Organeum / Angebote
Sonntag, 03. Mai 2010 17:00 Uhr An der Orgel: LKMD Winfried Dahlke und Gäste Die neapolitanische Orgelschule bis Frescobaldi Sonntag, 03. Juli 2011 17:00 Uhr Andreas Böhlen - Blockflöte(n) und
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
Sonntagskonzert mit Maxim Polijakowski
Maxim Polijakowski, geboren 1975 in Sankt Petersburg,
besuchte in seiner Heimatstadt die Glinka-Chorschule. Im
Anschluss studierte er am Petersburger Konservatorium,
an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford
(B-Examen 2003) und an der Hochschule für Künste Bremen
(A-Examen, Konzertexamen 2005). Er war seit 2005 Kantor
an der Pauluskirche in Bremerhaven-Lehe und hat im
Februar 2010 die Stelle des Kreiskantors an der
St. Lambertikirche in Aurich angetreten.
Maxim Polijakowski gibt zahlreiche Konzerte mit
verschiedenen Instrumentalisten, Ensembles und als
Solist. Teilnahme an Meisterkursen bei H.-O. Ericsson,
H. Vogel und H. Davidsson sowie Mitwirkung an der
Aufführung des gesamten Orgelwerkes Bachs in der St.
Martini-Kirche Bremen.
Er ist Preisträger des internationalen Orgelwettbewerbs
um den Preis der Dieter-Ernstmeier-Stiftung in Herford
2008.
Im Anschluss wird im ORGANEUM zu einem Stehkaffee
eingeladen. Es folgt eine Führung durch die Sammlung
historischer Tasteninstrumente mit Winfried Dahlke.
Sonntag, 06. Juni 2010 ab 15:00 Uhr
Organeum und Georgskirche Eintritt frei!
Gartenfest und Orgelkonzert mit Léon Berben
(Änderungen vorbehalten)
15:00 Uhr ORGANEUM
Vorstellung von neu erworbenen Instrumenten:
Pause mit Tee-, Kaffee – und Kuchenbuffet in Haus und
Garten, begleitet von der Drehorgel des legendären
Jahrmarkts-Karussells „Meiers Nütt Nütt“
17:00 Uhr Georgskirche Weener
Léon Berben spielt Orgelwerken von Vincent Lübeck
und präsentiert seine in Hamburg und in Weener
eingespielte CD.
Das Konzert und das Gartenfest werden durch den
Förderkreis Organeum in Weener e.V. unterstützt!
Léon Berben (Köln) wurde 1970 in Heerlen (NL) geboren.
In Den Haag und Amsterdam studierte er bei Rienk
Jiskoot, Bob van Asperen, Ton Koopman und Gustav
Leonhardt Cembalo und Orgel (Solisten-Diplom).
Von 2000 an war er Cembalist von Musica Antiqua Köln
bis zur Auflösung des Ensembles im Jahr 2006. Seitdem
widmet sich Berben neben der Kammermusik
insbesondere dem Solo-Repertoire. Er gibt Solokonzerte
auf Cembalo und Orgel und veröffentlichte preisgekrönte
Solo-CDs. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen
1550 und 1750 mit Schwerpunkt auf der deutschen Musik,
den Virginalisten und Jan Pieterszoon Sweelinck.
Sonntag, 04. Juli 2010 17:00 Uhr
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
Sonntagskonzert mit Eva Schad
Orgelkonzert an der Schnitger-Orgel
Eva Schad studierte in Stuttgart und Hamburg
Kirchenmusik (A-Examen). Weiterführende Studien mit
Konzertabschlüssen bei J. Laukvik (Cembalo) und W. Zerer
(Orgel). Meisterkurse bei L. Tagliavini, D. Roth,
T. Koopman, Fr.-H. Houbart, A. Marcon, P. Kee und
H. Haselböck. 1. Preis im Internationalen Orgelwettbewerb
„Johann Sebastian Bach“ in Luzern. Als Kreiskantorin an
der Christuskirche in Bremerhaven und als Konzertorganistin
entfaltet sie eine reiche und vielfältige kirchenmusikalische
Arbeit.
Im Anschluss wird im ORGANEUM zu einem Stehkaffee
eingeladen. Es folgt eine Führung durch die Sammlung
historischer Tasteninstrumente mit Winfried Dahlke.
Im Anschluss: Kaffee und Vorstellung der
Instrumentensammlung im ORGANEUM
Sonntag, 18. Juli 2010 16:00 Uhr
Kreuzkirche Stapelmoor 18,-€ / erm. 10,-€
La Tournée de France
Festkonzert in der Kreuzkirche zu Stapelmoor zur
Eröffnung der Französischen Orgelwoche mit dem
Titularorganisten Olivier Périn, Paris und dem
Barockensemble Celeste Sirene, Berlin.
Die Künstler entführen die Konzertbesucher an den Hof zu
Versailles in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Alle zwei Jahre macht sich die Kirchengemeinde
Stapelmoor auf eine Reise in eine andere Wirklichkeit:
in das musikalische, kulturelle und auch politische Leben
am Hofe von Ludwig XIV zu Versailles und Paris im
Frankreich des 17. Jahrhunderts.
Entstanden aus dem Wunsch, die inzwischen europaweit
bekannte französische Barockorgel zu Stapelmoor
möglichst regelmäßig einem größeren Publikum in
Konzerten erlebbar zu machen, findet im Jahr 2010 die
mittlerweile siebte Französische Orgelwoche statt.
Stets eingeleitet von einem großen Konzert zu Beginn, das
jeweils das aktuelle Thema der Woche musikalisch und
auch szenisch darstellt, setzt sich die Orgelwoche mit
einem Kurs für Studenten, Profis und Liebhaber fort, in
dem das jeweilige Thema vertieft und in der Ausbildung
am Instrument, in Vorträgen, Filmen sowie Rhythmus- und
Tanzübungen umgesetzt wird.
Das Thema der Französischen Orgelwoche 2010 ist die
gegenseitige Einflussnahme des französischen und des
deutschen Musikstils im 17. und 18. Jahrhundert in beiden
Ländern.
Zur sinnfälligen Darstellung begibt sich das Publikum
zusammen mit Johann S. Bach und einer Auswahl der
berühmtesten deutschen Barockkomponisten auf eine
fiktive Reise nach Versailles.
Denn Bach hatte es nicht verwinden können, dass der
Wettstreit mit dem weltberühmten Pariser Organisten
Marchand nicht stattgefunden hat. Daher macht er sich
kurzentschlossen zu einer zweiten unerlaubten Reise
(die erste hatte er nach Lübeck zu Buxtehude unternommen)
auf, diesmal nach Paris und Versailles. Dort hofft er,
Marchands habhaft zu werden und doch noch zum
Wettspiel zu kommen. Natürlich wird die Reise zu einigen
unvorhergesehenen musikalischen Abstechern führen…
Die Tournée de France kann beginnen!
Ein Projekt im Rahmen von Abenteuer Wirklichkeit
Olivier Périn ist Titularorganist an der Orgel der Kirche
Saint-Paul-Saint-Louis im Stadtteil Marais in Paris. Er ist
zugleich Direktor an der Musikhochschule Des Regions
Provence, und lehrt dort das Fach Orgelimprovisation.
Périn hat sich neben Komposition und Improvisation
intensiv mit der historischen Aufführungspraxis der
französischen Orgelmusik auseinandergesetzt. Er ist
Preisträger mehrerer internationaler Orgelwettbewerbe.
Zuletzt erhielt er 2003 den Grand Prix André-Marchal für
Improvisation der Stadt Biarritz. Neben seiner kirchlichen
und schulischen Tätigkeit ist Olivier Périn auch als
Konzertorganist in Europa und den USA tätig. Begleitend
dazu hat er in den letzten Jahren eine Anzahl von CDs
eingespielt, die hervorragende Kritiken erhielten.
Niels Badenhop (Berlin)
hat eine Ausbildung als Bariton und Altist.
Er kombinierte seine Studien mit historischen
Gesangsverzierungstechniken, Tanz und Bewegung. Sein
musikalischer Schwerpunkt liegt in der europäischen
Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Begleitend befasste er
sich als Kostümbildner mit der Herstellung historisch
getreuer Kleidung unter Verwendung originaler Schnitte.
Hinzu kommen in den letzten Jahren auch Erfahrungen als
Bühnenbildner für die Aufführung barocker Opern.
In Zusammenarbeit mit dem Ensemble „Celeste Sirene“
(Berlin) gibt er Aufführungen von weltlicher und
kirchlicher Musik für Gesang und Ensemble.
Sonntag, 01. August 2010 17:00 Uhr
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
Sonntagskonzert mit LKMD Martin Meier
Das Sonntagskonzert im August gestaltet Martin Meier,
der seit 2003 als Landeskirchenmusikdirektor in Jena tätig
ist. In seiner früheren Tätigkeit als Kirchenmusikdirektor in
Leer initiierte er den Bau der Ahrend-Orgel hinter dem
historischen Prospekt der Müller-Orgel von 1795 in der
Lutherkirche in Leer. Dies war eine sehr wichtige
Entscheidung, da es bisher nicht gelungen war, eine der
verlorenen gegangenen großen Müller-Orgeln in den
Stadtkirchen durch eine angemessene Rekonstruktion
nachzubilden.
Im Anschluss wird im ORGANEUM zu einem Stehkaffee
eingeladen. Es folgt eine Führung durch die Sammlung
historischer Tasteninstrumente mit Winfried Dahlke.
Sonntag, 05. September 2010 17:00 Uhr
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
In memoriam Klaas Bolt
Sonntagskonzert mit Francien Janse-Balzer (Weener)
Vor 20 Jahren verstarb der niederländische Organist Klaas
Bolt (1927 – 1990). Klaas Bolt war an der großen St. Bavo Kerk
in Haarlem bei Amsterdam und als Professor am Sweelinck
Konservatorium in Amsterdam tätig und wurde besonders für
seine Improvisations- und Registrierungskunst bekannt,
die seine Begleitung des Gemeindegesanges zu einem
besonderen Erlebnis machten.
Zum Andenken an ihren Lehrer Klaas Bolt spielt die
Weeneraner Organistin Francien Janse-Balzer am 5.
September an der Schnitger-Orgel.
Im Zentrum des Konzertes stehen Improvisationen von
Klaas Bolt, die einer seiner Schüler in Noten übertragen
hat. Hierbei zeigt sich, dass diese Schöpfungen des
Augenblicks als phantasievolle und wohlüberlegte
Kompositionen bestehen können.
Francien Janse-Balzer studierte von 1977 – 1981 bei Klaas
Bolt und schloss 1984 ihr Studium unter Jacques van
Oortmerssen mit dem Konzertexamen ab.
Seit 1983 ist sie Organistin in der lutherischen
Erlöserkirche Weener. Öfters dient sie auch der
reformierten Gemeinde an der Schnitger-Orgel und sie ist als Chorleiterin und Musikpädagogin tätig. Sie engagiert sie sich
als Vorsitzende des Förderkreises Organeum in Weener e.V.
für den Erhalt des Organeums in Weener.
Sonntag, 03. Oktober 2010 nachmittags
Ev.-ref. Kirche zu Canum (Krummhörn)
Orgelfest zur Indienstnahme der neuen Orgel
Festgottesdienst und Orgelkonzert zur Begrüßung und
Vorstellung der neuen von Holy / Immer - Orgel
(Die genauen Zeiten werden noch bekannt gegeben)
Die ev. – ref. Kirchengemeinde zu Canum hat einen
Orgelprospekt mit originalen Pfeifen aus der Werkstatt
des Schnitger-Zeitgenossen Gerhard von Holy erwerben
können, der von einer 1723 für den Ort Wetter / Ruhr
erbauten Orgel übrig geblieben war.
Die Möglichkeit zum Erwerb dieses wertvollen alten
Orgeltorsos nutzte die Canumer Gemeinde als historische
Gelegenheit, um in einem ambitionierten Restaurierungs-
und Rekonstruktionsprojekt eine verlorene Holy-Orgel aus
dessen später Schaffensperiode wiedererstehen zu lassen
Als Vorbild dienen die überlieferte Disposition der von
Holy-Orgel für Nesse und die beiden erhaltenen
Instrumente in Marienhafe und Dornum. Mit der
Ausführung des Projektes hat die Gemeinde
Orgelbaumeister Bartelt Immer aus Norden beauftragt.
Die rekonstruierte Orgel wird zunächst 15 Register auf
zwei Manualen und freiem Pedal erhalten. Drei weitere
Register sind für einen zweiten Bauabschnitt vorbereitet.
Sonntag, 24. – 31. Oktober Festwoche
zum 300-jährigen Jubiläum der
Arp Schnitger-Orgel in Weener mit integriertem
ORFEO – Orgelfest an der Europäischen Orgelstraße
Sonntag, 24. Oktober 17:00 Uhr
Georgskirche Weener Eintritt frei
Orgeljubiläum: Festakt und Konzert
Am Sonntag, dem 24. Oktober wird die Jubiläumsfeier um
17.00 Uhr mit einem Festakt, einer Orgeldemonstration
und mehreren konzertanten Beiträgen eröffnet.
Das Orgelspiel per Bildprojektion auf eine große
Bildwand in den Kirchraum zu übertragen, um den
Zuhörern Einblicke in das spannende Geschehen am
Spieltisch zu gewähren. Die Faszination des Orgelspiels mit
Händen und Füßen und die Unterstützung durch ein oder
zwei Registranten bleiben üblicherweise im Halbdunkel
hinter den kunstvollen Schnitzereien des Orgelprospekts
verborgen. Mithilfe von Kameras und Bildwänden soll
diese Barriere einmal aufgehoben werden.
Dieses Vorhaben ist Teil des Themenjahres
„Abenteuer Wirklichkeit“ des Kulturnetzwerks Ostfrieslands.
Montag, 25. Oktober 2010 ganztägige Angebote
Für Montag, den 25. Oktober 2010 bleibt die Technik
aufgebaut, um vormittags von 11.30 bis 12.45 Uhr und
nachmittags von 17.00 bis 18.15 Uhr für Schüler und
Konfirmanden und interessierte Erwachsene die Orgel mit
Hilfe der Leinwand in ihren vielfältigen stilistischen
Möglichkeiten zu demonstrieren. Orgel: Winfried Dahlke
Information: Organeum Tel.: 04951 91 22 03
Dienstag, 26. Oktober 2010 Eintritt frei
Am Dienstag, dem 26. Oktober hält Pastor i.R. Siegmund
Meier um 19.30 Uhr einen Vortragsabend im Hause der
Evangelischen Gemeinschaft, Rathausstraße 12 zum
Thema: Die Arp-Schnitger-Orgel von 1710 und die
„Geestelijke gezangen“ von Wilhelmus Schortinghuis von
1726
Mittwoch, 27. Oktober 2010 Eintritt frei
Am Mittwoch, dem 27. Oktober laden Francien Janse-
Balzer und Ulrike Tengler Dritt- und Viertklässlern in sechs
Gruppen in die ev.-luth Kirche in Weener ein und
entdecken mit „der Orgelmaus“ die Orgel.
Am Mittwoch, dem 27. Oktober wird um 20 Uhr
zu einem Offenen Singen mit den Chören Weeners
und des Rheiderlandes in die Georgskirche Weener
eingeladen. Orgel: Francien Janse-Balzer
ORFEO Orgelfest an der Europäischen Orgelstraße:
Freitag, 29. Oktober 2010 19:30 Uhr
Georgskirche Weener
Hochzeitskonzert mit dem Ensemble Celeste Sirene,
Berlin unter der Leitung von Niels Badenhop
Am Freitag, dem 29. Oktober erreicht die Jubiläumswoche
um 20.00 Uhr mit einem „Hochzeitskonzert“ mit dem
Ensemble „Celeste Sirene“ aus Berlin ihren Höhepunkt.
Arp Schnitger, der Jüngere und der Geselle Stöver
heirateten in Weener die Töchter des französischen
Stallmeisters Simon de Courgelon, der seinerseits in die
wohlhabendste Familie Weeners, die Familie Hesse,
eingeheiratet hatte. Zu dieser interessanten
geschichtlichen Episode wird es schon bei der
französischen Orgelwoche in Stapelmoor (Festkonzert am
18. Juli 2010 in der Kreuzkirche Stapelmoor) eine
inhaltliche Anspielung geben. Mit prunkvollen Kostümen
und herrlicher Musik wird dann am 29. Oktober in Weener
die Hochzeit Arp Schnitgers, des Jüngeren nach 300 Jahren
in Musik und Szenerie wieder lebendig.
ORFEO Orgelfest an der Europäischen Orgelstraße:
Samstag, 30. Oktober 2010 17:00 Uhr
Alte Kirche Rhede 12,-€ / erm. 8,-€
Stravaganze Italiane
Festkonzert im Rahmen von ORFEO in Zusammenarbeit
mit dem Landkreis Emsland und der Gemeinde Rhede
Kompositionen von Antonio Valente, Giovanni de Macque,
Ascanio Mayone, Girolamo Frescobaldi u.a.
Dem Klang der italienischen Orgel wird das Consort mit
italienischen Renaissance-gamben gegenübergestellt.
Zu diesem Konzept inspiriert hat der oft fantastisch-
bizarre, zum Experimentellen neigende Kompositionsstil
der neapolitanischen Epoche um 1600. In dieser
Instrumentation werden hierbei die verschiedenen Teile
innerhalb der Kompositionen der jeweils passenden Instrumentensprache zugewiesen; so wird das strukturell
Besondere und Dichte innerhalb der Musikstücke
besonders plastisch erlebbar. Es entsteht ein Klangspiel,
das etwas von der venezianischen Mehrchörigkeit hat,
aber in den gestalterischen Möglichkeiten weit darüber
hinaus reicht.
Hans-Georg Kramer, Rebeka Rusó, Brian Franklin
Hermann Hickethier, Irene Klein:
Italienische Violen da Gamba der Spätrenaissance
Ingelore Schubert - Italienische Orgel
ORFEO Orgelfest an der Europäischen Orgelstraße:
Sonntag, 31. Oktober 2010 17:00 Uhr
Ev.-ref. Kirche Jemgum 7,-€ / erm. 4,-€
Konzert für Akkordeon & Orgel
Kerstin Petersen an der Englischen Orgel von 1844
Eva Zoellner – Knopf - Akkordeon
Kerstin Petersen studierte Kirchenmusik (Herford), Alte
Musik mit Hauptfach Orgel (Bremen) sowie Judaistik und
Musikwissenschaft (Heidelberg). Solistisches Orgelstudium
bei J. M. Michel, der ihre Begeisterung für Pedalsoli
weckte. Nach ihrer künstlerischen Reifeprüfung folgten
internationale Meisterkurse u.a. bei D. Roth, G. Bovet,
J. Laukvik, L. Lohmann, und W. Zerer.
Seit 2000 ist Kerstin Petersen als freischaffende
Orgelkünstlerin sowie als Klavier- und Orgelpädagogin
tätig. Durch zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland, der
Schweiz, Frankreich, Skandinavien und Israel profilierte sie
sich besonders durch ihre Interpretation romantischer
und zeitgenössischer Orgelmusik. Zusammenarbeit mit
Instrumental- und Gesangssolisten sowie dem
Philharmonischen Orchester Kiel und dem NDR Fernsehn.
Kerstin Petersen ist Widmungsträgerin mehrerer
Kompositionen für Orgel, darunter auch Pedal-Soli, die
einen besonderen Schwerpunkt ihres Repertoires bilden.
Die Königin der Instrumente im Gewand des 21.
Jahrhunderts zu inszenieren ist Motto ihrer Projekte für
Orgel, Schauspiel, Literatur, Schlagwerk und Akkordeon.
www.kerstin-petersen.org
Eva Zöllner studierte Akkordeon an der
Hochschule für Musik Köln und am Königlich Dänischen
Konservatorium in Kopenhagen bei Geir Draugsvoll. Sie ist
eine aktive junge Künstlerin, die sich mit großem
Engagement der zeitgenössischen Musik widmet.
Neben solistischer Konzerttätigkeit ist Eva Zöllner Mitglied
mehrerer Kammermusikformationen, mit denen sie sich
unter anderem mit der Entwicklung von eigenen
Programmkonzepten und kunstspartenübergreifenden
Projekten beschäftigt. Sie ist mit führenden Ensembles für
Neue Musik (z.B. musikFabrik; Athelas Sinfonietta
Copenhagen, Birmingham Contemporary Music Group, La
Camerata de Las Americas) und Symphonieorchestern wie
dem Beethoven Orchester Bonn aufgetreten. 2004 wurde
sie zum “Nachwuchsforum” des Ensemble Modern
eingeladen. Auch die Mitwirkung bei Theater- und
Opernproduktionen (zuletzt am Royal Opera House in
London) gehören zu ihren Aktivitäten.
Konzertreisen als Solistin führten sie in die meisten
europäischen Länder, nach Japan, Kanada, in die USA und
Venezuela, Argentinien nach Mexiko, wo sie einen
wesentlichen Beitrag zur Etablierung des Akkordeons im
zeitgenössischen Musikleben leistete.
Die enge Zusammenarbeit mit Komponisten ist ein
wichtiger Aspekt ihrer Arbeit. Daraus resultierend hat Eva
in den letzten Jahren mehr als 70 Werke im In- und
Ausland uraufgeführt.
Eva Zöllner lebt nomadisch auf der Reise, um ihr
Instrument in unterschiedlichsten Kontexten und Kulturen
zu erkunden.
Sonntag, 07. November 2010 17:00 Uhr
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
Sonntagskonzert mit Joseph Kelemen
Musik aus Nord und Süd – Belebende Gegensätze
Werke von Nicolaus Bruhns, Vincent Lübeck, Georg
Muffat, Johann Caspar Kerll und Franz Murschhauser
Joseph Kelemen, geboren 1957 in Budapest, studierte an
der Franz-Liszt-Musikhochschule Budapest, an der Schola
Cantorum Basiliensis und bei Harald Vogel in Bremen. In
Kanada studierte er Philosophie und kehrte nach dem
Magisterabschluss nach Deutschland zurück. Er ist
Dechanatskirchenmusiker in Neu-Ulm und gilt als
ausgewiesener Kenner der Alten Musik, gibt Kurse und
publiziert Orgel-CDs. Sein Interesse gilt der deutschen
Orgelmusik des 17. Jahrhunderts, insbesondere Johann
Sebastian Bach, Johann Jakob Froberger und Georg
Muffat.
Im Anschluss: Kaffee und Vorstellung der Sammlung
historischer Tasteninstrumente im ORGANEUM
Samstag, 20. November 17:00 Uhr
Georgskirche Weener / Chorraum 7,-€ / erm. 4,-€
Musik aus der Stille – Werke für Violine solo
am Vorabend des Ewigkeitssonntages
J.S. Bach – Partiten; Th. Baltzer – Suiten; G.Ph. Telemann –
Fantasien, H.I.Fr. von Biber – Passacaglia
Thomas Pietsch – Barockvioline
(Originalinstrument aus
dem Jahre 1672)
Thomas Pietsch ist Spezialist für Alte Musik. Der Geiger
widmet sich besonders der Musik des 17. und 18.
Jahrhunderts, er konzertiert in verschiedenen
Besetzungsformationen mit historischem
Instrumentarium. In seine Auftritte fließen exzellentes
geigerisches Können, historisches Quellenstudium und
kulturhistorische Kenntnisse ein, was seine
Werkinterpretationen bestechend klar und präzise sein
lassen. Besonders gerne befasst er sich mit
unbekannteren oder noch nicht veröffentlichten
Werken. Außerdem versteht Thomas Pietsch es
hervorragend, sein umfangreiches Wissen
weiterzugeben.
Geboren in Potsdam, spielte Thomas Pietsch bereits als
Schüler auf Violinen verschiedener Epochen. Auch
während seines Violin- und Kirchmusikstudiums an der
Ostberliner und Hamburger Musikhochschule
konzertierte er mit Instrumenten älterer und neuerer
Bauweise. 1980 gründete er das Sanssouci-Ensemble
Hamburg - jetzt Jupiter-Ensemble Hamburg - und 1986
die Cappella Filarmonica Hamburg, beides Klangkörper
mit dem Instrumentarium des 18. Jahrhunderts. Seit
Ende der 80er Jahre tritt Thomas Pietsch mit seinen
Duo-Partnern Bob van Asperen, Cembalo, und Richard
Fuller, Hammerflügel, mit dem gesamten Repertoire
auf.
Schallplattenaufnahmen, Produktionen bei nahezu
allen deutschen und einigen ausländischen
Rundfunkanstalten, auch Live-Mitschnitte begleiteten
Thomas Pietsch von Beginn seiner Konzerttätigkeit an.
Konzertreisen führten ihn in die meisten west- und
osteuropäischen Länder, in die Vereinigten Staaten,
nach Israel und Argentinien. Einladungen zu
verschiedenen Festivals – zum Beispiel Schleswig-
Holstein Musikfestival, Greifswalder Bachwoche,
Thüringer Bachwochen, Magdeburger Telemann-Tage,
Göttinger Händel-Festspiele – folgt er regelmäßig.
Seit 1991 lehrt Thomas Pietsch am Conservatorium in
Frankfurt/M. das Fach „Barockvioline“
Donnerstag, 16. Dezember 17:00 und 20:00 Uhr
Organeum Norderstraße 18 10,-€ / erm. 7,-€
Barocke Weihnachten
mit dem Ensemble Musical Playground (Bremen)
Martina Bley - Blockflöten
Susanne Peuker - Laute
Jörg Jacobi - Cembalo, Hausorgel
Alte Weihnachtsweisen im schlichten Original oder in
kunstvoller barocker Bearbeitung, festlich-prächtige
Virtuosität, Pastoralen, kleine adventliche Kuriositäten...
Lasst uns das Kindelein wiegen!
Zu Gast sind drei Kenner und Könner der Barockmusik:
Martina Bley - Temperament in der Oberstimme
Susanne Peuker - richtungsweisendes Saitenspiel
Jörg Jacobi - energiegeladen an den Tasten
Gemeinsam erfinden sie das Neue aus dem Alten in
musikalischer Perfektion.
Das Ensemble Musical Playground möchte die Zuhörer in
die verspielte barocke Welt entführen: Ein Feuerwerk der
Ideen, improvisiert über Tänzen und Liedern,
überraschende musikalische Wendungen, idyllische
Sommerszenen, prächtige Klangsinnlichkeit und treibende
Rhythmen – alles was diese Musik ausmacht, interpretiert
durch drei virtuose 'Spielkinder' des 21. Jahrhunderts.
Im Anschluss jeweils an die zwei Konzerte:
Punsch und weihnachtliches Gebäck in den stimmungsvoll
erleuchteten Räumen des Organeums
Zwischen den zwei Aufführungen:
18:45-19:15 Uhr
Georgskirche Weener
30 Minuten adventlich-weihnachtliche Orgelmusik auf
der Arp Schnitger-Orgel mit Winfried Dahlke
Mittwoch, 29. Dezember 2010 19:00 Uhr
Kreuzkirche Stapelmoor 7,-€ / erm. 4,-€
Noëlkonzert mit Reinalt Klein
Unter dem traditionell in Rot und Strohgold geschmückten
Weihnachtsbaum der Stapelmoorer Kirche wird dieses
Jahr die Weihnachtsgeschichte gelesen. Musikalisch
untermalt, begleitet und ausgestaltet wird der Text von
der Französischen Barockorgel, auf der deutsche
Weihnachtsmusik und französische Noëls zu hören sein
werden. Und wie schon in den letzten Jahren wird auch
das Publikum mit gemeinsam gesungenen Liedern an der
Freude teilhaben können.
Sonntag, 02. Januar 2011 17:00 Uhr
Sonntagskonzert zum 7,-€ / erm. 4,-€
Neuen Jahr mit Winfried Dahlke
In der weihnachtlich geschmückten Georgskirche klingt
die Festtagsfreude in farbigen Orgelklängen nach. Mit
ihrem anrührenden Gesang lädt die Arp Schnitger – Orgel
aber auch zur Besinnung über Freud und Leid ein, wenn
Bachs Choral „Das alte Jahr vergangen ist“ erklingt.
Winfried Dahlke studierte Evangelische Theologie in
Göttingen und Kirchenmusik an der Hochschule für Künste
Bremen mit dem Abschluss des A-Examens.
An das Kirchenmusikstudium schloss sich ein Konzert-
Zusatzstudium bei Hans-Ola Ericsson an. Begleitend zu
den Studien war Dahlke als Kantor in Sottrum im
Kirchenkreis Rotenburg/Wümme tätig und betreute als
Orgelrevisor der Hannoverschen Landeskirche die Orgeln
weiter Teile des Elbe-Weser-Dreiecks.
Seit 2002 ist er Leiter des ORGANEUMs in Weener. Seit
2003 ist er als Orgelsachverständiger und Beauftragter für
die Organistenausbildung in der Evangelisch-reformierten
Kirche tätig.
2006 wurde er zum Nachfolger von Harald Vogel als
Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-reformierten
Kirche berufen. Weiterhin ist er Direktor des
Orgelzentrums ORGANEUM – Orgelakademie Ostfriesland
, das im Juli 2006 aus dem ORGANEUM hervorgegangen ist.
Winfried Dahlke widmet sich der Erforschung der
Toninskriptionen an den Pfeifen historischer Orgeln und
hat mit Jürgen Ahrend eine umfangreiche Dokumentation
der Orgel in der Großen Kirche zu Leer erarbeitet.
Er ist Herausgeber einer kommentierten Faksimile-
Ausgabe der Choralbücher von Marten Jellen (Weener
1765) und Michael Johann Friedrich Wiedeburg (Norden
1790), die 2009 erschienen ist.
Zum Spektrum seiner Arbeit mit historischen
Tasteninstrumenten zählt auch die intensive mit
Beschäftigung mit dem Kunstharmonium und dem
dazugehörigen Expressionsspiel.
Winfried Dahlke unterrichtet Orgel und Harmonium an
der Hochschule für Künste Bremen und an assoziierten
Ausbildungsstätten. Er ist Organist an der Großen Kirche
in Leer und ist als Orgelrevisor für die Hannoversche
Landeskirche tätig.
Im Anschluss: Kaffee und Vorstellung der
Instrumentensammlung im ORGANEUM
Sonntag, 06. Februar 2011 17:00 Uhr
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel
Francien Janse-Balzer und gestaltet mit früheren
Studienkollegen ein Jubiläumskonzert aus Anlass eines
„Klassentreffens“ nach 30 Jahren.
Im Februar 1981 spielte eine Gruppe von Amsterdamer
Orgelstudenten zum Abschluss einer Studienreise unter
Leitung von Professor Harald Vogel ein Konzert in der
Weeneraner Georgskirche. Eine der Studentinnen konnte
damals noch nicht ahnen, dass sie später in Weener leben
und arbeiten würde.
Nun hat Francien Janse-Balzer zwei ihrer damaligen
Kommilitonen zu einem gemeinsamen Konzert an der
Schnitger-Orgel eingeladen.
Es spielen:
Cor Ardesch, der seinerzeit bei Piet Kee am Amsterdamer
Sweelinck - Konservatorium studiert hat und jetzt
Stadtorganist in Dordrecht ist.
Johan Akerboom, damals ebenfalls am Sweelinck –
Konservatorium als Student von Albert de Klerk, heute ist
er Direktor der Musikschule Amsterdam-Nord.
Francien Janse-Balzer, damals in Amsterdam Studentin bei
Klaas Bolt und Jacques van Oortmerssen, jetzt Organistin
in Weener.
Sonntag, 06. März 2011 17:00 Uhr
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
Sonntagskonzert für Barockoboe und Orgel
Werke von G.Fr. Händel, W.Fr. Bach, G.A. Homilius, G.Fr.
Ebhardt, Chr.G. Tag
Ensemble CONCERT ROYAL, Köln
Karla Schröter - Barockoboe
Willi Kronenberg - Orgel
Das CONCERT ROYAL, Köln - Bläserensemble auf
historischen Instrumenten wurde 1987 von der Oboistin und
Cembalistin Karla Schröter gegründet.
Karla Schröter, studierte Orgel und Cembalo in Freiburg,
Stuttgart und Amsterdam (Ton Koopman). Danach legte
sie ihren Schwerpunkt auf das Spiel historischen Oboen-
Instrumente; zu ihren Lehrern zählen Paul Dombrecht,
Marcel Ponseele und Michael Niesemann.
Mit ihrem Ensemble führt sie eine umfangreiche
Konzerttätigkeit in ganz Deutschland und dem
europäischen Ausland durch. Ihr Augenmerk liegt auf
facettenreichen Programmen in Bezug auf
Instrumentalbesetzungen und Werkauswahl. Durch ihre
Forschungstätigkeit in Bibliotheken im In- und Ausland
können die Programme von „CONCERT ROYAL“ Köln mit
noch unbekannten Glanzlichtern aufwarten.
Willi Kronenberg, Orgel studierte Kirchenmusik in Köln
und Orgel und Cembalo bei R.Hill, E. Kooiman und L.
Lohmann. Seine Ausbildung schloss er mit Konzertexamina
in beiden Fächern ab. Er besuchte er Kurse bei M.
Schneider, L.F. Tagliavini, D. Chorzempa, D. Roth und G.
Bovet und studierte Musikwissenschaft und
Kunstgeschichte in Tübingen und Köln.
Willi Kronenberg konzertierte in Europa, Nord- und
Südamerika. Als Kammermusikpartner arbeitete er
zusammen mit: WDR-Sinfonieorchester, Das neue
Orchester, Kölner Akademie – Orchester Damals und
Heute, London Symphony Orchestra, Taverner Consort,
Kölner Kammerchor unter Dirigenten wie Andrew Parrott,
Peter Neumann, Michael Tilson Thomas, Christoph
Spering, Michael Willems.
Er war mehrfach 1. Preisträger bei Wettbewerben in
Nijmegen 1988, in Wiesbaden 1991 und in Haarlem 1995.
CD- und Rundfunkaufnahmen (WDR, MDR und RSI)
dokumentieren seine musikalische Arbeit.
Sonntag, 01. Mai 2011 17:00 Uhr
Georgskirche Weener 7,-€/ erm. 4,-€
Sonntagskonzert für Barockvioline und Orgel
Thomas Pietsch - Barockvioline
Dagmar Lübking - Orgel
Thomas Pietsch ist Spezialist für Alte Musik. Der Geiger
widmet sich besonders der Musik des 17. und 18.
Jahrhunderts, er konzertiert in verschiedenen
Besetzungsformationen mit historischem
Instrumentarium. In seine Auftritte fließen exzellentes
geigerisches Können, historisches Quellenstudium und
kulturhistorische Kenntnisse ein, was seine
Werkinterpretationen bestechend klar und präzise sein
lassen. Besonders gerne befaßt er sich mit
unbekannteren oder noch nicht veröffentlichten
Werken. Außerdem versteht Thomas Pietsch es
hervorragend, sein umfangreiches Wissen
weiterzugeben.
Geboren in Potsdam, spielte Thomas Pietsch bereits
als Schüler auf Violinen verschiedener Epochen. Auch
während seines Violin- und Kirchmusikstudiums an der
Ostberliner und Hamburger Musikhochschule
konzertierte er mit Instrumenten älterer und neuerer
Bauweise. 1980 gründete er das Sanssouci-Ensemble
Hamburg - jetzt Jupiter-Ensemble Hamburg - und 1986
die Cappella Filarmonica Hamburg, beides Klangkörper
mit dem Instrumentarium des 18. Jahrhunderts. Seit
Ende der 80er Jahre tritt Thomas Pietsch mit seinen
Duo-Partnern Bob van Asperen, Cembalo, und Richard
Fuller, Hammerflügel, mit dem gesamten Repertoire
auf.
Schallplattenaufnahmen, Produktionen bei nahezu allen
deutschen und einigen ausländischen Rundfunkanstalten,
auch Live-Mitschnitte begleiteten Thomas Pietsch von
Beginn seiner Konzerttätigkeit an. Konzertreisen führten
ihn in die meisten west- und osteuropäischen Länder,
in die Vereinigten Staaten, nach Israel und Argentinien.
Einladungen zu verschiedenen Festivals – zum Beispiel
Schleswig-Holstein Musikfestival, Greifswalder
Bachwoche, Thüringer Bachwochen, Magdeburger
Telemann-Tage, Göttinger Händel-Festspiele – folgt er
regelmäßig.
Seit 1991 lehrt Thomas Pietsch am Conservatorium in
Frankfurt/M. das Fach „Barockvioline“.
Dagmar Lübking
Die aus Duisburg stammende Organistin
und Cembalistin studierte Altphilologie und
Musikwissenschaft an der Würzburger Universität, bevor
sie 1982 ein Kirchmusikstudium in Frankfurt am Main
begann. Nach dem A-Examen studierte sie Orgel bei
Daniel Chorzempa in Basel und bei Michael Radulescu in
Wien. Gleichzeitig wurde Dagmar Lübking Organistin an
der Frankfurter Paulskirche (Alte Nikolaikirche zu
Frankfurt am Main). Als Dozentin an der Frankfurter
Musikhochschule bildete sie etliche, inzwischen
anerkannte Organisten aus. 1995 errang Dagmar Lübking
beim Internationalen Orgelwettbewerb in Pasian di Prato
den dritten Preis.
Rundfunk- und CD-Produktionen sowie eine regelmäßige
Konzerttätigkeit und das Continuospiel in ganz
Deutschland gehören zu ihrem Wirken.
Seit 1998 ist Dagmar Lübking Organistin an der
Evangelisch-reformierten Kirche in Hamburg, wo sie die
„Neue Reihe für Alte Musik“ ins Leben rief. Im Mittelpunkt
dieser Reihe stehen Konzerte an der Orgel von Jürgen
Ahrend, Kammermusik- und Kantatenabende. Als
Cembalistin tritt Dagmar Lübking vorwiegend als Duo-
Partnerin des Geigers Thomas Pietsch und als Mitglied des
Jupiter-Ensembles Hamburg auf.
Sonntag, 05. Juni 2011 17:00 Uhr
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
Sonntagskonzert für Barock-Klarinette und Orgel
Susanne Erhardt - Barock-Klarinette, Blockflöte
John Kitchen (Edinburgh) - Orgel
Susanne Ehrhardt studierte Klarinette and Blockflöte an
der Musikhochschule "Hanns Eisler" Berlin bei Professor
Ewald Koch und Professor Reinhold Krug. Noch während
ihres Studiums lehrte sie an der Hochschule fur Musik
"Hanns Eisler" in Berlin. Sie war Finalistin des ARD-
Wettbewerbs. Ihre Studien fuhrten sie zu Walter van
Hauwe (Amsterdam, Blockflote) und zu einem Studium
der historischen Klarinetten bei Eric Hoeprich am
Koniglichen Konservatorium in Den Haag, das sie mit
einem Diplom abschloss.
Als Blockflotistin und Klarinettistin konzertierte sie mit
dem RSO Berlin, der Berliner Staatskapelle, dem Dresdner
Kammerorchester, dem Deutschen Kammerorchester und
dem Mitteldeutschen Kammerorchester. Bei
internationalen Festivals wie zum Beispiel den Händel-
Festspielen, den Thuringer Bachwochen, dem Cervantes-
Festival in Mexiko und dem Brighton-Festival war sie gern
gesehener Gast.
Sie wirkte mit bei CD-Produktionen unter anderem von
Ludwig Guttler und den Virtuosi Saxoniae und dem
Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach. Susanne
Ehrhardt musizierte als Solistin in den Philharmonien in
Berlin und Koln, im Konzerthaus Berlin, im Gewandhaus zu
Leipzig, im Munchner Gasteig, in der Suntory-Hall sowie
im Metropolitan Art Space in Tokio und im Masonic
Auditorium in San Francisco. Konzertreisen fuhrten sie in
fast alle Lander Europas, in die USA, Mittel- und
Sudamerika, Sudostasien, Japan und Australien. Zahlreiche
internationale Rundfunk- und Fernsehsender übertrugen
ihre Konzerte.
Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€
Sonntagskonzert für Blockflöte und Orgel
Takashi Watanabe - Orgel und Cembalo
Andreas Böhlen bekam ersten Blockflötenunterricht bei
Adele Weikelt in Norden und in Bremen bei Ulrike
Petritzki, wo er u.a. als Jungstudent an der Hochschule für
Künste Bremen fast 10 Jahre Unterricht erhielt. Später
studierte er bei Prof. Günther Höller und Dorothee
Oberlinger, erhielt Unterricht bei Susanna Borsch,
Amsterdam und besuchte Kurse bei Barbara Husenbeth,
Ulrike Volkhardt, Pamela Thorby und Peter Holtslag.
Von 2003 bis 2007 wohnte er in Amsterdam, studierte dort
bei
Walter van Hauwe und Paul Leenhouts und schloss sein
Bachelorexamen „mit Auszeichnung“ ab. Seit 2007 wohnt
Andreas in Bologna in Italien. Seine bisherigen Konzerte
führten ihn durch Deutschland, Österreich, Spanien,
Polen, in die Niederlande, Frankreich und in die USA. Auch
produzierte er für verschiedene Radiosender, wie den
NDR und den Deutschlandfunk. Andreas arbeitete mit
verschiedenen Orchestern wie dem Residentieorkest Den
Haag zusammen. Neben der Blockflöte widmet sich
Andreas Böhlen dem Jazz-Saxophon und studierte am
Conservatorium van Amsterdam Jazz-Saxophon bei Jasper
Blom und Ferdinand Povel.
Takashi Watanabe wurde in Nagano, Japan, geboren,
schloss sein erstes Studium am Tokyo College of Music ab
(Hauptfach Klavier) und setzte darauf sein Studium am
Toho College of Music fort (Hauptfach Cembalo).
Mit 20 Jahren begann er, sich mit dem Cembalo
auseinander zusetzen
und schon zwei Jahre darauf konnte er den Early Music
prize in Japan gewinnen, worauf sich weitere Preise und
Auszeichnungen anschlossen. Nicht nur als Solist, sondern
auch als Continuospieler ist er in vielen Ensembles aktiv.
Von 2002 bis 2005 studierte er in der Meisterklasse von
Bob van Asperen am Conservatorium van Amsterdam.
Darüber hinaus ist Takashi Watanabe als Dirigent und
musikalischer Leiter des „Handel Festival Japan“ aktiv und
dirigierte dort mit großem Erfolg im Jahre 2003 Acis und
Galatea. Seit 2005 wohnt Takashi in Pavia(Italien) und
studiert historische Orgel bei Lorenzo Ghielmi.
Dahlke, 27.04.2010
© 2003 Ostfriesische
Landschaft
-Körperschaft des öffentlichen Rechts-
Georgswall 1-5
26603 Aurich