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Landschaft von Ostfriesland
Cembalo nach Dulcken |
HISTORISCHE TASTENINSTRUMENTE / Cembalo nach Dulcken

Cembalo von Klaus Ahrend

Cembalo nach Dulcken von Klaus Ahrend (1966)

Das ORGANEUM konnte im Mai 2009 seine
Instrumentensammlung um ein ausgesprochen klangschönes
Cembalo bereichern:

Es handelt sich um ein im Jahre 1966 von Klaus Ahrend erbautes zweimanualiges Cembalo nach Vorbildern des flämischen Cembalobauers Johannes Daniel Dulcken (1706 – 1757).

Es hat einen Klaviatur-Umfang von Kontra-F bis f3, zwei Saitenchöre in 8-Fuß-Lage, einen 4-Fuß-Chor sowie einen Lautenzug für den 8-Fuß des oberen Manuals.

Der Klangcharakter kann als grundtönig und gesanglich beschrieben werden. Die Töne blühen wunderbar auf und verbinden sich im kammermusikalischen Zusammenspiel in idealer Weise mit anderen Instrumenten.

Das Instrument ist auf einen Stimmton von a1=415 Hz eingestimmt. Eine Transponiervorrichtung wurde nicht vorgesehen.

Im Hinblick auf die Zweimanualigkeit, den großenTonumfang, die überragende handwerkliche Qualität und das edle, feinsinnige Klangbild stellt dieses Instrument eine wertvolle Bereicherung der Instrumentensammlung des Organeums dar. Auch fast ein halbes Jahrhundert nach seiner Erbauung kann dieses Cembalo einen Referenzstatus behaupten und höchste musikalische Ansprüche erfüllen.

Musikbeispiel:
Johann Adolf Scheibe (1708-1776): Beginn des 1. Satzes aus der Sonata Prima in D-Dur für Traversflöte und obligates Cembalo,

eingespielt von Hajo Wienroth (Traversflöte) und Winfried Dahlke auf dem Cembalo von Klaus Ahrend bei dem Label Lunaris (LC-18240).

 

 

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Johann A. Scheibe Sonata Prima D-Dur 1.Satz Adagio

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