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Praxisleitfaden Gütesiegel Ostfriesische Teekultur

Praxisleitfaden Gütesiegel Ostfriesische Teekultur

 

 

Wir sind Weltmeister

Auf ein Wasser mit Katrin Rodrian „Ostfriesen sind Weltmeister im Teetrinken“ lautet das Interview von „einfach Heimat“, dem Kunden- und Regionalportal des OOVW. Darin gibt es viel Sachliches, aber auch einige Geschichten zum Thema rund um den Ostfriesentee. Nachzulesen hier:

 

WELTMEISTER-URKUNDE

Wir sind Weltmeister

Ostfriesen sind Weltmeister im Teetrinken

Von links nach rechts: Helmut Collmann, Ehrenpräsident der Ostfriesischen Landschaft, Katrin Rodrian, Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft, Mirjana Culibrk, Ostfriesisches Teemuseum, Helmut Markus, Landschaftsrat der Ostfriesischen Landschaft, Rico Mecklenburg, Präsident der Ostfriesischen Landschaft, Johann Börgmann, Bürgermeister der Gemeinde Ihlow, Heino de Vries, Ortsbürgermeister Westerende-Holzloog, Rolf Allerdissen, Rekordexperte, RID - Rekordinstitut für Deutschland / Foto: RID, 2021

„Drei Tassen ist Ostfriesenrecht“

 

OSTFRIESLAND – Jetzt ist es offiziell und beurkundet. Ostfriesinnen und Ostfriesen sind Weltmeister im Teetrinken. Was sie immer wussten, hat das RID | REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND jetzt bestätigt.

 

Landschaftspräsident Rico Mecklenburg nahm am Mittelpunktstein in Westerende-Holzloog gemeinsam mit Bürgermeister Johann Börgmann aus Ihlow stellvertretend die Ehrung entgegen.

 

Dass Ostfriesen im Bundesdurchschnitt den meisten Tee trinken, war immer allgemeines Wissen, aber erst die Nachforschungen durch Rolf Allerdissen; dem Rekordrichter, Rekordexperten und Rekordermittler des Hamburger Institutes haben diese Vermutung statistisch bestätigt.

 

Grundlage zur Überprüfung der Rekordleistung ist hierfür die 3 Jahres Mittel-Erhebung folgender Institutionen: Annual Bulletin of Statistics 2020, ITC, London; DeStatis, Wiesbaden sowie des Deutschen Tee & Kräutertee Verbandes e.V., Hamburg.

Als Ergebnis wurden 300 Liter pro Kopf und Jahr in Ostfriesland an Teeverbrauch bestätigt. Gefolgt wird der Rekord von den Ländern Libyen mit 287 Litern und Türkei mit 277 Litern pro Kopf und Jahr.

 

„Ich freue mich sehr, dass wir nun offiziell das bestätigt bekommen, was wir in Ostfriesland eigentlich immer schon wussten“, so Landschaftspräsident Rico Mecklenburg. „Mit 'n Koppke Tee kummt all up Stee“ [Mit einer Tasse Tee ist alles in Ordnung] fügt er noch schmunzelnd hinzu.

 

 

Vööl Lawai um uns Teedöst

Foto: Katrin Rodrian © Ostfriesische Landschaft

Dat was mehr als blot ‘n Narichtenmeldung

Wi wüssen dat ja al: Mit 300 Liter in een Jahr pro Nöös bünd de Oostfresen Weltmeister in ‘t Teedrinken. Man nu is dat „offiziell“, as dat so heet. Vörleste Middeweek (25. August) hett de Rekordrichter Rolf Allerdissen van de „Rekord Institut Deutschland“ (RID) in Hambörg de Urkunden daaröver an Landskupppräsident Rico Mecklenburg övergeven. Disse Institut is  upkomen ut dat düütsche Büro van de bekannte  engels „Guinnesbuch der Rekorde“. As de Englanners hör   Büro upgaffen un man över düütsche Rekorde haast nix mehr wies wurr, hett de düütsche  Guinnes-Baas dat RID gründt un nu de  Urkunden utstellt – een up Düütsch un een up Platt. De  kreeg Präsident Mecklenburg  an en heel besünner Stee, an de Middelpunkt van Oostfreesland in Westerende-Holzloog in de Gemeen Ihlow bi Auerk. Elke Oostfrees is ja Weltmeister, daarum was man an de Middelpunkt gahn, de ji daar ok licht finnen köönt.

Man wo hett dat Institut dat  utklamüüstert, dat  Oostfreesland mit sien 300 Liter boven Libyen mit 287 Liter un de Türkei mit 277 Liter liggt? Bi ’n lecker Köppke Tee mit Krinthstuut in d‘ Landskupp hett de Heer Allerdissen uns dat  verklaart: Dree Jahr lang wurren de offizielle Tahlen van en internationale Statistikbüro in London, van dat düütsche Statistikamt in Wiesbaden un van de düütsche Teeverband in Hambörg  utfunnen. Dat bünd ja Börgen genug, umdat man de Weltmeistertitel an de Oostfresen geven muss. 

Man waarum so vööl Lüü bi de lüttje Fier? Waarum wassen daar so vööl Reporters van Fernsehen, Radio, dpa un Zeitungen? Waarum kunn man in heel Düütschland, in Österriek un in de Schweiz  in mehr as 120 Blattjes över disse Utteken lesen un sogar in de Kinnernarichten van de WDR daaröver wat hören? Un waarum gaff dat an de eerste Dagen na de Middeweek so vööl Nafragen to uns Weltrekord, wenn wi Oostfresen dat doch sünner grote Upregen noteert harren. Also waarum sö vööl  Wöör um disse Utteken?

Ik hebb daaröver mit de een of anner Reporter proten kunnt. De gung dat nich bloot um de slichte Rekordtahl un de Utteken an de Middelpunkt van Oostfreesland. En Rekordtahl hebben se  to dusend anner  Saken hört un lesen, mesttieden sünner   grote Bedüden. De wullen weten, wat achter disse besünner Tahl sitt. Und dat maakt mi blied. De wunnerden sük daaröver, dat in ‘n düütsche Kuntrei ‘n Kultur, de mit Eten un Drinken to doon hett,  siet Generationen so  leevt word. Un daarto wullen se heel geern mehr weten.

Ik bün dat Teedrinken mit enige Radioreporters Stapp för Stapp an ‘t Telefon döörgahn, de in hör Studio, ik bi uns in Huus in uns Köken. Nettakkraat so as ik harren  se  all de Saken för ’n lecker Köppke Tee binanner. Nettakkraat so as ik hebben se Tee maakt: Fix kokend Water up de Teebladen in en vörwarmte Treckpott goten, Kluntjes in hör Taas  geven un …, naja,  ji weten ja, wo man Tee maakt un wat daarbi geböhrt. „Warum muss die Teekanne vorher mit kochend heißem Wasser ausgespühlt werden, warum …, warum …..? Se frogen immer mehr, un se wunnerden sük ok immer mehr un se begrepen so sachtjes, wo man Tee bi uns up bestimmte Maneer maakt, wat daar d’rachter sitt  un waarum uns Teedrinken nich mit hör Früchteteedrinken un erst recht nich mit hör Koffjedrinken to verglieken is. Un se begrepen, waarum uns Teekultur siet 2016 up de List van de „immaterielle UNESCO-Kulturerbe“ steiht, un hör Respekt för de Oostfresen mit so’n besünner  Kultursaak  namm  düdelk to.  Dat  wiedertogeven broch hör Pläseer. Un bi hör Hörers is de Böskupp düchtig good ankommen, leten de naderhand weten. Wat willen wi mehr?

So hett denn disse 25. August de Lüü nich blot up de Rekord stött mit en Tahl, de mörgen al weer anners wesen kann. He hett hör ok up uns Teekultur stött, de dat so blot eenmal up disse Welt gifft. Un uns Oostfresen sülvst is sachs düdelk worden, wat för ’n Schatt wi mit uns Teekultur hebben.

Helmut Collmann

Van Dit un Dat, September 2021

 

 

OSTFRIESISCHE TEEZEREMONIE

 

 

Das Rezept zur Zubereitung der Ostfriesischen Teezeremonie finden Sie hier in fünf Sprachen zum Downloaden

 

 

Blindenschrift (Braille)

"Ostfriesische Teezeremonie" übersetzt in Brailleschrift auf Punktschriftpapier

Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista)

Am Schlag 2-12, 35037 Marburg

Tel.: +49 6421 606-0

E-Mail: barrierefrei@blista.de, Internet: www.blista.de

Unter „Ostfriesische Teekultur“ können Handzettel bestellt werden. Mindestabnahme 20 Exemplare.

Ostfriesische Teezeremonie in Gebärdensprache erklärt

 

 

 

Immaterielles Kulturerbe: Von Plattdeutsch bis barrierefrei.

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Ostfriesland Kulturkalender 2021

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TEEGESCHICHTEN

SYMPOSIUM

 

 

 

 

Ein Symposium rund ums ostfriesische Gold

Zwei Studios im Landschaftsforum. Im Landschaftsforum begrüßten (v.l.n.r.) Landschaftsdirektor Dr. Matthias Stenger, Katrin Rodrian (Kulturagentur) und Landschaftspräsident Rico Mecklenburg die Teilnehmenden. Foto: Inga Graber © Ostfriesische Landschaft

Wie lässt sich das Immaterielle Kulturerbe „Ostfriesische Teekultur“ mit dem Kulturtourismus verbinden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Symposiums der Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft am Mittwoch (2. Juni). Katrin Rodrian, Leiterin der Kulturagentur, hatte dazu mehrere Referentinnen und Referenten geladen, die sich in einer anschließenden Diskussion den Fragen der Teilnehmenden stellten.

Den Anfang machte Dr. Sophie Elpers von der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften in Amsterdam. Anhand von Beispielen aus den Niederlanden zeigte sie, wie immaterielles Kulturerbe auf verschiedenen Wegen zugänglich gemacht werden kann. „Immaterielles Kulturerbe ist eine Bereicherung auf allen Ebenen“, sagte Elpers. Es müsse sich aber auch der Zeit anpassen. Dafür seien ständige Dialoge und Debatten nötig, so die Wissenschaftlerin.

Landschaftsdirektor Dr. Matthias Stenger, der neun Jahre lang das Ostfriesische Teemuseum in Norden geleitet hat, nahm die Teilnehmenden in seinem Vortrag mit auf eine Reise in die Welt des Ostfriesentees. Der kam mit großen Handelsschiffen an die Nordseeküste und war schon früh ein geschätztes Genussmittel in Ostfriesland. „In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts fasste Tee in Ostfriesland Fuß“, erklärte Stenger. Auch ein Verbot Friedrichs des Großen änderte daran nichts.

Ostfriesland wurde und blieb ein Teetrinkerland, dessen Teekultur 2016 zum Immateriellen Kulturerbe erhoben wurde.

Der gebürtige Norder Prof. Dr. Enno Schmoll von der Jade Hochschule Wilhelmshaven referierte schließlich über die Bedeutung von Kulturtourismus. „Ein zentrales Reisemotiv ist, Kontrasterfahrungen zu machen“, sagte er. Viele Urlauber würden daher auch etwas erleben und in die Kultur des Reiselandes eintauchen wollen. Darin sah Schmoll auch eine große Chance für die Ostfriesische Teekultur.

Das wurde auch in der anschließenden Diskussion, die von Dr. Nina Hennig, Leiterin der Museumsfachstelle bei der Ostfriesischen Landschaft, geleitet wurde, deutlich. Dort schlug eine Teilnehmerin vor, anstelle von „Kneipenbummeln“ „Teebummeln“ im Programm ostfriesischer Gästeführer zu verankern. Die Experten sahen darin eine gute Verbindung von Immateriellem Kulturerbe und Kulturtourismus. Auch der Aufbau einer Teeroute wurde diskutiert.

Nach rund vier Stunden endete das Symposium mit vielen Anregungen und Impulsen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Veranstaltung hybrid statt. Die meisten Teilnehmenden waren per Videokonferenz zugeschaltet.

 

 

 

Teebotschafterinnen und Teebotschafter

 

Ostfriesland Kulturkalender mit Sonderteil "Ostfriesische Teekultur" 

 

 

 

 

Teebotschafter Klaus-Peter Wolf

Foto: Etta Bengen © Ostfriesische Landschaft

Der Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf im Ständesaal der Ostfriesischen Landschaft als Teebotschafter im Projekt "Teekultur Ostfriesland".

 

Weitere Teebotschafterinnen auf Facebook und Teebotschafter auf YouTube

 

 

 

 

Teebotschafter Harm Bengen

Foto: Inga Graber © Ostfriesische Landschaft

Der Karikaturist Harm Bengen im Ostfriesischen Teemuseum Norden als Teebotschafter im Projekt "Teekultur Ostfriesland".

Facebook und Youtube

 

 

 

Teebotschafterin Bettina Göschl

Foto: Inga Graber © Ostfriesische Landschaft

In ihren Büchern schickt sie unter anderem "Die Nordseedetektive" auf Verbrecherjagd in Ostfriesland. Viele Kinder kennen sie aber auch aus dem Fernsehen: Bettina Göschl. In Ostfriesland hat sie ihre Wahlheimat gefunden und den Ostfriesentee schätzen gelernt. Deshalb ist sie eine unserer Teebotschafterinnen für das Projekt: Teekultur Ostfriesland.

Teebotschafterin Bettina Göschl

 

 

 

Jeden Monat werden neue Teebotschafterinnen und Teebotschafter vorgestellt.

Informationen zum Tee auch bei Ostfriesland travel

 

 

 

Projekt „Teekultur Ostfriesland“ startet

Foto: von links: Rico Mecklenburg Landschaftspräsident; May-Britt Pürschel, Leiterin des Referates Tourismus und Kreativwirtschaft beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Helmut Collmann, Ehrenpräsident Ostfriesische Landschaft, Landschaftsrat Helmut Markus, Etta Bengen, Vernetzungsstelle „Teekultur Ostfriesland“, Ostfriesische Landschaft, Dr. Rolf Bärenfänger, Landschaftsdirektor, Dr. Matthias Stenger, Museumsleiter Ostfriesisches Teemuseum Norden, Katrin Rodrian, Leiterin Kulturagentur Ostfriesische Landschaft Foto: Inga Graber © Ostfriesische Landschaft

 

AURICH – Diese Redewendung ist nur in Ostfriesland im sprichwörtlichen Sinne todernst gemeint und zeugt von der Bedeutung des Tees für Ostfriesen. Das Projekt „Teekultur Ostfriesland“, das mit rund 64.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung gefördert wird, will vor allem den Kulturtourismus unterstützen. „Es geht nicht nur um die Teezeremonie, die wohl jedem Ostfriesen ein Begriff ist“, so Helmut Collmann, Ehrenpräsident der Ostfriesischen Landschaft und Mitinitiator des Projektes. „Wir wollen vor allem die Teekultur noch mehr Inwertsetzen, die seit 2016 auf der deutschen UNESCO-Liste für Immaterielles Kulturerbe steht“, so Collmann weiter.

 

Ab dem 1.10. wird für ein Jahr bei der Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft eine Vernetzungsstelle neu eingerichtet, die mit der Ostfriesin Etta Bengen besetzt wird. Dabei werden Fragen zur historischen Entwicklung der Teekultur, zu den Bräuchen, die damit verbunden sind oder Sprichwörtern, die sich auf das goldene Heißgetränk beziehen, behandelt. „Drei Tassen sind Ostfriesenrecht“ ist das wohl bekannteste Sprichwort.

Erstmalig werden dabei die Bereiche Kultur, Tourismus und Gastronomie vernetzt. Geplant ist hierbei die Erstellung eines Gütesiegels, das Standards festlegen soll, wie die „Teekultur Ostfriesland“ einheitlich dargestellt wird.

 

„Wir wollen mit unserem Immateriellen Kulturerbe auch Vorbild für andere Regionen in Niedersachsen sein“, so May-Britt Pürschel, Leiterin des Referates Tourismus und Kreativwirtschaft im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium.

 

„Mit der qualitativen Darstellung der „Teekultur Ostfriesland“ erkennen die Einheimischen den hohen Stellenwert ihres alltäglichen Brauchtums. Durch die authentisch gelebte Teekultur fühlen sich wiederum Touristen angesprochen“.

 

 

 

 

Erklärvideo Ostfriesische Teezeremonie

    Das Erklärvideo auf YouTube

 

 

Sprichwörter und Redewendungen

Foto: Reinhard Former © Ostfriesische Landschaft

Das Plattdüüskbüro der Ostfriesischen Landschaft hat Sprichwörter und Redewendungen zum Tee zusammengestellt

WÖRTERBUCH

unter Essen und Trinken / Rund um den Tee

 

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