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Landschaft von Ostfriesland
Teekultur Ostfriesland |
KULTUR / VERNETZUNG IN OSTFRIESLAND / Teekultur Ostfriesland

Projekt „Teekultur Ostfriesland“ startet

Foto: von links: Rico Mecklenburg Landschaftspräsident; May-Britt Pürschel, Leiterin des Referates Tourismus und Kreativwirtschaft beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Helmut Collmann, Ehrenpräsident Ostfriesische Landschaft, Landschaftsrat Helmut Markus, Etta Bengen, Vernetzungsstelle „Teekultur Ostfriesland“, Ostfriesische Landschaft, Dr. Rolf Bärenfänger, Landschaftsdirektor, Dr. Matthias Stenger, Museumsleiter Ostfriesisches Teemuseum Norden, Katrin Rodrian, Leiterin Kulturagentur Ostfriesische Landschaft Foto: Inga Graber © Ostfriesische Landschaft

 

AURICH – Diese Redewendung ist nur in Ostfriesland im sprichwörtlichen Sinne todernst gemeint und zeugt von der Bedeutung des Tees für Ostfriesen. Das Projekt „Teekultur Ostfriesland“, das mit rund 64.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung gefördert wird, will vor allem den Kulturtourismus unterstützen. „Es geht nicht nur um die Teezeremonie, die wohl jedem Ostfriesen ein Begriff ist“, so Helmut Collmann, Ehrenpräsident der Ostfriesischen Landschaft und Mitinitiator des Projektes. „Wir wollen vor allem die Teekultur noch mehr Inwertsetzen, die seit 2016 auf der deutschen UNESCO-Liste für Immaterielles Kulturerbe steht“, so Collmann weiter.

 

Ab dem 1.10. wird für ein Jahr bei der Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft eine Vernetzungsstelle neu eingerichtet, die mit der Ostfriesin Etta Bengen besetzt wird. Dabei werden Fragen zur historischen Entwicklung der Teekultur, zu den Bräuchen, die damit verbunden sind oder Sprichwörtern, die sich auf das goldene Heißgetränk beziehen, behandelt. „Drei Tassen sind Ostfriesenrecht“ ist das wohl bekannteste Sprichwort.

Erstmalig werden dabei die Bereiche Kultur, Tourismus und Gastronomie vernetzt. Geplant ist hierbei die Erstellung eines Gütesiegels, das Standards festlegen soll, wie die „Teekultur Ostfriesland“ einheitlich dargestellt wird.

 

„Wir wollen mit unserem Immateriellen Kulturerbe auch Vorbild für andere Regionen in Niedersachsen sein“, so May-Britt Pürschel, Leiterin des Referates Tourismus und Kreativwirtschaft im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium.

 

„Mit der qualitativen Darstellung der „Teekultur Ostfriesland“ erkennen die Einheimischen den hohen Stellenwert ihres alltäglichen Brauchtums. Durch die authentisch gelebte Teekultur fühlen sich wiederum Touristen angesprochen“.

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