OSTFRIESISCHE LANDSCHAFT - REGIONALVERBAND FÜR KULTUR, WISSENSCHAFT UND BILDUNG
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Landschaft von Ostfriesland
Gifft ’t wat Neeis? |
KULTUR / Gifft ’t wat Neeis?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind dabei

Netz der Regionen – gemeinsam mehr erreichen ________________________________________

Das Netz der Regionen ist ein spezifisches Netzwerk, auf dem die Akteure des deutschspra-chigen ländlichen Raums, z.B. Bezirke, Landkreise, LEADER-Regionen, Organisationen und deren Projekte online und real vernetzt werden und so im direkten Erfahrungs- und Wissen-saustausch stehen. Dies fördert die schnelle und flächendeckende Identifikation, Umsetzung und Verbreitung von innovativen Projektideen, Initiativen und Veranstaltungen. Die ansprechende Darstellung sowie die intelligente Vernetzung der Akteure verbessert de-ren Zusammenarbeit und steigert die Qualität der Projekte. Dies trägt dazu bei, die ländli-chen Regionen nachhaltig zu stärken und als attraktive Lebens- und Arbeitsräume zu erhal-ten. Zudem bietet das Netz der Regionen jedem Teilnehmer eine Vielzahl von Mehrwerten. 

Informationen

Wir sind dabei: FrauenLeben in Ostfriesland

 

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Pressetermin

Pressevorstellung der Broschüre "Starke Frauen erfahren" v.l.n.r.: Rosemarie Behrens (Stadtführervereinigung Aurich e.V.), Landschaftspräsident Rico Mecklenburg, Katrin Rodrian (Leiterin der Kulturagenteur der Ostfriesischen Landschaft), Etta Bengen (Vernetzungsstelle FrauenLeben in Ostfriesland), Birgit Ehring-Timm (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich)

Starke Frauen erfahren

10 Straßen und ein Frauenort in Aurich

 AURICH - Auch wenn erste Regenwolken am Himmel aufziehen – Katrin Rodrian und Etta Bengen von der Regionalen Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft sind am Donnerstagvormittag voller Zuversicht: Nachdem sie Corona bedingt in den vergangenen Wochen zahlreiche kulturelle Veranstaltungen in Ostfriesland streichen mussten, könnten sie mit ihrem jüngsten Projekt einen Volltreffer landen. Ostfriesinnen und Ostfriesen haben das Radfahren neu entdeckt, und die beiden Kultur-Akteurinnen können ein passendes Angebot präsentieren: eine imposante Fahrradroute durch die Stadt Aurich.

„Starke Frauen erfahren“ lautet der Titel der druckfrischen Begleitbroschüre, deren Inhalt Landschaftspräsident Rico Mecklenburg anlässlich der Vorstellung am Auricher Hafen als beeindruckend bezeichnete. „Sie erinnert an Frauen, die in der Geschichte eine bedeutende Rolle gespielt haben.“

Etta Bengen, zuständig für die dargestellten Kurzbiografien in dem Heft, wies darauf hin, dass nur etwa ein Prozent der Auricher Straßen Frauennamen tragen. Dazu zählen: die Julianenburger Straße, der Thedaweg, Am Wilhelminenholz, der Almuthweg und die Maria-Rodenhauser-Straße sowie die Käthe-Kollwitz, Maria Juchacz und Gräfin-Anna-Straße, der Carolinengang und die Elisabeth-von-Ungnad-Straße (in Schirum).

Auf der knapp zweistündigen Rundfahrt werden neun der zehn Straßen und Aurichs erster Frauenort angefahren. Die etwa zehn Kilometer lange Route rückt die weibliche Seite der ostfriesischen Geschichte in den Fokus und führt dabei durch teilweise abseits gelegene grüne Winkel der Stadt. Die Tour bietet Teilnehmenden zudem Gelegenheit, Aurich aus ungewöhnlicher Perspektive in den Blick zu nehmen und sich auf die Spuren beeindruckender Frauen zu begeben.

In dem handlich gestalteten, 60-seitigen Heft werden drei der insgesamt vier ostfriesischen Regentinnen vorgestellt, die insgesamt 74 Jahre die Geschichte Ostfrieslands geprägt haben: Gräfin Theda regierte 25 Jahre, Gräfin Anna 21 Jahre, Juliane drei Jahre und Fürstin Christine Charlotte regierte 25 Jahre. Da es keine weibliche Erbfolge in Ostfriesland gab, haben diese Mütter für ihre unmündigen Söhne vormundschaftlich regiert. Eine weitere Straße, sie ist nach Elisabeth von Ungnad (1614-1683) benannt, findet sich im benachbarten Schirum. Dort erwarb die spätere Hofdame zu Lebzeiten ein Gut und betrieb eine Brauerei.

Diese Frauen werden nach Aussagen von Katrin Rodrian zum Teil in Geschichtsbüchern mit nur einer Zeile erwähnt. Etta Bengen habe diese Lücke gefüllt. Nach intensiver Recherche könne nun bisher Vergessenes nachgelesen werden. Die Broschüre erwecke daher bislang unbekannte Seiten dieser Persönlichkeiten zum Leben.

Als weiteren Schritt im Sinne der Gleichstellung von Frau und Mann bezeichnete Birgit Ehring-Timm, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Aurich, die Broschüre. Sie wünschte sich, dass diese gleichermaßen Männer und Frauen zum Radfahren animiere.

Entwickelt wurde die Tour von den Auricher Stadtführern. Rosemarie Behrens, 1. Vorsitzende Stadtführervereinigung Aurich, fand lobende Worte. „Die Radtour kommt bei den Teilnehmenden gut an.“

Das Heft ist mit einer Landkarte ausgestattet ist; Start- und Endpunkt der Route ist der Auricher Hafen. Dort können bei Bedarf auch Fahrräder ausgeliehen werden.

Die Herausgeberinnen dankten der Stadt Aurich für ihre Unterstützung sowie der Leiterin Historisches Museum Aurich, Brigitte Junge.

Die Broschüre ist ihm Rahmen des kulturellen Vernetzungsprojektes im ländlichen Raum, Bundesmodellregion FrauenLeben in Ostfriesland, konzipiert worden. Sie ist kostenlos erhältlich beim Verkehrsverein Aurich, der Stadt Aurich, dem Landkreis Aurich, der Ostfriesischen Landschaft, dem Historischen Museum Aurich und vielen weiteren Stellen in Aurich. Bestellungen sind möglich unter:bengen@ostfriesischelandschaft.de oder telefonisch: 0 49 41 - 17 99 71

 

"Starke Frauen erfahren" - eine Fahrrardtour durch Aurich. Mit dem Bestellformular können Sie ein Exemplar anfordern

 

 

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Die Tour bei Outdooractive: hier Klicken

 

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Pilotprojekt „Kiek maal in Dag“ richtet sich speziell an Frauen

Auftakt zum geplanten „Kiek maal in Dag“ in einer Montagehalle der Elektrotechnischen Werke Rolf Janssen in Aurich. Das Unternehmen öffnet am 5. März seine Türen für interessierte Auszubildende und Frauen. Unterstützung findet Koordinatorin Etta Bengen (v. l.) von Bozena Doidge (Rolf Janssen), Katrin Rodrian, Leiterin der Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft, Personalleiter Otmar Fitze (Rolf Janssen), Elfriede Ritzenthaler, IHK für Ostfriesland und Papenburg, sowie Landschaftspräsident Rico Mecklenburg. Foto: Former

Fachkräftemangel: Ostfriesische Landschaft initiiert am 5. März einen Aktionstag

 OSTFRIESLAND - Vorbild ist die Sendung mit der Maus. Allerdings mit einem kleinen Unterschied: Die spricht kein Plattdeutsch. Ansonsten gibt es etliche Gemeinsamkeiten zwischen dem von der Maus seit neun Jahren angebotenen Türöffner-Tag und dem jüngst aus der Taufe gehobenen „Kiek maal in Dag“ für Frauen in Ostfriesland.

 Wer und was steckt hinter diesem Aktionstag? Initiiert wird der Kiek maal in Dag im Rahmen des vom Bund geförderten Modellprojekts FrauenLeben in Ostfriesland. Etta Bengen von der Ostfriesischen Landschaft ist zuständig für das auf 18 Monate ausgelegte Projekt, das sich neben vielen anderen Themen auch mit dem Fachkräftemangel und der Schwierigkeit befasst, Ausbildungsplätze zu besetzen. Nach Ansicht von Bengen könnte der Kiek maal in Dag auf der einen Seite Arbeitgebern eine zusätzliche Möglichkeit bieten, ihr Unternehmen vorzustellen. Auf der anderen Seite erhalten potenzielle Auszubildende, Jobsuchende oder auch sogenannte Wiedereinsteigerinnen die Chance, unverbindlich in die Arbeitswelt der Betriebe hineinzuschauen und diese kennenzulernen.

 Ein Unternehmen, das als eines der ersten auf den Zug aufgesprungen ist, sind die Elektrotechnischen Werke Rolf Janssen an der Leerer Landstraße in Aurich. Etta Bengen bezeichnete es als einen Glücksfall, denn das Unternehmen beschäftigt bis dato zwar vergleichsweise wenige Frauen im produzierenden Industriebereich. Das solle sich allerdings in Zukunft ändern, wie Personalleiter Otmar Fitze am Donnerstag (06.02.) auf einer Pressekonferenz bei Rolf Janssen in Aurich mitteilte. Er sieht im Kiek maal in Dag eine Chance, auch weibliche Auszubildende und Frauen für die bis jetzt noch als Männerdomäne geltende Montage zu begeistern. „Ich finde das Format toll, denn die Interessierten kommen ja freiwillig ins Unternehmen, was für ihre Motivation spricht.“

 Zurzeit wirbt Etta Bengen ostfrieslandweit über eine Vielzahl von Netzwerken für entsprechende Partner, die am Aktionstag am Donnerstag, dem 5. März, unterstützen und ihre Türen für Interessierte öffnen möchten. Allein zum Handwerk gehörten 130 Ausbildungsberufe; in vielen seien nur wenige Frauen beschäftigt. Dabei seien Handwerksberufe inzwischen moderner, anspruchsvoller und auch körperlich leichter geworden, unterstreicht die Organisatorin. Es schlummerten noch viele Talente, die durch den Aktionstag eine Chance erhalten sollten, so der Tenor aller Beteiligten. Deshalb laufe die Werbetrommel auf Hochtouren. Mit positiver Resonanz: Fast täglich schließen sich weitere Betriebe, Kommunen und Einrichtungen dem Kiek maal in Dag an. Interessierte Firmen können sich noch bis zum 21. Februar unter bengen@ostfriesischelandschaft.de anmelden.

      

Die Koordinationsstelle Frauen und Beruf im Landkreis Aurich und der Ems-Achse hält am Aktionstag noch ein besonderes Shuttle-Angebot vor: Ein Bus fährt von der Handwerkskammer für Ostfriesland (Straße des Handwerks 2) zum Seniorenzentrum Südbrookmerland; später fährt der Bus zurück nach Aurich, wo die Elektrotechnischen Werke der Rolf Janssen GmbH angesteuert werden.

 Landschaftspräsiden Rico Mecklenburg sieht Kiek maal in Dag ebenfalls die zusätzliche Chance, dass Frauen sich in Unternehmen orientieren können und appellierte an Betriebe teilzunehmen, sofern sie Mitarbeiterinnen und Auszubildende suchten. Koordinatorin Etta Bengen rechnet mit mehr als 50 Betrieben und Einrichtungen, die sich an diesem ersten Pilotprojekt beteiligen werden.

 

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FrauenLeben in Ostfriesland - Kulturtourismus in ländlichen Räumen

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NDR 1 Themen op Platt

V.l.n.r.: Hanne Klöver (NDR 1), Katrin Rodrian, Etta Bengen (beide Ostfriesische Landschaft), Elfriede Ritzenthaler (1.Vorsitzende des strategisch unterstützenden Beirates der Modellregion), Okka Fekken (Runder Tisch) und Anja Zimmermann (Subregionaler Arbeitskreis Moormerland) Foto: Imke Wemken

Am 20. Januar 2020 von 19:05 bis 20:00 Uhr stellt Hanne Klöver bei NDR 1 die bundesweite Modellregion "FrauenLeben in Ostfriesland" vor.

 

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Lebendiger FrauenKalender 2020

Frauen des Runden Tisches FrauenLeben in Ostfriesland stellen den neuen Kalender vor. Foto: Reinhard Former © Ostfriesische Landschaft

Runder Tisch „ FrauenLeben in Ostfriesland“ stellt neuen Kalender für 2020 vor.
Das Erfolgsmodell des Lebendigen FrauenKalenders wird auch in 2020 fortgesetzt.
Jeden Monat wird auf der Ostfriesischen Halbinsel das Wirken einer bedeutsamen Frau vorgestellt. Es werden sowohl historische Persönlichkeiten in den Mittelpunkt gerückt, als auch Themen aufgegriffen, die einen Bezug zur Gegenwart herstellen und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.
Ein Beispiel dafür ist eine Veranstaltung, die den Karriereweg von Frauen in der Wissenschaft aufzeichnet. Ein aktuelles Thema, welches jungen Frauen die Fördermöglichkeiten, Voraussetzungen und Chancen in einer wissenschaftlichen Ausbildung informiert. In Kurzporträts und Gesprächsrunden begleiten junge und erfahrene Wissenschaftlerinnen den Abend.
Eine internationale Tagung betrachtet das FrauenLeben in Ostfriesland unter der Perspektive wie der Kulturtourismus in ländlichen Räumen gestärkt wird.
Diese Beispiele verdeutlichen das Konzept des Runden Tisches FrauenLeben in Ostfriesland: Aktuelle Themen werden aufgegriffen, historisch, kulturell, wissenschaftlich, didaktisch und touristisch aufbereitet und aus gleichstellungspolitischer Perspektive der Öffentlichkeit präsentiert. Dieses Ziel wird mit dem Kalender praktisch umgesetzt, der in einer Auflage von 12.500 Exemplaren in Ostfriesland, dem angrenzenden Friesland und Ammerland verteilt wird.
Der Lebendige FrauenKalender zeigt den Überblick von 12 Veranstaltungen 2020. Dieser ist kostenlos und liegt in vielen öffentlichen Einrichtungen, Volkshochschulen, Touristikbüros und der Ostfriesischen Landschaft aus.
Informieren können sich auch Interessierte im Internet unter:
www.emden.de/frauenlebeninostfriesland oder teetied-ostfriesland.de/allgemein/frauenleben-in-ostfriesland/.
Übrigens, Männer sind zu den Veranstaltungen ausdrücklich erwünscht.
Für weitere Auskünfte steht die Lenkungsgruppe des Runden Tisches FrauenLeben in Ostfriesland gerne zur Verfügung.

Zum Download

 

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Halle / Saale: Netzwerk-Auftaktveranstaltung am 02.12.2019

Foto: Peter Günther, Halle

Zur Netzwerk-Auftaktveranstaltung in Halle / Saale trafen sich viele Vertreterinnen der Frauenorte Projekte aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen, um gemeinsam in den Erfahrungsaustausch zu gehen. Unter der Leitung von Anke Triller wurden alle Teilnehmenden durch das Programm der Tagung geführt. Unter anderem hörten wir einen Impulsvortrag über das Netz der FrauenOrte in Sachsen-Anhalt, einen Vortrag zu Praxiserfahrungen mit der Jutta-von-Sangerhausen- Festwoche sowie einen Erfahrungsbericht aus der Modellregion „FrauenLeben in Ostfriesland“, vorgetragen von Katrin Rodrian.

 

 

 

Abendveranstaltung

Foto: Reinhard Former Ostfriesische Landschaft

 

12.November 2019
18:00 Uhr
Ostfriesische Landschaft - Landschaftsforum
Georgswall 1-5, 26603 Aurich

 

 

Die bundesweite Modellregion FrauenLeben möchte Ostfriesland ein stärkeres weibliches Gesicht geben. In der Veranstaltung das Bild der Ostfriesin in den Medien wird anhand von Filmausschnitten des NDR diskutiert. Susanne Wachhaus ist im Landesfunkhaus Niedersachsen mit ihrem Team zuständig für rund 100 Fernseh-Dokumentationen aus Niedersachsen mit dem Schwerpunkt „Land und Leute“. In der „nord story“, den „Hofgeschichten“ oder anderen Formaten finden sich zahlreiche Protagonist*innen aus Ostfriesland. Aber wie stark wird das Klischee vom Ostfriesen, ca. 60 Jahre alt mit Fischerhemd, Bart und Trecker in den Dokumentationen des NDR bedient? Angela Sonntag ist unter anderem zuständig für den „Nordseereport“ und vermisst dort Wattführerinnen und Fischerinnen. Wo könnten die Ursachen sein, dass Männer die Berichterstattung aus der Küstenregion dominieren? Regine Schramm-Müller trägt mit ihrem Team im Studio Oldenburg viel zur aktuellen Berichterstattung im NDR bei. Findet sie Expertinnen in der Region? An diesem Abend berichten die Redakteurinnen aus ihrem Arbeitsalltag in den Redaktionen und möchten mit Interessierten ins Gespräch kommen, wie es gelingen kann, das weibliche Gesicht Ostfrieslands in der Medienberichterstattung mehr hervorzuheben.

 

Programm

17:30 UHR       EINLASS UND EMPFANG

18:00 UHR       ERÖFFNUNG UND BEGRÜSSUNG

Rico Mecklenburg
            Präsident Ostfriesische Landschaft

                        FILMAUSSCHNITTE

Hofgeschichten
            Nordseereport

PODIUMS-GESPRÄCH

Susanne Wachhaus, NDR Landesfunkhaus Niedersachsen, Redaktionsleitung Langformate und Magazine

Angela Sonntag, NDR Kulturredakteurin Fernsehen, Nordseereport 

Regina Schramm-Müller, Leitung NDR Studio  Oldenburg/Ostfriesland

Katrin Rodrian, Leiterin Kulturagentur und Bundesmodellregion FrauenLeben in Ostfriesland

 

ca. 20:30 UHR ENDE DER VERANSTALTUNG

 

 

 

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Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat das Modellvorhaben FrauenLeben in Ostfriesland bei Instagram unter „so.gleich“ eingestellt https://www.instagram.com/so.gleich/

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Modellprojekt „FrauenLeben in Ostfriesland“ startet

Am Dienstag, den 30.04.2019 startete das Modellprojekt „FrauenLeben in Ostfriesland“ im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft. Landschaftspräsident Rico Mecklenburg begrüßte rund 100 Teilnehmerinnen und einige Teilnehmer. Er stellte die besondere Bedeutung dieses Modellprojektes vor und verwies auf die Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Das Projekt beruht auf drei Modulen, die durch jeweilige Arbeitspakete umgesetzt werden sollen: 1. Einrichtung subregionaler Arbeitskreise 2. Gründung des strategisch unterstützenden Beirates 3. Erstellung kulturtouristischer Angebote Elke Kirsten sprach im Namen der Lenkungsgruppe des „Runden Tisches FrauenLeben in Ostfriesland gestern-heute-morgen“ ein weiteres Grußwort. Sie verwies auf die Gründung des Runden Tisches vor genau fünf Jahren und stellte fest, dass der Runde Tisch in dieser Form bundesweit einmalig ist. CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hat das Förderprogramm „LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit auf den Weg gebracht. Als Schirmherrin hielt sie den impulsgebenden Vortrag und verwies auf die Tragweite des Modellprojektes für ganz Deutschland. Sie strich die Bedeutung von Frauen für die Entwicklung der Ostfriesischen Halbinsel heraus. „Ostfriesinnen seien immer Macherinnen gewesen – bis heute.“ In Anlehnung an Ina Deters Lied „Neue Männer braucht das Land“, sang sie „Starke Frauen braucht das Land“. Ihre Prognose: „Ostfriesland kann ein Zukunftslabor für Deutschland sein.“ Aus Erfahrung wisse sie, dass Frauen sich hervorragend vernetzen können. „Jetzt heißt es, selbst aktiv zu werden“, forderte Moderatorin Christine Schmidt (LAK Krummhörn-Hinte e.V.) die Teilnehmenden auf. Diese diskutierten angeregt und formulierten eine Stunde lang ihre Anliegen, Gedanken, Ideen, Visionen und Forderungen zum Thema. Am Ende waren es mehrere Stellwände, auf denen die Prioritäten auf Zetteln notiert waren. Es erfolgte eine erste Bedarfsermittlung zu den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung und der Rubrik „Wat ´t anners noch gifft“. Unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte demografischer Wandel, Fachkräftemangel und Landflucht. Die Auswertung der Ergebnisse werden auf der ersten Beirat-Sitzung am 14.05.2019 vorgestellt. Die Mitglieder des Beirates setzen sich aus unterschiedlichen Institutionen Ostfrieslands zusammen. Neben der Industrie und Handelskammer, der Handwerkerschaft und der Ems-Achse und weiteren Fachverbänden, sind Vertreterinnen der Frauenverbände, der ostfriesischen Kirchen und der Bildungsträger eingebunden. Das über 20-köpfige Gremium wird sich mit den Inhalten des Projektes befassen und deren Umsetzung mit vorantreiben.

CDU Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann und Landschaftspräsident Rico Mecklenburg schneiden die Torte an Foto: Reinhard Former©Ostfriesische Landschaft

Frauen in Ostfriesland - frauenOrte

Frauen in Ostfriesland

 

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