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Landschaft von Ostfriesland
Subregionale Arbeitskreise |
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Subregionaler Arbeitskreis Krummhörn Hinte

Foto: Katrin Rodrian©Ostfriesische Landschaft

Der Subregionale Arbeitskreis Krummhörn Hinte hat am 20. Februar 2020 in Pewsum stattgefunden.

 

 

Subregionaler Arbeitskreis Harlingerland

Mai 2020

Aufgrund der Corona Pandemie wird der Termin abgesagt

 

Termin 28.11.2019 „ FrauenLeben im Harlingerland“ wird krankheitsbedingt verschoben

 

Einladung Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Netzwerkpartnerinnen, hiermit laden wir Sie zur ersten Sitzung des subregionalen Arbeitskreises der bundesweiten „Modellregion FrauenLeben in Ostfriesland“, kulturelles Vernetzungsprojekt im ländlichen Raum mit Beispielcharakter, ein.

Termin: Donnerstag, 28. November 2019 Zeit : 19:00 bis 21:00 Uhr

Ort: Esens, Ev.-luth. Gemeindehaus, Kirchplatz 5-7, 26427 Esens

Grußwort: Eva Hadem, Superintendentin Ev.-luth. Kirchenkreis Harlingerland

Eröffnung: Karin Emken, Bürgermeisterin Stadt Esens

Einführung: Katrin Rodrian, Ostfriesische Landschaft und Karin Garlichs, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Wittmund

Sitzung des subregionalen Arbeitskreises Harlingerland

Gemeinsamer Austausch zum Thema

Etta Bengen, 04941-17 99 71 oder bengen@ostfriesischelandschaft.de

Termin fällt krankheitsbedingt aus!!!!

 

 

 

Subregionaler Arbeitskreis Rheiderland

Privatarchiv: Gerhard Daalmeyer

 

Wird sie Namensgeberin für das Bürgerhaus in Weener?

Rheiderland-Zeitung, Michael Hoegen. Weener - 28. August 2019

Forderung bei Gesprächsrunde im Rathaus: Begegnungsstätte sollte »Menna Steen Haus« heißen Erinnern an »berühmteste Tochter der Stadt« Das künftige Bürgerhaus an der Westerstraße in Weener sollte den Namen der Holthuser Pfarrfrau Menna Steen tragen: Dieser Vorschlag stieß im Rathaussaal auf große Zustimmung. Bei einer Ge-sprächsrunde »FrauenLeben in Ostfriesland« im Rathaus in Weener, bei der es um die auch erfolg-te Gründung eines Arbeitskreises auf Rheiderland-Ebene für dieses Projekt ging, wurde aus der Runde der 44 Frauen im Saal diese Forderung formuliert. Von diesem Vorschlag, das geplante Bürgerhaus »nach der berühmtesten Tochter der Stadt«, Menna Steen, zu benennen, berichtete Katrin Rodrian von der Ostfriesischen Landschaft gestern im Gespräch der RZ. »Es gab dafür brausenden Applaus von allen Frauen im Saal.« Das Votum der 44 Frauen stützt sich dabei laut Ro-?drian mit einem Löwenanteil auf Rheiderländerinnen. »89 Pro-zent der Besucherinnen an diesem Abend kamen aus dem Rheiderland«, so die Leiterin der Kultur-agentur der Landschaft, die das Projekt »FrauenLeben« betreut. Im Bürgerhaus sollen sowohl die Stadtbücherei als auch eine Begegnungsstätte und eine Ausstel-lung über jüdisches Leben in Weener untergebracht werden. Die frühere Filiale der Deutschen Bank steht dort, wo die in der Pogromnacht angezündete Synagoge von Weener ihren Standort hatte. Die ehemalige jüdische Schule neben diesem Haus soll mit für das Bürgerhaus-Konzept ge-nutzt werden. Menna Steen aus Weener, geborene Hensmann, kam am 12. August 1907 in Critzum zur Welt und starb am 9. November 1990 in Stapelmoor. Im Alter von 18 Jahren heiratete sie den reformierten Pastor Hermann Steen und war über 30 Jahre als Pfarrfrau in Holthusen aktiv. Sie lehnte sich gegen das Regime der Nationalsozialisten auf und trat für Freiheit und Menschenwürde ein, im Kirchen-kampf während des Nationalsozialismus war sie eine engagierte Mitstreiterin. »Ich bin eine freie Friesentochter und knie vor niemandem nieder«, soll sie einer Überlieferung nach als junge Frau gesagt haben, als sie einen Hofknicks verweigerte. »Sie stand für ihren Glauben und die Bereitschaft, sich dafür einzusetzen und sehr viel zu riskie-ren«, so Katrin Rodrian gegenüber der RZ. »Sie steht für Bildung, gerade auch für Frauen und Mäd-chen. Sie steht für die plattdeutsche Sprache. Sie steht in der Tradition der Friesischen Freiheit. Diese Punkte sprechen aus meiner Sicht dafür, das geplante Bürgerhaus nach ihr zu benennen. Ich kann den Vorschlag der Rheiderländer Frauen nur unterstützen.« Eine Biographie zu Menna Steen hat Susanne Brandt verfasst. Sie schrieb das Buch »Ich bin eine freie Friesentochter: Menna Steen - eine Pfarrfrau im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.« »Als Biografie würde ich das nicht bezeichnen – es bleiben Lücken, die ich damals nicht schließen konnte«, so Susanne Brandt, sie ist in Flensburg in der Büchereizentrale Schleswig-Holstein tätig, gestern auf Anfrage der RZ. »Ich habe vor mehr als 15 Jahren vor allem auf der Basis von damals noch möglichen Zeitzeugen-aussagen und Dokumenten aus dem Nachlass von Hermann Steen die Erinnerungen an Menna Steen gesammelt. Mir ging es damals vor allem darum, die Erinnerungen der Zeitzeugen vor dem Vergessen zu retten und auf die Rolle der Frauen in der damaligen Zeit an einem Beispiel aufmerk-sam zu machen. Um nun beurteilen zu können, ob es eine richtige Wahl wäre, das geplante Bür-gerhaus nach ihr zu benennen, was als Möglichkeit auf jeden Fall weiter mitdiskutiert werden soll-te, fehlen mir aus der Ferne genauere Informationen, da ich seit fast zehn Jahren nicht mehr in der Region lebe.«

 

 

 

Subregionaler Arbeitskreis Moormerland

Foto: Angelika Stöhr © Gemeinde Moormerland

 

Am 13. Juni 2019 kamen auf Einladung der „Modellregion FrauenLeben in Ostfriesland“ 40 Frauen zum Austausch in das Rathaus nach Warsingsfehn. Sie gründeten im Laufe des Treffens den ersten subregionalen Arbeitskreis im ländlichen Raum. Bürgermeisterin Bettina Stöhr zitierte zum Auftakt Maurice Chevalier: „Die Logik der Frauen beruht auf der Überzeugung, dass nichts unmöglich ist.“ Nach einer Einführung seitens der Leiterin der Regionalen Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft, Katrin Rodrian, und der Gleichstellungsbeauftragten Moormerlands, Anja Zimmermann, befassten sich die Teilnehmerinnen in vier Arbeitsgruppen mit den Belangen der Frauen im Moormerland. Die Liste der Wünsche sei lang, resümiert Zimmermann. Zu den wichtigsten und dringlichsten Anliegen zählten beispielsweise Fachärzte und verlässliche Schulen. Über 100 Anregungen wurden an diesem Abend zusammengetragen. Dabei stellte sich heraus, dass es vieles bereits gibt oder auf dem Weg ist. Gleichwohl müsse manches eindeutig besser kommuniziert werden, lautet ein Fazit. „Ein häufig genannter Wunsch war die Fortführung dieser Art von Treffen“, sagte Katrin Rodrian. „Eine Fortsetzung des Formats wird von unserer Seite unterstützt. Wenn 77 Prozent der Anwesenden aus Moormerland kommen, so ist damit zugleich das gesteckte Ziel erreicht worden, Frauen im ländlichen Raum anzusprechen“, so Rodrian weiter.

Interessantes aus dem Moormerland

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