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Landschaft von Ostfriesland
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ARCHIV  / ARCHIV 2014

Vergangene Veranstaltungen 2014

Noëlkonzert in Stapelmoor

 

Der junge französische Organist und Orgelprofessor Fabrice Muller wird am 30. Dezember um 19 Uhr in der Stapelmoorer Kreuzkirche eine Tradition fortsetzen, deren Ursprung im 18. Jahrhundert in Paris zu finden ist:

 

In großen Scharen strömten dort die Menschen am 4. Advent oder zwischen Weihnachten und Neujahr in die großen Kathedralen und Kirchen, angelockt von einer Musik, die sie sonst während des Jahres nie von ihren berühmten Orgeln zu hören bekamen: „Noëls“ spielten die nicht minder berühmten gefeierten Organisten der damaligen Zeit, wie Daquin und Dandrieu. Noëls, nichtkirchliche populäre Weihnachtslieder, die nur im Kreis der Familie zu Hause am Kamin gesungen und musiziert wurden, nun, zum Christfest, aber wunderbarer Weise in den großen Kirchen erklangen. Die Orgeln mit ihren vielen unterschiedlichen Pfeifenklängen  malten faszinierende Bilder und versetzten die Zuhörer auf das Hirtenfeld zu Bethlehem in dunkler Nacht mit Dudelsackmusik, in den Stall zum neugeborenen Kind mit zarten Flöten und unter den offenen Himmel mit brausenden und strahlenden Engelsliedern. So wurde das Weihnachtsgeschehen ganz neu lebendig und für viele Zeitgenossen das Lauschen dieser unerwarteten Orgelklänge zum Hörvergnügen.

 

Diese schöne Tradition aus dem Frankreich des 18. Jahrhunderts wird nun seit 1998 an dem Nachbau der französischen Barockorgel von Houdan (1734) in Stapelmoor durch die beliebten Noëlkonzerte jeweils „zwischen den Jahren“ fortgesetzt, diesmal mit Fabrice Muller aus Saint-Michel-sur-Orge bei Paris. Muller, mit höchsten Auszeichnungen für Orgelspiel und Musikwissenschaften bedacht, lehrt an verschiedenen Konservatorien in Frankreich und begeistert in Konzerten und mit Orgelexkursionen in Europa.

 

In Stapelmoor wird er neben den traditionellen Noëls und europäischer Weihnachtsmusik auch Variationen über populäre deutsche Weihnachtslieder spielen. Das Publikum nimmt mit gemeinsam gesungenen Liedern aktiv an der Festtags- und Musikfreude teil.

 

Karten (7 €/4 €) für dieses Konzert sind erhältlich im Pfarrhaus und in der Sparkasse Stapelmoor, im Organeum und bei der Buchhandlung Klinkenborg in Weener.

Infos und Reservierung sind möglich unter 04951/912056 und 04951/912203

 

 

 

Adventskonzert im ORGANEUM

Carl Philipp Emanuel Bach:

Kammermusik im empfindsamen Stil für Barockvioline, Traversflöte, Barockvioloncello und Hammerklavier

 

Am Dienstag, dem 9. Dezember lädt das ORGANEUM in Weener um 17.00 Uhr und um 20.00 Uhr zum Adventskonzert mit barocker Kammermusik in die stimmungsvoll erleuchteten Räume der Villa  in der Norderstraße 18  ein.

Zwischen den Konzerten (etwa 18.45-19.15 Uhr) wird Winfried Dahlke im oberen Saal auf der kostbaren Ahrend-Hausorgel adventliche Orgelmusik von Johann Sebastian Bach zu Gehör bringen.

James O'Toole (Barockvioline), Hajo Wienroth (Traversflöte), Poppy Walshaw (Violoncello) und Winfried Dahlke (Tafelklavier)  bringen Triosonaten im empfindsamen Stil von Carl Philipp Emanuel Bach zu Gehör.

 

Bei diesem Konzert wird das restaurierte Tafelklavier von Ludwig Kulmbach (ca. 1835) im Ensemble mit den Barockinstrumenten erklingen. Es bringt eine Klangfarbe mit ins Spiel, die für die Übergangszeit vom Barock zur Klassik, die Epoche des Empfindsamen Stils, sehr passend ist. Carl Philipp Emanuel Bach wandte sich dem Hammerklavier, das zu seiner Zeit an Bedeutung gewann, mit großem Interesse zu. Das Zusammenspiel von Traversflöte, Barockvioline, Violoncello und Hammerklavier verspricht einen farbenreichen und warmen Zusammenklang.

 

Die Aufführung findet im Hochparterre im Trauzimmer und dem angrenzenden Orgelzimmer statt. Seit diesem Jahr ist das Hochparterre über den Seiteneingang barrierefrei zu erreichen.

 

Das Adventskonzert wird wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen zweimal zur Aufführung kommen, um 17.00 und um 20.00 Uhr.  Im Anschluss an das Konzert sind die Besucher eingeladen, bei Punsch und Gebäck die einmalige Atmosphäre des Hauses zu genießen.

Zwischen den Konzerten (etwa 18.45-19.15 Uhr) wird Winfried Dahlke im oberen Saal auf der kostbaren Ahrend-Hausorgel adventliche Orgelmusik von Johann Sebastian Bach zu Gehör bringen.

James O'Toole (England) studierte Barockvioline an der Royal Acadamy of Musik bei Mica Comberti. Er wirkt in verschiedenen bedeutenden Barockorchestern mit und unternahm ausgedehnte Tourneen. Er ist Mitbegründer von Licence to Ceilidh. Er machte Radioaufnahmen für die BBC und im US National Public Radio.

Die ebenfalls aus England anreisende Poppy Walshaw begeisterte schon bei früheren Adventskonzerten durch ihre virtuose und geschmeidige Technik und eine perfekte Balance im Ensemblespiel.

 

Die Traversflöte spielt Hajo Wienroth, Gründer und Leiter des Ensembles „Le Chardon”. Er spezialisierte sich auf das Spiel historischer Flöten sowie deren Restaurierung und Nachbau. Im eigenen Label Lunaris produziert er ausgewählte Kostbarkeiten Alter Musik. 

 

Der Eintritt zu dem Konzert und Pausenangebot beträgt 12,- €, ermäßigt 8,-€.

 

Kartenvorbestellungen im Organeum unter Tel.:  0 49 51 / 91 22 03

 

Programm

 

Carl Philipp Emanuel Bach 1714-1788

Sonate D-Dur für Traverso, Violino und Cembalo Wq 151, Berlin 1745

Allegro un poco, Largo, Allegro

 

 

Carl Philipp Emanuel Bach

Sonate G-Dur für Traverso, Violino und Cembalo Wq 152, Berlin 1754

Allegretto, Andantino, Allegro

 

 

Carl Philipp Emanuel Bach

Sonate G-Dur für Traverso, Violino und Cembalo Wq 153, Berlin 1754

Andante, Allegretto, Allegro

 

Carl Philipp Emanuel Bach

Sonate C-Dur für Traverso, Violino und Cembalo Wq 149, Berlin 1745

Allegro di molto, Andante, Allegretto

 

Zugabe

 

Carl Philipp Emanuel Bach

Sonate a-moll für Traverso, Violino und Cembalo Wq 148, Berlin 1747

Allegretto

 

 

 

Ausführende

Hajo Wienroth – Traversflöte

James O’Toole – Violine

Poppy Walshaw – Violoncello

Winfried Dahlke – Hammerclavier

 

 

Konzert an der Schnitger & Freytag-Orgel in Bellingwolde

 

Am kommenden Sonntag, dem 9. November, wird um 16.00 Uhr zu einem Orgelkonzert an der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 in die Magnuskerk des niederländischen Grenzortes Bellingwolde eingeladen.

 

Winfried Dahlke, Direktor des Organeums in Weener, gestaltet ein zweiteiliges Programm mit Werken von Georg Böhm, Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Ludwig Krebs, Felix Mendelssohn Bartholdy.

 

Von Johann Ludwig Krebs erklingt das muntere Concerto in G-Dur, dessen langsamer Mittelsatz einen lyrischen Ruhepol zwischen den spielfreudigen Ecksätzen darstellt. Aus der Feder Johann Sebastian Bachs erklingt die ergreifende Choralpartita über „O Gott, du frommer Gott“, in welcher die Orgel in sehr verschiedenen Registrierungen zu hören ist. Kraftvoll, ernst und ungestüm spielt die Sonate in g-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach auf. Von Felix Mendelssohn Bartholdy kommt die sechste Orgelsonate zur Aufführung, die in Form einer großen Choralfantasie über das Lied „Vater unser im Himmelreich“ angelegt ist. In der Partita „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“ erklingt die Schnitger&Freytag-Orgel noch einmal in vielen Farben und ihrer besonderen Klangintensität. 

 

Die beliebten Orgelkonzerte in Bellingwolde werden durch eine gesellige Tee- und Kaffeepause unterbrochen, zu denen die freundliche Konzertkommission einlädt.

 

Das Konzert ist Teil der Kooperation mit dem Organeum in Weener. Der Eintritt beträgt 7,- Euro inklusive Tee- und Kaffeepause. Die Einnahmen kommen der Konzertkommission Bellingwolde zugute.

 

Die Magnuskerk in Bellingwolde liegt am Hoofdweg 227 und ist bei der Ortsdurchfahrt nicht zu übersehen. Anreise über Wymeer oder über die Autobahnabfahrt Oudeschans.

 

 

 

 

Organeum-Exkursion: Die Orgeln der Alten Herrlichkeit Oldersum

 

Am Samstag, dem 15. November lädt das Organeum von 9:00-15.30 Uhr zu einer Orgelexkursion unter dem Titel „Die Orgeln der alten Herrlichkeit Oldersum“ ein, die in ein festliches Barockkonzert für Orgel und Instrumente mündet, das um 16.00 Uhr in der Ev.-ref. Kirche zu Oldersum anschließt.

 

Oldersum hat sich zum Zentrum einer außergewöhnlichen Orgelregion entwickelt. In der Umgebung sind klangschöne Denkmalorgeln unterschiedlicher Erbauer erhalten, die auf dieser Busreise vorgestellt werden: Die Müller-Orgel von 1777 in Simonswolde, die Janssen-Orgel von 1840 in Tergast, ein erweitertes altes Orgelpositiv in Gandersum und die Gebrüder Rohlfs-Orgel von 1869 in Rorichum umgeben den Hauptort Oldersum, der durch die hochqualitativen neuen Orgeln im alten Stil von Dieter Bensmann und Jürgen Ahrend zu einer Hochburg der Orgelkultur geworden ist. Die Orgeln werden von Winfried Dahlke in ihren Eigenschaften erläutert und mit stilistisch angemessener Musik konzertant gespielt.  

 

Die Exkursion mündet in ein hochkarätiges Orgel- und Ensemblekonzert, das von der Kulturstiftung der Sparkasse LeerWittmund initiiert und getragen wird.

Das Europäische Barockorchester Le Chardon spielt Kompositionen von Händel, Purcell, Telemann und Fasch unter der Mitwirkung namhafter Solisten, dem Organisten Pieter Dirksen (NL), dem Traversflötisten Hajo Wienroth, dem Oboisten Mark Baigent (GB) und den Violinisten  Arwen Bouw (NL), Luca Alfonso Rizzello (I), Andreas Klingel (Viola) der Cellistin  Rosa Cañellas Tugores (E) und Ute Schildt (Kontrabass).

Der Konzerterlös ist für die abschließende Erweiterung der Bensmann-Orgel in der katholischen Kirche zu Oldersum bestimmt.

 

Der Teilnahmebeitrag für die Busreise, Orgelvorstellungen und Konzerteintritt beträgt 29,-€ pro Person, auf Wusch zuzüglich Mittagessen. Für Schüler und Studenten gilt der ermäßigte Fahrpreis von 15,-€. Der Konzerteintritt ohne Exkursion beträgt 10,-€.

 

Anmeldung und Information: E-Mail info(at)organeum-orgelakademie.de

Tel.  0 49 51 /91 22 03 

 

 

Orgel- und Doppelkonzerte mit dem Europäischen Barockorchester Le Chardon in der ev.-ref. Kirche zu Oldersum

 

 

Am Samstag, dem 15. November wird um 16.00 Uhr zu einem festlichen Orgel– und Instrumentalkonzert in die Ev.-ref. Kirche zu Oldersum eingeladen.   

 

Das Europäische Barockorchester Le Chardon spielt Kompositionen von Georg Friedrich Händel, Henry Purcell, Georg Philipp Telemann und Johann Friedrich Fasch. Das Ensemble setzt sich aus namhaften Solisten zusammen:    Es konzertieren der Organist Pieter Dirksen (NL), der Traversflötist Hajo Wienroth, der Oboist Mark Baigent (GB), die Violinisten  Arwen Bouw (NL) und  Luca Alfonso Rizzello (I), Andreas Klingel (Viola),  die Cellistin  Rosa Cañellas Tugores (E) und Ute Schildt (Kontrabass).

 

Das Ensemble konzertiert auf historischen Instrumenten, die die Lebendigkeit und Klangfülle der Barockmusik am besten wiedergeben. So werden Querflöten und Oboen aus Holz mit nur einer Klappe und originale Violinen mit Darmbesaitung ohne Schulter- und Kinnstütze zu hören und zu sehen sein. Das von Klaus Ahrend gebaute zweimanualige flämische Cembalo wird man in der zweiten Hälfte des Programms ebenfalls bewundern können.  

 

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 10,-€. Kinder haben freien Eintritt. Der Erlös des Konzertes ist für die Vollendung der Bensmann – Orgel in der katholischen Kirche zu Oldersum bestimmt.  

 

Diese Veranstaltung wird durch die Kulturstiftung der Sparkasse LeerWittmund getragen.

 

 

Schulprogramm:

Das Musikerehepaar Wienroth/Schildt wohnt seit 2008 in Veenhusen. Ute Schildt ist neben ihrer Tätigkeit als Musikerin auch Lehrerin an der Neermoorer Grundschule. Um Kindern den Zugang zu der für unsere Gesellschaft so wichtigen Kultur zu ermöglichen und ihnen ein lebendiges Bild der Musik des Barock zu vermitteln, wird im Vorfeld des Konzertes eine Kulturwerkstatt in den Grundschulen in Neermoor und Oldersum stattfinden.

 

Hier werden die Kinder auf verschiedene Art und Weise Musik und Musikinstrumente erfahren: Um eine einfache Form der Klangerzeugung von Blasinstrumenten nachempfinden zu können, basteln sie Halmoboen, mit Kreide malen sie zur Musik von G.F. Händel und üben sich in historischem Tanz. Ute Schildt: „Engagement ist mir in den Bereichen Musik und der Vermittlung historischer Hintergründe ganz wichtig: Kultur kann auf diesem Weg Kindern besonders gut vermittelt werden.“

 

Im Zuge dieser Kulturwerkstatt werden Herr Dahlke, Direktor des Organeums in Weener und Herr Wienroth, der Leiter des Barockorchesters, den Kindern den Klang und die Funktionsweise der Orgel und verschiedener Holzblasinstrumente, wie Traversflöte, Klappenflöte, Barockoboe, Barockfagott und Blockflöten vermitteln.

 

Für interessierte Erwachsene wird im Vorfeld des Konzerts eine Exkursion des Organeums zu den Orgeln der „Alten Herrlichkeit Oldersum“ führen.

 

 

 

Telemanns Reise nach Paris

 

Am Sonntag, dem 2. November 2014 wird in der Georgskirche Weener um 17.00 Uhr zum letzten Sonntagskonzert dieser Saison eingeladen. Es wird als Ensemble- und Orgelkonzert besonders festlich gestaltet. Es musizieren das Ostfriesischen Barockensemble und Winfried Dahlke an der Schnitger-Orgel.

 

Das Konzert steht unter dem Thema „Telemanns Reise nach Paris“. In dem Programm kommen zwei große Suiten zur Aufführung, die Telemann 1738 unter dem Titel „Neue Quartette in sechs Suiten“ in Paris veröffentlichte. Passend dazu spielt Winfried Dahlke auf der Schnitger-Orgel Suitensätze von Louis Nicolas Clérambeault, die mit der französisch geprägten Instrumentalmusik Telemanns in den Dialog treten.  

 

Die Mitglieder des Ostfriesischen Barockensembles sind Stephanie Bücker - Barockvioline, Ralf Tischer - Traversflöte, Martin Fliege - Viola da Gamba, Christoph Otto Beyer - Barockvioloncello und Reinhard Böhlen - Cembalo

 

Hintergrund für den Titel des Konzertes ist diese Begebenheit: Georg Philipp Telemann unternahm 1737/38 auf Einladung von vier virtuosen französischen Musikern eine Reise nach Paris. In seinem Gepäck trug er sechs Quartette für Flöte, Violine, Gambe oder Violoncello und Basso continuo, die er bereits 1730 in Hamburg veröffentlicht hatte. Es sind dies die Quartette 1 bis 6 der sogenannten „Pariser Quartette“, die Telemann in Paris noch einmal neu herausgab, jetzt allerdings dem französischen Geschmack angepasst. Weitere sechs Quartette in derselben Besetzung ließ Telemann in Paris als „Nouveaux Quatuors“ drucken. Auch sie sind harmonisch besonders reich auskomponiert, sodass sie dem opulenten und sinnenfrohen französischen Musikgeschmack entsprachen. In sämtlichen 12 Pariser Quartetten schrieb er die 3. Melodiestimme alternierend für Gambe oder Violoncello, so dass sich die beiden Instrumentalisten in ihren Rollen abwechseln konnten.

 

Das OSTFRIESISCHE BAROCKENSEMBLE setzt es sich zum Ziel, Barockmusik in wechselnden Besetzungen mit historischen Instrumenten lebendig und authentisch erklingen zu lassen. Dabei sind dem Ensemble spontane Spielfreude, hochqualitative Instrumente und schöne Klangräume ebenso wichtig, wie die profunde Kenntnis der historischen Aufführungspraxis.  

Die Mitglieder, die in verschiedenen renommierten Barockorchestern beheimatet sind, treffen sich in mehrmals im Jahr, um in historischen Räumen Ostfrieslands mit Ensemblemusik des 17. und 18. Jahrhunderts aus Frankreich, Italien, den Niederlanden und Deutschland aufzuspielen.

                                       

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, für Schüler und Studenten 4,-€.

Wandelkonzert in Oldersum

Konzert mit dem niederländischen Organisten Sietze de Vries

 

Am Sonntag, dem 19. Oktober 2014 wird ab 16.00 Uhr die Reihe „Oldersumer Wandelkonzerte“ in der katholischen Kirche St. Mariae Himmelfahrt und in der ev.-ref. Kirche zu Oldersum fortgesetzt.

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Organeum-Exkursion:

Orgelromantik in der Grafschaft Bentheim

 

Am Samstag, dem 18. Oktober lädt das Organeum von 9:00-19:00 Uhr zu einer Orgelexkursion in das südliche Emsland und die Grafschaft Bentheim  ein. Unter dem Titel „Orgelromantik in der Grafschaft Bentheim“ führt die Orgelreise nach Lengerich (Emsland), Freren, Ohne und Bad Bentheim.  

 

Auf dieser Orgelexkursion werde drei sehr verschiedene historische Orgelwerke der Firma Gebrüder Rohlfing aus Osnabrück besucht. In ihrem Klangcharakter sind Rohlfing-Orgeln bereits deutlich in der Romantik beheimatet. Aufgrund ihrer meist sehr lebendigen Windversorgung entwickeln diese Instrumente eine ausgeprägte sängerische Ausstrahlung. Die Orgelmusik bekommt auf den Rohlfing-Orgeln einen sehr lebhaften, dynamisch-musikalischen Ausdruck. Während die Orgeln in Lengerich und Ohne als klassische Schleifladen-Orgeln konzipiert sind, ist die Rohlfing-Orgel in Bad Bentheim als mechanische Kegelladen-Orgel einem neueren Prinzip verpflichtet.

Als klanglicher Gegenpol wird auf dieser Reise die 1960 von Ahrend & Brunzema hinter dem historischen Prospekt der von Hinrich Klausing 1699 erbauten Orgel in der Ev.-ref. Kirche zu Freren festlich aufspielen. Die helle Obertönigkeit dieser Orgel wird den Unterschied zwischen dem barocken und dem romantischen Klangideal besonders deutlich hervortreten lassen.

 

Die Orgeln werden von Winfried Dahlke in ihren Eigenschaften erläutert und mit stilistisch angemessener Musik konzertant gespielt. Die jeweiligen Registrierungen werden angesagt, sodass es möglich ist, das Zusammenspiel der Orgelstimmen zu verstehen und nachzuvollziehen.

 

Die Exkursion wird von Johanne Dreesmann begleitet.

 

Der Teilnahmebeitrag für die Busreise, Orgelvorstellungen und Kaffeepause beträgt 29,-€ pro Person, auf Wusch zuzüglich Mittagessen. Für Schüler und Studenten gilt der ermäßigte Fahrpreis von 15,-€.

 

Anmeldung und  Information:

ORGANEUM: Tel.  0 49 51 /91 22 03

 

Wandelkonzert in Oldersum

Konzert mit dem niederländischen Organisten Sietze de Vries

 

Am Sonntag, dem 19. Oktober 2014 wird ab 16.00 Uhr die Reihe „Oldersumer Wandelkonzerte“ in der katholischen Kirche St. Mariae Himmelfahrt und in der ev.-ref. Kirche zu Oldersum fortgesetzt. mehr ....

Zum Wandelkonzert erklingen Orgelwerke aus Renaissance und Barock von Jan Pieterszoon Sweelinck, Heinrich Scheidemann und Dieterich Buxtehude. Sietze de Vries improvisiert darüber hinaus über Psalmmelodien des Genfer Psalters.

Die Oldersumer Bensmann-Orgel in der katholischen Kirche und die Ahrend-Orgel in der ev.-ref. Kirche orientieren sich an der Blütezeit des Orgelbaus des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Dies kommt auch in dem terzenreinen Stimmungssystem zum Ausdruck, das eine Anzahl von Dur-Tonarten besonders rein und lieblich klingen lässt.

Hierauf ist das Konzertprogramm abgestimmt, sodass die Schönheit der Orgeln besonders zur Geltung kommt.

Musizieren aus einer inneren Vorstellung und eigener Kreativität, dies ist das kurze Credo des Organisten und Kirchenmusikers Sietze de Vries (*1973). Die Improvisation als Kunsthandwerk, also ein erlernbarer Prozess ist dabei der zentraler Ausgangspunkt.

Der einmalige, historische Orgelbesitz, vor allem in der Provinz Groningen formt dabei eine unversiegbare Inspirationsquelle.

Sietze de Vries erhielt seine fachliche Ausbildung unter anderem von Wim van Beek, Jan Jongepier und Jos van der Kooy. Am Groninger Konservatorium machte er das Orgeldiplom, am königlichen Konservatorium in Den Haag erwarb er das Konzertdiplom mit Auszeichnung für Improvisation an der Hochschule in Alkmaar studierte er Kirchenmusik.

In der Periode zwischen 1987 und 2002 erwarb er fünfzehn Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben auf dem Gebiet Literaturspiel sowie der Improvisation. Bekrönt wurde diese Periode mit dem Gewinn des internationalen Improvisationswettbewerb in Haarlem, wo er zuvor schon zweimal im Finale war.

Das Konzert beginnt in der kath. Kirche und wird gegen 16.30 Uhr in der ev.- ref. Kirche fortgesetzt. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.

 

 

 

Musik im Gespräch

Komponistenportrait: Bruce McCallum Reid (Oldenburg) stellt seine Prinzipien der Komposition im alten Stil vor

 

Am Freitag, dem 8. Oktober wird um 17.00 Uhr zur nächsten Veranstaltung der Reihe „Musik im Gespräch“ in den oberen Orgelsaal des Organeums in Weener eingeladen.  

Der Oldenburger Komponist und Kirchenmusiker Bruce McCallum Reid spricht über seine Kompositionen. In Vortrag und Klangbeispielen wird er erläutern, wie er seine Musik nach architektonischen Prinzipien entwirft und in stilistisch geprägter Form neu entstehen lässt. Bruce McCallum Reid stellt Orgelwerke vor, die sich im Entwurf an den erhabenen Beispielen der Musikgeschichte orientieren und die ihre Kraft aus den Melodien und einer engen Wort-Ton-Beziehung gewinnen.

Dazu erklingt die Ahrend-Hausorgel, die seit Beginn dieses Jahres im oberen Saal des Organeums für schönste Orgelklänge sorgt und es erlaubt, Musik und Vortrag in einem stilvollen Ambiente zu verbinden.

 

Bruce McCallum wurde 1968 in Oxford geboren, lernte das Klavier-, Orgel-, Cembalo- und Geigenspiel, sang in der Chorschule des King’s College, bevor er Architektur mit dem Master-Abschluss studierte. Nach einigen Jahren in der Branche der Architektur wendete er sich wieder der Kirchenmusik zu und studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Künste Bremen. Er ist als freischaffender Komponist und als Kirchenmusiker in Oldenburg tätig. Einige seiner Kompositionen wurden bereits durch den renommierten Oldenburger Kammerchor aufgeführt.

 

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Arbeit der Einrichtung gebeten.

 

Bläserklänge aus Renaissance und Frühbarock in Weener

 

Am Sonntag, dem 5. Oktober 2014 wird in der Georgskirche Weener um 17.00 zum Sonntagskonzert mit dem Ensemble Thelxinoe eingeladen. Die auf die Aufführung Alter Musik spezialisierte Gruppe lässt im Zusammenspiel mit der Arp Schnitger-Orgel Musik der Renaissance und des Frühbarock aufleben.

 

Es spielen Julia Fritz auf dem Zink und der Blockflöte, Tural Ismayilov auf der Barockposaune und Eudald Dantí Roura auf der Arp Schnitger – Orgel. Eine Rarität ist das Zusammenspiel der Musiker auf der Orgelempore, die dem Publikum in Weener zugewandt ist. Die edlen Klänge der Arp Schnitger-Orgel verschmelzen mit den Bläserklängen der historischen Blasinstrumente. Die Mitglieder des Ensembles Thelxinoe stammen aus Spanien, Aserbaidschan und Deutschland.  

Nach einem erfolgreichen Zusammenspiel in Smarano (Italien) schlossen sie sich 2012 zum Ensemble fest zusammen. Seitdem konzertieren sie europaweit auf verschiedenen Festivals und Konzertzyklen. Zum Repertoire des Ensembles Thelxinoe gehören Meisterwerke bedeutender Komponisten wie Claudio Monteverdi, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Dario Castello, Matthias Weckmann und Dieterich Buxtehude.

 

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€,

für Schüler und Studenten 4,-€.

mehr Informationen über das Ensemble:

Ensemble Thelxinoe

 

Die Musik des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts ist die Keimzelle vieler Entwicklungen, sowohl sakraler Klänge oder auch instrumentaler Tanzmusik. Man erkennt die Gemeinsamkeit der heutigen aktuellen Standards in den komplexen und teils experimentellen Werken zeitloser Modernität und Freiheit der Formgestaltung der Renaissance- und Barockzeit, mit der sich das Ensemble Thelxinoe beschäftigt.

Das Ensemble wurde im Jahr 2012  nach einer erfolgreichen Reise zur Orgelakademie in Smarano (Italien) gegründet. Seitdem konzertiert das Ensemble bei verschiedenen Festivals und Konzertzyklen europaweit.

Zum Repertoire des Ensembles, dessen Mitglieder an der Hochschule für Künste Bremen zu Spezialisten für Renaissance- und Barockmusik ausgebildet wurden, gehören Meisterwerke bedeutender Komponisten wie Claudio Monteverdi, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Dario Castello, Matthias Weckmann und Dietrich Buxtehude.

 

Julia Fritz erhielt 2008 ihr Diplom im Fach Blockflöte mit Auszeichnung an der Hochschule für Künste Bremen in der Klasse von Han Tol. Daraufhin wurde ihr angeboten ein Konzertexamen zu absolvieren, ein höchst anspruchsvolles Aufbaustudium, welches sie im Jahr 2011 mit Bestnote abschloss. Sie begann ihr Studium in Salzburg in der Klasse von Dorothee Oberlinger. Zur Zeit absolviert sie ein Masterstudium im Fach Zink in der Klasse von William Dongois und Gebhard David. 

Sie wurde mehrfach beim österreichischen Bundeswettbewerb Prima la Musica mit einem ersten Preis ausgezeichnet, ist Preisträgerin beim 1. internationalen ERTA-Wettbewerb für Blockflöte solo in Feldkirch 2006 und Mitglied des European Union Baroque Orchestra (EUBO) 2007. Im Sommer 2010 und 2012 Assistenz von Han Tol bei der internationalen Sommerakademie Salzburg. 

Als Blockflötistin und Zinkenistin trat sie in zahlreichen europäischen Ländern auf, etwa in Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Polen, Italien, den Niederlanden und Zypern, sowie in Taiwan. Sie nahm an Rundfunk- und CD-Produktionen teil, unter anderem mit dem Bremer Barock Consort für Classic Production Osnabrück (cpo). 

 

Tural Ismayilov, gebürtiger Aserbaidschaner, erhielt seinen ersten Musikunterricht auf einer Geige im Alter von 6 Jahren. Nach seinem Abschluss im Fach Posaune in seiner Heimatstadt Baku, setzte er das Studium in Münster bei Detlef Reimers und später an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater in der Klasse von Prof. Uwe Leonbacher fort. Während der Studienzeit war er Mitglied verschiedener Orchester (u. a. bei dem Philharmonischen Orchester Baku und den Hamburger Symphonikern). Die entdeckte Leidenschaft für Alte Musik führte ihn nach Bremen, wo er ein Aufbaustudium an der Barockposaune und der historischen Aufführungspraxis bei Wim Becu absolviert. 

Er arbeitet als Mitglied verschiedener Ensembles wie Weser-Renaissance, Oltremontano, Elbipolis Barockorchester Hamburg. 

Seine Konzerttätigkeit führte ihn nach Frankreich, in die USA, Polen, England, Italien, Schweden, in die Niederlande und die Türkei.

 

Eudald Dantí Roura – Orgel

Geboren 1982 in Ripoll (Katalonien, Spanien), studierte seit 2000 am Conservatori Superior de Música del Liceu in Barcelona, wo er Diplome für Orgel (Studium bei Josep Maria Mas i Bonet), Klavier (Anna Maria Cardona), Kammermusik (Lourdes Pérez-Molina) und Musiktheorie erhielt. Er schloss sein Orgelstudium mit dem Ehrenpreis für Orgelspiel des Konservatoriums ab. Er hat seine Ausbildung in Meisterkursen bei u.a Luigi Ferdinando Tagliavini, Olivier Latry, Marie-Claire Alain, Pieter van Dijk, Hans-Ola Ericsson, Jan Willem Jansen, Lorenzo Ghielmi, Francesco

Cera, Jacques van Oortmerssen, Joel Speerstra, Andrés Cea Galán, Wijnand van de Pol und Stefan Engels vervollständigt. Er hat Orgelkonzerte in Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Schweden, Polen, in den Niederlanden und in den USA gespielt.

Seine Orgelkonzerte wurden von Catalunya Música und Radio Clásica (Spanischer Nationaler Rundfunk) übertragen. Ausserdem tritt er als Interpret von Klavier, Cembalo, Clavichord und Harmonium auf. 

Seit 2007 studiert er Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen, u.a bei Harald Vogel, Hans Davidsson und Edoardo Bellotti (Orgel), Carsten Lohff (Cembalo), Ulrika Davidsson (Clavichord), Klaus Eichhorn (Generalbass) und Manfred Cordes (Musiktheorie).

 

 

 

 

 

Franz Tunder und Carl Philipp Emanuel Bach

Orgel- und Cembalokonzert mit Einführungsvortrag / Musik im Gespräch

am Sonntag, dem 7. September ab 15.30 Uhr in Weener mit Pieter Dirksen

 

Am Sonntag, dem 7. September 2014 wird um 17.00 zu einem Orgel- und Cembalokonzert mit Pieter Dirksen in die Georgskirche Weener eingeladen. Zuvor wird Dirksen um 15:30 Uhr im Organeum im oberen Orgelsaal in der Reihe „Musik im Gespräch“ einen Einführungsvortrag mit Musikbeispielen zu den Choralfantasien Franz Tunders  halten.

 

Dr. Pieter Dirksen ist berühmt als hervorragender Cembalist, Organist und Musikwissenschaftler. Er gestaltet das Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel mit Orgelwerken von Franz Tunder und Cembalowerken von Carl Philipp Emanuel Bach. Von Franz Tunder erklingen die festlichen Praeludien in F-Dur und g-moll sowie die kunstvollen Choralfantasien „Was kann uns kommen an für Not“, „In dich hab ich gehoffet, Herr“ und „Jesus Christus, unser Heiland“. Am Cembalo interpretiert Pieter Dirksen selten zu hörende Werke aus der Feder des genialen Carl Philipp Emanuel Bach, der vor 300 Jahren geboren wurde und zu den Komponisten-Jubilaren dieses Jahres zählt.

Tunders Choralfantasien zählen zu den kunstvollsten Blüten der norddeutschen Orgelkunst. Um 15.30 Uhr stellt Pieter Dirksen im Organeumin diese hochkomplexen Kompositionen an der Ahrend-Hausorgel vor, sodass es im Konzert leicht wird, der Struktur dieser Werke zu folgen und die Melodie herauszuhören. Dieser Einführungsvortrag gehört zu der neuen Reihe „Musik im Gespräch“, in welcher das Organeum dazu einlädt, Musikbeispiele und Erläuterungen zu bestimmten Themen zu hören. Der Eintritt zu dem Einführungsvortrag ist frei. Der Eintritt zu dem Orgel- und Cembalokonzert beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

 

 

Pieter Dirksen konzertiert als Solist am Cembalo wie an der Orgel; außerdem wirkt er als Continuospieler bei verschiedenen Ensembles mit. 1987 beendete er sein Studium der Musikwissenschaft und publizierte seither viele Studien zur barocken Tastenmusik. 1996 wurde er mit einer Dissertation über die Claviermusik Sweelincks promoviert; seine Arbeit, 1997 veröffentlicht, wurde mit dem Praemium Erasmianum ausgezeichnet. Im Verlag Breitkopf & Härtel die Clavierwerke Sweelincks sowie weitere Claviermusik des 17. Jahrhunderts. Darüber hinaus wurde Dirksen durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Musik von Johann Sebastian Bach bekannt.

Bachs Musik steht seit den Jugendjahren von Pieter Dirksen im Mittelpunkt seines musikalischen Interesses, doch hat er immer auch eine starke Affinität zu den Reichtümern der Tastenmusik des siebzehnten Jahrhunderts verspürt: zu den englischen Virginalisten, Sweelinck, der norddeutschen Schule, Froberger, dem mediterranen Repertoire und der französischen „klassischen“ Tradition.

Dirksen, Mitglied des Combattimento Consort Amsterdam und des Kammermusikensembles La Suave Melodia, ist viel gefragt für Vorträge und Kurse. Als Gastprofessor war er den Sommer-Orgelakademien in Haarlem, Göteborg, Smarano, Weener und Palencia verbunden. Er ist Titular-Organist an der Severijn-Orgel (um 1650) von Cuijk. Er veröffentlichte viele CD-Aufnahmen, für die er verschiedentlich ausgezeichnet wurde.

 

 

Abschlusskonzert 22. Int. Leeraner Orgelsommer


Am Donnerstag, dem 4. September, gestaltet um 20.00 Uhr der polnische Konzertorganist Dr. Michal Markuszewski (Warschau) in der Lutherkirche zu Leer das Abschlusskonzert des 22. Internationalen Orgelsommers. Er interpretiert Werke aus alten polnischen Tabulaturen, von Dieterich Buxtehude und aus dem reichen Kompositionsfundus  der  Bach-Familie.

  

Michał Markuszewski, geboren 1980 in Warschau, studierte dort Orgel und Klavier. Weitere Studien führten ihn an die Universität der Künste Berlin (Orgelimprovisation bei Prof. W. Seifen) und an die Hochschule für Musik in Würzburg (Konzertdiplom bei Prof. Ch. Bossert) und zu zahlreichen Meisterkursen. 2013 promovierte er an der Musikuniversität  Warschau in der Fachrichtung Orgelspiel. Michał Markuszewski ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe und  künstlerischer Leiter des Orgelzyklus an der historischen Orgel der evangelisch-reformierten Kirche in Warschau, deren Restaurierung er initiierte. Seit 2012 unterrichtet er Orgelimprovisation an der Frédéric-Chopin-Musikuniversität in Warschau. Michał Markuszewski spielte in der vergangenen 10 Jahren rund 450 Konzerte in ganz Europa. Sein besonderes Interesse gilt der Orgelimprovisation. Michał Markuszewski befasst sich intensiv mit historischen Orgeln. Er ist Mitglied des "Vereins zur Erhaltung und Erforschung schlesischer Orgeln". Von ihm wurden mehr als 400 historische Orgeln in Polen dokumentiert.

Der Eintritt zu den Konzerten des 22. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

Samstag, 23. August 2014  9.00 Uhr - 19:00 Uhr

Orgelexkursion „Auf den Spuren Johann Friedrich Wenthins“ 

 

Busreise ab Organeum / Zustiegsmöglichkeit am Emspark

Orgelexkursion nach Groothusen, Wolthusen, Reepsholt, Backemoor mit einem kleinen abschließenden Konzert in Weener

 

Diese Orgelreise bewegt sich auf den Spuren des Orgelbauers Johann Friedrich Wenthin (1746-1805). Der aus Otterstedt bei Bremen stammende Orgelbauer ließ sich in Emden nieder und erlangte 1779 in jungen Jahren mit dem Orgelneubau in der Großen Kirche zu Emden große Berühmtheit. In der Folge wurden ihm auch Orgelbauaufträge aus den Niederlanden angetragen. In Ostfriesland stand er in Konkurrenz zu seinem Wittmunder Zeitgenossen Hinrich Just Müller (1740-1811). Johann Friedrich Wenthin strebte durch Innovationen in der Klanggestaltung und der Gehäusearchitektur nach Verfeinerung und Modernität. Die Orgelreise stellt die erhaltenen Wenthin-Orgeln in Ostfriesland in chronologisch rückläufiger Folge vor. Die Orgel in Groothusen ist mit 19 Registern auf zwei Manualen und angehängtem Pedal die größte historische Orgel der Krummhörn und ein Beispiel aus Wenthins später Schaffenszeit. Sie ist berühmt für ihr in klassizistischem Weiß gehaltenes Gehäuse und ihre drei Traversflötenregister aus Mahagoni. Die Wenthin-Orgel in Emden-Wolthusen ist ein kleineres Werk mit frischem Charakter aus dem Jahr 1790. Seine Front ist noch in dem für diese frühere Zeit typischen Rotton gehalten. Eine weitere zweimanualige Wenthin-Orgel findet sich weit östlich in der geheimnisvollen St. Mauritiuskirche zu Reepsholt. Die Ausmalung im Stile des Historismus verleiht dem Kirchenraum eine fast mystische Wirkung. Die zweimanualige Wenthin-Orgel mit Hauptwerk und Oberwerk aus dem Jahr 1788/89 spricht aus einer seitlichen Empore in den Chor der Kirche. In der Ev.-luth. Kirche zu Backemoor begeistert die Wenthin-Orgel von 1783 durch einen außerordentlich farbigen und strahlenden Klang, der sich in der hervorragenden Akustik der Kirche ideal entfalten kann. Zum Abschluss der Reise erklingt die von Wenthin architektonisch genial erweiterte Schnitger-Orgel in Weener in einem kleinen Konzert. Die Orgeln werden von Winfried Dahlke in ihren einzelnen Klangfarben ausführlich vorgestellt und mit stilistisch passender Musik zum Klingen gebracht.

 

Die Exkursionsbegleitung hat Johanne Dreesmann.

Der Kostenbeitrag für die Busreise ab Organeum Weener beträgt inklusive Orgelvorstellungen 29,-€ pro Person, für Schüler und Studenten ermäßigt 15,-€. Auf Wunsch zuzüglich Mittagessen.

Eine zweite Zustiegsmöglichkeit besteht ab 9.15 Uhr am Emspark in Leer.

 

Information und Anmeldung: Organeum Weener, Norderstraße 18, 26826 Weener

Tel. 04951 91 22 03.  

 

22. Internationaler Leeraner Orgelsommer

Ab dieser Woche laden die evangelisch-lutherische und die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Leer jeweils donnerstagabends zu den Orgelkonzerten des 22. Internationalen Leeraner Orgelsommers ein. In diesem Jahr finden alle Konzerte an der Ahrend-Orgel in der Lutherkirche Leer statt, weil die historische Orgel in der Großen Kirche restauriert wird. In der Reihe von sechs Konzerten konzertieren neben den Initiatoren KMD  Joachim Gehrold und LKMD Winfried Dahlke die Konzertorganisten Egbert Schoenmaker aus Ootmarsum, Prof. Alexander Fiseisky aus Moskau, Dr. Michal Markuszewski aus Warschau und Dr. Friedhelm Flamme aus Dassel. 

 

Das Auftaktkonzert am Donnerstag, dem 31. Juli um 20.00 Uhr gestaltet Egbert Schoenmaker aus Ootmarsum (NL) mit Kompositionen von Johann Krieger, Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Sebastian Bach.

Egbert Schoenmaker studierte in Utrecht, Arnhem und Amsterdam Orgel und Cembalo. Er ist Organist an der historischen Epmann-Orgel von 1812  in der Simon und Judaskirche in Ootmarsum (NL). Schoenmaker  unterrichtet Orgelschüler an der Musikschule in Uelsen und an   vielen Orgeln der Niedergrafschaft. Er konzertiert regelmäßig in Deutschland und in den Niederlanden und machte Konzertreisen in die USA, nach Kanada und Südafrika. Er ist Initiator der grenzüberschreitenden Orgelkonzerte an historischen Orgeln im Grenzgebiet von Twente (Ootmarsum) und der Grafschaft Bentheim, die eine mehr als dreißigjährige Tradition haben.

 

Weitere Informationen:

Die weiteren Konzerte:

Am Donnerstag, dem 7. August konzertiert um 20.00 Uhr  KMD Dr. Friedhelm Flamme (Dassel)  an der Ahrend-Orgel der Lutherkirche Leer mit Werken von Hieronymus Praetorius, Heinrich Scheidemann, Matthias Weckmann, Antonio Valente, Johann Sebastian Bach, Johann Ludwig Krebs und Wilhelm Friedemann Bach.

 

Am Donnerstag, dem 14. August lässt KMD Gehrold um 20.00 Uhr die Ahrend-Orgel der Lutherkirche Leer mit Werken von  Henry Purcell, Preston, van den Kerckhoven, Dieterich Buxtehude, Georg Böhm, Nicolas de Grigny, Johann Sebastian Bach, Johann Ludwig Krebs, Robert Schumann, Louis James Alfred Lefebure-Wély und Charles-Marie Widor erklingen.

 

 Am Donnerstag, dem 21. August gastiert um 20.00 Uhr der russische Orgelprofessor Alexander Fiseisky aus Moskau an der Ahrend-Orgel der Lutherkiche Leer. Er interpretiert Werke von Johann Sebastian Bach, Domenico Zipoli, Jan Pieterszoon Sweelinck, Felix Mendelssohn Bartholdy und  Oleg Nirenburg.

 

Am Donnerstag, dem 28. August lässt um 20.00 Uhr LKMD Winfried Dahlke die Ahrend-Orgel in der Lutherkirche Leer erklingen. Er spielt Werke  von Johann Sebastian Bach nach Antonio Vivaldi (Concerto Grosso Mogul C-Dur und Concerto d-Moll), Sonaten und die Canzona in d von Johann Sebastian Bach  

 

Das Abschlusskonzert am Donnerstag, dem 4. September gestaltet um 20.00 Uhr der polnische Konzertorganist Dr. Michal Markuszewski (Warschau) in der Lutherkirche zu Leer. Er interpretiert Werke aus alten polnischen Tabulaturen, von Dieterich Buxtehude und aus dem reichen Fundus an Kompositionen der weitverzweigten Bach-Familie.

 

 

Der Eintritt zu den Konzerten des 21. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

Weitere Informationen:

 

Französisches Orgelfest 2014

Sonntag, 27. Juli 2014 16:00 Uhr      Eintritt 18,50 € / erm. 10,-€

Stapelmoor, Kreuzkirche und Pfarrgarten
9. Französisches Orgelfest  

Zu Besuch im Concert Spirituel

mit Titularorganist Olivier Périn, Paris und dem Ensemble „Celeste Sirene“ unter der Leitung von Sänger, Tänzer, Kostüm- und Bühnenbildner Niels Badenhop, Berlin

 

Im Jahr 1725 eröffnete in einem Saal des Stadtschlosses, dem Louvre, das weltweit erste Konzerthaus, das  „Concert Spirituel“. Auf das Programm kamen die bekanntesten und beliebtesten Komponisten Frankreichs und Europas. Ab den 1750er Jahren erhielt der Konzertsaal die weltweit erste reine Konzertsaalorgel, erbaut von Frankreichs renommiertestem Orgelbauer: Clicquot. Ein großer Teil der damals gespielten Konzertprogramme ist überliefert. 

 

Anlässlich des 9. Französischen Orgelfestes wird dem Publikum ein Eindruck vom frühesten öffentlichen Konzertgeschehen Europas vermittelt werden, bei dem auch die Orgel eine bedeutende  Rolle spielt. Auf einer Doppelbühne werden an der Orgelseite der Kirche Musiker und Sänger auf zwei Ebenen agieren. Die Vorstellung wird in enger Anlehnung an die überlieferten Konzertprogramme gestaltet sein und einen lebhaften Einblick in das  Musikleben in der Mitte des 18. Jahrhunderts vermitteln.

 

In der Pause lädt das kleine französische Buffet von Orgelbauer und Konditor Pascal Gourrat, Magny en Vexin und seinem Team zu feinen Gaumenfreuden ein.

 

Infos und Anmeldung: Ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelmoor  04951/91 20 56 und ORGANEUM Weener 04951/91 22 03.

 

 

 

Dienstag, 30. Dezember 19:00 Uhr                     7,-€ / erm. 4,-€

Weihnachtskonzert                                               Stapelmoor, Kreuzkirche Noëlkonzert mit Reinalt Klein

Die Weihnachtliche Musik auf der französischen Barockorgel, der traditionell in Rot und Strohgold geschmückte Weihnachtsbaum und gemeinsam gesungene Lieder gehören zu dem besonderen Gemeinschaftserlebnis des traditionellen Noëlkonzerts in der Kreuzkirche Stapelmoor, das Jahr für Jahr viele Besucher erfreut.

 

 

 

 

Eine musikalische Reise in die Spätphase der klassischen Orgelkunst

 

Am 3. August gestaltet die belgische Konzertorganistin Els Biesemans um 17.00 Uhr das Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener. Els Biesemans ist 1. Preisträgerin des Arp Schnitger Wettbewerbs des Musikfests Bremen 2012 und begeisterte das Publikum in Weener bereits mit ihrem damaligen Gastpiel im Anschluss an den Wettbewerb. Ihr mit Spannung erwartetes Gastspiel wird der diesjährigen Konzertserie ein Glanzlicht aufsetzen.

 

 

Am Sonntag bringt sie in Weener ein spielfreudiges und virtuoses Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy und Alexandre-Pierre-François Boëly zu Gehör. Das Konzert wird von den zwei lebendigen Bach-Präludien und Fugen in G-Dur BWV 541 und 550 gerahmt. An zweiter Stelle erklingt Bachs filigrane Triosonate in d-Moll, deren Interpretation eine hohe Kunstfertigkeit erfordert. Mit den Variationen über ein Originalthema in F-Dur op. 34 von Ludwig van Beethoven leitet Els Biesemans in die klassische Epoche über und überträgt ein Werk der Klavierliteratur auf die Orgel. Von Felix Mendelssohn Bartholdy, von dem wesentliche Impulse für Wiederbelebung der Orgelkunst im 19. Jahrhundert ausgingen,  erklingen das dramatische  Präludium und die Fuge in d-Moll sowie Thema und Variationen in D-Dur. Mit vier farbenreichen Kompositionen von Alexandre-Pierre-François Boëly lässt Els Biesemans selten gespielte Werke erklingen, die den französischen Übergangsstil von der Klassik zur Romantik repräsentieren. Das impulsive Bach-Präludium und die Fuge in G-Dur von Johann Sebastian Bach BWV 550 schließen die musikalische Reise in die Spätphase der klassischen Orgelkunst auf der Schitger-Orgel in Weener.

 

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

 

Els Biesemans, geboren in Antwerpen, fühlt sich auf verschiedenen Tasteninstrumenten zu Hause und konzertierte in den meisten europäischen Ländern, in Japan, in Kanada und in den USA auf Orgel, Clavichord, Cembalo, Fortepiano und dem modernem Klavier.
Nach ihrer Ausbildung zum 'Master of Music' in Klavier, Orgel und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Löwen (Belgien) absolvierte Els Biesemans ein Fortbildungsstudium auf dem Fortepiano (Jesper Christensen) und Orgel (Andrea Marcon, Wolfgang Zerer) an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel.
Sie gewann mehrere Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben in Vilnius, Tokio, Prag, Paris und Montréal. Im August 2012 gewann sie den ersten Preis beim Arp-Schnitger-Wettbewerb in Bremen. Els Biesemans konzertierte als Solistin mit verschiedenen Kammerorchestern und führte das gesamte Orgelwerk von J. S. Bach in 19 Konzerten auf.  Seit 2010 ist sie als Musikerin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe an der Reformierten Kirche Zürich-Wiedikon tätig.
Neben ihrer solistischen Karriere gibt sie verschiedene Meisterkurse und fungiert häufig als Jurorin bei internationalen Wettbewerben.

 

 

Romantisches Abendliedersingen in den Kirchen an der Ems

in Esklum, Driever und Grotegaste


Das Abendliedersingen am 11. Juli, beginnt um 19.30 Uhr und endet gegen 22.30 Uhr

Für Freitag, den 11. Juli, wird zu einem „Romantischen Abendliedersingen“ an der Straße der Orgelromantik in den beschaulichen Kirchen Esklum, Driever und Grotegaste eingeladen. Das Wandelkonzert von Esklum über Driever nach Groetgaste beginnt um 19.30 Uhr in Esklum. Unter dem Titel „Romantisches Abendliedersingen am Emsdeich“ wird zu drei Andachten mit Orgelmusik und gemeinsam gesungenen Kirchenliedern eingeladen. Die Orgeln in Esklum, Driever und Grotegaste bilden zusammen die „Straße der Orgelromantik am Emsdeich“. In der Reihe dieser drei Stationen wird beim Singen erlebbar, wie der Klang der Orgeln von Mal zu Mal voller und tragender, eben „romantischer“ wird.

Das „Romantische Abendliedersingen“ wird in diesem Jahr unter dem Motto „Vom Morgen bis zum Abend sei gelobet der Name des Herrn“ von den Pastoren Edzard Herlyn und Edzard Busemann-Disselhoff sowie dem Projektchor der Evangelisch-reformierten Kirche mit Orgelmusik, Liedern zum Morgen, Mittag und Abend sowie liturgischen Nachtgedanken gestaltet. An den drei romantischen Orgeln spielt der Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke.

An die letzte Andacht in Grotegaste schließt sich ein kleiner Umtrunk mit Gelegenheit zu einem geselligen Austausch an.

Wer eine Mitjahrgelegenheit sucht, kann sich an Pastor Busemann-Disselhoff unter der Telefonnummer: 04955 / 5221 wenden.

Samstag, 19. Juli 2014  9:00 - 22.00 Uhr

Busreise ab Organeum / Zustieg auf Anfrage

Orgelexkursion "Orgelpracht östlich der Weser"

Orgelreise nach Dedesdorf, Cappel, Altenbruch und Lüdingworth

mit Besuch des Orgelkonzertes in Lüdingworth

 

Auf dieser Orgelexkursion werden berühmte Denkmalorgeln östlich der Weser besucht. In der St. Laurentiuskirche zu Dedesdorf wird die Arp Schnitger-Orgel von 1698 vorgestellt. Auf begrenztem Raum schuf Schnitger eine zweimanualige Orgel, die 1744 durch Eilert Köhler um ein gravitätisches Pedalwerk erweitert wurde.

Die nächste Station der Reise führt nach Cappel, wo seit 1816 die 1680 für das St. Johannis - Kloster in Hamburg erbaute Arp Schnitger-Orgel mit ihrem prächtigen goldenen Prospekt den Raum dominiert.

Von dort geht es zu den stattlichen Bauern-Domen des Landes Hadeln nach Altenbruch und Lüdingworth. In Altenbruch wird uns Ingo Duwensee begrüßen, Organist an den großartigen Orgeln dieser beiden Kirchen.

Auf dieser Fahrt wird die Klangwirkung unterschiedlicher Stimmungssysteme erlebbar werden.

Den Abschluss bildet ein Konzert mit KMD Hauke Ramm auf der rein mitteltönig gestimmten Wilde – Schnitger-Orgel in Lüdingworth.

                                     

Dedesdorf       Ev.-luth. St. Laurentius-Kirche       18/ II/P

Arp Schnitger, Eilert Köhler 1697-98 / 1742-44     

restauriert durch Führer Orgelbau 1998

 

Cappel        Ev.-luth.Kirche  St. Peter und Paul    30/II/P

Arp Schnitger        1680                    

restauriert durch Rudolph von Beckerath 1977

 

Altenbruch    Ev.-luth. St. Nikolai-Kirche              35/III/P

Mahn/Fritzsche/Dropa/J.H.Klapmeyer  16.u.17.Jh./1727-30

restauriert durch Ahrend Orgelbau 2003-04

 

Lüdingworth   Ev.-luth. Kirche St. Jacobi d. Ä.     35/III/P

Andreas Wilde / Arp Schnitger  1598 / 1682-83     

restauriert durch Jürgen Ahrend 1981-82    

 

18.00 Uhr  Lüdingworth   Ev.-luth. Kirche St. Jacobi d. Ä.

Orgelkonzert mit Joachim Walter

 

Orgelvorstellungen: Winfried Dahlke, Ingo Duwensee

Kostenbeitrag pro Person:                  39,-€  (inkl. Konzert)

Schüler und Studenten:                      15,- €

auf Wunsch zuzüglich Mittagessen

Anmeldung und  Information:

ORGANEUM: Tel. 0049 (0) 49 51 /91 22 03

Feuerwerk barocker Klangentfaltung

 

Am 6. Juli gestaltet die amerikanische Konzertorganistin Rhonda Sider Edgington  um 17.00 Uhr das Sonntagskonzert an der berühmten Arp Schnitger-Orgel in Weener. In ihrem Programm entfaltet Rhonda Edgington die ganze Pracht der norddeutschen Orgelkunst in Werken von Georg Böhm, Dieterich Buxtehude, Vincent Lübeck, Heinrich Scheidemann, Franz Tunder und Johann Sebastian Bach.

 

Nach dem einleitenden gravitätischen Praeludium in d-Moll von Buxtehude erklingt das virtuose d-Moll-Konzert nach Vivaldi von J.S. Bach, das eines der technisch anspruchsvollsten Orgelwerke ist. Nach den lieblichen Choralvariationen über „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“ von Georg Böhm erklingt das prächtige „Feuerwehr-Praeludium“ von Bach in C-Dur BWV 531. An dieses klangliche Feuerwerk schließen sich zwei feinsinnige Choralbearbeitungen über „In dich hab ich gehoffet, Herr“ von Tunder und Scheidemann an, bevor im abschließenden Praeludium d-Moll von Vincent Lübeck noch einmal die ganze Pracht barocker Klangentfaltung zur Geltung kommt.

 

Rhonda Sider Edgington wurde in 1974 in Pennsylvania, USA, geboren. Sie studierte  Orgel (Master), Klavier (Bachelor) und Cembalo und arbeitete in Chicago als Kirchenmusikerin und unterrichtete an der  Concordia University und am Houghton College. Als Organistin gab sie vielfach Konzerte an der Ostküste und dem Mittleren Westen der USA. 

2004 kam sie als Fulbright-Stipendiatin nach Deutschland an die Hochschule für Künste Bremen, wo sie bei Harald Vogel, Hans-Ola Ericsson und Hans Davidsson studierte (Alte und Neue Musik). In dieser Zeit war sie als Kirchenmusikerin in Bremen-Huchting tätig. Seit ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten lebt sie in Holland, Michigan, wo sie als Kirchenmusikerin und Korrepetitorin und Instrumentalpädagogin  arbeitet.

 

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

 

 

Oldersumer Wandelkonzert

Am Sonntag, dem 29. Juni wird aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Ahrend-Orgel in der Ev.-ref. Kirche zu Oldersum ab 16.00 Uhr zum Wandelkonzert in die katholische Kirche St. Mariae Himmelfahrt und in die Ev.-ref. Kirche zu Oldersum eingeladen.

Zum Wandelkonzert erklingen Orgelwerke aus Renasissance, Barock und früher Klassik von Jan Pieterszoon Sweelinck, Anthoni van Noordt, Dieterich Buxtehude, Georg Böhm, Johann Sebastian Bach und Joseph Alois Holzmann.

Die Oldersumer Bensmann-Orgel in der katholischen Kirche und die Ahrend-Orgel in der ev.-ref. Kirche orientieren sich an der Blütezeit des Orgelbaus des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Dies kommt auch in dem terzenreinen Stimmungssystem zum Ausdruck, das eine Anzahl von Dur-Tonarten besonders rein und lieblich klingen lässt.

Hierauf ist das Konzertprogramm abgestimmt, sodass die Schönheit der Orgeln besonders zur Geltung kommt.

Winfried Dahlke ist Direktor des Organeums in Weener und Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-reformierten Kirche. Er hast das Organistenamt an der Großen Kirche in Leer inne und ist Lehrbeauftragter für Orgel und Harmonium an der Hochschule für Künste Bremen. Dort ist er auch Mitglied des Arp Schnitger Instituts für Orgel und Orgelbau. Als Orgelrevisor der Hannoverschen Landeskirche betreut er den Sprengel Ostfriesland-Ems.

 

Organeum-Exkursion:

Barockorgeln in der „Orgel-Künstlerkolonie“

 

Am Samstag, dem 21. Juni lädt das Organeum von 9:00-19:00 Uhr unter dem Motto „Ausflug zur Orgel-Künstlerkolonie“ zu einer Orgelexkursion nach Osterholz-Scharmbeck, Grasberg und Worpswede ein.

 

Auf dem Programm stehen die Arp Schnitger – Orgel von 1694 in der Findorff-Kirche zu Grasberg, die Erasmus Bielfeldt – Orgel von 1731-34 in der St. Willehadikirche zu Osterholz-Scharmbeck und die Hendrik Ahrend-Orgel von 2012 in der Zionskirche des Künstlerdorfes Worpswede.

Diese drei Barock-Orgeln sind mit jeweils über 20 Registern auf zwei Manualen und Pedal reich mit den schönsten Klangfarben besetzt. Die Arp Schnitger-Orgel und die Bielfeldt-Orgel zählen zu den am besten erhaltenen Denkmalorgeln der Schnitger-Zeit.

Die Ahrend-Orgel in Worpswede, die sich an der verlorenen gegangenen Gloger-Orgel von 1762 orientiert, repräsentiert die heutige Kunst des Orgelbaus, die an die goldene Epoche der Schnitger-Zeit anknüpft.

 

Die Orgeln werden von Winfried Dahlke in ihren einzelnen Klangfarben ausführlich vorgestellt und mit stilistisch passender Musik zum Klingen gebracht. Die Exkursionsbegleitung hat Johanne Dreesmann.

 

Der Kostenbeitrag für die Busreise ab Organeum Weener beträgt inklusive Kaffeepause und Orgelvorstellungen 29,-€ pro Person, für Schüler und Studenten ermäßigt 15,-€.

Auf Wunsch zuzüglich Mittagessen in Grasberg.

 

Eine zweite Zustiegsmöglichkeit besteht

ab 9.15 Uhr am Emspark in Leer.

 

Information und Ameldung: Organeum Weener, Norderstraße 18, 26826 Weener    Tel. 04951 91 22 03.

 

 

 

 

 

Le clavecin sorcier / Das Zaubercembalo

Cembalo-Serenade im Organeum mit Alina Rotaru (Berlin)

 

Am Dienstag, dem 10. Juni wird um 19:00 Uhr unter dem Titel „Le clavecin sorcier / Das Zaubercembalo“ zu einem Cembalokonzert mit der jungen Ausnahmekünstlerin Alina Rotaru in das Organeum in Weener eingeladen. Alina Rotaru (Berlin) spielt Werke von Johann Jacob Froberger, Johann Caspar Kerll, Louis Couperin und Matthias Weckmann.

 

Unter dem Titel „Serenade“ lädt das Organeum in diesem Jahr zu besonderen Hauskonzerten an bedeutenden Tasteninstrumenten ein.

Alina Rotaru spielt auf zwei verschiedenen terzenrein gestimmten Cembali ein beziehungsreiches Programm bedeutender europäischer Protagonisten der Cembalokunst des 17. Jahrhunderts, die sich in ihrem Schaffen durch Freundschaften und biografische Ähnlichkeiten gegenseitig stark beeinflusst haben. Johann Jacob Froberger (1616-1667)  war ein musikalischer Kosmopolit und in allen musikalischen Stilrichtungen seiner Zeit zu Hause. Seine Musik hat spätere Komponisten wie Georg Muffat, Dietrich Buxtehude oder Johann Sebastian Bach nachhaltig geprägt.

Der Pariser Cembalist Louis Couperin (1626-1661) wurde musikalisch stark von  seinem Freund Froberger geprägt. Mit dem berühmten Hamburger Organisten und Cembalisten Matthias Weckmann (1616-1674) war Froberger ebenfalls befreundet. Zwischen Froberger und  Johann Caspar Kerll (1627-1693) gibt es wichtige Ähnlichkeiten sowohl in ihren Lebensläufen als auch in ihrem musikalischen Schaffen. Diese Komponisten stehen für eine außergewöhnliche Stilausprägung der Cembalomusik, die in besonderer Weise vom zeitgenössischen mystischen Weltbild geprägt ist und diese faszinierende, ihr innewohnende Magie auch bis heute nicht verloren.

Die Wahl-Berlinerin Alina Rotaru studierte in ihrer Heimatstadt Bukarest Klavier und Chordirigat. Dort kam sie auch in Kontakt mit Alter Musik und gründete ihr erstes Ensemble. Ab 1999 studierte sie Cembalo bei Siegbert Rampe und Wolfgang Kostujak in Duisburg, Carsten Lohff und Detlef Bratschke in Bremen sowie bei Bob van Asperen in Amsterdam. Sie konzertiert international und gibt Meisterkurse. Sie konzertiert weltweit. An der Hochschule für Künste Bremen ist sie als Lehrbeauftragte für Cembalo, Korrepetition und historische Stimmung tätig.

Ihre zwei Cembaloaufnahmen mit Werken von J. P. Sweelinck (2010) und J. J. Froberger (2012) haben von der internationalen Fachpresse höchstes Lob erhalten, für welche sie  zu den interessantesten Cembalisten der jüngeren Generation gehört.

Grundton E – junger Wiener Konzertorganist gastiert in Weener

 

Am 1. Juni gestaltet der junge österreichische Konzertorganist Stefan Donner  um 17.00 Uhr das Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in Weener mit Werken von Lübeck, Weckmann, Buxtehude, Bach und Mozart. Den roten Faden des Programms bildet der Grundton E, der den meisten Werken gemeinsam  ist.

So erklingen das Praeambulum aus E-Dur von Vincent Lübeck, Praeludium in e-Moll von Dieterich Buxtehude, die Triosonate e-Moll und die Toccata E-Dur von Johann Sebastian Bach. Mit seinem anspruchsvollen Konzertprogramm spannt Stefan Donner einen großen Bogen von der norddeutschen Orgelkunst über J.S. Bach bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.

 

Stefan Donner zählt zu einer jungen Generation von Organisten, die eine profunde Ausbildung im Bereich der Alten Musik genossen haben und sich durch erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben Bekanntheit verschaffen konnten.

 

Stefan Donner, geboren 1987 in Mistelbach (Niederösterreich), studierte bereits mit 15 Jahren Orgel und Musikpädagogik in Wien bei  Klaus Kuchling und Peter Planyavsky. In Amsterdam legte bei Jaques van Oortmerssen Orgelkonzertfachstudium mit Auszeichnung ab. Mehrere Wettbewerbserfolge machten Stefan Donner als Nachwuchsorganisten international bekannt und verhalfen ihm zu Engagements in ganz Europa. In Wien arbeitet er als Organist an St. Leopold und an der Schlosskapelle Schönbrunn. Stefan Donners großes Interesse gilt den Meistern der Norddeutschen Orgelschule wie Dietrich Buxtehude, Nicolaus Bruhns und Vincent Lübeck.

 

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

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Orgelreise Melle - Möllenbeck

Orgelexkursion zu prächtigen Barockorgeln in der Orgelstadt Melle und zur Einweihung der restaurierten Möhling-Orgel von 1842 im Kloster Möllenbeck bei Rinteln

 

Am Samstag, dem 24. Mai lädt das Organeum Weener von 8:30-22:00 Uhr zu einer großen Orgelexkursion in die Orgelstadt Melle und zum Kloster Möllenbeck bei Rinteln ein. Auf dieser Fahrt werden die Berenhard Klausing-Orgel von 1713 und die Christian Vater-Orgel von 1724 in Melle vorgestellt. Den krönenden Abschluss der Orgelfahrt bildet das Einweihungskonzert der von der Orgelbauwerkstatt Ahrend restaurierten Möhling-Orgel in der Klosterkirche Möllenbeck. Teilnehmer aus der Region Melle-Möllenbeck können sich der Reisegruppe nach Verabredung anschließen.

 

Das ehemalige Kloster Möllenbeck bei Rinteln ist eine der am vollständigsten erhaltenen spätmittelalterlichen Klosteranlagen in Deutschland. Die zwei markanten Rundtürme der Klosterkirche stammen noch aus dem 10. Jahrhundert. Die um 1500 fertiggestellte Klosterkirche und die drei Flügel der gewaltigen zweigeschossigen, vollunterkellerten Klausurgebäude bilden zusammen eine quadratische Anlage von 60 Metern Kantenlänge.

Die Christian Wilhelm Möhling-Orgel von 1842 wurde durch die Orgelbauwerkstatt Ahrend (Leer/Loga) restauriert und rekonstruiert. Außer dem Gehäuse waren aus der Mehrzahl der Register Pfeifen erhalten geblieben, die eine Rekonstruktion der ursprünglichen Orgelanlage möglich machten. In der klaren Akustik dieser Kathedrale entfaltet sie eine wundervolle Klangwirkung. Sie wird auf dieser Fahrt in einer konzertanten Orgelvorstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Besuch zweier herausragender westfälischer Denkmalorgeln in der Orgelstadt Melle erweitert diese Fahrt zu einer großen Orgelexkursion. In den benachbarten Stadtkirchen werden die 1713 erbaute  Johann Berenhard Klausing-Orgel und die 1724 erbaute Christian Vater-Orgel vorgestellt.

Die Orgelvorstellungen und das Einweihungskonzert in Möllenbeck gestaltet LKMD Winfried Dahlke. Die Exkursionsbegleitung hat Johanne Dreesmann.

 

Der Kostenbeitrag für die Busreise ab Weener beträgt inklusive Klosterführung, Kaffeepause und Konzert 39,-€ pro Person,

für Schüler und Studenten ermäßigt 15,-€. Auf Wunsch zuzüglich Mittagessen in Melle. Weitere Zustiegsmöglichkeit auf Anfrage.

Anmeldung und Information: Organeum Tel. 04951 / 91 22 03

 

Abschiedskonzert für die Orgel in der Großen Kirche

 

Am Sonntag, dem 18. Mai wird um 17.00 Uhr zu einem „Abschiedskonzert“ in die Große Reformierte Kirche zu Leer eingeladen. Eckhart Kuper und Winfried Dahlke gestalten ein letztes Orgelkonzert an dem freistehenden Spieltisch der großen Orgel, bevor in den nächsten Wochen die Restaurierungsarbeiten an der großen Orgel beginnen.

 

Eckhart Kuper und Winfried Dahlke laden zu einem Bach-Konzert ein, in dem beliebte Orgelwerke wie das festliche Praeludium in Es-Dur, die große Passacaglia c-Moll, das Konzert nach Vivaldi a-Moll, die Sonate Es-Dur und Choralbearbeitungen zur Aufführung kommen. Außerdem wird Eckhart Kuper die Orgel mit eigenen Improvisationen in ihren verschiedenen Klangmöglichkeiten vorstellen.

 

In einer Pause wird Winfried Dahlke über die geplante Restaurierung der Orgel sprechen, deren erster Bauabschnitt unmittelbar bevorsteht. In diesem Jahr wird damit begonnen, an der Hauptorgel eine Spielanlage nach historischen Vorbildern zu rekonstruieren, die es ermöglicht, die historische Orgel 2017 im zweiten Bauabschnitt vollständig zu restaurieren und zu rekonstruieren. Die Orgelkommission informiert über den Stand der eingeworbenen Spenden und lädt zur weiteren Mithilfe ein.

 

Das Abschiedskonzert ist ein Benefiz-Konzert für die Orgelrestaurierung in der Großen Kirche. Der Eintritt ist frei. Die Spenden gehen an den Kirchbauverein Große Kirche Leer e.V., der sich für die Finanzierung der Orgelrestaurierung einsetzt.

 

Eckhart Kuper studierte in Hannover Kirchenmusik (A-Examen) und Komposition (Dipolom). Weitere Studien führten ihn an das Sweelinck-Conservatorium Amsterdam (Konzertfach Orgel, Examen 1988) und anschließend wiederum nach Hannover  (Soloklasse Cembalo, Konzertexamen 1991).

Er unterrichtete Orgelliteratur und Improvisation an der Hochschule für Künste in Bremen sowie Cembaloliteratur, Korrepitition, Generalbass und Hammerflügel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig; seit 2004 zudem Cembalocontinuo im Studiengang Kirchenmusik der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

An Cembalo und Orgel wie auch an Clavichord und Hammerflügel  konzertiert er als Solist, in Ensembles für Alte Musik und mit verschiedenen Orchestern. 

 

Gartenfest und Sonntagskonzert

mit Krzysztof Urbaniak in Weener

am 4. Mai ab 15.00 Uhr

 

Am Sonntag, dem 4. Mai lädt der Förderkreis Organeum in Weener e.V. zusammen mit dem Organeum ab 15.00 Uhr zum traditionellen Gartenfest mit Musik, Kaffee- und Kuchenbuffet in die Villa in der Norderstraße 18 nach Weener ein. Um 17.00 Uhr bildet das Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in der Georgskirche Weener den festlichen Abschluss des Tages: Krzysztof Urbaniak, 1. Preisträger des Arp Schnitger Orgelwettbewerbs 2010 des Musikfests Bremen,  gestaltet ein Konzert unter dem Titel „Orgelmusik des 18. Jahrhunderts aus Danzig“ mit Werken von Theophil Andreas Volckmar, Daniel Magnus Gronau und Christian Friedrich Mohrheim in der Georgskirche.

 

Im Verlauf des Gartenfestes wird von Winfried Dahlke die erweiterte Sammlung historischer Tasteninstrumente vorgestellt. Einen besonderen Platz nimmt dabei die edle Ahrend-Hausorgel mit elf Registern auf zwei Manualen und freiem Pedal ein, die im oberen Saal des Hauses einen repräsentativen Platz gefunden hat.

 

Um 17.00 Uhr setzt sich das Programm dieses Festtages in der Georgskirche Weener mit Orgelmusik des 18. Jahrhunderts aus Danzig fort. Mit Krzysztof Urbaniak ist an diesem Tag für das abschließende Orgelkonzert um 17.00 Uhr in der Georgskirche ein vielfach ausgezeichneter Künstler und Kenner zu Gast.

Krzysztof Urbaniak absolvierte sein Orgel- und Cemablostudium an der Staatlichen Musikhochschulen in Warschau  sowie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.  2012 promovierte er an der Staatlichen Musikhochschule in Kraków. Er arbeitet er als Adjunkt-Professor in der Abteilung für Orgel, Cembalo und Alte Musik der Staatlichen Grażyna-und-Kiejstut-Bacewicz-Musikhochschule in Łódź und in der Orgelabteilung der Staatlichen Musikhochschule in Kraków.

Krzysztof Urbaniak hat bei verschiedenen Orgelwettbewerben Preise erhalten, so den 1. Preis im Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb in Bremen (2010), den 1. Preis im Willem-Hermans-Orgelwettbewerb in Pistoia (2009) und den 1. Preis im Wettbewerb Polnischer Orgelmusik in Legnica (2002).

Er konzertierte auf verschiedenen Kontinenten und dokumentierte seine Interpretationen auf mehreren CD-Einspielungen. Seit 2013 ist er als Artist in residence der Artur-Rubinstein-Philharmonie in Łódź angestellt.

Krzysztof Urbaniak publizierte auch wissenschaftliche Beiträge über den historischen Orgelbau und verschiedene Aspekte der historischen Aufführungspraxis. Als Orgelexperte betreut er Orgelrestaurierungs- und Neubauprojekte. Seit 2013 ist er Orgelsachverständiger beim Ministerium für Kultur und Nationalerbe der Republik Polen. Er ist künstlerischer Leiter des Orgelfestivals an der historischen Andreas-Hildebrandt-Orgel von 1719 in Pasłęk

 

Das Gartenfest und das Orgelkonzert werden vom Förderkreis Organeum in Weener e.V. finanziell getragen und mit praktischer Hilfe unterstützt, sodass die Veranstaltung bei freiem Eintritt angeboten werden kann.

 

Gesamtaufführung:
Bach 3. Theil der Clavierübung
mit Hans und Ulrika Davidsson

Sonntag, 27. April    17:00 Uhr   

Sonntagskonzert                                

Weener, Georgskirche 

7,-€ / erm. 4,-€

Am Sonntag, dem 27. April lädt das ORGANEUM in Weener um 17.00 Uhr zu einem  großen Orgel- und Cembalokonzert in die Georgskirche Weener ein. Hans und Ulrika Davidsson bringen Johann Sebastian Bachs „3. Theil der Clavier-Übung“ von 1739 in einer Gesamtaufführung auf der Schnitger-Orgel und dem Ahrend-Cembalo zu Gehör.

Im Jahre 1739 veröffentlichte Johann Sebastian Bach den „3. Theil der Clavier-Übung“. In dieser Sammlung, die oftmals auch als „Orgelmesse“ tituliert wird, stellte Bach freie und choralgebundene Orgelwerke zu einem Kompendium zusammen, das den Höhepunkt seiner Orgelkunst repräsentiert. Bach vertonte darin die lutherischen Gesänge zu den Hauptelementen des Gottesdienstes und des Katechismus in kunstvoller Weise. Die Vielseitigkeit der Kompositionsformen und die Tiefe der theologischen Durchdringung dieser Orgelkompositionen lassen diese Musik zu den erhabensten Zeugnissen Evangelischer Kirchenmusik zählen. Mit dem Präludium und der Fuge Es-Dur werden die Choralbearbeitungen festlich umrahmt. Die großen und kleinen Bearbeitungen der Sammlung repräsentieren die verschiedensten Kompositionsformen für Tasteninstrumente mit und ohne Pedal. Vier Duette im Charakter der Inventionen vertreten die zweistimmige Satzkunst.

               

In der gut eineinhalbstündigen Gesamtaufführung lassen Hans Davidsson (Orgel) und Ulrika Davidsson (Cembalo) die Werke an im klanglichen Dialog von Orgel und Cembalo erklingen.

 

Die Einnahmen dieses Benefizkonzerts kommen der Hochschulorgelwoche 2014 der Hochschule für Künste Bremen zugute, einer mehrtägigen Studienreise der Orgelstudenten in das Groningerland zu den Orgeln Arp Schnitgers und seiner Schule. Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, erm. für Schüler und Studenten 4,-€.  

 

Ulrika Davidsson lehrt historische Tasteninstrumente mit einem Schwerpunkt auf dem Clavichordspiel am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium Kopenhagen und an der Hochschule für Künste Bremen.

Hans Davidsson studierte Orgelspiel bei Hans Fagius in Göteborg und Jacques van Oortmerssen in Amsterdam und schloss seine Studien mit der Promotion über Matthias Weckmann ab. 1995-2000 war er Direktor des Göteborg Organ Art Centers und ab 2001 war er Orgelprofessor an der Eastman School of Music in Rochester, New York (USA). Im Jahre 2006 wurde er als Professor für Orgel an die Hochschule für Künste in Bremen berufen. Heute ist Hans Davidsson als Nachfolger von Hans Fagius Orgelprofessor in Kopenhagen.

 

Freitag, 25. April    17:00 Uhr                Eintritt frei - Spende      

Musik im Gespräch                                 Weener, Organeum

 

J.S. Bach „3. Theil der Clavier-Übung“:  Winfried Dahlke gestaltet eine Einführung mit Musikbeispielen zu Bachs berühmten Zyklus, der am folgenden Sonntag von Hans und Ulrika Davidsson in einer Gesamtaufführung in der Georgskirche Weener an der Orgel und am Cembalo aufgeführt wird.

 

 

Große Kirche Leer: Orgelmusik zur Passion und zum Osterfest

 

Am Karfreitag, dem 18. April lädt die Ev.-ref. Kirchengemeinde Leer um 11.30 Uhr zur Orgelmatinée in die Große Kirche ein. In einem etwa halbstündigen Programm bringt LKMD Winfried Dahlke Werke von Johann Sebastian Bach zu Gehör, die in ihrer Tonsprache auf das Leiden und Sterben Jesu Christi hin gedeutet werden können. Es erklingen die beiden großen Präludien und Fugen in e-Moll und h-Moll, in denen Gedanken von Trauer und Hoffnung Ausdruck finden. Im Mittelpunkt des Programms erklingt Bachs große Bearbeitung über „Vater unser im Himmelreich“ aus der „Orgelmesse“.

Die Musik Johann Sebastian Bachs deutet das Passionsgeschehen und eröffnet  Möglichkeiten für eine persönliche Deutung und Anteilnahme.

 

Auch am Ostersonntag, dem 20. April wird um 11.30 Uhr zu einer Orgelmatinée in die Große Kirche eingeladen, in der LKMD Winfried Dahlke Orgelwerke von Johann Sebastian Bach zur österlichen Freudenzeit erklingen lässt.  Es erklingen das Praeludium und die Fuge in G-Dur, die frühlingshafte fünfsätzige Sonate D-Dur im Stile Johann Kuhnaus und das festliche Konzert C-Dur nach Antonio Vivaldi, das Bach für die Orgel bearbeitete.

 

Die Sonn- und Feiertagsmusiken bieten Gelegenheit die beeindruckende Orgel in der Großen Kirche zu hören. Die Restaurierung der Orgel wird in diesem Jahr mit einem ersten Bauabschnitt beginnen. Die Sonntagsmusiken möchten das Augenmerk auf diese bedeutende Orgel lenken, deren vollständige Restaurierung mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden ist. Zu den halbstündigen Musiken wird kein Eintritt erhoben. Es kann eine Spende für die Restaurierung der Orgel gegeben werden.

 

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Feiertags- und Sonntagsmusiken in der Großen Kirche zu Leer

Karfreitag, 18. April  11:30 Uhr     

Eintritt frei – Spende      

Feiertagsmusik  Leer, Große Kirche

Musik zur Passion. In einer halbstündigen Matinée bringt Winfried Dahlke Orgelwerke zur Passion von J.S. Bach zu Gehör.

 

Ostersonntag, 20. April  11:30 Uhr       

Eintritt frei – Spende      

Sonntagsmusik     Leer, Große Kirche

Musik zum Osterfest. In einer halbstündigen Matinée bringt Winfried Dahlke Orgelwerke zum Osterfest von J.S. Bach zu Gehör.

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Orgelmusik zur Passion

mit Werken des 16.-18.

Jahrhunderts

 

Am 6. April gestaltet die Hamburger Konzertorganistin Dagmar Lübking um 17.00 Uhr das Sonntagskonzert an der Schnitger-Orgel in Weener. Dagmar Lübking nimmt in ihrem Programm Bezug auf die Passionszeit. Dazu stellt sie Orgelwerke des 16.-18. Jahrhunderts von Giovanni Gabrieli, Heinrich Isaac, Heinrich Scheidemann, Christian Ritter, Abraham van den Kerckhoven, Matthias Weckmann, Georg Böhm, Nicolaus Bruhns und Johann Sebastian Bach zu einem klingenden Gesamtkunstwerk zusammen.

Unter den sorgfältig zusammengestellten Werken finden sich ausgesprochene Raritäten selten zu hörender Komponisten und berühmte Klassiker des Orgelbarocks. 

 

Den Auftakt bildet die Sonata Pian e Forte von Giovanni Gabrieli, die im kontrastreichen Wechselspiel der Manuale eine festliche Eröffnung bildet.

Von Heinrich Isaac erklingt „Innsbruck, ich muss dich lassen“, die weltliche Vorlage für das geistliche Lied „O Welt, ich muss dich lassen“. Es folgen mit der Fantasia in A-Dur von Scheidemann, der Sonatina in d-Moll von Christian Ritter, der Fantasia in d-Moll von Abraham van den Kerckhoven und der Toccata e-Moll von Matthias Weckmann mehrere freie Orgelwerke des 17. Jahrhunderts. Mit der Choralbearbeitung „Vater unser im Himmelreich“ von Georg Böhm und der Fantasie c-Moll von Johann Sebastian Bach leitet Dagmar Lübking in die Stilistik des Hochbarock über. Von J.S. Bach erklingt als Hauptwerk dieses Abends die große Choralpartita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“, in welcher J.S. Bach das Passionslied in eindrücklichen Variationen vielgestaltig musikalisch auslegt. Den Abschluss des Konzerts bildet ein Werk des norddeutschen Stylus Fantasticus, eines der Präludien in e-Moll von Nicolaus Bruhns.

 

Der Eintritt beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

 

Die Organistin und Cembalistin Dagmar Lübking studierte Altphilologie und Musikwissenschaft an der Würzburger Universität, bevor sie ein Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule in Frankfurt am Main begann. Nach dem A-Examen schloss sie Orgelstudium bei Daniel Chorzempa in Basel und bei Michael Radulescu in Wien an. Gleichzeitig wurde Dagmar Lübking Organistin an der berühmten Paulskirche und an der Alten Nikolaikirche zu Frankfurt am Main. Als Dozentin der Frankfurter Musikhochschule bildete sie etliche, inzwischen anerkannte Organisten aus. Beim internationalen Orgelwettbewerb im italienischen Pasian di Prato errang sie 1995 den dritten Preis. Als weithin gefragte Continuospielerin an der Orgel ist sie in ganz Deutschland tätig. Cembalo spielend tritt sie als Duo-Partnerin des Geigers Thomas Pietsch und als Mitglied des Jupiter Ensembles Hamburg auf. Rundfunk- und CD- Produktionen gehören seit langem zu ihrem Wirkungskreis. Sie ist ein gern gesehener Gast in zahlreichen internationalen Orgelkonzertreihen in Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. Die an der Ahrend-Orgel der Evangelisch-reformierten Kirche Hamburg aufgenommene CD von Dagmar Lübking wurde z.B. in der Zeitschrift Concerto mit folgenden Worten bedacht:“Die vorliegende CD stellt schon ein kleines Wunder dar, dank des Instruments (…) und im Besonderen Dank des hinreißenden Spiels von Dagmar Lübking.“

Das Organeum in Weener lädt in der Saison zu öffentlichen Führungen am Mittwochnachmittag ein.

Ab Mittwoch, dem 2. April wird wöchentlich um 15.00 Uhr zur musikalischen Organeumsführung eingeladen. Ludolf Heikens geleitet die Besucher durch die Organeum-Villa, spricht über die Geschichte des Hauses und spielt auf  ausgewählten historischen Tasteninstrumenten. Dabei wird auch die neu erworbene Ahrend-Hausorgel vorgestellt. Der Eintritt zu dieser Führung ist frei. Am Ausgang kann eine Spende gegeben werden. Die offenen Organeumsführungen finden im Zeitraum April bis September wöchentlich mittwochs um 15.00 Uhr statt.

 

 

Faszination in d

Am Sonntag, dem 2. März lädt das Organeum in Weener um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert an der Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener ein. Unter dem Motto „Faszination in d“ bringt Michael Goede aus Bochum-Stiepel Werke von Michelangelo Rossi, Johann Sebastian Bach, Theophil Andreas Volckmar, Antonio Vivaldi und Johann Ludwig Krebs zu Gehör. Michael Goede präsentiert selten gespielte Originalkompositionen und Orgeltranskriptionen, die zu einem sorgfältig komponierten beziehungsreichen Programm zusammengestellt sind.

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Der Eintritt beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

 

Faszination in d

 

Am Sonntag, dem 2. März lädt das Organeum in Weener um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert an der Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener ein.

Fortsetzung:

 

Die Kompositionen, die den „Grundton d“ gemeinsam haben, werden in drei verschiedene Deutungszusammenhänge gestellt. Unter dem Gedanken „Sakrale Geheimnisse“ erklingen die berühmte Toccata settima des italienischen Renaissance-Komponiten Michelangelo Rossi und eine Orgel-Transkription der Chaconne d-Moll von Johann Sebastian Bach. Einen Gegenpol bilden dazu zwei Werke, die unter der Überschrift „Weltliche Unterhaltung“ stehen. Von Theophil Andreas Volckmar kommt die Sonate Nr. 2 d-Moll die „Volle Orgel“ zu Gehör, bevor eine Orgelfassung des programmatisch-dramatischen Concertos „La Notte“ von Antonio Vivaldi erklingt. Unter der Überschrift „Opus magnum“ erklingt abschließend das klangprächtige und monumentale Präludium d-Moll des Bach-Schülers Johann Ludwig Krebs.

 

Michael Goede studierte von 1994 bis 1999 Kirchenmusik (A-Examen) bei Prof. Gisbert Schneider (Orgel) und Prof. Ralf Otto (Chorleitung) an der Folkwang-Hochschule Essen.
Seit 1996 ist er Kantor und Organist der über 1000-jährigen Dorfkirche in Bochum-Stiepel. Der Schwerpunkt der kirchenmusikalischen Arbeit von Michael Goede liegt in der abwechslungsreichen Gestaltung der Gottesdienste. Neben dem liturgischen und künstlerischen Orgelspiel gehören dazu die Kantatengottesdienste mit Werken von Buxtehude, Bach, Händel, Telemann, Stölzel, Graupner, Römhildt u.a. Hierbei bildet das professionelle Barockensemble caterva musica, dessen Continuo-Spieler Michael Goede seit dem Jahr 2000 ist, eine feste Stütze. Neben der gottesdienstlichen Arbeit verantwortet Goede eine Vielzahl von Konzertveranstaltungen in der kunsthistorisch bedeutenden Kirche. Hierzu zählen Orgel-, Chor- und Kammerkonzerte, die jährlich einmal stattfindende „Stiepeler Konzertnacht“ oder der „Stiepeler Kultursommer“.
Im Januar 2003 wurde Michael Goede zum Orgelsachverständigen der Evangelischen Kirche von Westfalen berufen.

Willkommenskonzert für die neue Ahrend-Hausorgel

 

Am Sonntag, dem 23. Februar lädt das Organeum in Weener um 17.00 Uhr zu einem Willkommenskonzert für die neue Ahrend-Hausorgel ein!

Das Organeum konnte Anfang dieses Jahres eine Hausorgel erwerben, die 1990 von der Orgelbauwerkstatt Jürgen Ahrend für ein Privathaus gebaut wurde. Dieses Instrument hat 11 Register auf zwei Manualen und ein freiem Pedal, sodass es für die Darstellung einer Vielzahl von Orgelwerken geeignet ist. Somit ist es jetzt erstmals möglich, im Organeum die Kunst des Orgelspiels auf mehreren Manualwerken und Pedal vorzustellen. Die Orgel ist für ein Wohnhaus intoniert und erfreut mit süßen und farbenreichen Klängen. Das Instrument ist sehr fein gearbeitet und hat ein edles Gehäuse aus Eichenholz, verziert mit barockem Schnitzwerk.

Zum Willkommensfest wird Winfried Dahlke mit Studenten der Hochschule für Künste Bremen ein farbenreiches Programm vorbereiten, um die Orgel in ihren verschiedenen Klangmöglichkeiten vorstellen. In Choralvariationen von Georg Böhm werden viele Einzelstimmen und Ensembleregistrierungen zu hören sein. In Werken spanischer Meister erklingen beide Manualwerke gleichzeitig in der Kombination von Solo und Begleitung. Das klassische Triospiel mit zwei Manualen und Pedal wird genauso erlebbar sein, wie das Spiel mit großem Klang in barocken Praeludien. Es spielen Karolina Kuhlmann, Alina Kushniarova, Linde Müller-Blaak, Sascha Kayser und Bruce Mc Callum Reid.

Die Anschaffung dieser Orgel, die für das Organeum eine einzigartige Bereicherung darstellt, wurde maßgeblich durch die Evangelisch-reformierte Kirche unterstützt. Der Eintritt zum Willkommenskonzert ist frei. Es wird um eine Spende zur Unterstützung der diesjährigen Hochschulorgelwoche der HfK Bremen gebeten.

Neujahrskonzert in Weener mit Bachscher Vielfalt

Das Organeum in Weener lädt am Sonntag, dem 5. Januar 2014 um 17.00 Uhr zum festlichen Neujahrskonzert mit Winfried Dahlke an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener und zu einem anschließenden weihnachtlichen Nachklang in das Organeum in der Norderstraße 18 ein.

 

Im Neujahrskonzert bringt Winfried Dahlke Werke sehr unterschiedlichen Charakters von Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude zu Gehör. Von Johann Sebastian erklingt zur Eröffnung das hymnische „Allabreve in D-Dur“ in festlichem Mixturenklang. In Bachs vierteiliger Pastorella F-Dur leuchten noch einmal Szenen aus der Weihnachtsgeschichte auf. Darauf folgt eine ungewöhnliche fünfteilige Sonata, die nur in einer Quelle als Bachwerk überliefert wurde. Sie erinnert an den Kompositionsstil Johann Kuhnaus, der Bachs Vorgänger im Leipziger Kantorenamt war. Ein liebliches Arioso, kurze innenhaltende Momente im Adagio, eine prägnante Fuge und ein lebhafter Schluss mit der Imitation von Huhn und Kuckuck sind Teile dieser originellen Komposition.


Im Mittelteil des Programms erklingt traditionell Bachs expressiver Orgelchoral „Das alte Jahr vergangen ist“. Diese expressive Tonsprache prägt auch das folgende Werk Dieterich Buxtehudes, das berühmte Praeludium in fis-Moll. Es folgt Bachs Canzona in d-Moll nach einer Quelle, die das Werk mit reichen französischen Verzierungen überliefert. Zum Abschluss erklingt Bachs festlich-feuriges Präludium D-Dur, dessen spielfreudige Fuge einen fröhlichen Ausklang bereitet

 

Im Anschluss an das Orgelkonzert sind die Besucher  zu einem Nachklang bei Früchtepunsch und weihnachtlichem Gebäck in das Organeum eingeladen. Nach einer Pause besteht die Gelegenheit, ausgewählte Instrumente der großen Sammlung historischer Tasteninstrumente in einer musikalischen Führung zu hören.

 

Der Eintritt des Neujahrskonzerts kommt der Arbeit des Organeums zugute. Er beträgt 7,-€ für Erwachsene, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

 

Ev.-ref. Kirchengemeinde und Organeum in Weener

            

Sonntagskonzert  am  2. Februar  2014   17.00 Uhr

 

Von Schnitger zu Schnitger

 

Am Sonntag, dem 2. Februar lädt das Organeum in Weener um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert an der Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener ein. Unter dem Motto „Von Schnitger zu Schnitger“ gestaltet Thiemo Janssen aus Norden ein festliches Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Dieterich Buxtehude und Wolfgang Amadeus Mozart.

 

Thiemo Janssen eröffnet das Konzert mit dem prächtigen Präludium und der Fuge in C-Dur (9-Achtel) von Johann Sebastian Bach, in deren Mitte er drei der berühmten Schübler-Choräle erklingen lässt.

 

Im Zentrum des Programms bildet ein Werk aus der Feder Wolfgang Amadeus Mozarts einen klanglichen und stilistischen Gegenpol: das „Andante für eine Orgelwalze F-Dur“ KV 616.

 

Im weiteren Programm interpretiert Thiemo Janssen Werke des nordeutschen Großmeisters Dieterich Buxtehude. Nach der Fuge C-Dur BuxWV 174 erklingt die liebliche Choralfantasie über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“. Die prächtige Toccata in F-Fur BuxWV 156 bildet den festlichen Abschluss dieses Konzerts.

 

In der Auswahl der Musikstücke hat Thiemo Janssen bewusst weihnachtliche Anklänge berücksichtigt. Der erste Sonntag im Februar fällt in diesem Jahr nämlich mit dem Tag „Mariae Lichtmess“ zusammen, der nach dem früheren katholischen liturgischen Kalender den Abschluss des Weihnachtsfestkreises bildete.

 

Thiemo Janssen wurde 1966 in Freiburg im Breisgau geboren und studierte in Hannover, Lyon und Hamburg Kirchenmusik, Musiktheorie und Orgel, u. a. bei Ulrich Bremsteller, Louis Robilliard und Wolfgang Zerer, bei dem er seine Studien mit dem Konzertexamen für Orgel abschloss. Durch Kurse bei Harald Vogel lernte er die norddeutsche Orgellandschaft kennen.
Von 1995 bis 2000 war Thiemo Janssen Kantor und Organist an der Woehl-Orgel in St. Nikolaus in Friedrichshafen am Bodensee, wo er die "Internationale Orgelakademie Bodensee" leitete und eine breite Chorarbeit betreute.


Seit 2000 ist er gemeinsam mit seiner Frau Agnes Luchterhandt Organist an der weltberühmten Arp-Schnitger-Orgel der Ludgerikirche in Norden/Ostfriesland. Bis 2006 unterrichtete er Orgel an der Hamburger Musikhochschule.
Thiemo Janssen ist als Solist und Kursdozent gefragt und konzertierte an bedeutenden Orgeln in Europa, Australien und den USA, wobei ihm neben der Alten Musik auch besonders die deutsche und französische Orgelsymphonik am Herzen liegt.
Mehrere Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren sein vielseitiges Repertoire. Für seine erste in Norden zusammen mit Agnes Luchterhandt aufgenommene CD wurde er mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet.

KALENDER
Events
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 03.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 03.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 03.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 03.05.2017 17:00 Uhr
 Pieter Dirksen (NL) spielt berühmte norddeutsche Choralfantasien und Bach an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener
Beginn: 07.05.2017 17:00 Uhr
Ende: 07.05.2017 18:15 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 10.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 10.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 10.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 10.05.2017 17:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 17.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 17.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 17.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 17.05.2017 17:00 Uhr
 Orgelreise per Bus ab Weener nach Bagband, Nortmoor, Amdorf und Backemoor. LKMD Winfried Dahlke erläutert die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt die Klangfarben vor und lässt die Orgeln mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklin...
Beginn: 20.05.2017 09:30 Uhr
Ende: 20.05.2017 18:30 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 24.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 24.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 24.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 24.05.2017 17:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 31.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 31.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 31.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 31.05.2017 17:00 Uhr
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel mit Studenten des Königlich Dänischen Musikkonservatoriums Kopenhagen unter der Leitung von Prof. Hans Davidsson
Beginn: 04.06.2017 17:00 Uhr
Ende: 04.06.2017 18:20 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 07.06.2017 15:00 Uhr
Ende: 07.06.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 07.06.2017 16:00 Uhr
Ende: 07.06.2017 17:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 14.06.2017 15:00 Uhr
Ende: 14.06.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 14.06.2017 16:00 Uhr
Ende: 14.06.2017 17:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 21.06.2017 15:00 Uhr
Ende: 21.06.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 21.06.2017 16:00 Uhr
Ende: 21.06.2017 17:00 Uhr
Orgelreise per Bus ab Weener nach Osteel, Hage, Ochtersum und Buttforde. LKMD Winfried Dahlke erläutert die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt die Klangfarben vor und lässt die Orgeln mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklingen...
Beginn: 24.06.2017 09:30 Uhr
Ende: 24.06.2017 19:30 Uhr