Das ORGANEUM in Weener Konzerte 2010 / 2011 Orgelkonzerte und Kammermusikkonzerte
Sonntag, 03. Mai 2010 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ Sonntagskonzert mit Maxim Polijakowski
Maxim Polijakowski, geboren 1975 in Sankt Petersburg, besuchte in seiner Heimatstadt die Glinka-Chorschule. Im Anschluss studierte er am Petersburger Konservatorium, an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford (B-Examen 2003) und an der Hochschule für Künste Bremen (A-Examen, Konzertexamen 2005). Er war seit 2005 Kantor an der Pauluskirche in Bremerhaven-Lehe und hat im Februar 2010 die Stelle des Kreiskantors an der St. Lambertikirche in Aurich angetreten. Maxim Polijakowski gibt zahlreiche Konzerte mit verschiedenen Instrumentalisten, Ensembles und als Solist. Teilnahme an Meisterkursen bei H.-O. Ericsson, H. Vogel und H. Davidsson sowie Mitwirkung an der Aufführung des gesamten Orgelwerkes Bachs in der St. Martini-Kirche Bremen. Er ist Preisträger des internationalen Orgelwettbewerbs um den Preis der Dieter-Ernstmeier-Stiftung in Herford 2008.
Im Anschluss wird im ORGANEUM zu einem Stehkaffee eingeladen. Es folgt eine Führung durch die Sammlung historischer Tasteninstrumente mit Winfried Dahlke.
Sonntag, 06. Juni 2010 ab 15:00 Uhr Organeum und Georgskirche Eintritt frei! Gartenfest und Orgelkonzert mit Léon Berben (Änderungen vorbehalten)
15:00 Uhr ORGANEUM Vorstellung von neu erworbenen Instrumenten:
Pause mit Tee-, Kaffee – und Kuchenbuffet in Haus und Garten, begleitet von der Drehorgel des legendären Jahrmarkts-Karussells „Meiers Nütt Nütt“
17:00 Uhr Georgskirche Weener Léon Berben spielt Orgelwerken von Vincent Lübeck und präsentiert seine in Hamburg und in Weener eingespielte CD.
Das Konzert und das Gartenfest werden durch den Förderkreis Organeum in Weener e.V. unterstützt!
Léon Berben (Köln) wurde 1970 in Heerlen (NL) geboren. In Den Haag und Amsterdam studierte er bei Rienk Jiskoot, Bob van Asperen, Ton Koopman und Gustav Leonhardt Cembalo und Orgel (Solisten-Diplom).
Von 2000 an war er Cembalist von Musica Antiqua Köln bis zur Auflösung des Ensembles im Jahr 2006. Seitdem widmet sich Berben neben der Kammermusik insbesondere dem Solo-Repertoire. Er gibt Solokonzerte auf Cembalo und Orgel und veröffentlichte preisgekrönte Solo-CDs. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1750 mit Schwerpunkt auf der deutschen Musik, den Virginalisten und Jan Pieterszoon Sweelinck.
Sonntag, 04. Juli 2010 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ Sonntagskonzert mit Eva Schad Orgelkonzert an der Schnitger-Orgel
Eva Schad studierte in Stuttgart und Hamburg Kirchenmusik (A-Examen). Weiterführende Studien mit Konzertabschlüssen bei J. Laukvik (Cembalo) und W. Zerer (Orgel). Meisterkurse bei L. Tagliavini, D. Roth, T. Koopman, Fr.-H. Houbart, A. Marcon, P. Kee und H. Haselböck. 1. Preis im Internationalen Orgelwettbewerb „Johann Sebastian Bach“ in Luzern. Als Kreiskantorin an der Christuskirche in Bremerhaven und als Konzertorganistin entfaltet sie eine reiche und vielfältige kirchenmusikalische Arbeit.
Im Anschluss wird im ORGANEUM zu einem Stehkaffee eingeladen. Es folgt eine Führung durch die Sammlung historischer Tasteninstrumente mit Winfried Dahlke. Im Anschluss: Kaffee und Vorstellung der Instrumentensammlung im ORGANEUM
Sonntag, 18. Juli 2010 16:00 Uhr Kreuzkirche Stapelmoor 18,-€ / erm. 10,-€ La Tournée de France
Festkonzert in der Kreuzkirche zu Stapelmoor zur Eröffnung der Französischen Orgelwoche mit dem Titularorganisten Olivier Périn, Paris und dem Barockensemble Celeste Sirene, Berlin.
Die Künstler entführen die Konzertbesucher an den Hof zu Versailles in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Alle zwei Jahre macht sich die Kirchengemeinde Stapelmoor auf eine Reise in eine andere Wirklichkeit: in das musikalische, kulturelle und auch politische Leben am Hofe von Ludwig XIV zu Versailles und Paris im Frankreich des 17. Jahrhunderts.
Entstanden aus dem Wunsch, die inzwischen europaweit bekannte französische Barockorgel zu Stapelmoor möglichst regelmäßig einem größeren Publikum in Konzerten erlebbar zu machen, findet im Jahr 2010 die mittlerweile siebte Französische Orgelwoche statt.
Stets eingeleitet von einem großen Konzert zu Beginn, das jeweils das aktuelle Thema der Woche musikalisch und auch szenisch darstellt, setzt sich die Orgelwoche mit einem Kurs für Studenten, Profis und Liebhaber fort, in dem das jeweilige Thema vertieft und in der Ausbildung am Instrument, in Vorträgen, Filmen sowie Rhythmus- und Tanzübungen umgesetzt wird.
Das Thema der Französischen Orgelwoche 2010 ist die gegenseitige Einflussnahme des französischen und des deutschen Musikstils im 17. und 18. Jahrhundert in beiden Ländern.
Zur sinnfälligen Darstellung begibt sich das Publikum zusammen mit Johann S. Bach und einer Auswahl der berühmtesten deutschen Barockkomponisten auf eine fiktive Reise nach Versailles.
Denn Bach hatte es nicht verwinden können, dass der Wettstreit mit dem weltberühmten Pariser Organisten Marchand nicht stattgefunden hat. Daher macht er sich kurzentschlossen zu einer zweiten unerlaubten Reise (die erste hatte er nach Lübeck zu Buxtehude unternommen) auf, diesmal nach Paris und Versailles. Dort hofft er, Marchands habhaft zu werden und doch noch zum Wettspiel zu kommen. Natürlich wird die Reise zu einigen unvorhergesehenen musikalischen Abstechern führen… Die Tournée de France kann beginnen!
Ein Projekt im Rahmen von Abenteuer Wirklichkeit
Olivier Périn ist Titularorganist an der Orgel der Kirche Saint-Paul-Saint-Louis im Stadtteil Marais in Paris. Er ist zugleich Direktor an der Musikhochschule Des Regions Provence, und lehrt dort das Fach Orgelimprovisation. Périn hat sich neben Komposition und Improvisation intensiv mit der historischen Aufführungspraxis der französischen Orgelmusik auseinandergesetzt. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Orgelwettbewerbe. Zuletzt erhielt er 2003 den Grand Prix André-Marchal für Improvisation der Stadt Biarritz. Neben seiner kirchlichen und schulischen Tätigkeit ist Olivier Périn auch als Konzertorganist in Europa und den USA tätig. Begleitend dazu hat er in den letzten Jahren eine Anzahl von CDs eingespielt, die hervorragende Kritiken erhielten.
Niels Badenhop (Berlin) hat eine Ausbildung als Bariton und Altist. Er kombinierte seine Studien mit historischen Gesangsverzierungstechniken, Tanz und Bewegung. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt in der europäischen Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Begleitend befasste er sich als Kostümbildner mit der Herstellung historisch getreuer Kleidung unter Verwendung originaler Schnitte. Hinzu kommen in den letzten Jahren auch Erfahrungen als Bühnenbildner für die Aufführung barocker Opern. In Zusammenarbeit mit dem Ensemble „Celeste Sirene“ (Berlin) gibt er Aufführungen von weltlicher und kirchlicher Musik für Gesang und Ensemble.
Sonntag, 01. August 2010 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ Sonntagskonzert mit LKMD Martin Meier
Das Sonntagskonzert im August gestaltet Martin Meier, der seit 2003 als Landeskirchenmusikdirektor in Jena tätig ist. In seiner früheren Tätigkeit als Kirchenmusikdirektor in Leer initiierte er den Bau der Ahrend-Orgel hinter dem historischen Prospekt der Müller-Orgel von 1795 in der Lutherkirche in Leer. Dies war eine sehr wichtige Entscheidung, da es bisher nicht gelungen war, eine der verlorenen gegangenen großen Müller-Orgeln in den Stadtkirchen durch eine angemessene Rekonstruktion nachzubilden. Im Anschluss wird im ORGANEUM zu einem Stehkaffee eingeladen. Es folgt eine Führung durch die Sammlung historischer Tasteninstrumente mit Winfried Dahlke.
Sonntag, 05. September 2010 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ In memoriam Klaas Bolt Sonntagskonzert mit Francien Janse-Balzer (Weener)
Vor 20 Jahren verstarb der niederländische Organist Klaas Bolt (1927 – 1990). Klaas Bolt war an der großen St. Bavo Kerk in Haarlem bei Amsterdam und als Professor am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam tätig und wurde besonders für seine Improvisations- und Registrierungskunst bekannt, die seine Begleitung des Gemeindegesanges zu einem besonderen Erlebnis machten. Zum Andenken an ihren Lehrer Klaas Bolt spielt die Weeneraner Organistin Francien Janse-Balzer am 5. September an der Schnitger-Orgel.
Im Zentrum des Konzertes stehen Improvisationen von Klaas Bolt, die einer seiner Schüler in Noten übertragen hat. Hierbei zeigt sich, dass diese Schöpfungen des Augenblicks als phantasievolle und wohlüberlegte Kompositionen bestehen können. Francien Janse-Balzer studierte von 1977 – 1981 bei Klaas Bolt und schloss 1984 ihr Studium unter Jacques van Oortmerssen mit dem Konzertexamen ab. Seit 1983 ist sie Organistin in der lutherischen Erlöserkirche Weener. Öfters dient sie auch der reformierten Gemeinde an der Schnitger-Orgel und sie ist als Chorleiterin und Musikpädagogin tätig. Sie engagiert sie sich als Vorsitzende des Förderkreises Organeum in Weener e.V. für den Erhalt des Organeums in Weener.
Sonntag, 03. Oktober 2010 nachmittags Ev.-ref. Kirche zu Canum (Krummhörn) Orgelfest zur Indienstnahme der neuen Orgel
Festgottesdienst und Orgelkonzert zur Begrüßung und Vorstellung der neuen von Holy / Immer - Orgel (Die genauen Zeiten werden noch bekannt gegeben)
Die ev. – ref. Kirchengemeinde zu Canum hat einen Orgelprospekt mit originalen Pfeifen aus der Werkstatt des Schnitger-Zeitgenossen Gerhard von Holy erwerben können, der von einer 1723 für den Ort Wetter / Ruhr erbauten Orgel übrig geblieben war.
Die Möglichkeit zum Erwerb dieses wertvollen alten Orgeltorsos nutzte die Canumer Gemeinde als historische Gelegenheit, um in einem ambitionierten Restaurierungs- und Rekonstruktionsprojekt eine verlorene Holy-Orgel aus dessen später Schaffensperiode wiedererstehen zu lassen
Als Vorbild dienen die überlieferte Disposition der von Holy-Orgel für Nesse und die beiden erhaltenen Instrumente in Marienhafe und Dornum. Mit der Ausführung des Projektes hat die Gemeinde Orgelbaumeister Bartelt Immer aus Norden beauftragt.
Die rekonstruierte Orgel wird zunächst 15 Register auf zwei Manualen und freiem Pedal erhalten. Drei weitere Register sind für einen zweiten Bauabschnitt vorbereitet.
Sonntag, 24. – 31. Oktober Festwoche zum 300-jährigen Jubiläum der Arp Schnitger-Orgel in Weener mit integriertem ORFEO – Orgelfest an der Europäischen Orgelstraße
Sonntag, 24. Oktober 17:00 Uhr Georgskirche Weener Eintritt frei Orgeljubiläum: Festakt und Konzert
Am Sonntag, dem 24. Oktober wird die Jubiläumsfeier um 17.00 Uhr mit einem Festakt, einer Orgeldemonstration und mehreren konzertanten Beiträgen eröffnet.
Das Orgelspiel per Bildprojektion auf eine große Bildwand in den Kirchraum zu übertragen, um den Zuhörern Einblicke in das spannende Geschehen am Spieltisch zu gewähren. Die Faszination des Orgelspiels mit Händen und Füßen und die Unterstützung durch ein oder zwei Registranten bleiben üblicherweise im Halbdunkel hinter den kunstvollen Schnitzereien des Orgelprospekts verborgen. Mithilfe von Kameras und Bildwänden soll diese Barriere einmal aufgehoben werden.
Dieses Vorhaben ist Teil des Themenjahres „Abenteuer Wirklichkeit“ des Kulturnetzwerks Ostfrieslands.
An der Orgel: LKMD Winfried Dahlke und Gäste
Montag, 25. Oktober 2010 ganztägige Angebote Für Montag, den 25. Oktober 2010 bleibt die Technik aufgebaut, um vormittags von 11.30 bis 12.45 Uhr und
nachmittags von 17.00 bis 18.15 Uhr für Schüler und Konfirmanden und interessierte Erwachsene die Orgel mit Hilfe der Leinwand in ihren vielfältigen stilistischen Möglichkeiten zu demonstrieren. Orgel: Winfried Dahlke Information: Organeum Tel.: 04951 91 22 03
Dienstag, 26. Oktober 2010 Eintritt frei Am Dienstag, dem 26. Oktober hält Pastor i.R. Siegmund Meier um 19.30 Uhr einen Vortragsabend im Hause der Evangelischen Gemeinschaft, Rathausstraße 12 zum Thema: Die Arp-Schnitger-Orgel von 1710 und die „Geestelijke gezangen“ von Wilhelmus Schortinghuis von 1726
Mittwoch, 27. Oktober 2010 Eintritt frei Am Mittwoch, dem 27. Oktober laden Francien Janse- Balzer und Ulrike Tengler Dritt- und Viertklässlern in sechs Gruppen in die ev.-luth Kirche in Weener ein und entdecken mit „der Orgelmaus“ die Orgel.
Am Mittwoch, dem 27. Oktober wird um 20 Uhr zu einem Offenen Singen mit den Chören Weeners und des Rheiderlandes in die Georgskirche Weener eingeladen. Orgel: Francien Janse-Balzer
ORFEO Orgelfest an der Europäischen Orgelstraße:
Freitag, 29. Oktober 2010 19:30 Uhr Georgskirche Weener Hochzeitskonzert mit dem Ensemble Celeste Sirene, Berlin unter der Leitung von Niels Badenhop
Am Freitag, dem 29. Oktober erreicht die Jubiläumswoche um 20.00 Uhr mit einem „Hochzeitskonzert“ mit dem Ensemble „Celeste Sirene“ aus Berlin ihren Höhepunkt. Arp Schnitger, der Jüngere und der Geselle Stöver heirateten in Weener die Töchter des französischen Stallmeisters Simon de Courgelon, der seinerseits in die wohlhabendste Familie Weeners, die Familie Hesse, eingeheiratet hatte. Zu dieser interessanten geschichtlichen Episode wird es schon bei der französischen Orgelwoche in Stapelmoor (Festkonzert am 18. Juli 2010 in der Kreuzkirche Stapelmoor) eine inhaltliche Anspielung geben. Mit prunkvollen Kostümen und herrlicher Musik wird dann am 29. Oktober in Weener die Hochzeit Arp Schnitgers, des Jüngeren nach 300 Jahren in Musik und Szenerie wieder lebendig.
ORFEO Orgelfest an der Europäischen Orgelstraße:
Samstag, 30. Oktober 2010 17:00 Uhr Alte Kirche Rhede 12,-€ / erm. 8,-€ Stravaganze Italiane
Die neapolitanische Orgelschule bis Frescobaldi
Festkonzert im Rahmen von ORFEO in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland und der Gemeinde Rhede
Kompositionen von Antonio Valente, Giovanni de Macque, Ascanio Mayone, Girolamo Frescobaldi u.a.
Dem Klang der italienischen Orgel wird das Consort mit italienischen Renaissance-gamben gegenübergestellt. Zu diesem Konzept inspiriert hat der oft fantastisch- bizarre, zum Experimentellen neigende Kompositionsstil der neapolitanischen Epoche um 1600. In dieser Instrumentation werden hierbei die verschiedenen Teile innerhalb der Kompositionen der jeweils passenden Instrumentensprache zugewiesen; so wird das strukturell Besondere und Dichte innerhalb der Musikstücke besonders plastisch erlebbar. Es entsteht ein Klangspiel, das etwas von der venezianischen Mehrchörigkeit hat, aber in den gestalterischen Möglichkeiten weit darüber hinaus reicht.
Hans-Georg Kramer, Rebeka Rusó, Brian Franklin Hermann Hickethier, Irene Klein: Italienische Violen da Gamba der Spätrenaissance Ingelore Schubert - Italienische Orgel
ORFEO Orgelfest an der Europäischen Orgelstraße:
Sonntag, 31. Oktober 2010 17:00 Uhr Ev.-ref. Kirche Jemgum 7,-€ / erm. 4,-€ Konzert für Akkordeon & Orgel Kerstin Petersen an der Englischen Orgel von 1844 Eva Zoellner – Knopf - Akkordeon
Kerstin Petersen studierte Kirchenmusik (Herford), Alte Musik mit Hauptfach Orgel (Bremen) sowie Judaistik und Musikwissenschaft (Heidelberg). Solistisches Orgelstudium bei J. M. Michel, der ihre Begeisterung für Pedalsoli weckte. Nach ihrer künstlerischen Reifeprüfung folgten internationale Meisterkurse u.a. bei D. Roth, G. Bovet, J. Laukvik, L. Lohmann, und W. Zerer. Seit 2000 ist Kerstin Petersen als freischaffende Orgelkünstlerin sowie als Klavier- und Orgelpädagogin tätig. Durch zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Skandinavien und Israel profilierte sie sich besonders durch ihre Interpretation romantischer und zeitgenössischer Orgelmusik. Zusammenarbeit mit Instrumental- und Gesangssolisten sowie dem Philharmonischen Orchester Kiel und dem NDR Fernsehn. Kerstin Petersen ist Widmungsträgerin mehrerer Kompositionen für Orgel, darunter auch Pedal-Soli, die einen besonderen Schwerpunkt ihres Repertoires bilden. Die Königin der Instrumente im Gewand des 21. Jahrhunderts zu inszenieren ist Motto ihrer Projekte für Orgel, Schauspiel, Literatur, Schlagwerk und Akkordeon. www.kerstin-petersen.org
Eva Zöllner studierte Akkordeon an der Hochschule für Musik Köln und am Königlich Dänischen Konservatorium in Kopenhagen bei Geir Draugsvoll. Sie ist eine aktive junge Künstlerin, die sich mit großem Engagement der zeitgenössischen Musik widmet. Neben solistischer Konzerttätigkeit ist Eva Zöllner Mitglied mehrerer Kammermusikformationen, mit denen sie sich unter anderem mit der Entwicklung von eigenen Programmkonzepten und kunstspartenübergreifenden Projekten beschäftigt. Sie ist mit führenden Ensembles für Neue Musik (z.B. musikFabrik; Athelas Sinfonietta Copenhagen, Birmingham Contemporary Music Group, La Camerata de Las Americas) und Symphonieorchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn aufgetreten. 2004 wurde sie zum “Nachwuchsforum” des Ensemble Modern eingeladen. Auch die Mitwirkung bei Theater- und Opernproduktionen (zuletzt am Royal Opera House in London) gehören zu ihren Aktivitäten. Konzertreisen als Solistin führten sie in die meisten europäischen Länder, nach Japan, Kanada, in die USA und Venezuela, Argentinien nach Mexiko, wo sie einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung des Akkordeons im zeitgenössischen Musikleben leistete. Die enge Zusammenarbeit mit Komponisten ist ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit. Daraus resultierend hat Eva in den letzten Jahren mehr als 70 Werke im In- und Ausland uraufgeführt. Eva Zöllner lebt nomadisch auf der Reise, um ihr Instrument in unterschiedlichsten Kontexten und Kulturen zu erkunden.
Sonntag, 07. November 2010 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ Sonntagskonzert mit Joseph Kelemen Musik aus Nord und Süd – Belebende Gegensätze Werke von Nicolaus Bruhns, Vincent Lübeck, Georg Muffat, Johann Caspar Kerll und Franz Murschhauser Joseph Kelemen, geboren 1957 in Budapest, studierte an der Franz-Liszt-Musikhochschule Budapest, an der Schola Cantorum Basiliensis und bei Harald Vogel in Bremen. In Kanada studierte er Philosophie und kehrte nach dem Magisterabschluss nach Deutschland zurück. Er ist Dechanatskirchenmusiker in Neu-Ulm und gilt als ausgewiesener Kenner der Alten Musik, gibt Kurse und publiziert Orgel-CDs. Sein Interesse gilt der deutschen Orgelmusik des 17. Jahrhunderts, insbesondere Johann Sebastian Bach, Johann Jakob Froberger und Georg Muffat. Im Anschluss: Kaffee und Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente im ORGANEUM
Samstag, 20. November 17:00 Uhr Georgskirche Weener / Chorraum 7,-€ / erm. 4,-€ Musik aus der Stille – Werke für Violine solo am Vorabend des Ewigkeitssonntages J.S. Bach – Partiten; Th. Baltzer – Suiten; G.Ph. Telemann – Fantasien, H.I.Fr. von Biber – Passacaglia Thomas Pietsch – Barockvioline (Originalinstrument aus dem Jahre 1672)
Thomas Pietsch ist Spezialist für Alte Musik. Der Geiger widmet sich besonders der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, er konzertiert in verschiedenen Besetzungsformationen mit historischem Instrumentarium. In seine Auftritte fließen exzellentes geigerisches Können, historisches Quellenstudium und kulturhistorische Kenntnisse ein, was seine Werkinterpretationen bestechend klar und präzise sein lassen. Besonders gerne befasst er sich mit unbekannteren oder noch nicht veröffentlichten Werken. Außerdem versteht Thomas Pietsch es hervorragend, sein umfangreiches Wissen weiterzugeben.
Geboren in Potsdam, spielte Thomas Pietsch bereits als Schüler auf Violinen verschiedener Epochen. Auch während seines Violin- und Kirchmusikstudiums an der Ostberliner und Hamburger Musikhochschule konzertierte er mit Instrumenten älterer und neuerer Bauweise. 1980 gründete er das Sanssouci-Ensemble Hamburg - jetzt Jupiter-Ensemble Hamburg - und 1986 die Cappella Filarmonica Hamburg, beides Klangkörper mit dem Instrumentarium des 18. Jahrhunderts. Seit Ende der 80er Jahre tritt Thomas Pietsch mit seinen Duo-Partnern Bob van Asperen, Cembalo, und Richard Fuller, Hammerflügel, mit dem gesamten Repertoire auf. Schallplattenaufnahmen, Produktionen bei nahezu allen deutschen und einigen ausländischen Rundfunkanstalten, auch Live-Mitschnitte begleiteten Thomas Pietsch von Beginn seiner Konzerttätigkeit an. Konzertreisen führten ihn in die meisten west- und osteuropäischen Länder, in die Vereinigten Staaten, nach Israel und Argentinien. Einladungen zu verschiedenen Festivals – zum Beispiel Schleswig- Holstein Musikfestival, Greifswalder Bachwoche, Thüringer Bachwochen, Magdeburger Telemann-Tage, Göttinger Händel-Festspiele – folgt er regelmäßig. Seit 1991 lehrt Thomas Pietsch am Conservatorium in Frankfurt/M. das Fach „Barockvioline“
Donnerstag, 16. Dezember 17:00 und 20:00 Uhr Organeum Norderstraße 18 10,-€ / erm. 7,-€ Barocke Weihnachten mit dem Ensemble Musical Playground (Bremen)
Martina Bley - Blockflöten Susanne Peuker - Laute Jörg Jacobi - Cembalo, Hausorgel
Alte Weihnachtsweisen im schlichten Original oder in kunstvoller barocker Bearbeitung, festlich-prächtige Virtuosität, Pastoralen, kleine adventliche Kuriositäten... Lasst uns das Kindelein wiegen!
Zu Gast sind drei Kenner und Könner der Barockmusik: Martina Bley - Temperament in der Oberstimme Susanne Peuker - richtungsweisendes Saitenspiel Jörg Jacobi - energiegeladen an den Tasten Gemeinsam erfinden sie das Neue aus dem Alten in musikalischer Perfektion.
Das Ensemble Musical Playground möchte die Zuhörer in die verspielte barocke Welt entführen: Ein Feuerwerk der Ideen, improvisiert über Tänzen und Liedern, überraschende musikalische Wendungen, idyllische Sommerszenen, prächtige Klangsinnlichkeit und treibende Rhythmen – alles was diese Musik ausmacht, interpretiert durch drei virtuose 'Spielkinder' des 21. Jahrhunderts.
Im Anschluss jeweils an die zwei Konzerte: Punsch und weihnachtliches Gebäck in den stimmungsvoll erleuchteten Räumen des Organeums
Zwischen den zwei Aufführungen: 18:45-19:15 Uhr Georgskirche Weener 30 Minuten adventlich-weihnachtliche Orgelmusik auf der Arp Schnitger-Orgel mit Winfried Dahlke
Mittwoch, 29. Dezember 2010 19:00 Uhr Kreuzkirche Stapelmoor 7,-€ / erm. 4,-€ Noëlkonzert mit Reinalt Klein Unter dem traditionell in Rot und Strohgold geschmückten Weihnachtsbaum der Stapelmoorer Kirche wird dieses Jahr die Weihnachtsgeschichte gelesen. Musikalisch untermalt, begleitet und ausgestaltet wird der Text von der Französischen Barockorgel, auf der deutsche Weihnachtsmusik und französische Noëls zu hören sein werden. Und wie schon in den letzten Jahren wird auch das Publikum mit gemeinsam gesungenen Liedern an der Freude teilhaben können.
Sonntag, 02. Januar 2011 17:00 Uhr Sonntagskonzert zum 7,-€ / erm. 4,-€ Neuen Jahr mit Winfried Dahlke In der weihnachtlich geschmückten Georgskirche klingt die Festtagsfreude in farbigen Orgelklängen nach. Mit ihrem anrührenden Gesang lädt die Arp Schnitger – Orgel aber auch zur Besinnung über Freud und Leid ein, wenn Bachs Choral „Das alte Jahr vergangen ist“ erklingt.
Winfried Dahlke studierte Evangelische Theologie in Göttingen und Kirchenmusik an der Hochschule für Künste Bremen mit dem Abschluss des A-Examens. An das Kirchenmusikstudium schloss sich ein Konzert- Zusatzstudium bei Hans-Ola Ericsson an. Begleitend zu den Studien war Dahlke als Kantor in Sottrum im Kirchenkreis Rotenburg/Wümme tätig und betreute als Orgelrevisor der Hannoverschen Landeskirche die Orgeln weiter Teile des Elbe-Weser-Dreiecks. Seit 2002 ist er Leiter des ORGANEUMs in Weener. Seit 2003 ist er als Orgelsachverständiger und Beauftragter für die Organistenausbildung in der Evangelisch-reformierten Kirche tätig. 2006 wurde er zum Nachfolger von Harald Vogel als Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-reformierten Kirche berufen. Weiterhin ist er Direktor des Orgelzentrums ORGANEUM – Orgelakademie Ostfriesland , das im Juli 2006 aus dem ORGANEUM hervorgegangen ist. Winfried Dahlke widmet sich der Erforschung der Toninskriptionen an den Pfeifen historischer Orgeln und hat mit Jürgen Ahrend eine umfangreiche Dokumentation der Orgel in der Großen Kirche zu Leer erarbeitet. Er ist Herausgeber einer kommentierten Faksimile- Ausgabe der Choralbücher von Marten Jellen (Weener 1765) und Michael Johann Friedrich Wiedeburg (Norden 1790), die 2009 erschienen ist.
Zum Spektrum seiner Arbeit mit historischen Tasteninstrumenten zählt auch die intensive mit Beschäftigung mit dem Kunstharmonium und dem dazugehörigen Expressionsspiel.
Winfried Dahlke unterrichtet Orgel und Harmonium an der Hochschule für Künste Bremen und an assoziierten Ausbildungsstätten. Er ist Organist an der Großen Kirche in Leer und ist als Orgelrevisor für die Hannoversche Landeskirche tätig.
Im Anschluss: Kaffee und Vorstellung der Instrumentensammlung im ORGANEUM
Sonntag, 06. Februar 2011 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel Francien Janse-Balzer und gestaltet mit früheren Studienkollegen ein Jubiläumskonzert aus Anlass eines „Klassentreffens“ nach 30 Jahren.
Im Februar 1981 spielte eine Gruppe von Amsterdamer Orgelstudenten zum Abschluss einer Studienreise unter Leitung von Professor Harald Vogel ein Konzert in der Weeneraner Georgskirche. Eine der Studentinnen konnte damals noch nicht ahnen, dass sie später in Weener leben und arbeiten würde. Nun hat Francien Janse-Balzer zwei ihrer damaligen Kommilitonen zu einem gemeinsamen Konzert an der Schnitger-Orgel eingeladen.
Es spielen: Cor Ardesch, der seinerzeit bei Piet Kee am Amsterdamer Sweelinck - Konservatorium studiert hat und jetzt Stadtorganist in Dordrecht ist. Johan Akerboom, damals ebenfalls am Sweelinck – Konservatorium als Student von Albert de Klerk, heute ist er Direktor der Musikschule Amsterdam-Nord. Francien Janse-Balzer, damals in Amsterdam Studentin bei Klaas Bolt und Jacques van Oortmerssen, jetzt Organistin in Weener.
Sonntag, 06. März 2011 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ Sonntagskonzert für Barockoboe und Orgel
Werke von G.Fr. Händel, W.Fr. Bach, G.A. Homilius, G.Fr. Ebhardt, Chr.G. Tag Ensemble CONCERT ROYAL, Köln Karla Schröter - Barockoboe Willi Kronenberg - Orgel
Das CONCERT ROYAL, Köln - Bläserensemble auf historischen Instrumenten wurde 1987 von der Oboistin und Cembalistin Karla Schröter gegründet.
Karla Schröter, studierte Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam (Ton Koopman). Danach legte sie ihren Schwerpunkt auf das Spiel historischen Oboen- Instrumente; zu ihren Lehrern zählen Paul Dombrecht, Marcel Ponseele und Michael Niesemann. Mit ihrem Ensemble führt sie eine umfangreiche Konzerttätigkeit in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland durch. Ihr Augenmerk liegt auf facettenreichen Programmen in Bezug auf Instrumentalbesetzungen und Werkauswahl. Durch ihre Forschungstätigkeit in Bibliotheken im In- und Ausland können die Programme von „CONCERT ROYAL“ Köln mit noch unbekannten Glanzlichtern aufwarten.
Willi Kronenberg, Orgel studierte Kirchenmusik in Köln und Orgel und Cembalo bei R.Hill, E. Kooiman und L. Lohmann. Seine Ausbildung schloss er mit Konzertexamina in beiden Fächern ab. Er besuchte er Kurse bei M. Schneider, L.F. Tagliavini, D. Chorzempa, D. Roth und G. Bovet und studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Tübingen und Köln. Willi Kronenberg konzertierte in Europa, Nord- und Südamerika. Als Kammermusikpartner arbeitete er zusammen mit: WDR-Sinfonieorchester, Das neue Orchester, Kölner Akademie – Orchester Damals und Heute, London Symphony Orchestra, Taverner Consort, Kölner Kammerchor unter Dirigenten wie Andrew Parrott, Peter Neumann, Michael Tilson Thomas, Christoph Spering, Michael Willems. Er war mehrfach 1. Preisträger bei Wettbewerben in Nijmegen 1988, in Wiesbaden 1991 und in Haarlem 1995. CD- und Rundfunkaufnahmen (WDR, MDR und RSI) dokumentieren seine musikalische Arbeit.
Sonntag, 01. Mai 2011 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€/ erm. 4,-€ Sonntagskonzert für Barockvioline und Orgel Thomas Pietsch - Barockvioline Dagmar Lübking - Orgel
Thomas Pietsch ist Spezialist für Alte Musik. Der Geiger widmet sich besonders der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, er konzertiert in verschiedenen Besetzungsformationen mit historischem Instrumentarium. In seine Auftritte fließen exzellentes geigerisches Können, historisches Quellenstudium und kulturhistorische Kenntnisse ein, was seine Werkinterpretationen bestechend klar und präzise sein lassen. Besonders gerne befaßt er sich mit
unbekannteren oder noch nicht veröffentlichten Werken. Außerdem versteht Thomas Pietsch es hervorragend, sein umfangreiches Wissen weiterzugeben.
Geboren in Potsdam, spielte Thomas Pietsch bereits als Schüler auf Violinen verschiedener Epochen. Auch während seines Violin- und Kirchmusikstudiums an der Ostberliner und Hamburger Musikhochschule konzertierte er mit Instrumenten älterer und neuerer Bauweise. 1980 gründete er das Sanssouci-Ensemble Hamburg - jetzt Jupiter-Ensemble Hamburg - und 1986 die Cappella Filarmonica Hamburg, beides Klangkörper mit dem Instrumentarium des 18. Jahrhunderts. Seit Ende der 80er Jahre tritt Thomas Pietsch mit seinen Duo-Partnern Bob van Asperen, Cembalo, und Richard Fuller, Hammerflügel, mit dem gesamten Repertoire auf.
Schallplattenaufnahmen, Produktionen bei nahezu allen deutschen und einigen ausländischen Rundfunkanstalten, auch Live-Mitschnitte begleiteten Thomas Pietsch von Beginn seiner Konzerttätigkeit an. Konzertreisen führten ihn in die meisten west- und osteuropäischen Länder, in die Vereinigten Staaten, nach Israel und Argentinien. Einladungen zu verschiedenen Festivals – zum Beispiel Schleswig-Holstein Musikfestival, Greifswalder Bachwoche, Thüringer Bachwochen, Magdeburger Telemann-Tage, Göttinger Händel-Festspiele – folgt er regelmäßig. Seit 1991 lehrt Thomas Pietsch am Conservatorium in Frankfurt/M. das Fach „Barockvioline“.
Dagmar Lübking Die aus Duisburg stammende Organistin und Cembalistin studierte Altphilologie und Musikwissenschaft an der Würzburger Universität, bevor sie 1982 ein Kirchmusikstudium in Frankfurt am Main begann. Nach dem A-Examen studierte sie Orgel bei Daniel Chorzempa in Basel und bei Michael Radulescu in Wien. Gleichzeitig wurde Dagmar Lübking Organistin an der Frankfurter Paulskirche (Alte Nikolaikirche zu Frankfurt am Main). Als Dozentin an der Frankfurter Musikhochschule bildete sie etliche, inzwischen anerkannte Organisten aus. 1995 errang Dagmar Lübking beim Internationalen Orgelwettbewerb in Pasian di Prato den dritten Preis. Rundfunk- und CD-Produktionen sowie eine regelmäßige Konzerttätigkeit und das Continuospiel in ganz Deutschland gehören zu ihrem Wirken. Seit 1998 ist Dagmar Lübking Organistin an der Evangelisch-reformierten Kirche in Hamburg, wo sie die „Neue Reihe für Alte Musik“ ins Leben rief. Im Mittelpunkt dieser Reihe stehen Konzerte an der Orgel von Jürgen Ahrend, Kammermusik- und Kantatenabende. Als Cembalistin tritt Dagmar Lübking vorwiegend als Duo- Partnerin des Geigers Thomas Pietsch und als Mitglied des Jupiter-Ensembles Hamburg auf.
Sonntag, 05. Juni 2011 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ Sonntagskonzert für Barock-Klarinette und Orgel Susanne Erhardt - Barock-Klarinette, Blockflöte John Kitchen (Edinburgh) - Orgel
Susanne Ehrhardt studierte Klarinette and Blockflöte an der Musikhochschule "Hanns Eisler" Berlin bei Professor Ewald Koch und Professor Reinhold Krug. Noch während ihres Studiums lehrte sie an der Hochschule fur Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Sie war Finalistin des ARD- Wettbewerbs. Ihre Studien fuhrten sie zu Walter van Hauwe (Amsterdam, Blockflote) und zu einem Studium der historischen Klarinetten bei Eric Hoeprich am Koniglichen Konservatorium in Den Haag, das sie mit einem Diplom abschloss. Als Blockflotistin und Klarinettistin konzertierte sie mit dem RSO Berlin, der Berliner Staatskapelle, dem Dresdner Kammerorchester, dem Deutschen Kammerorchester und dem Mitteldeutschen Kammerorchester. Bei internationalen Festivals wie zum Beispiel den Händel- Festspielen, den Thuringer Bachwochen, dem Cervantes- Festival in Mexiko und dem Brighton-Festival war sie gern gesehener Gast. Sie wirkte mit bei CD-Produktionen unter anderem von Ludwig Guttler und den Virtuosi Saxoniae und dem Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach. Susanne Ehrhardt musizierte als Solistin in den Philharmonien in Berlin und Koln, im Konzerthaus Berlin, im Gewandhaus zu Leipzig, im Munchner Gasteig, in der Suntory-Hall sowie im Metropolitan Art Space in Tokio und im Masonic Auditorium in San Francisco. Konzertreisen fuhrten sie in fast alle Lander Europas, in die USA, Mittel- und Sudamerika, Sudostasien, Japan und Australien. Zahlreiche internationale Rundfunk- und Fernsehsender übertrugen ihre Konzerte.
Sonntag, 03. Juli 2011 17:00 Uhr Georgskirche Weener 7,-€ / erm. 4,-€ Sonntagskonzert für Blockflöte und Orgel
Andreas Böhlen - Blockflöte(n) und Takashi Watanabe - Orgel und Cembalo
Andreas Böhlen bekam ersten Blockflötenunterricht bei Adele Weikelt in Norden und in Bremen bei Ulrike Petritzki, wo er u.a. als Jungstudent an der Hochschule für Künste Bremen fast 10 Jahre Unterricht erhielt. Später studierte er bei Prof. Günther Höller und Dorothee Oberlinger, erhielt Unterricht bei Susanna Borsch, Amsterdam und besuchte Kurse bei Barbara Husenbeth, Ulrike Volkhardt, Pamela Thorby und Peter Holtslag. Von 2003 bis 2007 wohnte er in Amsterdam, studierte dort bei Walter van Hauwe und Paul Leenhouts und schloss sein Bachelorexamen „mit Auszeichnung“ ab. Seit 2007 wohnt Andreas in Bologna in Italien. Seine bisherigen Konzerte führten ihn durch Deutschland, Österreich, Spanien, Polen, in die Niederlande, Frankreich und in die USA. Auch produzierte er für verschiedene Radiosender, wie den NDR und den Deutschlandfunk. Andreas arbeitete mit verschiedenen Orchestern wie dem Residentieorkest Den Haag zusammen. Neben der Blockflöte widmet sich Andreas Böhlen dem Jazz-Saxophon und studierte am Conservatorium van Amsterdam Jazz-Saxophon bei Jasper Blom und Ferdinand Povel.
Takashi Watanabe wurde in Nagano, Japan, geboren, schloss sein erstes Studium am Tokyo College of Music ab (Hauptfach Klavier) und setzte darauf sein Studium am Toho College of Music fort (Hauptfach Cembalo). Mit 20 Jahren begann er, sich mit dem Cembalo auseinander zusetzen und schon zwei Jahre darauf konnte er den Early Music prize in Japan gewinnen, worauf sich weitere Preise und Auszeichnungen anschlossen. Nicht nur als Solist, sondern auch als Continuospieler ist er in vielen Ensembles aktiv. Von 2002 bis 2005 studierte er in der Meisterklasse von Bob van Asperen am Conservatorium van Amsterdam. Darüber hinaus ist Takashi Watanabe als Dirigent und musikalischer Leiter des „Handel Festival Japan“ aktiv und dirigierte dort mit großem Erfolg im Jahre 2003 Acis und Galatea. Seit 2005 wohnt Takashi in Pavia(Italien) und studiert historische Orgel bei Lorenzo Ghielmi.
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