. Zu seinen Kammermusikpartnern gehört das Concerto Melante, ein Ensemble der Berliner Philharmoniker.

 

Mit seinem spielfreudigen und feinsinnigen Spiel hat er hier in der Region viele Freunde und Bewunderer gefunden.

 

Der Eintritt zu den Sonntagskonzerten ist frei. Sie werden durch Spenden getragen, die am Ausgang erbeten werden. 

 

 

 

Sonntag, 7. April 17.00 Uhr | Georgskirche Weener

 

Wolfgang Zerer im Sonntagskonzert 

 

Das nächste Sonntagskonzert an der Arp Schnitger - Orgel gestaltet Wolfgang Zerer aus Hamburg. In einem beziehungsreich „komponierten“ Programm erklingen Werke von Dieterich Buxtehude, Vincent Lübeck, Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms, darunter einige sehr selten gespielte Werke.

 

Die Programmauswahl nimmt Bezug auf die Passionszeit. Um das zentrale Werke, die Triosonate in e-Moll von Bach bilden jeweils 4 Werkpaare eine inhaltliche Klammer: Die äußere Klammer des Programms bilden zwei Praeludien von Buxtehude in g-Moll. Der Choral „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ in Form von zwei Choralfantasien von Lübeck und Buxtehude bildet einen inneren Rahmen um zwei Choralvorspiele von Brahms über „Herzlich tut mich verlangen“. Von Bach erklingen zwei Choralbearbeitungen über „O Lamm Gottes unschuldig“, von denen die zentral stehende Triosonate e-Moll umrahmt wird.

 

Wolfgang Zerer (*1961 in Passau) zählt zu den begnadetsten Organisten unser Zeit. Er lernte Orgel bei Domorganist Walther Schuster. Ab 1980 studierte er Kirchenmusik in Wien (Orgel bei M. Radulescu, Cembalo bei G. Murray und weiter Cembalo bei T. Koopman und Orgel bei L. Lohmann. Zerer war Preisträger mehrerer Orgelwettbewerbe.

 

Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien wurde er mit 28 Jahren Professor in Hamburg. Seit 1995 ist er Gastdozent in Groningen und seit 2006 Dozent an der Schola Cantorum in Basel. Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, nach Israel, Nord- und Südamerika, Japan und Südkorea.

 

Der Eintritt zu den Sonntagskonzerten ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

 

 

 

 

 

 

Orgel im Klassenzimmer

Donnerstag,  28.3. um 15:30 Uhr
Grundschule Holthusen

Vorstellung neuer Unterrichtsmaterialien Klasse 3/4 zur „Orgel im Klassenzimmer“

 

Die „Orgel im Klassenzimmer“ vom Organeum Weener kommt kostenlos zu Ihnen in die Schule: Ein tolles Angebot, das an sich schon spannend und interessant für Kinder und Lehrer ist. Nun gibt es dazu noch vor- und nachbereitende ansprechende Unterrichtsmaterialien, mit denen Sie den Besuch begleiten und das Gelernte vertiefen können: Arp Orgbold, der kleine Kobold zu Weener und seine Freundin Ventila Windwiefke laden zu einem großen Hör-Spiel-Rätsel rund um die kleine transportable Orgel ein. Es gibt dabei Angebote zum Hören, Singen, Raten, Basteln, Lesen, Lernen und Musizieren. Geeignet auch für fachfremd Unterrichtende!

 

Der RPZ-Arbeitskreis Musikbrücke ist dafür für alle Interessierten geöffnet: Am Donnerstag, den 28.3. um 15:30 Uhr in der Grundschule Holthusen – Vorstellung und Ausprobieren der Unterrichtsmaterialien inklusive des Besuchs der „Orgel im Klassenzimmer“

 

Sabrina von Nuis

 

Kinder begeistert von Orgelmusik
und einem ostfriesischen Kobold

Hörrätsel zu „Orgel im Klassenzimmer“ / Neues Unterrichtsmaterial wird vorgestellt

 

MOORDORF – Darin waren sich alle einig: „Ostfriesische Kinder sind schlau!“ Schließlich hatten die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Grundschule Moordorf zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Ute Gerdes viele Hörrätsel rund um die Orgel gelöst.

Mit von der Partie war auch ihr neuer Freund, der ostfriesische Kobold „Arp Orgbold“. „Arpi“ hatte sich an die Klasse gewendet, weil die Kinder beim Besuch von Winfried Dahlke, dem Leiter des Organeums in Weener, und der „Orgel im Klassenzimmer“ viel über die Tasteninstrumente und Orgelklänge gelernt hatten. So hoffte Arpi, dass er mit Hilfe der Schüler die kniffligen Hörrätsel von Ventila Windwiefke lösen könnte. Die Klasse 4a schaffte es in Windeseile.

Zur Freude von Sabrina von Nuis, Musiklehrerin und Arbeitskreisleiterin beim Regionalen Pädagogischen Zentrum (RPZ) der Ostfriesischen Landschaft. Sie hat die neuen Unterrichtsmaterialien erdacht und entwickelt: „Ich glaube, ich war noch aufgeregter als die Kinder“, bekennt sie. „Ich habe die Besuche der,Orgel im Klassenzimmer‘ vom Organeum stets als ein tolles Erlebnis für Kinder empfunden. Dem entsprang auch die Idee,  in Kooperation von RPZ und Winfried Dahlke entsprechend ergänzendes, motivierendes Unterrichtsmaterial zu entwickeln“, erläutert Sabrina von Nuis.

Die „Orgel im Klassenzimmer“ vom Organeum in Weener kommt kostenlos in die ostfriesischen Grundschulen, um allen Kindern der Klassen 3 und 4 Erfahrungen von Klang und Funktionsweise von Orgeln zu ermöglichen. Mit dem neuen Material können auch fachfremde Klassenlehrkräfte genau wie Musikpädagogen diesen Besuch vorbereiten, nachbereiten und begleiten. Dazu gehören Angebote zum Singen, Basteln, Hören, Raten, Lesen, Lernen und Musizieren. An der kleinen Orgel können die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, wie Orgeltöne entstehen, und welche ganz verschiedenen Klänge eine Orgel haben kann.

Um die „Orgel im Klassenzimmer“, das Material und das ganze Programm vorzustellen, lädt der RPZ-Arbeitskreis „Musikbrücke“ alle Interessierten am Donnerstag, 28. März, um 15:30 Uhr in die Grundschule Holthusen (Lange Straße 7, Weener) ein. Hier werden die Materialien und die Orgel vorgestellt. Es sind noch Plätze frei. Anmeldungen beim RPZ (Tel.: 04941/1799-46; Email: marques(at)ostfriesischelandschaft.de) oder beim Organeum Weener (Tel.: 04951/912203; E-Mail: info(at)organeum-orgelakademie.de).

Sonntag, 10. März 10.00 Uhr Ev.-ref. Kirche Aurich

 

Musikalischer  Gottesdienst

Bachkantate BWV 169

„Gott allein soll mein Herze haben“

mit Anna-Luise Oppelt  (Alt, Berlin)

 

Die Bachkantate BWV 169 „Gott allein soll mein Herze haben“ ist eine fesselnde und wunderschöne Doppelkomposition: berührende Alt-Solokantate und zugleich virtuoses Orgelkonzert. Für beide Partien sind zwei hervorragende Musiker bei uns zu Gast. Bach hat insgesamt drei Altsolokantaten mit konzertanter Orgel komponiert. Nachdem im Jahr 2018 eine erste Kantate in der Ev.-ref. Kirche Aurich aufgeführt wurde, folgt nun eine zweite. Die Kantate wird so aufgeführt, wie sie für die Thomaskirche in Leipzig ursprünglich gedacht war: als Teil eines Gottesdienstes, ergänzt durch Gemeindelieder, Gebete und Predigt.

 

Ausführende:

Anna-Luise Oppelt (Alt) studierte Gesang in Weimar, Violine in Detmold und Barockvioline in Utrecht. Sie singt mit dem Vocalconsort Berlin (mit dem sie 2017 die Elbphilharmonie eröffnete), dem MDR Rundfunkchor, NDR Chor und dem Balthasar-Neumann-Chor. Im Sommer 2017 trat sie unter der Leitung von Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern in der Berliner Philharmonie als Moon Woman in der Weltpremiere von „A trip to the moon“ (Norman) auf, im Dezember 2018 sang sie als Stipendiatin der Karajan-Stiftung in der Berliner Philharmonie als Solistin mit dem Vocalconsort Berlin.

Unmittelbar vor dem Auftritt in Aurich singt sie an drei Abenden unter Thomas Hengelbrock in der Tonhalle Zürich Mendelssohns Oratorium „Elias“.

 

Winfried Dahlke (Orgel, Leer) ist Landeskirchenmusikdirektor der Ev.-ref. Kirche und Organist der Großen Kirche Leer. Von 1990 bis 1992 studierte er zunächst Evangelische Theologie in Göttingen und im Anschluss Kirchenmusik an der Bremer Hochschule für Künste (A-Examen 1998 und Konzertstudium 2000). Er ist Leiter des Organeum Weener und als Orgelsachverständiger zuständig für über 400 Orgeln in Ostfriesland und darüber hinaus verschiedenen Bundesländern, darunter auch etliche kostbare historische Orgeln. Er wird auf einer wertvollen und klangstarken Truhenorgel des berühmten Orgelbauers Jürgen Ahrend (Leer) musizieren, die eigens aus Leer antransportiert wird. 

 

Solisten des Ostfriesischen Kammerorchesters: Amelia Mitschke und Jörg Schmid (Violine), Ulrike Janssen (Viola), Christoph Otto Beyer (Violoncello), Reinhard Böhlen (Cembalo) und Anna–Marie Meier (Oboe, Bundespreisträgerin Jugend musiziert). 

 

Die Predigt hält Pastor Jörg Schmid.

 

 

 

 

Sonntag, 3. März 17.00 Uhr

Georgskirche Weener

Klingende Stationen der Norddeutschen Orgelkunst


Am Sonntag, dem 3. März wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Emmanuel Le Divellec lässt in seinem Programm die Entwicklung der norddeutschen Orgelkunst vom 16. bis zum 18. Jahrhundert in Werken von Hieronymus Praetorius, Matthias Weckmann, Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach nachhören.

Von dem Hamburger Organisten Hieronymus Praetorius, der als Stammvater der norddeutschen Orgelschule bezeichnet wird, lässt Le Divellec das Magnificat im 5. Ton erklingen. Von Matthias Weckmann, der seine musikalische Entwicklung Heinrich Schütz verdankt und der für einige Jahre die zentrale musikalische Persönlichkeit in Hamburg war, bringt Le Divellec drei Choralverse über das Passionslied „Ach wir armen Sünder“ zu Gehör. An dritter Stelle erklingt von Dieterich Buxtehude, der rund 40 Jahre das Organistenamt an der Lübecker St. Marien-Kirche innehatte und dort das öffentliche Konzertwesen begründete, die Toccata d-Moll. Johann Sebastian Bach studierte die Schlüsselwerke der norddeutschen Orgelkunst und führte sie in seinen Werken weiter. So erklingen abschließend die frühe Fantasie und Fuge c-Moll BWV 652, deren unvollständig überlieferte Fuge von Emmanuel Le Divellec vollendet wurde. Den Abschluss bilden zwei Werke aus Bachs Leipziger Zeit: Die Choralbearbeitung über „Schmücke dich, o liebe Seele“ und das glanzvolle Präludium C-Dur im 9/8tel Takt.

 

Emmanuel Le Divellec konzertiert zum ersten Mal in Weener. Er ist seit 2011 Professor für Orgel und Studiengangsprecher für Kirchenmusik und Orgel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.1966 in Paris geboren, entschied er sich nach einem Physikstudium für die Musik. Er studierte Orgel bei Marie-Louise Jaquet-Langlais und André Isoir in Paris, danach bei Guy Bovet in Basel. An der Schola Cantorum Basiliensis ergänzte er seine Ausbildung bei Rudolf Lutz für die historische Improvisation und bei Andrea Marcon für Cembalo.

1997 gewann er den 1. Preis im Schweizer Orgelwettbewerb. Emmanuel Le Divellec leitete von 2000 bis 2011 eine Orgelklasse an der Hochschule der Künste Bern und war 2000-2008 Organist der dortigen Französischen Kirche.

 

Die Verknüpfung zwischen Improvisation und Repertoire ist ein Schwerpunkt in seiner künstlerischen Tätigkeit. Emmanuel Le Divellec unterrichtet außerdem historische Improvisation für Tasteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis und ist Mitbegründer der Forschungsgruppe Basel für Improvisation (FBI), die 2018 ein umfangreiches „Compendium Improvisation ― Fantasieren nach historischen Quellen des 16.-18. Jahrhunderts“ herausgegeben hat.

 

Der Eintritt zu den Sonntagskonzerten ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur Finanzierung der Konzertreihe gebeten.

 

 

 

Georgskirche Weener Sonntagskonzert
3. Februar 2019, 17.00 Uhr

 

„In welchen Landen der berühmte Arpen Schnitger seine Werke hören lies…“

 

Am Sonntag, dem 3. Februar wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Unter dem Titel „In welchen Landen der berühmte Arpen

Schnitger seine Werke hören lies…“ lässt Prof. Martin Böcker (Stade)

Orgelwerke von Vincent Lübeck, Georg Böhm, Johann Bernhard Bach,

Anthonie van Noordt, John Blow sowie von spanischen und polnischen Komponisten erklingen. In einer Moderation in den Registrierpausen wird über das internationale Wirken Arp Schnitgers berichtet und die jeweils folgende Musik kurz erläutert. Das Konzert setzt in der Reihe der Sonntagskonzerte im Jubiläumsjahr des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger (1648-1719) einen besonderen Akzent auf das Wirken und Schaffen des Meisters. Moderation: Winfried Dahlke

 

Martin Böcker wurde 1958 in Wetter/Ruhr geboren. In Herford studierte er bis zum A-Examen. Daran schloss er ein Studium für Orgel und Cembalo am "Stedelijk Conservatorium Arnhem" (NL) an.

Seit 1987 ist er in Stade Kantor und Organist an Ss. Cosmae et Damiani mit der berühmten Berendt Huß / Arp Schnitger-Orgel (1675). Seit 2002 ist er auch für die barocke Erasmus-Bielfeldt-Orgel (1736) in St. Wilhadi als Organist mit verantwortlich.

Für das "Alte Land" und die Elberegion bis Cuxhaven ist er als Orgelsachverständiger tätig und begleitete namhafte Orgelrestaurierungen.

Zudem entwickelte er ein reiches Konzertleben als Cembalist und als Organist. Er folgte Konzerteinladungen in viele Länder West- und Osteuropas, Japan und Korea. Böcker war an der Hochschule Bremen elf Jahre Dozent und ist nun an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Professor für die Fächer Orgelbaukunde, Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation. Seit Bestehen der „Stader Orgelakademie“ (gegr. 2002) ist er deren künstlerischer Leiter.

 

Der Eintritt zu den Sonntagskonzerten ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Fortführung der Konzertreihe gebeten.

 

 

So, 6. Januar 2019 17.00 Uhr

Festliches Neujahrskonzert in Weener

 

Fröhliche und selten aufgeführte Orgelwerke des Barock

 

 

Das Organeum in Weener lädt am Sonntag, dem 6. Januar 2019 um 17.00 Uhr zum festlichen Neujahrskonzert mit LKMD Winfried Dahlke in die Georgskirche Weener und zu einem anschließenden weihnachtlichen Nachklang in das Organeum in der Norderstraße 18 ein.

Das Konzert bildet den musikalischen Auftakt im Jubiläumsjahr des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger (1648-1719).

 

Im diesjährigen Neujahrskonzert lässt Winfried Dahlke an der Arp Schnitger-Orgel fröhliche und selten aufgeführte Orgelwerke des Barock von Georg Dietrich Leyding und Johann Sebastian Bach erklingen.

Die anmutigen Orgelwerke von Georg Dietrich Leyding (1664-1710) waren in den Konzertprogrammen mindestens der letzten 15 Jahre nicht vertreten. Aus der Feder des Braunschweiger Organisten sind drei Praeludien und zwei größere Choralbearbeitungen erhalten. Spielfreude, intensiver Gebrauch des Pedals und originelle musikalische Motive zeichnen die Werke Leydings aus, die auf der Arp Schnitger-Orgel einen wunderbaren klanglichen Reiz entfalten und durch ihre „Neuheit“ unsere Ohren besonders erfreuen.

Von J.S. Bach kommen die wunderschöne Triosonate in c-Moll sowie Orgelchoräle zum Weihnachtsfest und zur Jahreswende zu Gehör.

 

Im Anschluss an das Orgelkonzert sind die Besucher zu einem Nachklang bei Früchtepunsch und Gebäck in das Organeum eingeladen. Nach einer Pause besteht die Gelegenheit, ausgewählte Instrumente der großen Sammlung historischer Tasteninstrumente zu hören.

 

Der Eintritt zum Neujahrskonzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende zugunsten der Arbeit des Organeums gebeten.

 

 

 

KALENDER
Events
Das ORGANEUM in Weener lädt mittwochnachmittags um 15.00 Uhr wieder zu öffentlichen Führungen ein. Die Zahl der Besucher*innen muss vorerst auf 12 Personen begrenzt bleiben. Anmeldung Tel.: 04951/912203 (Frau Bleeker). Herzlich willkommen! 
Beginn: 30.09.2020 15:00 Uhr
Ende: 30.09.2020 16:00 Uhr