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Landschaft von Ostfriesland
Fundbericht 2016 |

Fundbericht 2016

ARCHÄOLOGISCHER JAHRESRÜCKBLICK 2016

von Jan F. Kegler und Sonja König

erschienen in: "Ostfriesische Landschaft, Jahresbericht 2016, S. 50–59

 

Archäologische Landesaufnahme und Denkmalpflege

 

Die Kapazitäten der Magazinräume des Archäologischen Dienstes/Forschungsinstituts sind seit längerer Zeit mehr als erschöpft. Provisorisch wurde der ursprünglich als „Aktionszone“ konzipierte Raum im Erdgeschoss des Forschungsinstituts zur Hälfte mit Magazinregalen und großen Fundobjekten bestückt, die andere Hälfte wurde als Arbeitsraum hergerichtet. Eine Nutzung als Aktionszone ist so derzeit nicht möglich. Im Zuge der Beurteilung des Zustandes der bereits konservierten archäologischen Holzfunde mussten viele der sowohl mit Polyethylenglykol (PEG) als auch mit Zucker gefestigten Hölzer aufgrund ihres schlechten Zustandes aus dem Magazin entnommen und neu gelagert werden. Um den fortschreitenden Verfall der Hölzer aufzuhalten, werden erneut restauratorische Maßnahmen notwendig.

Die bereits im Vorjahr verzeichnete steigende Anzahl von Metallsondengängern wächst weiter. Einige von ihnen sind bereits zertifiziert und haben Fundmaterial vorgelegt. Bei Fundmengen von 200 bis 300 Objekten je Sondengänger bedeutet sowohl die Aufarbeitung als auch die Sichtung einen enormen zeitlichen Aufwand. Eine erste Sammlung von 130 Objekten ist dokumentiert und wird nun an den Finder zurückgegeben.

Sehr viel stärker als in den vorhergehenden Jahren nahmen Bürger die Möglichkeit wahr, ihre Funde, oft auch Altfunde, zeitlich einordnen, pflegen und bewerten zu lassen. Teilweise wurden diese auch zur Verwahrung abgegeben, so zum Beispiel ein Rechenpfennig aus Aurich und ein Goldgulden aus Wrisse. Zwei Fundmeldungen kamen im Berichtsjahr von der Insel Spiekeroog. Vom ehemaligen Kloster Meerhusen in Tannenhausen stammen spätmittelalterliche Keramikfragmente und ein Backstein mit Tiertrittspuren. Außerdem gab es zahlreiche Anfragen zu einzelnen Fundstellen für Infotafeln und Ortschroniken.

Im Berichtsjahr waren fünf Ausgrabungen sowie 30 Prospektionen und 36 Baubegleitungen, fünf Bohrprospektionen sowie neun Bearbeitungen nach Fundmeldung zu verzeichnen. In 949 Fällen fand eine Beteiligung am Bauleitverfahren statt. Bei den Verfahren handelt es sich um Bebauungs- und Flächennutzungspläne (780), Bodenabbau (20), Flurbereinigungen (8), Windparks und einzelne Windenergieanlagen (54), Planfeststellungs- und Raumordnungsverfahren (16), Trassen und Leitungen (9) und sonstige Verfahren (62).

Zahlreiche Ehrenamtliche und Praktikanten nahmen an Ausgrabungen teil. Praktika absolvierten Ali Al Ali Ahmadi, Fabian Andreä, Lennart Focken, Lennart Frerichs, Janosch Hollich, Jelto Janssen, Tim-André Janßen und Larissa Kolpacki. Bis zum 31. August war die Stelle für das freiwillige soziale Jahr in der Denkmalpflege mit Karolin Rodewald besetzt. Ehrenamtlich setzte Dr. Wilhelm Brinkmann seine Bearbeitung der Netzsenker an der Nord- und Ostseeküste fort. Die Ausgrabungen in Brinkum, Liddenweg, wurden durch Egon Kreienbrock unterstützt. Helge Lutz half in bewährter Weise bei der Reinigung, Inventarisierung und Restaurierung von Keramikfunden. Folene Bertus half bei der Archivierung der Funde der frühmittelalterlichen Siedlung Brinkum.

 

Ausgrabungen und Funde

 

Steinzeit/Bronzezeit/Eisenzeit

Die Gegend um Filsum ist schon lange für ihre zahlreichen urgeschichtlichen Funde und Fundstellen bekannt. Bei zwei Baumaßnahmen konnte die weiträumige Besiedlung in der Bronze- bzw. frühen Vorrömischen Eisenzeit nachgewiesen werden. Bei der Dokumentation einer Baugrube für ein Einfamilienhaus am Gasteweg wurden etwa ein Dutzend Befunde dokumentiert. Sie enthielten leider nur wenige kleinteilige Keramikfragmente und Holzkohleflitter, aber auch seltene Reste von Leichenbrand. Die Keramikfunde können grob in den Übergang der Bronze- zur Eisenzeit datiert werden. Einen wesentlich größeren Einblick lieferte die baubegleitende Untersuchung für einen Legehennenlaufstall am Jübberkeweg in Filsum. Leider waren klare Siedlungsbefunde auch bei diesen Untersuchungen nicht zu erkennen, doch hier erweckten zahlreiche Befunde mit verbrannter Knochensubstanz in den Verfüllungen ebenfalls den Eindruck, dass es sich um einen Bestattungsplatz handeln könnte. In der Nähe eines verlandeten Kesselmoores fanden sich neben zahlreichen Pfostengruben Brandschüttungsgräber, Kreisgräben und ein Pfostenring. Bei den Funden handelt sich in erster Linie um mit grobem Granitgrus gemagerte Keramik von Gefäßen mittleren bis großen Umfangs, bei denen eine sorgfältige Oberflächenbehandlung auffällt. Metallobjekte konnten nicht geborgen werden. Aufgrund der Keramikformen können die Befunde jedoch allgemein als bronzezeitlich angesprochen werden.

 

Römische Kaiserzeit / Völkerwanderungszeit

Ein weiterer intensiv besiedelter Raum ist der nördliche Geestrand am Übergang zur jüngeren Marsch zwischen Norden und Esens. In der Römischen Kaiserzeit konzentrierten sich hier zahlreiche Siedlungen, die wohl über Priele schiffbaren Zugang zur Nordsee hatten. Zahlreiche heutige Dörfer und Gemeinden haben ihren Ursprung in dieser Zeit.

Im Frühjahr wurden in der Gemarkung Fulkum in der Gemeinde Holtgast Baggersuchschnitte zur Vorbereitung eines geplanten Baugebietes angelegt. Im gewachsenen Untergrund zeichneten sich Nord-Süd verlaufende bzw. kreuzende Ost-West verlaufende Gräben ab. In deren Verfüllung konnten zum einen mittelalterliche Keramikscherben zusammen mit Backsteinfragmenten geborgen werden, zum anderen wurde auch eine größere ovale Grube dokumentiert, aus der eine römisch-kaiserzeitliche Bodenscherbe stammt. Ein in mehreren Suchschnitten erfasster Ost-West verlaufender Graben datiert ebenfalls in die Römische Kaiserzeit, so dass nach Ausweis der archäologischen Befunde bei der Prospektion ein Teilbereich einer römisch-kaiserzeitlichen Siedlung unbekannter Ausdehnung erfasst wurde.

Bei einer Prospektion für die Erweiterung eines Windenergieparks wurden auf einem erhöht liegenden Geestrücken bei Utarp zahlreiche Befunde aufgedeckt. Die anschließende Ausgrabung der für Windrad und Baggerstellflächen benötigten Areale ergab ein stark von Entwässerungsgräben gekennzeichnetes Siedlungsareal. Die Gräben wurden wohl über einen längeren Zeitraum instand gehalten und in Teilen neu angelegt. Der einzige aufgefundene Hausgrundriss hat eine annähernde Ausrichtung von Ost-West. Seine Maße betrugen mindestens 14,40 x 6,50 m. Drei Hauswände konnten nachgewiesen werden, die westliche Stirnwand lag außerhalb der Grabungsfläche. Aus einem von zwei freigelegten Brunnen konnten zudem ein Fragment eines Lederschuhs sowie weitere Lederfragmente geborgen werden.

 

Zeitgleich fand am Möhlenkamp in Utarp in einem geplanten Neubaugebiet eine Flächengrabung statt. Im Kontext der endeisenzeitlichen bzw. frühkaiserzeitlichen Besiedlung entlang des Geestrandes ließen sich hier die Grundrisse von fünf grob in West-Ost-Richtung angelegten Wohnstallhäusern identifizieren, von denen zwei in ihrer gesamten Länge erfasst werden konnten. Im Süden der Fläche gab es einen von einem Haus überlagerten Kreisgraben von ca. 13,6 m Durchmesser. Die in Utarp geborgene Keramik fügt sich gut in den Kontext des für die ausgehende Vorrömische Eisenzeit und frühe Römische Kaiserzeit in Ostfriesland und den angrenzenden niederländischen Provinzen typischen Materials ein.

Im Vorfeld der Errichtung einer Windenenergieanlage bei Utgast wurden auf über 1.000 Quadratmetern zahlreiche Gräben, Gruben und Pfostengruben dokumentiert. Die aus den Befunden geborgene Keramik datiert teilweise in die Vorrömische Eisenzeit, hauptsächlich jedoch in die Römische Kaiserzeit. Aufgrund der nur kleinen Ausgrabungsfläche ließen sich keine zusammenhängenden Befunde (z. B. Häuser, Speicher) erkennen. So ist lediglich zu vermuten, dass es sich hier um den Randbereich einer Siedlung handelte.

 

Die seit 2001 andauernden Ausgrabungen im Neubaugebiet „An der Mühle“ in Westerholt wurden 2016 abgeschlossen, da die Gemeinde auf eine weitere Erschließung des Baugebietes verzichtet hat. Damit endete die am längsten dauernde Ausgrabung der Ostfriesischen Landschaft. Zum Abschluss wurden in bereits für das Baugebiet geöffneten Erschließungswegen Befunde dokumentiert, wodurch die Ausdehnung der römisch-kaiserzeitlichen Siedlung Westerholt nach Westen bewiesen wurde. In den letzten 15 Jahren wurde die Siedlung auf etwa 10 Hektar zu gut 50% ausgegraben.

 

Mittelalter

Im Vorfeld geplanter Baumaßnahmen wurde auf dem Grundstück Marienhafe, Am Markt 13, eine Baggerprospektion durchgeführt. Die Parzelle liegt unmittelbar gegenüber der Kirche. Die Bedeutung Marienhafes, was Baustrukturen und wirtschaftliche Möglichkeiten anbelangt, war im Mittelalter mit jener von Norden gleichzusetzen So war zu vermuten, dass auch in Marienhafe vergleichbare Baustrukturen zu finden sind. Die Kirche von Marienhafe war bis zu ihrem Teilabbruch 1829 die größte und prächtigste Kirche in Ostfriesland. Insgesamt wies das Bauwerk eine Länge von 72,5 m auf, heute sind es noch ca. 47 m. Der umfangreiche und herausragende figürliche Bauschmuck ist weitgehend zerstört. Der Prospektionsschnitt wurde mittig von der der Kirche zugewandten Seite über 39 m Länge hügelabwärts/siedlungsauswärts geführt und zeigt so die Bebauungsstruktur der Parzelle. Wenige Meter von der Straße entfernt wurde ein aus mittelalterlichen Klosterformatsteinen errichteter Gewölbekeller angetroffen. Neben Kellerwänden war der unterste Stein eines Gewölbeansatzes im Prospektionsschnitt zu sehen. Der Durchlass des Gewölbes war zugesetzt, es ließ sich nicht erkennen, ob damit der Raum verschlossen oder von einem weiteren abgetrennt wurde. Auf dem ersten Gewölbestein befindet sich der Abdruck einer Katzenpfote. Auf weiteren Steinen aus dem Versturz waren Pfotenabdrücke von Hunden, Schafen/Ziegen oder jungen Schweinen zu erkennen. Im Mittelalter wurden Backsteine nahe des zu errichtenden Bauwerkes hergestellt. Die diversen Tiere sind also über die zum Trocknen ausliegenden Backsteinrohlinge gelaufen. Die Backsteinformate betragen 30 x 15 x 8 cm, 31 x 15 x 8,5 cm, 32 x 15 x 8 cm und 30,5 x 15 x 9 cm und belegt eine Nutzung bis in diese Zeit. Die Keramik aus der untersten Verfüllschicht des Kellers lässt sich in das 16. Jahrhundert datieren. An den Keller schließt ein gut 5 m breites Areal mit einer Brandschleppe an, das sehr wahrscheinlich den zum Keller gehörigen Bau anzeigt. Darauf folgt Gartenland mit Versorgungsanlagen wie z. B. Brunnen, das dann in den randlichen Hang übergeht. Bei dem Grundstück Am Markt 13 handelt es sich somit um eine Parzelle, die einen Einblick in die mittelalterliche Besiedlung Marienhafes gewährt, über die bisher kaum etwas bekannt war. Der Gewölbekeller wie auch die exponierte Lage der Parzelle in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche deutet darauf hin, dass hier wohlhabende Bürger wohnten.

 

Vom Standort des ehemaligen Klosters Meerhusen in Tannenhausen wurden Funde abgegeben. Dabei handelte es sich neben neuzeitlicher Keramik um einen Backstein im Klosterformat mit den Maßen 31 x 15 x 9 cm mit zahlreichen Abdrücken von Katzenpfoten.

Im Vorfeld einer Neubebauung wurde eine Parzelle im Ortskern von Holtland untersucht, da im weiteren Umfeld zahlreiche früh- und hochmittelalterliche Fundstellen bekannt sind. Die angetroffenen Strukturen datieren in das Hoch- und Spätmittelalter und weisen das Areal als einen von Gräben, Brunnen und Speicherbauten geprägten Wirtschaftsbereich einer Siedlung aus. Der Siedlungskern mit den Wohngebäuden lag sehr wahrscheinlich nördlich des Untersuchungsabschnittes auf den höheren Geländebereichen.

Als Voruntersuchung für die spätere Bebauung eines Grundstückes am Südrand der Wurt Widdelswehr wurde eine Prospektion mittels Bohrkernen durchgeführt. Auf dem Areal wird die vom frühen 13. bis zum späten 15. Jahrhundert bestehende Burg Widdelswehr vermutet. Unter dem bis 38 cm mächtigen humosen Oberboden folgten vier Planierschichten aus z. T. massiv mit Backsteinbruch durchsetztem Klei. Zwischen 3,25 m und 3,77 m Tiefe befindet sich auf einer nahezu sterilen Kleischicht eine massive Lage Backstein, die als Abbruchrest der Burg Widdelswehr zu deuten sein dürfte.

 

Neuzeit

Im Vorfeld von geplanten Baumaßnahmen wurde auf der westlichen Außenseite des Schlosses in Aurich ein West-Ost ausgerichteter Baggerschnitt, beginnend vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft bis in den umgebenden ehemaligen Burggraben hinein angelegt. Dabei konnte der Rand des ehemaligen Burgwalls beobachtet werden, der in ca. 15 m Entfernung von der bestehenden Bebauung ausläuft und in den tief abtauchenden Graben übergeht.

Unmittelbar südwestlich des Schöpfwerks am Nüttermoorer Sieltief wurden bei Horizontalbohrungen Mauerzüge eines ehemaligen Ziegelofens z. T. abgebaggert. Der Standort der Ziegelei ist aus historischen Karten bekannt. Da die massiven Backsteinfunde nicht sofort gemeldet und die große Baugrube bereits wieder verfüllt worden war, konnten keine Untersuchungen zum Aufbau des Ziegelofens mehr durchgeführt werden.

 

In Norden wurden im Areal zwischen der Gaswerkstraße, Sielstraße und der Straße Burggraben Baggerprospektionen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass das Gelände im westlichen Bereich durch eine massive Nord-Süd verlaufende Rinne geprägt ist, die die Hälfte der Parzelle einnimmt. Im 16. Jahrhundert beschrieb Henricus Ubbius in seiner „Frisiae descriptio“ einen „geräumigen Siel“ im Westen der Stadt, der eine zusätzliche Verteidigung der Stadt überflüssig machte. Der vorliegende Befund scheint den historischen Bericht zu bestätigen. Nach Osten schließt sich ein Areal mit zahlreichen Ver- und Entsorgungsstrukturen wie Brunnen und Abfallgruben an, bevor sich unmittelbar an der Sielstraße eine Bebauung von ca. 10 m Breite von der Straße an abzeichnet. Eine in den 1960er Jahren bei Kanalarbeiten in der Sielstraße beobachtete Ost-West verlaufende Bohlenwand wurde bei den Untersuchungen nicht wieder angetroffen.

Von Findern als Dauerleihgabe abgegeben wurden zwei Münzen. Im Jahre 1978 brachten die von der Weide kommenden Kühe des Landwirts R. Kaltwasser in Wrisse unter ihren Hufen nicht nur schlammigen Boden, sondern auch eine Münze mit. Es handelt sich dabei um einen Goldgulden des Karl von Egmond (*1492, †1538). Auf der einen Seite ist der Ritter Karl von Egmond Herzog von Geldern zu Pferd mit gezogenem Schwert zu sehen. Die Umschrift lautet KAROLVS.DVX.GELR.IVL.C.ZV (KAROLVS DVX GELRiae JVLiaci Comes ZVtphaniae = Karl Herzog von Geldern und Jülich, Graf von Zutphen). Unter dem Pferd werden die Buchstaben GEL wiederholt. Auf der anderen Seite ist das Wappen von Geldern, bestehend aus einem goldenen und einem schwarzen Löwen, den Löwen von Geldern und von Jülich, vor einem Blütenkreuz dargestellt. Die Umschrift lautet „MONE.NOVA.AVREA.DVCIS.GELRE“.

 

Bereits zwischen 1995 und 2000 fand H. Dochhorn vor dem westlichen Eingang der Lambertikirche in Aurich eine Münze. Jedoch handelt es sich dabei nicht um eine Münze im eigentlichen Sinne, sondern um einen doppelseitig geprägten Rechenpfennig aus Messingblech. Die Vorderseite zeigt einen Reichsapfel im Dreipass, die Umschrift lautet „GOTTES SEGEN MACHT REICH“. Der zentrale Reichsapfel weist das Stück in die Serie der Apfelpfennige. Die Rückseite zeigt drei Kronen und drei Lilien im Wechsel um eine Rose herum sowie die Umschrift „RECH WOLF LAUFER IN NURNBEG“. Dies identifiziert das Stück als Rechenpfennig, der in der Werkstatt von Wolf Laufer II. in der Zeit zwischen 1612 und 1651 geschlagen wurde.

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