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ARCHIV  / Archiv 2017

ARCHIV 2017

Vergangene Veranstaltungen im Jahr 2017

Sonntagskonzert in der Georgskirche Weener am 5. November um 17.00 Uhr

 

„Allein Gott in der Höh’ sei Ehr - ein königlicher Lobpreis“

Stephan Lutermann (Melle) konzertiert an der Schnitger-Orgel Weener mit Werken „rund um Bach“

Am Sonntag, dem 5. November wird um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener eingeladen. Unter der Überschrift „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr - ein königlicher Lobpreis“ lässt Stephan Lutermann aus Melle Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Ludwig Krebs und Johann Gottfried Walther erklingen.

 

Die selten gespielten Werke von Krebs und Walther eröffnen dabei ein Repertoire, das auf der Weeneraner Schnitger-Orgel besonders gut klingt. Zur Eröffnung erklingt die Toccata a-Moll von Krebs, die von den großen Orgeltoccaten Bachs inspiriert und in ebensolcher Größe entfaltet ist. Im Zentrum des Programmes stehen kunstvolle Choralbearbeitungen über die Choräle „Allein Gott in der Höh sein Ehr“ und „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“, wobei hier die verschiedenen Komponisten zu Wort kommen, welche die Choralvorlagen in den verschiedensten Formen auskomponiert haben. Zum Abschluss lässt Lutermann Bachs berühmte Toccata in d-Moll erklingen, in welcher der junge Bach den wichtigsten Akkord für seine erweiterte harmonische Welt etabliert: es ist der verminderte Septakkord, der in der Toccata so dramatisch exponiert wird.

 

Stephan Lutermann wurde in Osnabrück geboren und studierte in Salzburg und Köln Orgel, Kirchenmusik und Chorleitung. Als vielgefragter Solist tritt Lutermann in Europa, Nord- und Südamerika sowie Afrika als Organist und Pianist regelmäßig bei bedeutenden Festivals und Konzertreihen auf. Als Kammermusikpartner ergänzt er sein Repertoire und Tätigkeitsfeld.
Als Dirigent begeistert Lutermann mit seinen verschiedenen Chören das Publikum auf Podien im In- und Ausland. Preise bei internationalen Wettbewerben zeugen von der hohen Qualität seiner chorischen Arbeit. Einladungen als Referent und Juror runden seine Tätigkeiten ab.
Lutermann arbeitet als Kirchenmusiker an der St. Matthäus Kirche in Melle, ist Lehrbeauftragter für Chorleitung an der Hochschule Osnabrück und ist Leiter des mehrfach ausgezeichneten Kammerchores „Vokalconsort Osnabrück“.

In den letzten Jahren hat sich Lutermann, gemeinsam mit dem Choreografen Lars Scheibner, intensiv mit der szenischen Umsetzung chorischer Werke auseinandergesetzt. Die Gründung des europäischen Ensembles CHOREOS ist letztlich die logische Fortsetzung dieser innovativen Arbeit.

Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 10,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 7,-€.

 

 

 

Sonntag, 1. Oktober 17.00 Uhr

 

Arp Schnitger und die Reformation

Rüdiger Wilhelm konzertiert mit einem erlesenen Musikprogramm


Am Sonntag, dem 1. Oktober wird zum Sonntagskonzert in die Georgskirche Weener eingeladen. Rüdiger Wilhelm aus Braunschweig gestaltet ein Konzert mit selten aufgeführten Orgelwerken, die sich auf das Reformationsjubiläum und auf die besonderen klanglichen Eigenschaften der Schnitger-Wenthin-Orgel beziehen.

 

Rüdiger Wilhelm eröffnet das Konzert mit Werken zweier Komponisten, die über ihre Lehrer noch eine direkte Verbindung in die Reformationszeit hatten. Den Auftakt bildet die Choralbearbeitung „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Michael Praetorius. Daran schließt sich der Orgelchoral „Wenn mein Stündlein vorhanden ist“ von Hieronymus Praetorius an. Das Reformationsjubiläum klingt auch in J.S. Bachs Trio „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ aus dem „3. Teil der Clavierübung“ an. Drei innige Orgelwerke aus Bachs „Schüber-Chorälen“ fügen sich in die Zeit des späten Kirchenjahres ein. Rüdiger Wilhelm beschließt das Konzert mit Orgelwerken aus der Epoche nach J.S. Bach. Es erklingen „Nun danket alle Gott“ von Johann Ulrich, das Concerto G-Dur von Heinrich Nicolaus Gerber, die Fuge g-Moll, das Trio D-Dur und Orgelchoräle von Johann Georg Schübler, das Trio e-Moll von Johann Ludwig Krebs und zwei Werke von Johann Gottfried Müthel: „O Traurigkeit“ und die Fantasie G-Dur.


Rüdiger Wilhelm studierte Kirchenmusik in Herford in Essen. Seit 1979 war er als hauptamtlicher Kirchenmusiker in Braunschweig tätig, seit 1991 auch als Orgelsachverständiger. Er hat als Herausgeber von Musik des 17. und 18. Jahrhunderts vielbeachtete Editionen vorgelegt und viele Schallplatten, CD- und Rundfunkaufnahmen durchgeführt.

Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 10,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 7,-€.

 

 

Sonnabend, 14. Oktober | 16.00 Uhr

Kloster Möllenbeck
Orgelkonzert an der Möhling-Orgel von 1842
Bei der Restaurierung der Möhling-Orgel durch Orgelbau Ahrend wurden 2014 für eine Trompete 8‘, Geigenprinzipal 8‘ und eine Mixtur Vakantplätze vorbereitet. Der Einbau dieser Register schließt das Orgelprojekt ab und wird mit einem Konzert und Empfang in der Klosterkirche gefeiert.
LKMD Winfried Dahlke und Darija Schneiderova spielen Werke von J.S. Bach, F. Mendelssohn Bartholdy und J.G. Rheinberger

 

 

Sonntag, 29. Oktober 16.00 Uhr

Oldersum | Kath. Kirche und Ev.-ref. Kirche
Wandelkonzert mit Prof. Martin Böcker (Stade)

Mit diesem Konzert wird die Reihe der Orgelwandelkonzerte wieder aufgenommen. Martin Böcker spielt ab 16.00 Uhr an der Bensmann-Orgel der katholischen Kirche und nach dem gemeinsamen "Wandeln" zur Ev.-ref. Kirche an der Ahrend-Orgel. Eintritt frei – Spende am Ausgang

 

 

Sonntag, 5. November  17.00 Uhr

Weener | Georgskirche  10,-€ / erm. 7,-€  

„Allein Gott in der Höh’ sei Ehr - ein königlicher Lobpreis“

Werke von J. S. Bach, Krebs, Walther und anderen
Sonntagskonzert mit Stephan Lutermann (Melle)

Stephan Lutermann wurde in Osnabrück geboren und ist deutsch-ghanaischer Abstammung. Er studierte in Salzburg und Köln Kirchenmusik und Konzertfach Orgel bei D. Chorzempa, W. Bönig und N. Kynaston. Lutermann ist Kirchenmusiker an der kath. St. Matthäus Kirche in Melle und dort Organist an der Klausing-Orgel von 1713.

 

 

Sonntag, 12. November 16.00 Uhr

Bellingwolde | Magnuskerk  
Kooperationskonzert 7,-€ inkl. Tee- und Kaffeepause
Werke aus J.S. Bachs „3. Theil der Clavierübung“
LKMD Winfried Dahlke und Darija Schneiderova spielen auf der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797. 

 

LKMD Winfried Dahlke und Darija Schneiderova geben am Sonntag, dem 12. November um 16.00 Uhr im Rahmen der Kooperation mit dem Organeum in Weener ein Konzert auf der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 in der mittelalterlichen Magnuskerk in Bellingwolde.

Das Programm, das durch eine Kaffee-und Teepause in zwei Teile geteilt ist, soll zwei Schwerpunkte haben. Zum einen erklingen eine Reihe kunstvoller und filigraner Bearbeitungen aus dem Tabulaturbuch von Anthoni van Noordt aus dem Jahre 1659 über Melodien des Genfer Psalters. Zum anderen erklingt die „kleine Orgelmesse“ aus dem „3. Theil der Clavier-Übung“ von Johann Sebastian Bach. Es handelt sich dabei um die Kompositionen, die ohne Pedal, das heißt „manualiter“ ausgeführt werden können. Diese selten aufgeführten Choralbearbeitungen sind ebenfalls Meisterwerke aus Bachs später Schaffenszeit, die er im Jahre 1739 zu einem Reformationsjubiläum in Leipzig veröffentlichte. Das Programm beleuchtet somit die zwei Hauptströmungen der Reformation, nämlich die Psalmen der Genfer Reformation und die Choräle Martin Luthers.

Die Musik wird auf der reinen Stimmung der Schnitger & Freytag-Orgel eine sehr expressive Wirkung haben. Die Orgel wird in einer Vielfalt von Einzelstimmen und wechselnden Ensembleregistrierungen erklingen.

 

Darija Schneiderova, gebürtig aus St. Petersburg, erhielt ab dem 7. Lebensjahr in ihrer Heimatstadt eine umfassende musikalische Ausbildung an der Musikschule (Hauptfach Klavier, nach drei Jahren zusätzlich Orgel). Nach vier Studienjahren am Musikcollege Rimsky Korsakov (Orgel bei Y. Semjonow) setzte sie ihre Studien an der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau bei A. Fiseisky und seit 2016 an der Hochschule für Künste Bremen in den Fächern Orgel, Klavier und Cembalo fort. Sie unterrichtet Orgel und ist Organistin an St. Marien in Leer.

 

Winfried Dahlke studierte Theologie in Göttingen und Kirchenmusik an der Hochschule für Künste Bremen bei T. Benfer, G. Berger, H. Vogel und H.-O. Ericsson  (A-Examen, Zusatzstudium Orgel). Seit 1996 war er Kantor in Sottrum und Orgelrevisor für Teile des Elbe-Weser-Dreiecks. Seit 2002 arbeitet er in Ostfriesland für die Orgelkultur als Landeskirchenmusikdirektor der Ev.-ref. Kirche, Direktor des Organeums in Weener, Orgelrevisor für den Ev.-luth. Sprengel Ostfriesland-Ems und Organist an der Großen reformierten Kirche in Leer und unterrichte lange Zeit als Lehrbeauftragter an der HfK Bremen.

 

 

Mittwoch, 13. Dezember 17.00 Uhr | 20.00 Uhr

Weener | Organeum       12,-€ / erm. 8,-€
Adventskonzert
Kammermusik der Frühklassik
Werke von C.P.E. Bach, J.Chr. Bach, J.Fr.Bach, F. Bender, J.N. Hummel, J.Fr. Schneider und anderen
Mitglieder des Europäischen Barockorchsters Le Chardon
Hajo Wienroth – Traversflöte, Barbara Julia Aichmayr – Violoncello, Winfried Dahlke - Tafelklavier

 

 

Sonntag, 7. Januar 2018 17.00 Uhr

Weener | Georgskirche    
Bach-Konzert zum Neuen Jahr 
10,-€ / erm. 7,-€ Neujahrskonzert
Als Nachklang zum Reformationsjahr und zum 333. Geburtsjahr Johann Sebastian Bachs gestaltet LKMD Winfried Dahlke das Neujahrskonzert mit Werken aus Bachs „3. Teil der Clavierübung“.
Im Anschluss sind die Besucher zu alkoholfreiem Punsch und Gebäck in das ORGANEUM eingeladen.

 

Ludolf Heikens, freier Mitarbeiter des Organeums an der Arp Schnitger-Orgel Weener Foto: H. Kuper
Winfried Dahlke, Direktor des Organeums an dem italeinischen Cembalo von Klaus Ahrend Foto: W. Dulisch

Organeum–Führungen und Stunde der Musik am Mittwochnachmittag

 

In den Monaten April bis September werden mittwochnachmittags offene Führungen durch das Organeum angeboten.

 

Ab 15.00 Uhr geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.

 

Um 16.00 Uhr schließt sich ab August wieder eine Stunde der Musik an. Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen.

Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolgen können. Dieses zusätzliche Angebot schließt sich mit wenigen terminlichen Ausnahmen an die öffentliche Führung an.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang kann eine Spende in die „Spenden-Orgel“ eingeworfen werden.  

 

 

 

Sonntag, 03. September 2017 15.00 Uhr / 17.00 Uhr

Jubiläumsfeier 20 Jahre ORGANEUM in Weener 1997-2017


Das Organeum in Weener kann in diesem Jahr auf 20 Jahre erfolgreichen Bestehens zurückblicken. Aus diesem Anlass laden der Vorstand, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Organeums gemeinsam mit dem Förderkreis Organeum in Weener e.V. am Sonntag, dem 3. September zu einer Jubiläumsfeier in Haus und Garten und zum Festkonzert in die Georgskirche Weener ein.

Die Jubiläumsfeier beginnt um 15.00 Uhr mit einem Gartenfest mit Tee, Kaffee und Kuchenbuffet. Die Grußworte des Vorstandes und ein Wortbeitrag von Prof. Dr.h.c.mult. Harald Vogel werden eingebettet in ein Kammermusikkonzert für Violine, Traversflöte, Laute und Cembalo. Vor der historischen Kabinett-Orgel von 1790 konzertieren Arwen Bouw, Hajo Wienroth, Ute Schildt und der Direktor des Organeums, Winfried Dahlke mit Werken von Georg Philipp Telemann, Henrik Philip Johnsen und Johann Adolf Hasse. Das Konzert wird in den Garten übertragen, sodass alle Gäste daran teilhaben können.  

Um 17.00 findet die Jubiläumsfeier ihren festlichen Abschluss in der Georgskirche mit dem Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel, das Prof. Harald Vogel gestaltet. Unter dem Titel „Norddeutsche Meisterwerke und ihre (Be-)Deutung“ spielt er Kompositionen von Heinrich Scheidemann, Matthias Weckmann, Dieterich Buxtehude und Nikolaus Bruhns. In einer ausführlichen Programmbeilage wird über die Geschichte der Arp Schnitger-Orgel berichtet und eine Deutung der exemplarischen Musikwerke vorgenommen.

Der Eintritt zur Jubiläumsfeier und zu den Konzerten ist frei. Gerne kann die Einrichtung durch eine Spende unterstützt werden.

Das Organeum wurde 1997 auf Initiative von Prof. Harald Vogel gegründet und zunächst in Trägerschaft der Ostfriesischen Landschaft und später der Ostfriesland-Stiftung getragen. 2002 wurde Winfried Dahlke zum künstlerischen Leiter berufen und 2006 zum Direktor der Einrichtung ernannt. Seit 2006 wird das Organeum durch die Ostfriesland-Stiftung, die Evangelisch-reformierte Kirche und die Stadt Weener in Kooperation getragen. In den zwanzig Jahren des Bestehens konnte die Einrichtung eine Entwicklung nehmen, die heute vielfach Anlass zum Feiern bietet.

Sonntag, 03. September 2017 Jubiläumsfeier

20 Jahre ORGANEUM in Weener 1997-2017

Der Vorstand des ORGANEUMS und der Förderkreis ORGANEUM in Weener e.V. laden am Sonntag, dem 3. September 2017 ab 15.00 Uhr herzlich zur Jubiläumsfeier ein!

 

 

Kooperationskonzert am Sonntag, dem 27. August um 16.00 Uhr an der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 in der der Magnuskerk des niederländischen Grenzortes Bellingwolde.  

 

LKMD Winfried Dahlke und Darija Schneiderova spielen auf der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 Werke von Bach, Buxtehude, Tunder, Sweelinck, van Noordt, Speuy, Mareschal und aus dem Susanne van Soldt-Manuskript.

 

Die Schnitger & Freytag-Orgel ist wegen ihrer reinen Stimmung und der Intensität ihrer Stimmen auch sehr gut für das frühe Orgelrepertoire geeignet.

Winfried Dahlke lässt Bearbeitungen über Genfer Psalmmelodien in Kompositionen von Samuel Mareschal, Henderick Speuy, Jan Pieterszoon Sweelinck und Anthoni van Noordt erklingen. Als musikalisches Gegenstück erklingen dazu Tanzsätze aus dem Susanne van Soldt-Manuskript von 1599.

 

Darija Schneiderova spielt Choralbearbeitungen und Präludien von Franz Tunder (In dich hab ich gehoffet, Herr), Dieterich Buxtehude (große Toccata F-Dur) und Johann Sebastian Bach (Präludium C-Dur BWV 566).

Die Orgel wird im Konzert in ihrer ganzen Vielfalt von Einzelstimmen und wechselnden Ensembleregistrierungen erklingen.

 

Die Konzerte in der Magnuskerk haben eine ganz besondere Atmosphäre, zu der auch die Tee- und Kaffeepause in der Mitte des Programms beiträgt. Der Eintritt beträgt 7,-€.

 

Darija Schneiderova, gebürtig aus St. Petersburg, erhielt ab dem 7. Lebensjahr in ihrer Heimatstadt eine umfassende musikalische Ausbildung an der Musikschule (Hauptfach Klavier, nach drei Jahren zusätzlich Orgel). Nach vier Studienjahren am Musikcollege Rimsky Korsakov (Orgel bei Y. Semjonow) setzte sie ihre Studien an der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau bei A. Fiseisky und seit 2016 an der Hochschule für Künste Bremen in den Fächern Orgel, Klavier und Cembalo fort. Sie unterrichtet Orgel und ist Organistin an St. Marien in Leer.

 

Winfried Dahlke studierte Theologie in Göttingen und Kirchenmusik an der Hochschule für Künste Bremen bei T. Benfer, G. Berger, H. Vogel und H.-O. Ericsson  (A-Examen, Zusatzstudium Orgel). Seit 1996 war er Kantor in Sottrum und Orgelrevisor für Teile des Elbe-Weser-Dreiecks. Seit 2002 arbeitet er in Ostfriesland für die Orgelkultur als Landeskirchenmusikdirektor der Ev.-ref. Kirche, Direktor des Organeums in Weener, Orgelrevisor für den Ev.-luth. Sprengel Ostfriesland-Ems und Organist an der Großen reformierten Kirche in Leer und engagierte sich lange Zeit auch als Lehrbeauftragter an der HfK Bremen.

 

 

Orgelexkursion "Romantisches Abendliedersingen"

Esklum: G.S. Janssen-Orgel Foto: W.D.
Driever: Gebr. Rohlfing-Orgel Foto: W.D.
Grotegaste: Furtwängler & Hammer - Orgel (Prospekt G.S. Janssen) Foto: W.D.

 

Freitag, 25. August 2017   

19:30 Uhr - 22:30 Uhr

Romantisches Abendliedersingen am Emsdeich  

individuelle Anreise | Fahrgemeinschaften

 

Abendliche Einkehr in den beschaulichen Dorfkirchen von

Esklum, Driever und Grotegaste zum gemeinsamen Hören auf romantische Orgelmusik und zum Abendliedersingen in Verbindung mit liturgischen Nachtgedanken über das Motto "Glaube - Liebe - Hoffnung"

Die Orgeln von Esklum, Driever und Grotegaste bilden zusammen die „Straße der Orgelromantik am Emsdeich“. In den Jahren 2005 (Grotegaste), 2006 (Driever) und 2008/2016 (Esklum) wurden die Orgeln durch Bartelt Immer restauriert. Die Rohlfing-Orgel in Driever und die Furtwängler & Hammer-Orgel von Grotegaste sind weitestgehend original erhalten und repräsentieren ein romantisches Klangbild, das vereinzelt über auswärtige Orgelbauer in Ostfriesland Einzug gehalten hat. Die Orgel von Esklum wurde nach einer tiefgreifenden Veränderung im frühen 20. Jahrhundert von Bartelt Immer wieder  soweit wie möglich auf ihren Ursprungszustand zurückgebracht. Hier waren glücklicherweise die originale Windlade und die kleineren Prospektpfeifen original erhalten geblieben. 

 

In der Reihe dieser drei Stationen wird beim Singen erlebbar, wie der Klang der Orgeln von Mal zu Mal voller und tragender, eben „romantischer“ wird. An die letzte Andacht in Grotegaste schließt sich ein kleiner Umtrunk mit Gelegenheit zum geselligen Austausch an.

 

Orgel: LKMD Winfried Dahlke

Liturgen: Pastor Busemann-Disselhoff, Pastor Edzard Herlyn

Cantus Canum (Projektchor der Evangelisch-reformierten Kirche) Leitung: Edzard Herlyn

 

Teilnahmebeitrag frei / Spende erbeten

 

 

 

 

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Serenade auf dem Zell-Cembalo zum Telemann-Jahr 2017

Donnerstag, 17. August 2017  20:00 Uhr  10,-€ / erm. 7,-€

 

Serenade auf dem Zell-Cembalo zum Telemann-Jahr

 

Georg Philipp Telemann: 6 Ouvertüren (1745)

 

Anke Dennert (Hamburg) konzertiert auf dem Cembalo von Christian Zell (1741)

 

Am Donnerstag, dem 17. August lädt das ORGANEUM in Weener zu einem Cembalo-Konzert in die Norderstraße 18 ein. Die Cembalistin Anke Dennert aus Hamburg interpretiert die „6 Ouvertüren“ von Georg Philipp Telemann auf dem Cembalo von Christian Zell aus dem Jahr 1741. Das Zell-Cembalo im ORGANEUM wurde 1741 für den letzten ostfriesischen Grafen Carl Edzard gebaut. Es ist zu vermuten, dass Telemann beim Kauf des Instrumentes beratend beteiligt war und es auch selbst bespielt hat, vielleicht sogar mit seinen neuen Ouvertüren.

 

In diesem Jahr wird an vielen Orten an den glanzvollen Komponisten G.Ph.Telemann erinnert, der 1681 in Magdeburg geboren wurde und vor 250 Jahren in Hamburg starb. Seine 6 Ouvertüren für Cembalo Solo entstanden 1745 und bilden Telemanns letzte zyklische Komposition für ein Soloinstrument.

Auf einen Eröffnungssatz im Stile einer französischen Ouvertüre folgen je zwei originelle Folgesätze, die als polnisch folkloristische Tänze, französisch höfische Ballette, italienisch-virtuose Konzerte oder strenge deutsche Polyphonie ausgeführt sind. Die häufig verwendete Bezeichnung „Scherzando“ lässt erkennen, dass Telemann Anklänge an verschiedene europäische Musikstile mit einem Augenzwinkern eingeflochten hat.

 

Anke Dennert hat diese Werke auf dem „Hamburger Zell“ auf CD eingespielt. Die Live-Aufführung im oberen Cembalo-Saal in Weener verspricht ein besonderes Ereignis zu werden.

 

Anke Dennert studierte zunächst Blockflöte und Cembalo an der Musikhochschule Hamburg. Nach Studienzeiten mit Robert Kohnen in Brüssel und Andreas Staier in Köln machte sie in Hamburg Konzertexamen für Cembalo und Clavichord bei Gisela Gumz. Seither tritt sie als leidenschaftliche Continuo-Spielerin mit Ensembles und Orchestern in Europa sowie den USA auf. Rundfunkaufnahmen entstanden für NDR, Deutschlandfunk und BR.

 

Als Dozentin für historische Tasteninstrumente und Generalbass lehrt Anke Dennert am Hamburger Konservatorium sowie bei Kursen Alter Musik.

 

Der Eintritt beträgt 10,-€, ermäßigt 7,-€. Eintrittskarten können unter 04951/912203 im ORGANEUM vorbestellt werden.

 

Sonntag, 6. August 2017 17.00 Uhr

 

Die „vier großen B“ des Orgelbarock


Am Sonntag, dem 6. August wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert in die Georgskirche Weener eingeladen.
Balthasar Baumgartner (Meppen) konzertiert an der Arp Schnitger-Orgel mit Werken von Bach, Böhm, Buxtehude und Bruhns.   

Balthasar Baumgartner eröffnet sein Programm mit Bachs dramatischem Präludium a-Moll, das in seiner chromatisch aufgeladenen Harmonik wie das Öffnen eines großen Vorhanges wirkt, wie er bildhaft hinter der Arp Schnitger-Orgel gemalt ist. Daran schließt sich eine der größten und spielfreudigsten Orgelfugen an, die dem Spieler einiges an Virtuosität abverlangt. Einen schönen programmatischen Anschluss daran bildet die innige Choralpartita von Georg Böhm über „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Drei Bearbeitungen über das Loblied „Nun lob, mein Seel, den Herren“ von D. Buxtehude leiten zu einem weiteren Hauptwerk des Konzertes über: Von D. Buxtehude kommt mit dem großen „Te Deum“ eine selten gespielte Choralfantasie zu Gehör. Danach leitet Bachs „Schmücke dich, o liebe Seele“ zu einem wiederum dramatischen Finale über: es erklingt das „große e-Moll“ von Nikolaus Bruhns, das vielleicht berühmteste Beispiel für den norddeutschen Stylus Phantasticus, das mit dem eröffnenden Bach-Präludium eine thematische Klammer um das Programm bildet.

 

Balthasar Baumgartner erhielt seinen ersten Klavier- und Orgelunterricht in Rosenheim. Während seiner Schulzeit war er Jungstudent bei Elisabeth Ullmann an der Universität Mozarteum” Salzburg. Von 2004 an studierte er kath. Kirchenmusik und Orgel in München (Orgel bei Harald Feller, Improvisation bei Wolfgang Hörlin, Chorleitung bei Michael Gläser). Im Juni 2010 schloss er seine Studien an der Münchener Musikhochschule mit dem Meisterklassendiplom in Orgel ab.

 

Baumgartner war Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now” und erhielt Auszeichnungen bei Musikwettbewerben in Bonn, München und Montréal und gewann den 1. Preis sowie den Sonderpreis für Neue Musik beim Internationalen Mainzer Orgelwettbewerb.

 

Von 2009 bis 2011 war er als musikalischer Assistent bei der Kölner Dommusik. Seit November 2011 ist er Kirchenmusiker an der Propsteikirche St. Vitus in Meppen sowie Regionalkantor für das Dekanat Emsland-Mitte. Er ist Geschäftsführer des Kirchenmusikseminars Meppen (C-Ausbildung) und unterrichtet dort die Fächer Gregorianik/dt. Liturgiegesang und Musikgeschichte. 2013 spielte er auf Einladung beim Eucharistischen Kongress in Köln Olivier Messiaens Orgelzyklus “Livre du Saint Sacrement”. Im Rahmen von Bach in Meppen 2017” spielt er im Reformationsjahr eine Gesamtaufführung der Orgelwerke J.S. Bachs und musiziert darüber hinaus die Matthäuspassion sowie Auszüge aus dem Kantatenschaffen Bachs.

 

Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 10,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 7,-€.

 

Internationaler Leeraner Orgelsommer

Donnerstag, 13. Juli 20.00 Uhr | Leer Lutherkirche

 

Am Donnerstag, dem 13. Juli wird um 20.00 Uhr zum 4. Konzert des Internationalen Leeraner Orgelsommers in die Lutherkirche Leer eingeladen. Unter dem dem Titel „Concerti per l’organo“ spielt Pavel Kohout (Tschechoslowakei) Werke von Walther (Concerto nach Vivaldi), Bach (Nun komm, der Heiden Heiland, Fantasie a-Moll), Speth (Toccata prima, Partite diverse), Hugl (Fuge B-Dur), Danksagmüller (Estampie) und Bach (3. Brandenburgisches Konzert).

 

Pavel Kohout (*1976) studierte in Prag (Konservatorium und Musikhochschule). Es folgten Studien in Amsterdam bei J.v. Oortmerssen und Meisterkurse bei P.v. Dijck, Kr. Ostrowsky, H. Vogel und M. Bouvard. Pavel Kohout belegte bei Orgelwettbewerben in Ljubljana (1998), Vilnius (1999) und Tokio (2000) den ersten Preis. Er promovierte über barocke Aufführungspraxis (Prag, 2010) und konzertierte in Europa, Asien, Australien, Neuseeland und in den USA. Er ist gefragt als Juror bei Wettbewerben und hat diverse Tonträger publiziert.

 

Der Eintritt ist frei (Spende am Ausgang)

Sonntag, 9. Juli 2017 17.00 Uhr | Georgskirche Weener

 

Abschlusskonzert Alte Musik 

Saeko Kimura (Japan / Bremen) spielt an der Schnitger-Orgel


Am Sonntag, dem 9. Juli wird um 17.00 Uhr zu einem Orgelkonzert an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener eingeladen. Saeko Kimura, japanische Studentin an der Hochschule für Künste Bremen, spielt Werke von D. Buxtehude (Toccata in F), J.S. Bach („An Wasserflüssen Babylon“, Fantasia „Komm Heiliger Geist“), W.A. Mozart (Fuge g-Moll zu vier Händen), Claudio Monteverdi (Motette „Venite, sitientes ad aquas”) und M. Weckmann („Es ist das Heil uns kommen her“). Das Konzert bildet die Abschlussprüfung ihres Studiums im Fachbereich Alte Musik bei Prof. Roland Dopfer. Das Konzert wird durch Anteile an Kammermusik (vierhändiges Spiel und Begleitung) durch die Mitwirkung weiterer Studenten bereichert.

 

Die Musik, die in diesem Konzert zur Aufführung kommt, ist bestens geeignet, um die herausragenden schönen Klänge der Schnitger-Orgel zur Geltung zu bringen. In den Choralbearbeitungen und freien Werken können die solistischen Klangfarben und verschiedene Abstufungen des glanzvollen Mixturplenums wirkungsvoll hervortreten.

 

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.

 

 

 

Do, 06. Juli 20.00 Uhr | Leer St. Marienkirche

 

„Mit spanischen Trompeten“

 

Am Donnerstag, dem 06. Juli wird um 20.00 Uhr zum nächsten Konzert des 25. Internationalen Leeraner Orgelsommers in die katholische St. Marienkirche (Leer-Loga, Ecke Saarstraße / Bavinkstraße) eingeladen.

 

Unter dem Motto „Mit spanischen Trompeten“ spielt Arturo Barba (Valencia, Spanien) spanische Tänze des 17. Jahrhunderts, Batalhas von Pedro de Araújo, Juan Bautista Cabanilles, Werke von Pablo Bruna (1611-1679), Eduardo Torres (1872- 1934), Johann Pachelbel (Chaconne f-Moll), Dieterich Buxtehude (Wie schön leuchtet der Morgenstern) Georg Böhm (Praeludium C-Dur) und Felix Mendelssohn Bartholdy (Passacaglia c-Moll).

 

Der Titel leitet sich von einem besonderen Register der Ahrend & Brunzema-Orgel ab, den horizontal aus der Orgelfassade herausragenden „spanischen Trompeten“, die ihr Vorbild im spanischen Orgelbau haben. Ihr strahlend heller Klang ist ein Alleinstellungsmerkmal dieser Orgel in Ostfriesland.

 

Arturo Barba Sevillano, geboren in Valencia, studierte Orgel, Klavier, Kammermusik und Cembalo und besuchte zahlreiche Meisterkurse, u.v.a. bei T. Koopman, J. Laukvik, E. Kooiman, L.F. Tagliavini, M. Bouvard, O. Latry und J.L. González Uriol. Er promovierte an der Polytechnischen Universität von Valencia. Arturo Barba ist Professor an der Hochschule für Musik in Valencia (CSMV) und entfaltet eine intensive Konzerttätigkeit in den Niederlanden, Frankreich, Portugal und Italien und ist regelmäßiger Gast der wichtigsten spanischen Festivals. Er ist Hauptorganist des Valencia Orchesters und des Opernorchesters von Palau de Les Arts.

 

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Konzertreihe gebeten.

Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in Weener

 

Konzertstücke und Raritäten des 16.-18. Jahrhunderts


Der spanische Konzertorganist Arturo Barba Sevillano aus Valencia gestaltet das nächste Sonntagskonzert am 2. Juli um 17.00 Uhr an der Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener.

 

In seinem Programm vereinigt Barba eine Reihe berühmter Konzertstücke und verbindet sie mit Raritäten, die nur selten auf Konzertprogrammen erscheinen. Den Auftakt bildet das repräsentative Praeludium d-Moll von Johann Pachelbel, das Elemente der norddeutschen und der süddeutschen Toccata genial verbindet.

Von Johann Sebastian Bach kommen beliebte Choralvorspiele wie „Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ“, „Wo soll ich fliehen hin“ und „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“ zu Gehör. Von Nikolaus Bruhns kommt das sogenannte „kleine e-Moll-Praeludium“ zur Aufführung, das wie alle Bruhns-Werke von begeisternder musikalischer Ausdruckskraft ist. Canzonen von Matthias Weckmann und Heinrich Scheidemann sowie der „Intrioitus im 5. Ton“ von Christian Erbach zählen zu den Raritäten, die klangliche Kontrapunkte zu den Konzertstücken bilden.

Zu denen zählen J.S. Bachs Concerto nach Vivaldi a-Moll sowie die berühmte Toccata d-Moll, die das Programm im Charakter des Eingangsstückes von Pachelbel spielfreudig beschließt.

 

Arturo Barba Sevillano, geboren in Valencia, studierte Orgel, Klavier, Kammermusik und Cembalo und besuchte zahlreiche Meisterkurse, u.v.a. bei T. Koopman, J. Laukvik, E. Kooiman, L.F. Tagliavini, M. Bouvard, O. Latry und J.L. González Uriol. Er promovierte an der Polytechnischen Universität von Valencia. Arturo Barba ist Professor an der Hochschule für Musik in Valencia (CSMV) und entfaltet eine intensive Konzerttätigkeit in den Niederlanden, Frankreich, Portugal und Italien und ist regelmäßiger Gast der wichtigsten spanischen Festivals. Er ist Hauptorganist des Valencia Orchesters und des Opernorchesters von Palau de Les Arts.

 

Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 10,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 7,-€.

Donnerstag, dem 29. Juni 20.00 Uhr | St. Marienkirche Leer

Norddeutsche Choralfantasien und romantische Sonaten

Am Donnerstag, dem 29. Juni wird um 20.00 Uhr zum nächsten Konzert des 25. Internationalen Leeraner Orgelsommers in die katholische St. Marienkirche (Leer-Loga, Ecke Saarstraße / Bavinkstraße) eingeladen. LKMD Winfried Dahlke bringt unter dem Titel „Choralfantasien und Sonaten“ Werke von Mendelssohn Bartholdy (Sonate Nr. 2), Tunder (Auf meinen lieben Gott), Buxtehude (Nun freut euch lieben Christen gmein), Bach (Vater unser im Himmelreich) und Rheinberger (Sonate a-Moll) zu Gehör.

Die „Orgelstadt Leer“ hat durch die Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959, die erst im Januar 2017 feierlich in der Marienkirche geweiht wurde, eine einzigartige Bereicherung erfahren. In der klangvollen Akustik können sich die silberhellen Prinzipale, voluminösen Flötenklänge und renaissancehaften Zungenregister aufs Schönste entfalten. Für die großen Choralfantasien der norddeutschen Orgelkunst finden sich hier ideale Aufführungsbedingungen.

 

So lässt Winfried Dahlke die große Choralfantasie „Nun freut euch lieben Christen gmein“ von Dieterich Buxtehude erklingen, in der die Choralvorlage eine tiefe und vielgestaltige musikalische Ausdeutung erfährt, in der die ganze Klangpalette der Orgel einbezogen wird. So ist es auch in der Fantasie über „Auf meinen lieben Gott“ von Franz Tunder, die auf den Klangebenen der drei Manualwerke dargestellt wird.

 

J.S. Bachs einzigartige fünfstimmige Auslegung des „Vater Unser-Liedes“ aus der „Orgelmesse“ entfaltet in der Kombination von Klangtransparenz und Nachhall eine fast mystische Wirkung.

 

Die Musik der Romantik ist vielfach noch auf klassische Orgeln bezogen und gewinnt oftmals durch deren transparenten Klang. Die sieben Teilsätze zweier wunderschöner Sonaten von Felix Mendelssohn Bartholdy und Joseph Gabriel Rheinberger entfalten in der Akustik der Marienkirche ihre ganze poetische und dramatische Wirkung.

 

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Konzertreihe gebeten.

 

Ex. 20.05.2017 Backemoor Wenthin-Orgel
Ex. 20.05.2017 Nortmoor Müller-Orgel
Ex. 20.05.2017 Amdorf Eckmann-Orgel
Ex. 24.06.2017 Hage Lohmann-Orgel
Ex. 24.06.2017 Buttforde Richborn-Orgel

Orgelreisen zu ostfriesischen Denkmalorgeln

 

Das Organeum in Weener lädt zu einer weiteren Orgelreise ein, auf denen die Vielfalt der ostfriesischen Orgellandschaft erlebbar sein wird. Für die Exkursionen wird ein Reisebus ab Organeum Weener eingesetzt, mit dem die Teilnehmer gemeinsam unterwegs sind. In den sehenswerten Kirchen erläutert Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt ihre Klangfarben vor und lässt sie mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklingen.

 

 

Am Samstag, dem 24. Juni, wird von 9.30-19.30 Uhr unter dem Titel „Berühmte Unika der ostfriesischen Orgellandschaft“ zu einer Orgelreise nach Osteel, Hage, Ochtersum und Buttforde eingeladen.

 

Die Evers-Orgel in Osteel, die Lohmann-Orgel in Hage, die Klausing-Orgel in Ochtersum und die Richborn-Orgel in Buttorde sind die jeweils einzigen vollständigen Zeugnisse ihrer Erbauer in Ostfriesland. Sie sind Unikate von höchstem Denkmalwert. In ihren Klängen wird der Stilwandel von der Renaissance bis zum Spätbarock erlebbar, sodass diese Fahrt auch zur musikalischen Zeitreise wird.

 

Der Kostenbeitrag für die Busreisen ab Organeum Weener beträgt pro Person 34,- Euro und für Schüler und Studenten ermäßigt 15,- Euro, auf Wunsch zuzüglich Mittagessen.

 

Anmeldung und Information im Organeum: Tel. 04951 / 91 22 03

www.organeum-orgelakademie.de

 

 

25. Internationaler Leeraner Orgelsommer

25. Internationaler Leeraner Orgelsommer 2017

 

In den Sommerferien wird ab dieser Woche donnerstagabends um 20.00 Uhr zu den Konzerten des 25. Internationalen Leeraner Orgelsommers in die Marienkirche Loga und in die Lutherkirche Leer eingeladen. Da die historische Orgel in der Großen Kirche wegen der Restaurierung nicht erklingen kann, finden die ersten drei Konzerte in der katholischen St. Marien-Kirche Loga (Saarstraße / Ecke Bavinkstraße) statt. Dort erklingt seit 2016 die einzigartige Ahrend & Brunzema-Orgel aus Scheveningen (1959), die sich akustisch und optisch vollkommen in den Kirchenraum einfügt. In der Lutherkirche steht mit der Orgel von Jürgen Ahrend, die im Jahr 2000 hinter dem historischen Prospekt von H.J. Müller errichtet wurde, ebenfalls ein Instrument von höchster Güte und Klangschönheit zur Verfügung.

 

In der Reihe konzertieren neben den Initiatoren KMD Joachim Gehrold und LKMD Winfried Dahlke internationale Gäste aus Russland, Spanien und der Tschechoslowakei. Der Eintritt zu den Konzerten des 25. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

 

Eröffnungskonzert am 22. Juni, 20.00 Uhr in der St. Marienkirche

Reichtum der musikalischen Formen

 

Das Auftaktkonzert in der Marienkirche gestaltet die aus St. Petersburg gebürtige Organistin Darija Schneiderova. Sie eröffnet ihr Programm mit dem glanzvollen D-Dur-Präludium von J.S. Bach, das für seine Pedalsoli und seine spielfreudige Fuge berühmt ist. In der Choralfantasie von Franz Tunder „In dich hab ich gehoffet, Herr“ kommen die charakteristischen Solostimmen der Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959 besonders zur Geltung. Von D. Buxtehude kommt die große F-Dur-Toccata zur Aufführung, die in dem langen Nachhall der Marienkirche zur besten Entfaltung kommt. Neben dem filigranen Choraltrio „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ aus dem 3. Teil der Clavierübung bringt Darija Schneiderova zwei große Sonaten aus der Frühromantik zu Gehör: J.G. Rheinbergers Sonate Nr. 3 G-Dur und die „Sturm und Drang-Sonate“ B-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy, mit der das Programm abschließt. Die wunderbaren Flöten-Register, feinen Prinzipale und hellen Zungenregister der Ahrend & Brunzema –Orgel entfalten in der Marienkirche einen inspirierenden und transparenten Klang.

 

Darija Schneiderova wuchs in St. Petersburg auf und erhielt ab dem 7. Lebensjahr eine umfassende musikalische Ausbildung an der Musikschule (Hauptfach Klavier, nach drei Jahren zusätzlich Orgel). Nach vier Studienjahren am Musikcollege Rimsky Korsakov (Orgel bei Y. Semjonow) setzte sie ihre Studien an der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau bei A. Fiseisky und seit 2016 an der Hochschule für Künste Bremen in den Fächern Orgel, Klavier und Cembalo fort. Sie unterrichtet Orgel und ist Organistin an St. Marien in Leer.

 

 

 

Vorankündigungen

Sa 10. Juni 11.30 Uhr | Leer Mennonitenkirche

Eröffnung Orgelromantik zur Marktzeit

Winfried Dahlke und Darija Schneiderova spielen Werke von Samuel Wesley, Franz Schubert und anderen

 

So 11. Juni 16.00 Uhr | Oldersum Katholische Kirche

Konzert zur Einweihung der erweiterten Bensmann-Orgel

Darija Schneiderova und Winfried Dahlke spielen Werke von Susanne von Soldt, Erbach, Tunder und Buxtehude

 

Fr 16. Juni 19.30 Uhr | Leer Große Kirche   

Genfer Psalmen im Klang der Renaissance

LKMD Winfried Dahlke an der Baldachin-Orgel nach 1559 Orgelkonzert im Rahmen der Kulturnacht der Kirchen

 

Do 22. Juni 20.00 Uhr | Leer St. Marien Int. Leeraner Orgelsommer  

Reichtum der musikalischen Formen I

Darija Schneiderova (Weener) spielt Werke von Buxtehude, Tunder, Bach, Mendelssohn Bartholdy und Rheinberger

 

Samstag, 24.Juni 2017  9.30 – 19.30 Uhr Busreise ab Organeum

Berühmte Unika der ostfriesischen Orgellandschaft   

Orgelreise nach Osteel, Hage, Ochtersum und Buttforde mit Winfried Dahlke

Info und Anmeldung: Organeum 04951/912203

 

Do 29. Juni 20.00 Uhr | Leer St. Marien Int. Leeraner Orgelsommer

Choralfantasien und Sonaten

Winfried Dahlke (Weener) spielt Mendelssohn Bartholdy, Tunder, Buxtehude, Bach und Rheinberger (Sonate a-Moll)

 

So 2. Juli 17.00 Uhr | Weener Georgskirche 

Konzertstücke und Raritäten Sonntagskonzert mit Arturo Barba

 

Arturo Barba spielt Werke von J. Pachelbel, H. Scheidemann, M. Weckmann, Nikolaus Bruhns und J.S. Bach (Choräle, Fantasie a-Moll, Konzert nach Vivaldi a-Moll, Toccata d-Moll)

 

DO 6. Juli 20.00 Uhr | Leer St. Marien  Int. Leeraner Orgelsommer   

Mit spanischen Trompeten

Arturo Barba (Valencia, Spanien) spielt spanische Tänze aus dem 17. Jh., Batalhas von Pedro de Araújo, Juan Bautista Cabanilles, Werke von Pablo Bruna, Eduardo Torres, J. Pachelbel, D. Buxtehude, G. Böhm und F. Mendelssohn Bartholdy.

 

 

 

Sonntagskonzert zum Pfingstfest in Weener

Sonntag, 4. Juni 2017 17.00 Uhr

 

Internationale Begegnung mit der norddeutschen Orgelkunst

Sergei Teplyi und Camille Bloche konzertieren an der Arp Schnitger-Orgel

 

Am Sonntag, dem 4. Juni, wird um 17.00 Uhr zum nächsten Orgelkonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Sergei Teplyi und Camille Bloche spielen Werke von J.J. Froberger, J.P. Sweelinck, M. Weckmann, D. Buxtehude und Johann Sebastian Bach.

Zum Auftakt erklingt von Johann Jacob Froberger eine Toccata in G, gefolgt von den weltlichen Lied-Variationen 'Est-ce Mars' von Jan Pieterszoon Sweelinck und der Toccata in d von Matthias Weckmann. Von Dieterich Buxtehude kommen die Toccata in F-Dur BuxWV 156, Choralvorspiele und das Prealudium in g-Moll BuxWv 149 zur Aufführung. Den Abschluss bilden Johann Sebastian Bachs Orgelchoräle zu dem Pfingstlied „Komm, Gott, Schöpfer, Heilger Geist“, zum Abendmahlslied „Schmücke dich, o liebe Seele“ und die berühmte Passacaglia und Fuge c-Moll.

Das Konzert wird von Sergei Teplyi und Camille Bloche gestaltet, die am Königlich Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen in der Klasse von Prof. Hans Davidsson studieren und von ihm für dieses Konzert entsandt wurden. Die geplante Studienreise mit der ganzen Orgelklasse musste Prof. Davidsson aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen.

Sergei Teplyi wurde 1992 in St. Petersburg geboren und erhielt Klavierunterricht ab dem 6. Lebensjahr. Übergesiedelt nach Dänemark, erhielt er privat Klavierunterricht in Aarhus. In den Jahren 2012-2015 studierte er Klavier am Königlich Dänischen Musikkonservatorium Kopenhagen bei Bohumila Jedlickova and Jens Elvekjær. Nach Abschluss des Bachelor-Examens begann er dort das Studium der Kirchenmusik, Orgel bei H. Davidsson (Solistisches Orgelspiel) und B. Bryndorf (Liturgisches Orgelspiel).

 

Camille Bloche, geboren in Frankreich (Normandie) erlernte am Konservatorium in Caen Orgel und Klavier, wo sie mehrfach 1. Preise erhielt. An der Sorbonne in Paris studierte sie Musikwissenschaft (BA) und weiter Orgel am Konservatorium von Caen bei Erwan Le Prado und besuchte darüber hinaus Unterrichte bei Saki Aoki und Daniel Moult in London. Sie studiert Orgel im Master-Studiengang am Königlich Dänischen Musikkonservatorium Kopenhagen bei Prof. Hans Davidsson.

 

Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 10,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 7,-€.

 

Orgelpositiv Genter Altar 1432
Nachbau Orgelmakerij van der Putten

Konzert mit mittelalterlicher Musik in der Kreuzkirche Stapelmoor


Zu einem Konzert mit mittelalterlicher Musik und zu einer Präsentation des Nachbaus einer mittelalterlichen Orgel (1432) wird am Samstag, dem 13. Mai um 18.30 Uhr in die Ev.-ref. Kreuzkirche Stapelmoor eingeladen. Es spielen das niederländische Ensemble Super Librum unter der Leitung von Jankees Braaksma und die chilenische Organistin Catalina Vicens, Spezialistin für historische Tasteninstrumente aus dem Mittelalter, der Renaissance und des Barock.

 

Es wird ein Nachbau einer mittelalterlichen Orgel vorgestellt, den die Orgelmakerij van der Putten nach dem berühmten Wandbild des Jan van Eyck geschaffen hat, das den Altar der St. Bavo-Kathedrale in Gent ziert. Dort ist in großer Detailgenauigkeit ein großes Orgelpositiv abgebildet, wie es um die Zeit von 1432 in Gebrauch gewesen sein kann. Es ist der erste ernsthafte Rekonstruktionsversuch eines solchen Instrumentes. Die Orgel ist eine Auftragsarbeit für das Orgelmuseum in Elburg, die durch Studien von Wim S. Ros unterstützt wurde.

 

Es musizieren Jankees Braaksma (Blockflöte und Portative), Marian van der Heide (Sopran) und Catalina Vicens (Van Eyck-Orgel und Portative). Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.  

 

Sonntagskonzert  7. Mai 2017 17.00 Uhr

 

Pieter Dirksen spielt aus der großen Tradition norddeutscher Orgelkunst  

 

Am 7. Mai wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Pieter Dirksen (Culemborg, NL) gestaltet das Konzert mit Werken von Heinrich Scheidemann, Johann Adam Reincken, Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach. In seinem Programm kommen großartige Fantasien und Praeludien zu Gehör, in denen die Entfaltung der norddeutschen Orgelkunst und ihre inspirierende Kraft auf Johann Sebastian Bach erlebbar werden.

In der ersten Generation steht der Sweelinck-Schüler Heinrich Scheidemann, mit dessen Praeludium in d, der Motettenkolorierung „Dic nobis Maria“ und der Fantasie in G das Programm eröffnet wird. Daran schließt sich die monumentale Choralfantasie „An Wasserflüssen Babylon“ seines Nachfolgers J.A. Reincken an, der das biblische Alter von 99 Jahren erreichte und den Bach noch in Hamburg kennenlernen konnte.

Mit einem Praeludium in C-Dur (BuxWV 138) von D. Buxtehude leitet Pieter Dirksen zu dem Choraltrio A-Dur über „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ aus den Leipziger Chorälen von J.S. Bach über. Den Abschluss bildet die expressive Bach-Fantasie g-Moll und die ihr zugesellte spielfreudige „Kaffeewasserfuge“. Sie ist auch eines der unübertroffenen Meisterwerke Bachs, ein Stück Weltliteratur für die Orgel!

Pieter Dirksen ist ein feinsinniger Solist am Cembalo und an der Orgel. Er ist Titular-Organist an der Severijn-Orgel (um 1650) von Cuijk. Als Gastprofessor war er den Sommer-Orgelakademien in Haarlem, Göteborg, Smarano, Weener und Palencia verbunden. Für seine vielfältigen CD-Aufnahmen erhielt er bedeutende Auszeichnungen. 

Als Musikwissenschafter promovierte er über die Claviermusik Sweelincks, wofür er 1996 den Praemium Erasmianum erhielt. Mit Harald Vogel edierte er die Clavierwerke Sweelincks sowie weitere Claviermusik des 17. Jahrhunderts. Dirksen veröffentlichte Aufsätze zur Musik Bachs und ist Mitherausgeber der neuen Bach-Gesamtausgabe bei Breitkopf.  

 

Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 10,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 7,-€.

Sonntag, 2. April 2017

17.00 Uhr

 

Léon Berben spielt aus der großen Tradition norddeutscher Orgelkunst Werke zur Passsion

 

Am 2. April wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Léon Berben (Köln) gestaltet das Konzert in der Passionszeit mit Werken von Jan Pieterszoon Sweelinck, Heinrich Scheidemann, Delphin Strungk, Melchior Schildt, Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach. 

 

Léon Berben eröffnet das Programm mit einem Präludium in G-Dur aus der Lüneburger Orgeltabulatur. Von J.P. Sweelinck kommen eine Fantasie in g-Moll und die Choralbearbeitungen über „Erbarm dich mein, o Herre Gott“ zur Aufführung. Mit dem chromatischen Preambulum in d von Heinrich Scheidemann und der Paduana lachrimae von Melchior Schildt erklingen im weiteren Programm ebenfalls Stücke von großer Ausdruckskraft. Von D. Strungk kommt eine Magnificat-Vertonung zu Gehör. Den Abschluss bilden J.S. Bachs eindrucksvolle Choralfantasie über „O Lamm Gottes, unschuldig“ und D. Buxtehudes dramatisches Präludium g-Moll Werkeverzeichnis 149.

 

Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag bei Rienk Jiskoot, Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Tini Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.
Seit 2000 war Léon Berben Cembalist des Barockorchesters Musica Antiqua Köln und nahm an Konzertreisen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und zahlreichen Musikproduktionen teil. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte. Zu seinen Kammermusikpartnern gehört das Concerto Melante, ein Ensemble der Berliner Philharmoniker.

 

Mit seinem spielfreudigen und feinsinnigen Spiel hat er hier in der Region viele Freunde und Bewunderer gefunden.

 

Der Eintritt beträgt 10,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 7,-€.

Sonntagskonzert in Weener mit Ludolf Heikens  

 

Am 5. März wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Ludolf Heikens (Midwolda, NL) spielt Werke von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Johann Pachelbel und Felix Mendelssohn Bartholdy.

 

In festlichen Präludien und in Variationswerken lässt Ludof Heikens die Arp Schnitger-Orgel in den verschiedensten Klangfarben erklingen. Auf dem Programm stehen das Praeludium in g-Moll und die Ciacona e-Moll von Dieterich Buxtehude, die Variationen über Herr Jesu Christ, dich zu uns wend von Georg Böhm, Thema mit Variationen von Felix Mendelssohn Bartholdy und von Hendrik Andriessen und abschließend der Choral „Schmücke dich, o liebe Seele und die Passacaglia c-Moll von Johann Sebastian Bach. Ludolf Heikens überzeugt mit seelenvollem Spiel, geprägt von großer Musikalität und individueller Kreativität.

 

Ludolf Heikens studierte an der Musikhochschule Enschede und in Riga. Bei Stef Tuinstra erhielt Heikens Unterricht in Orgel- und Cembalospiel. Neben seinem Organistenamt an der berühmten Albertus-Anthoni-Hinsz-Orgel in Midwolda konzertiert und unterrichtet er. Seit vielen Jahren ist er als freier Mitarbeiter für das ORGANEUM tätig. Neben musikalischen Führungen sind es Orgelpräsentationen im Rahmen von Orgelexkursionen, die ihn mit vielen historischen Orgeln im gesamten Ems-Dollart-Gebiet vertraut gemacht haben.

 

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 10,-€, ermäßigt 7,-€.

Musik im Gespräch 

 

Dr. Karl Wurm spielt und erläutert Buxtehudes berühmte d-Moll-Passacaglia und die Choralfantasie „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

 

Am Freitag, dem 17. Februar wird um 19.00 Uhr zur nächsten Veranstaltung der Reihe „Musik im Gespräch“ in den oberen Orgelsaal an die Ahrend-Hausorgel des Organeums in Weener eingeladen. Dr. Karl Wurm (Duderstadt) hält dieses Jahr einen Vortrag über zwei beispielhafte Kompositionen Dieterich Buxtehudes, die „d-Moll-Passacaglia“ und die Choralfantasie „Wie schön leuchtet der Morgenstern“.

 

Mit der Passacaglia d-Moll schuf Dieterich Buxtehude ein Stück Weltliteratur für die Orgel. Seine Passacaglia ist in ihrer unvergleichlichen Ausdruckstiefe und Schönheit der musikalischen Architektur bis heute von ungebrochener Wirkungskraft. Der Vollblutmusiker und Theologe Dr. Karl Wurm wird seine Zuhörer in die tieferen Bedeutungsschichten dieser Musik hineingeleiten. Mit der Choralfantasie über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ möchte er noch ein weiteres Buxtehude-Werk erläutern, das in seiner Wirkung ebenso eindrücklich und unvergesslich ist. In ihrem Schwierigkeitsgrad sind diese Orgelwerke für angehende Organisten ein attraktives und erreichbares Ziel, weshalb auch gerade der Kreis der Orgelschüler besonders eingeladen ist, die Musik und ihre Deutung kennenzulernen.

 

Karl Wurm verfügt über eine große Begeisterungsfähigkeit, impulsive Musikalität und Humor, sodass seine Vorträge einen hohen Erlebniswert haben. Viele erinnern sich deshalb gerne an seine Vorträge, die er in den letzten Jahren an gleicher Stelle hielt. Der Vortrag dauert inklusive der Musikbeispiele etwa eineinhalb Stunden.

 

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Arbeit der Einrichtung gebeten.

 

Buchvorstellung und Vortragsabend

 

Am Freitag, dem 17. Februar wird um 18.00 Uhr zur Buchvorstellung und zum anschließenden Vortragsabend in der Reihe „Musik im Gespräch“ in das Organeum in Weener, Norderstraße 18, eingeladen.

 

Gegenstand ist die neu erschienene Buchveröffentlichung im Oldenburger Isensee-Verlag über das Organeum und seine Sammlung historischer Tasteninstrumente. Die Autoren Winfried Dahlke und Günter G.A. Marklein erzählen über die Entstehung des Buches und lesen Auszüge aus der neuen Publikation. Nach einem einleitenden Teil über die Geschichte und Struktur des Orgelzentrums folgen allgemein verständliche Einführungstexte zur Funktion der Orgel, des Cembalos, des Clavichords, des Pianofortes und des Harmoniums, bevor die jeweiligen Instrumente ausführlich in Wort und Bild dargestellt sind. So ist dieses bildschöne Buch ein Ausstellungskatalog und kleine Instrumentenkunde in einem. Das Buch kann im Organeum für 12,80 € erworben werden.

 

Nach einer kurzen Pause bei einem warmen Getränk und etwas Gebäck wird eingeladen zum Vortrag mit Dr. Karl Wurm in der Reihe Musik im Gespräch:

 

Sonntagskonzert 5.2. 2017

Glanzpunkte der norddeutschen Orgelkunst in Weener

 

Am Sonntag, dem 5. Februar wird um 17.00 Uhr zum festlichen Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Roland Dopfer, Professor an der Hochschule für Künste Bremen, lässt die wunderbare Schnitgerorgel mit Glanzpunkten der Orgelkunst des 16.-18. Jahrhunderts erklingen.

 

Den Auftakt bildet der Hymnus „O lux beata trinitas“ des Urvaters der norddeutschen Orgelkunst Hieronymus Praetorius. Von Heinrich Scheidemann schließt die kunstvolle Intavolierung über die weihnachtliche Motette „Verbum caro factum est“ an. Einen weiteren Glanzpunkt bildet die Toccata über „In te Domine speravi“ von Samuel Scheidt. Das Präludium d-Moll von Vincent Lübeck beginnt mit einer feurigen Toccata, an die sich die begeisternde Fuge mit ihrem lebhaften Repetitionsthema anschließt. In dem Andante F-Dur für eine Orgelwalze von W.A. Mozart folgen sanfte Flötentöne, bevor Vivaldis Concerto „Grosso Mogul“ in der Bearbeitung J.S. Bachs glanzvoll das Konzertes beschließt.

 

 

Roland Dopfer wurde im Allgäu geboren. Er studierte katholische Kirchenmusik in Düsseldorf und erhielt im A-Examen für sein Orgelspiel eine besondere Auszeichnung. Diplomstudiengänge in den Fächern Orgel und Cembalo führten ihn an die Hochschule für Musik und Tanz Köln. In der Solistenklasse von Christoph Bossert legte Dopfer sein Orgel-Konzertexamen ab. Weitere künstlerische Impulse erhielt er durch Harald Vogel und Hans Davidsson. An der Bergischen Universität Wuppertal promovierte Roland Dopfer zum Dr. phil. Seit 2013 ist Roland Dopfer Dozent, seit 2015 Professor für Orgel an der Hochschule für Künste in Bremen; seit 2016 auch Lehrbeauftragter für das Fach Orgel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

Desweiteren ist Dopfer Organist der Bremer Innenstadtkirche Unser Lieben Frauen. Als Organist, Cembalist und Kammermusiker konzertiert und lehrt er international. Mit seinem hochmusikalischem Spiel und seinem besonderen Klangempfinden begeisterte Roland Dopfer die Zuhörer bei seinen Auftritten in Leer und Weener, sodass sein Konzert mit besonderer Vorfreude erwartet werden darf.

Der Eintritt des Sonntagskonzerts beträgt 10,-€ für Erwachsene, ermäßigt für Schüler und Studenten 7,-€.

 

Neujahrskonzert Georgskirche Weener 8.1.2017 17.00 Uhr

Festliches Orgelkonzert zum Neuen Jahr 

Das Organeum in Weener lädt am Sonntag, dem 8. Januar 2016 um 17.00 Uhr zum Neujahrskonzert mit LKMD Winfried Dahlke und Darija Schneiderova an der Arp Schnitger-Orgel  in die Georgskirche Weener und zu einem anschließenden weihnachtlichen Nachklang in das Organeum in der Norderstraße 18 ein.

 

Im diesjährigen Neujahrskonzert lassen Winfried Dahlke und Daria Schneiderova festliche und kunstreiche Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Dieterich Buxtehude, Gottfried Heinrich Stölzel und Johann Georg Albrechtsberger erklingen. Von Buxtehude kommt die weihnachtliche Choralfantasie über „Gelobet seist du, Jesu Christ“ zur Aufführung. Die norddeutschen Choralfantasien basieren auf den wichtigsten Choralmelodien der Reformationszeit und wurden durch den Klang der Orgeln Arp Schnitgers inspiriert. Von Johann Sebastian Bach kommt das mehrteilige Präludium in C-Dur BWV 566 zu Gehör, das auch als „Toccata in E-Dur“ überliefert ist und stilistisch an den norddeutschen Meistern des Barock orientiert ist. Galante Triosonaten des Bach-Zeitgenossen Stölzel erklingen im Wechsel mit Präludien und Fugen zu vier Händen und Pedal von Albrechtsberger und bieten einen klanglich und stilistisch reizvollen Wechsel der Kompositionsstile.   

 

Im Anschluss an das Orgelkonzert sind die Besucher zu einem Nachklang bei Früchtepunsch und weihnachtlichem Gebäck in das Organeum eingeladen. Nach einer Pause besteht die Gelegenheit, ausgewählte Instrumente der großen Sammlung historischer Tasteninstrumente zu hören.

 

Der Eintritt beträgt 10,-€ für Erwachsene, ermäßigt 7,-€.

KALENDER
Events
Das Neujahrskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in der weihnachtlich geschmückten Georgskirche Weener gestaltet LKMD Winfried Dahlke. Anschließend gibt es einen musikalischen Nachklang bei Punsch und Gebäck im Organeum.
Beginn: 07.01.2018 17:00 Uhr
Ende: 07.01.2018 18:00 Uhr