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Int. Leeraner Orgelsommer 2018 |
Int. Leeraner Orgelsommer 2018

26. Internationaler Leeraner Orgelsommer 2018

 

Presseankündigung / Kurzzusammenfassung des Programms

 


Am Donnerstag, dem 28. Juni eröffnet Kirchenmusikdirektor Joachim Gehrold den 26. Internationalen Leeraner Orgelsommer in der Lutherkirche Leer mit einem Konzert unter dem Titel „Unter der Linden grüne“. Es erklingen weltliche und geistliche Liedbearbeitungen aus drei Epochen, Sonaten in D-Dur von C.P.E. Bach und Mendelssohn Bartholdy, eingebettet in einen festlichen Rahmen von Buxtehudes g-Moll-Präludium BuxWV 149 und Stanfords Fantasie und Toccata Op. 57. Im Zentrum stehen J.P. Sweelincks Liedvariationen über das Lied „Unter der Linden grüne“, die das Motto zur musikalischen Zeitreise geben.

 

Die sechs Konzerte des 26. Internationalen Leeraner Orgelsommers finden jeweils am Donnerstagabend um 20.00 Uhr statt. Die ersten drei Konzerte werden in der Lutherkirche gegeben, die drei weiteren in der katholischen St. Marien-Kirche Loga (Saarstraße / Ecke Bavinkstraße). Dort erklingt seit 2016 die einzigartige Ahrend & Brunzema-Orgel aus Scheveningen (1959), die sich akustisch und optisch vollkommen in den Kirchenraum einfügt. In der Lutherkirche trägt die Orgel von Jürgen Ahrend, die im Jahr 2000 hinter dem historischen Prospekt von H.J. Müller errichtet wurde, die ganze Klangpracht des norddeutschen Barock in sich. Die historische Orgel der Großen Kirche kann wegen der Restaurierung in diesem Sommer noch nicht erklingen.

 

In der Reihe konzertieren international renommierte Organisten aus den Niederlanden, Tschechien, Österreich und Deutschland:

Am 5. Juli lässt André van Vliet (NL) unter dem Titel „Gesangliches auf der Orgel“ in der Lutherkirche Werke A. van Vliet, J.S. Bach, G.F. Händel, K. Karow, A. Guilmant, L. Vierne, D. Bédard und Hermann van Vliet erklingen. Im Mittelpunkt stehen bekannte Melodien.

 

Am 12. Juli präsentiert Jan Doležel (Würzburg) in der Lutherkirche ein Bach-Konzert mit einer beziehungsreichen Zusammenstellung von 8 Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Clavier und 8 Chorälen aus der „Neumeister-Sammlung“.  

 

Am 19. Juli eröffnet Prof. Wolfgang Zerer (Hamburg) in der St. Marienkirche das „Panorama einer einzigartigen Orgel“ mit Werken von Buxtehude, Lübeck, Clérambault, Mendelssohn Bartholdy und Bach. 

 

Am 26. Juli gestaltet Vincent van Laar (NL) in St. Marien eine „Sommerliche Orgelmusik“ in heiterer Stimmung mit Werken von Tielman Susato, Henry Purcell, Georg Friedrich Händel (Concerto in B-Dur HWV 290) und Johann Sebastian Bach.

 

Das Abschlusskonzert am 2. August in St. Marien stellt Peter Waldner (Innsbruck) unter das Motto „Von der Lebensfreude“: Ein musikalischer Streifzug durch die europäische Orgelmusik der Spätrenaissance und des Barock in Werken von Bull, Erbach, de Heredia, Ximénes, Sweelinck, Scheidemann, Scheidt, Böhm und Buxtehude.

 

Der Eintritt zu den Konzerten des 26. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

Der Internationale Leeraner Orgelsommer wird veranstaltet von der Ev.-luth. Luthergemeinde Leer, der Ev.-ref. Kirchengemeinde Leer und der katholischen Kirchengemeinde St. Marien-Loga in Zusammenarbeit mit der Stadt Leer. Die künstlerische Leitung haben KMD Joachim Gehrold und LKMD Winfried Dahlke.

 

Baldachin-Orgel: Jürgen Ahrend 1994 nach Michael Strobl 1559, Leihgabe der EKHN
Ahrend & Brunzema-Orgel (1959) in der katholischen St. Marien-Kirche Leer (seit 2016)

 

Konzerte des 26. Internationalen Leeraner Orgelsommers

Beschreibungen und Programme

 

Donnerstag, 28. Juni 20.00 Uhr

Leer Lutherkirche, Eintritt frei – Spende am Ausgang
An der Ahrend-Orgel: KMD Joachim Gehrold

 

Unter der Linden grüne

Joachim Gehrold spielt Werke von Buxtehude, Sweelinck, C.P.E. Bach, J.S. Bach, Mendelssohn Bartholdy, Reger und Stanford

 

Weltliche und geistliche Liedbearbeitungen aus drei Epochen, Sonaten in D-Dur von C.P.E. Bach und Mendelssohn Bartholdy erklingen im festlichen Rahmen von Buxtehudes g-Moll-Präludium 149 und Stanfords Fantasie und Toccata Op. 57. Sweelincks Liedvariationen geben das Motto zur musikalischen Zeitreise.

 

Joachim Gehrold (*1956 in Stockholm) studierte Kirchenmusik in Hamburg und Bremen (A-Examen) und besuchte Meisterkurse bei Tagliavini, Rössler, Fleury, Lohmann, Rübsam, Szathmáry, Roth und Laukvik. 1980 bis 1988 war er Organist an der Christuskirche Bremen-Vahr, bis 2004 Kirchenmusiker an der Altstädter Nicolaikirche Bielefeld, Landesorgelsachverständiger der Westfälischen Landeskirche und Lehrbeauftragter in Herford. Seit März 2004 ist er Kirchenmusikdirektor des Sprengels Ostfriesland sowie Kantor und Organist an der Lutherkirche Leer.

Dietrich Buxtehude                         Präludium g-Moll BuxWV 149
1637-1707

 

Jan Pieterszoon Sweelinck             „Unter der Linden grüne“

1562-1621

 

Carl Philipp Emmanuel Bach          Sonate V in D-Dur

1714-1788

 

Johann Sebastian Bach                  Choralbearbeitung über

1685-1750                                     „Wir glauben all an einen Gott“

 

Felix Mendelssohn                         Sonate V in D-Dur

1809-1847

 

Max Reger                                    2 Choralbearbeitungen

1873-1916

 

Charles Villiers Stanford                 Fantasie und Toccata Op. 57

1852-1924

 

Joachim Gehrold (*1956 in Stockholm) studierte Kirchenmusik in Hamburg und Bremen (A-Examen) und besuchte Meisterkurse bei Tagliavini, Rössler, Fleury, Lohmann, Rübsam, Szathmáry, Roth und Laukvik. 1980 bis 1988 war er Organist an der Christuskirche Bremen-Vahr, bis 2004 Kirchenmusiker an der Altstädter Nicolaikirche Bielefeld, Landesorgelsachverständiger der Westfälischen Landeskirche und Lehrbeauftragter in Herford. Seit März 2004 ist er Kirchenmusikdirektor des Sprengels Ostfriesland sowie Kantor und Organist an der Lutherkirche Leer.

 

 

Donnerstag, 5. Juli 20.00 Uhr

Leer Lutherkirche Eintritt frei – Spende am Ausgang


Gesangliches auf der Orgel

André van Vliet (NL) eröffnet sein Programm mit der eigenen Choralfantasie über „O dass ich tausend Zungen hätte“. In einem stilistisch weit gespannten Programm mit Werken von J.S. Bach, G.F. Händel, K. Karow, A. Guilmant, L. Vierne, D. Bédard und Hermann van Vliet kommen eine Vielzahl bekannter Melodien zu Gehör.

Freie Werke sind „Basso ostinato“ von Händel, die „Suite pour orgue“ von Bédard und „Communion“ von Vierne. Eine Fantasie über „Tochter Zion“ bildet den festlichen Abschluss.

 

André van Vliet, geb. 1969, erhielt Klavier- und Theorieunterricht bei Gijsbert Lekkerkerker und Herman van Vliet. Er studierte bis 1991 Orgel und Klavier am Utrechter Konservatorium. Er ist ein beliebter Begleiter bei Gesangabenden auf Orgel und Flügel und bei Orgelkonzerten ein gern gesehener Gast. Van Vliet dirigiert mehrere Chöre und ist Organist in Polsbroek. TV-, CD- und Radiobeiträge und internationale Konzertreisen runden die Tätigkeit ab.

 

Programm

 

André van Vliet                   Fantasie über “O dass ich Tausend Zungen hätte”

1969

                                         

Johann Sebastian Bach      Trio “Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ” BWV 649

1685-1750                         

                                          Sinfonia “Geist und Seele wird verwirret” BWV 35

 

Georg Friedrich Händel       Basso ostinato

1685-1759

                                         

Karl Karow                         Choralvorspiel “Komm, o komm, Du Geist des Lebens”

1790-1863

                                         

Alexandre Guilmant            Fantasie sur deux mélodies Anglaises

1837-1911                         

 

Louis Vierne                       Communion (op.8)

1870-1937                         

 

Denis Bédard                     Suite pour orgue

1950                                      - Prélude

                                             - Lamento

                                             - Toccata

 

Hermann van Vliet              Fantasie über “Tochter Zion”

1941

 

 

An der Ahrend-Orgel:          André van Vliet (Niederlande)

 

 

 

Donnerstag, 12. Juli 20.00 Uhr

Leer Lutherkirche Eintritt frei – Spende am Ausgang

 

Das Wohltemperierte Clavier auf der Orgel

Jan Doležel (Würzburg) präsentiert ein Bach-Konzert mit einer beziehungsreichen Zusammenstellung von 8 Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Clavier (WTK I) und 8 Chorälen aus der „Neumeister-Sammlung“. Der innere Zusammenhang der beiden Bach-Sammlungen wurde jüngst durch Chr. Bossert dargestellt. Zudem gibt es gute Gründe, das WTK auf der Orgel zu interpretieren.  

 

Jan Doležel (*1984 in Pilsen, Tschechien) studierte Musik in Pilsen (A. Viktora), Prag (J. Tuma), Lübeck (F. Danksagmüller, H.-J. Schnoor) und Würzburg (Chr. Bossert). Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe (darunter ION 2013) und war Stipendiat des Ev. Studienwerkes. Für seine Konzerte wählt er aussagekräftige und selten gespielte Kompositionen. Seit 2012 unterrichtet er an der HfM Würzburg.

 

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750):

aus dem „Wohltemperierten Clavier I“ und den „Neumeister-Chorälen“

 

Praeludium und Fuge C-Dur BWV 846

Praeludium und Fuge c-Moll BWV 847

 

Wir glauben all an einen Gott BWV 1098

Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 1099

 

Praeludium und Fuge d-Moll BWV 851

Praeludium und Fuge F-Dur BWV 856

 

Was Gott tut, das ist wohlgetan BWV 1116

Jesu, meine Freude BWV 1105

Nun lasst uns den Leib begraben BWV 1111

 

Praeludium und Fuge G-Dur BWV 860

Praeludium und Fuge g-Moll BWV 861

 

Durch Adams Fall ist ganz verderbt BWV 1101

Alle Menschen müssen sterben BWV 1117

 

Praeludium und Fuge a-Moll BWV 865

Praeludium und Fuge B-Dur BWV 866

 

Wie nach einer Wasserquelle BWV 1119

Vater unser im Himmelreich BWV 737

 

An der Ahrend-Orgel:          Jan Doležel (Würzburg)       

 

Jan Doležel (*1984 in Pilsen, Tschechien) wird von Publikum und Fachkritik gleichermaßen für seine souveräne Beherrschung des Instrumentes, seine Registrierkunst und sein ausgeprägtes Spiel geschätzt.

 

Er studierte Musik in Pilsen (Adam Viktora), Prag (Jaroslav Tuma), Lübeck (Franz Danksagmüller, Hans-Jürgen Schnoor) und Würzburg (Christoph Bossert). Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe (darunter ION 2013) und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes.

 

In seiner intensiven Konzerttätigkeit legt Jan Dolezel einen großen Wert auf Aufführungen von aussagekräftigen und wenig gespielten Kompositionen. Seit 2012 unterrichtet er Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg.

 

Im Jahr 2018 wird sein CD-Debüt mit dem "Wohltemperierten Clavier I" von J.S.Bach auf der Brandenstein-Orgel von 1721 in Obereisenheim erscheinen.

 

 

 

                                                                                    

 

Donnerstag, 19. Juli 20.00 Uhr

Leer-Loga Kath. Marienkirche (Bavinkstraße 38)

Eintritt frei – Spende am Ausgang

 

An der Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959: Wolfgang Zerer (Hamburg)

 

Panorama einer einzigartigen Orgel

Wolfgang Zerer (Hamburg) entfaltet zur Vorstellung der Ahrend & Brunzema-Orgel ein musikalisches Panorama: Farbenreicher Stylus phantasticus in Buxtehudes d-Moll-Toccata und Lübecks Fantasie „Ich ruf zu dir“, feine Polyphonie in Bachs Triosonate Es-Dur, festlicher französischer Barock in Clérambaults 2. Suite, zarte Frühromantik in Mendelssohn Bartholdys Thema und Variationen und der junge Bach (Fuge c-Moll 575).

                                       

Wolfgang Zerer (*1961 in Passau) lernte Orgel bei Domorganist Walther Schuster. Ab 1980 studierte er Kirchenmusik in Wien (Orgel bei M. Radulescu, Cembalo bei G. Murray und weiter Cembalo bei T. Koopman und Orgel bei L. Lohmann. Zerer war Preisträger mehrerer Orgelwettbewerbe. Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien wurde er mit 28 Jahren Professor in Hamburg. Seit 1995 ist er Gastdozent in Groningen und seit 2006 Dozent an der Schola Cantorum in Basel. Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, nach Israel, Nord- und Südamerika, Japan und Südkorea.

 

Programm:

Dieterich Buxtehude                      Toccata  in d  (BuxWV 155) 

(ca. 1637 – 1707)                

Vincent Lübeck                               “Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“                                          (1654 – 1740)

Felix  Mendelssohn-Bartholdy     Thema mit Variationen                                                     (1809 – 1847)                                                  Andante

 

Johann Sebastian Bach               Sonate in Es-Dur (BWV 525)

(1685 – 1850)                                                 Tempo ordinario – Adagio – Allegro

 

Louis-Nicolas Cerambault            Suite du 2ème ton          

(1676 – 1749)                                  Plein Jeu – Duo – Trio – Basse de Cromorne –

                                                           Flutes – Récit de Nazard – Caprice sue les Grands Jeux                                                         

                                                                                   

Johann Sebastian Bach               Fuge in c-Moll (BWV 575)

(1685 – 1850)                                                       

 

 

 

Donnerstag, 26. Juli 20.00 Uhr

Leer-Loga Kath. Marienkirche (Bavinkstraße 38)

Eintritt frei – Spende am Ausgang

 

An der Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959: Vincent van Laar (NL)

 

Sommerliche Orgelmusik

Vincent van Laar (NL) spielt Werke von Tielman Susato, Henry Purcell, Georg Friedrich Händel (Concerto in B-Dur HWV 290) und Johann Sebastian Bach

 

Vincent van Laar tritt regelmäßig als Organist, Cembalist und Continuo-Spieler auf. Er studierte Orgel und Cembalo in Utrecht und Den Haag (Solistendiplome 1984 und 1988). Seine Lehrer waren u.a. Nico van den Hooven, H. Vogel, Glen Wilson und Bob van Asperen. Er war Preisträger in Zeerijp (1981), Toulouse (1983) und Alkmaar (1991). Er spielte an bedeutenden Orgeln Werke von Lustig, Schildt, Bruhns, Reincken und Bach ein. Die Gesamtaufnahme der Orgel- und Cembalomusik von J.P. Sweelinck wurde 2003 mit einem Edison –Preis ausgezeichnet. Er ist fester Cembalist und Organist im Barockorchester Concerto d’Amsterdam.  

Tielman Susato                 Aus ‘Danserye – het derde musyck boexken’ 1551 

(ca. 1510 – 1570)               - Quatre branles

                                           - Den VI Ronde – Saltarelle

                                           - Passe e medio

                                           - Den XI Ronde

                                           - Mille regretz

                                           - Fagot

                                           - Hoboecken dans

                                           - Entre du fol

                                           - La Mourisque

 

 

Henry Purcell                      Ground in c             

(ca. 1659 – 1695)                                       

                                           A Voluntary for the Double Organ

                                                                      

 

Georg Friedrich Händel     Concerto in B-Dur                           HWV 290

(1685 – 1759)                    - A Tempo ordinario

                                           - Allegro

                                               - Adagio

                                           - Allegro

 

 

Johann Sebastian Bach     Fuga in h-moll                               BWV 579

(1685 – 1750)

                                          Sonata VI in G-dur                         BWV 530 

                                           - Vivace

                                           - Lento

                                           - Allegro

 

                                           Sinfonia aus der Kantate               BWV 156

                                           ‘Ich steh mit einem Fuss im Grabe’

                                            Bearbeitung: Peter Baekgaard

 

                                           Praeludium in a-moll                     BWV 551 

 

 

 

 

Donnerstag, 2. August 20.00 Uhr

Leer-Loga Kath. Marienkirche (Bavinkstraße 38)

Eintritt frei – Spende am Ausgang

 

An der Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959: Peter Waldner (Innsbruck)

 

Von der Lebensfreude

Ein Streifzug durch die europäische Orgelmusik der Spätrenaissance und des Barock

Peter Waldner (Innsbruck) spielt Werke von altengl. Anonymi, J. Bull, Chr. Erbach, S.A. de Heredia, J. Ximénes (Battaglia), J.P. Sweelinck (Echo-Fantasia), H. Scheidemann, S. Scheidt (Dowland-Variationen), G. Böhm und D. Buxtehude (g-Moll 149).

 

Peter Waldner studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Innsbruck sowie Cembalo, Orgel und Klavier am Tiroler Landeskonservatorium bei R. Jaud und B. Noev. 1992 bis 1995 spezialisierte er sich in Holland, Frankreich und der Schweiz auf Alte Musik und historische Instrumente bei G. Leonhardt, W. Christie, H. van Nieuwkoop, K. van Houten und Jean-Claude Zehnder. Seit 1988 ist er Organist der Pfarre Mariahilf in Innsbruck. Er unterrichtet Cembalo, Orgel und Generalbass am Tiroler Landeskonservatorium und am Mozarteum in Innsbruck. Konzerte auf Orgel, Cembalo, Clavichord und Fortepiano führten ihn in die wichtigsten Länder Europas. Seit vielen Jahren arbeitet er vor allem an Bachs Orgel- und Cembalowerk, das er in einem groß angelegten Zyklus zu neuem Leben erweckt.

 

Programm:

VON DER LEBENSFREUDE

Ein Streifzug durch die europäische Orgelmusik der Spätrenaissance und des Barock

 

Robert Johnson (1583 - 1634)

Johnson´s Medley

 

Anonymi (England, 16. Jahrhundert)

Rejoice in the Lord always

La bounette - La doune cela - La bounette

(aus: The Mulliner Book)

 

John Bull (1562 - 1628)

Les Buffons

Dr. Bull´s good night

 

Christian Erbach (1568 - 1635)

Canzona sexti toni

 

Sebastian Aguilera de Heredia (1561 - 1627) 

Obra de octavo tono alto: Ensalada 

 

José Ximénez (1601 - 1672) 

Battaglia

 

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562 - 1621)

Echo Fantasia

 

Heinrich Scheidemann (um 1596 - 1663)

Benedicam Domino omni tempore

(Intavolierung einer 8-stimmigen Motette von Jacob Praetorius)

 

Samuel Scheidt (1587 - 1654)

Variationen über „The King of Denmark’s Galliard“ von John Dowland 

 

Georg Böhm (1661 - 1733)

Partite diverse sopra "Freu dich sehr, o meine Seele"

 

Dieterich Buxtehude (um 1637 - 1707)

Praeludium in g-Moll BuxWV 149

KALENDER
Events
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Beginn: 22.08.2018 15:00 Uhr
Ende: 22.08.2018 16:00 Uhr
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Beginn: 31.08.2018 19:30 Uhr
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Ende: 05.09.2018 16:00 Uhr
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Beginn: 12.09.2018 15:00 Uhr
Ende: 12.09.2018 16:00 Uhr
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Beginn: 19.09.2018 15:00 Uhr
Ende: 19.09.2018 16:00 Uhr
Ludolf Heikens geleitet die Besucher durch die Organeum-Villa von 1873, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten. Eintritt frei - Spende am Ausgang.
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