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Biographisches Lexikon für Ostfriesland EMMIUS, Ubbo (EMMEN, Ubbo)
geb. 5.12.1547 Greetsiel Ubbo Emmius stammt väterlicherseits aus einem in Greetsiel alteingesessenen Bauerngeschlecht. Der Vater, Emmo Dyken, hatte jedoch in Wittenberg Theologie studiert und war später lutherischer Prediger in seinem Heimatdorf Greetsiel geworden. Die Mutter, Elske Tjarda, stammte dagegen aus einer wohlhabenden Norder Bürgerfamilie. Von seinem neunten bis achtzehnten Lebensjahr besuchte Emmius die Lateinschule in Emden und kam von dort 1565 nach Bremen, wo es eine berühmte Schule gab. Hier blieb er allerdings nur kurz, denn bald schickten ihn die Eltern nach Norden in die neu gegründete Lateinschule. Seinerzeit amtierten dort zwei niederländische Glaubensflüchtlinge, der Rektor Johannes Florianus und der Konrektor Nicolaus Sascherus. Es ist daher nicht auszuschließen, daß der junge Emmius dort erstmals vom calvinistischen Gedankengut berührt wurde, das seinen späteren Lebenswandel so geprägt hat.Nach Vollendung seiner Schulzeit wurde Emmius vom Vater an die Universität Rostock geschickt (1570), in der Absicht, ihn dort zu einem rechtgläubigen lutherischen Geistlichen ausbilden zu lassen. In Rostock besuchte Emmius auch die Vorlesungen des Theologen und Historikers David Chytraeus sowie die des Mathematikers und Professors der Medizin Brucaeus. Von ihnen ist vor allem der erstere nicht ohne Bedeutung für Emmius' spätere Entwicklung als Wissenschaftler geblieben. Nach drei Jahren brach Emmius sein Studium in Rostock aus familiären Gründen ab und kehrte nach Ostfriesland zurück. Erst 1576 konnte er wie beabsichtigt das Studium an einer anderen Universität fortsetzen, und zwar diesmal in Genf, wo er bis 1578 blieb. Unter dem Einfluß der Vorlesungen von Theodor Beza, dem Nachfolger Calvins, bildete sich sein calvinistisches Bekenntnis völlig aus. Dies hat verhindert, daß er, trotz seiner humanistischen Ausbildung, tiefer von humanistischen Lebensauffassungen durchdrungen wurde, obwohl er sich äußerlich den Regeln der humanistischen Ästhetik anpaßte. Wichtig ist, daß Emmius in Genf auch die dortige Staatsordnung kennenlernte, die seine späteren politischen Auffassungen weitgehend geprägt haben wird.Zurück in Ostfriesland kam Emmius zu der Einsicht, daß er für die Kanzel nicht geeignet sei - er war ein schlechter Redner -, und so sah er sich nach einer Stelle im Schuldienst um. Im Jahre 1579 wurde er dann als Rektor an die Lateinschule zu Norden, die er selbst einmal besucht hatte, berufen. Bis 1587 leitete er die Norder Schule, die unter ihm zu großer Blüte kam, dann aber wurde ihm gekündigt wegen unorthodoxer - d. h. nicht-lutherischer - Ansichten, die er seinen Schülern beigebracht hätte. Es geschah dies vermutlich auf Betreiben des ostfriesischen gräflichen Hofes. Kurz darauf (1588) setzte ihn dann der reformierte Graf Johann als Rektor der Leeraner Lateinschule ein. Wohl auf Hinweis von heimgekehrten Exulanten aus Groningen, die Emmius und seine pädagogischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten während ihres Aufenthalts in Leer kennengelernt hatten, bat der Groninger Magistrat anläßlich der Einführung der Reformation im Jahre 1594 den Calvinisten Emmius, die Leitung der dortigen, einst berühmten, aber heruntergekommenen Martinsschule zu übernehmen. So kam er nach Groningen, wo er bis an sein Lebensende blieb. Als 1614 die Groninger Universität gegründet wurde, hat man Emmius als Professor für Geschichte und griechische Literatur herangezogen; zudem wurde er der erste Rector Magnificus. Er starb im Jahre 1625 in seinem Amt.Emmius war zweimal verheiratet, zunächst mit Theda Tjabbern aus Norden (1581). Einer ihrer Verwandten, Onno Tjabbern, war Bürgermeister in Emden und wurde 1595 infolge der dortigen Revolution gestürzt. So stand also Emmius indirekt auch in Verbindung zu dem Emder Patriziat, paradoxerweise zu eben derjenigen Schicht, zu deren Gegnern er sich zählte. Nach dem Tode seiner ersten Frau verheiratete Emmius sich 1586 mit Margaretha van Bergen (1566 - 1636). Von den Kindern - ein Sohn aus erster, zwei Söhne und eine Tochter aus zweiter Ehe - überlebten nur ein Sohn und eine Tochter den Vater, beide aus dessen zweiter Ehe. Dieser Sohn, Wessel Emmius, war später Prediger in Groningen. Seine Nachkommenschaft ging zum Teil in dem Groninger Stadtpatriziat auf.Ubbo Emmius, der schon zu Lebzeiten als der berühmteste Gelehrte Frieslands galt, kommt vor allem Bedeutung als Historiker zu. Schon in Norden faßte er den Entschluß, die Geschichte des gesamten friesischen Volkes zu schreiben, und noch in seiner Leeraner Zeit entstanden die ersten zehn Bücher (erste Dekade) der "Rerum Frisicarum Historia" (1592, gedruckt 1596). Das Gesamtwerk, Emmius' Lebenswerk, sollte schließlich sechs Dekaden umfassen, die den Zeitraum von etwa 450 n. Chr. bis 1564 behandeln. Es wurde erst 1616 in Groningen beendet. Als Professor der Universität Groningen befaßte Emmius sich später mit der griechischen Geschichte des klassischen Altertums; postum erschien sein dreiteiliges Werk "Vetus Graecia" (1626).Emmius gilt als Wegbereiter für die wissenschaftliche Geschichtsforschung Frieslands der Neuzeit, und bei der Anwendung der von ihm erstmals formulierten Grundregeln der historischen Forschung stand er bis in das 19. Jahrhundert auf einsamer Höhe. Er hat sich von der mittelalterlichen historiographischen Tradition losgelöst: Gegenüber der schriftlichen Überlieferung nimmt er eine kritische Haltung ein. Für Emmius kommen mündliche Überlieferungen gar nicht in Frage; der Beginn der Geschichtswissenschaft liegt dort, wo die schriftlichen Quellen zu fließen anfangen. Erstes Ziel ist es, die Wahrheit herauszubekommen, und obwohl zeitgenössische, schriftliche und einheimische Zeugnisse zu bevorzugen sind, sollte man sie trotzdem überprüfen hinsichtlich ihrer Objektivität; außerdem sollten die Tatsachen auch wirklich in den Rahmen ihrer Zeit hineinpassen. Nicht die bloßen Tatsachen machen eine Epoche aus, sondern ihr kausaler Zusammenhang. Die Perioden, aus denen die Geschichte sich zusammensetzt, gehen allmählich ineinander über, während die Tatsachen in einen breiteren historischen Zusammenhang gestellt werden. Das also entstandene historische Bild wird anschließend in literarischer Form präsentiert: Inhalt und Stil sind untrennbar miteinander verbunden, denn nur so wird der Leser gefesselt. Auch hier steht Emmius in der humanistischen Tradition.Emmius ist der erste, der die Urkunden systematisch erforscht: Nachdem er sie sorgfältig analysiert hat, dienen sie der Überprüfung anderer historischer Quellen. Für seine Rerum Frisicarum Historia konnte er u. a. die Archivalien benutzen, die ihm der Magistrat von Groningen großzügig zur Verfügung stellte. Auch für die Hilfswissenschaften war Emmius von Bedeutung; so verfaßte er zwei Werke über Chronologie und ein drittes über Genealogie (1619, 1620). Sie waren alle als Handbuch und Nachschlagewerk konzipiert.Durch seine kritische Einstellung geriet Emmius in Konflikt mit anderen Historikern, z. B. mit Suffridus Petrus und dessen Nachfolger Bernardus Furmerius, den offiziellen Historiographen der westfriesischen Stände, denen er die kritiklose Übernahme von apokryphen Autoren ("fabulatores") vorwarf. So konnte die Parteinahme seitens des Magistrats von Leeuwarden dazu führen, daß ihm der Zutritt zum dortigen Stadtarchiv verweigert wurde (1612). Gerade so etwas mußte gegen eines seiner Grundprinzipien verstoßen, denn er forderte die uneingeschränkte Freiheit der Geschichtsforschung. Auch mit dem Grafen von Oldenburg geriet Emmius in Konflikt, als er 1599 den unlängst verstorbenen oldenburgischen Hofhistoriker Hamelmann als "fabulator" angeprangert hatte.Mögen die Darstellungen des Suffridus Petrus und wohl auch Hamelmanns zum Teil aus ideologischen Motiven hervorgegangen sein, auch Emmius' Geschichtsforschung liegt eine Ideologie zugrunde: Seine "Rerum Frisicarum Historia" soll ein Monument der friesischen Freiheit sein, ein Beweis und Handhabe für die Emder Partei, die für ihn die wahre Freiheit verkörpert, in ihrer Auseinandersetzung mit den absolutistisch gesonnenen ostfriesischen Landesherren, den Cirksena. Aus dieser Ideologie heraus ist auch Emmius' Tätigkeit als "Politiker" zu verstehen: Als ostfriesischer Patriot und Calvinist dient er der gerechten - d. h. ständischen - Sache mittels politischer Schriften, deren bekannteste die "Historia nostri temporis" ist. Sie ist in gewissem Sinne zwar die Fortsetzung seiner "Rerum Frisicarum Historia", vor allem jedoch eine Gelegenheitsschrift für die Emder Partei, die allerdings erst 1732 im Druck erschien. Verhaßt bei den Gräflichen, erfreute Emmius sich der Sympathie oder gar Freundschaft der Führer der ständischen Partei wie Menso Altings und des Johannes Althusius. Wichtiger ist jedoch, daß er sich des fortwährenden Schutzes des Wilhelm Ludwig von Nassau, des Statthalters von Friesland und der Stadt Groningen und der Ommelande, versichert wußte. Wilhelm Ludwig von Nassau unterstützte aus politischen und ideellen Gründen die Emder Sache. So kann Emmius wissenschaftlicher Berater Emdens und des Bauernstandes wider die Grafen Edzard II. und Enno III. sein und wirkt im Hintergrund als Vermittler zwischen den ostfriesischen Ständen und den niederländischen Generalstaaten. Seine Bekanntschaft mit einflußreichen Personen in Regierungskreisen, vor allem in der Stadt Groningen, kam ihm dabei zustatten. Mit dem Zustandekommen des Osterhusischen Akkords (1611) fand Emmius' politische Tätigkeit ihr Ende.Außer als Historiker und Politiker kennen wir Emmius auch als Geographen. Diese Nebentätigkeit ist keine außergewöhnliche: Die Verbindung von Geschichte und Geographie ist ein Merkmal des Humanismus. Die Geographie emanzipierte sich erst später von der Geschichte; bis dahin sollte die eine die andere gegenseitig unterstützen, bildete sozusagen eine Verlängerung der anderen. In seiner ostfriesischen Zeit durchquerte Emmius seine Heimat, vermaß das Land mittels Dreiecksaufnahme und sammelte Aufzeichnungen. Wir dürfen davon ausgehen, daß er hier den Unterricht, den er in Rostock bei Brucaeus genossen hatte, in die Praxis umsetzte. Daneben sei noch hingewiesen auf eventuelle Einflüsse des Bremer Rektors Johannes Molanus, eines Schwiegersohns des großen Mercator, bei dem Emmius 1565 zur Schule ging, oder dessen Norder Kollegen Florianus, der sich ebenfalls mit der Kartographie befaßt hatte. So entstanden Emmius' Ostfrieslandkarte (1595) und eine Landesbeschreibung (((((ï(((((() [perihägäsis]; gedruckt 1616). Die Karte stellt, was ihre Genauigkeit und Ausführung betrifft, einen Höhepunkt der Kartographie des ostfriesischen Raumes dar, den diese erst nach mehr als zweihundert Jahren wieder erreichen sollte. Es folgten weitere Beschreibungen der Provinzen Groningen (1605) und Friesland (gedruckt mit den vorigen, 1616).In Glaubenssachen spielte Emmius keine so wichtige Rolle, obwohl er sich einige Male gegen den "Erzketzer" David Joris und dessen Lehre wandte. Es ist die aufrichtige Empörung eines rechtgläubigen Calvinisten gegen ernsthafte Irrlehren, die ihn erschüttert haben. Der Anlaß hierzu war das Auftreten des Predigers Antonie van Deventer zu Nüttermoor, der unorthodoxer, sektiererischer Neigungen verdächtigt wurde. Er war ein Anhänger des David Joris. Von der Leeraner Synode zum Mitglied der Untersuchungskommission berufen, befaßte Emmius sich mit der Lektüre des "Wunderbuches" von David Joris und dem Studium von dessen Lehre, die er als Ketzerei ansah. Als Ergebnis entstanden zwei Streitschriften: "Ein grundtlick Bericht van der Lere und dem Geist des Ertzketters David Joris" (1597; niederländische Übersetzung 1599) und "Den David-Jorischen gheest in leven ende leere" (1603). Inzwischen hatte Emmius sich auch eingehend mit dem Täufertum im allgemeinen beschäftigt. Obwohl er als voreingenommener Calvinist kein gerechtes Urteil abgeben konnte, so muß doch auch hier seine Zuverlässigkeit als Historiker hervorgehoben werden. Ähnlich sollte er sich übrigens auch mit Lutheranern oder Arminianern, den Libertinern im reformierten Kreise, auseinandersetzen.Die Bedeutung des Ubbo Emmius reicht weit über seine Zeit hinaus. Als Historiker begeht er neue Wege: Die Einsicht in historische Prozesse, ein kritischer Sinn, Objektivität und die methodische Verwertung von Quellenmaterial gehören auch jetzt noch zu den allgemeinen Grundregeln der Geschichtsforschung. Die Stellung des Emmius als erster Historiker Frieslands blieb bis in das 19. Jahrhundert unangefochten.Für Ostfriesland liegt Emmius' Verdienst vor allem in seiner Tätigkeit als "Partei-Ideologe" der Emder oder Ständischen, die aus seinem historischen (friesischen) Freiheitsbegriff zu verstehen ist. Der Samen seines politischen Gedankenguts erwies sich noch bis über ein Jahrhundert nach Emmius' Tod als lebensfähig, und dies wurde auch von der Gegenpartei erkannt und ernstgenommen. So wurde vom ostfriesischen gräflichen Kanzler Brenneysen Emmius' geistiger Nachlaß als dermaßen staatsgefährdend angesehen, daß er die "Historia nostri temporis" bei ihrem Erscheinen als politische Hetzschrift mit dem Bann belegte (1733) und auf dem Auricher Marktplatz verbrennen ließ, während er selbst in seinen historischen Werken unablässig Stellung gegen Emmius bezog.WerkeBibliographien in: Tiaden 2, S. 145-201; Edzo Hendrik W a t e r b o l k, Twee eeuwen Friese geschiedschrijving. Opkomst, bloei en verval van de Friese historiografie in de zestiende en zeventiende eeuw, Groningen/Djakarta 1952, S. 6-7; Ubbo Emmius. Tentoonstelling ter gelegenheid van het 40-jarig bestaan van het Groninger Historisch Dispuut "Ubbo Emmius", Groningen 1976, S. 66-68 (Portr.); J. K i n g m a, Een noordelijk historicus en zijn uitgevers. Ubbo Emmius en zijn werk in bibliografisch perspectief, in: Nederland en het Noorden. Opstellen aangeboden aan prof. dr. M. G. Buist ter gelegenheid van zijn afscheid als hoogleraar in de Moderne Geschiedenis van Financi‰n en Bestuur en in de Contemporaine Geschiedenis aan de Rijksuniversiteit te Groningen op 25 september 1990, Assen/Maastricht 1991 (Groninger Historische Reeks, 8), S. 47-55.Von verschiedenen Werken sind Übersetzungen erschienen: Friesische Geschichte (= Rerum Frisicarum historia libri 60). Aus dem Lateinischen übersetzt von Erich von Reeken, Band 1-6, Frankfurt/M. 1980-1982 (Portr.); Geschichte unserer Zeit (1592-1608) (= Historia nostri temporis). Aus dem Lateinischen übersetzt von Erich von Reeken. Mit einer Einleitung von E. H. Waterbolk, Frankfurt/M. 1986 (Friesische Geschichte, Band 7) (Portr.); Tussen Eems en Lauwers. Stad en Lande omstreeks 1600 (Friesland tussen Eems en Lauwers en de stad Groningen). Übers. Pieter Schoonbeeg, Groningen 1981 (= Übersetzung von: De agro Frisiae inter Amasum et Lavicam flumina deque urbe Groninga in eodem agro, et de iure utriusque syntagma, Groningen 1646) (Portr.); Itinerarium. Der Reisebericht des Ubbo Emmius. Ins Deutsche übersetzt von Erich von Reeken, Emden. Lateinischer Text herausgegeben von E. H. Waterbolk und W. Bergsma, Groningen 1980; Ostfriesland (Führung durch Ostfriesland, d. h. genaue geographische Beschreibung Ostfrieslands). Aus dem Lateinischen von Erich von Reeken. Frankfurt/M. 1982 (= Übersetzung von ((((ï(((((( [perihägäsis], id est accurata descriptio choreographica Frisiae Orientalis, 1616).Veröffentlicht sind Briefe: H. Brugmans und F. Wachter (Hrsg.), Briefwechsel des Ubbo Emmius, Band 1 und 2, Aurich 1911 und Den Haag 1923; Hidde F e e n s t r a und Edzo Hendrik W a t e r b o l k, Neues zum Briefwechsel des Ubbo Emmius (1547-1625). Emmius als Verfasser der Historia nostri temporis, in: Lias, Sources and documents relating to the early modern history of ideas 15, 1988, S. 1-12.NachlaßUmfangreiche Bestände, u. a. Abschriften, Exzerpte, Autographen von Geschichtswerken, Briefe, im StAA, Rep. 241, und in der UB Groningen, Manuskriptensammlung. Briefe: Bayerische Staatsbibliothek München, Cod. lat. 10361; Staatsarchiv Groningen, Fam. arch. Lewe; Königliches Hausarchiv, Den Haag; Centraal Bureau voor Genealogie im Haag, Sammlung Wiarda.LiteraturDBA; ADB 6, S. 89-90 (F r i e d l ä n d e r); NDB 4, S. 486 (Günther M ö h l m a n n); BA Benelux; NNBW 7, Sp. 408-410 (B r u g m a n s); Tiaden 2, S. 1-206; Heinrich R e i m e r s, Die Quellen der Rerum Frisicarum Historia, Leipzig 1907; Jakob Jan B o e r, Ubbo Emmius en Oost-Friesland, Groningen/Batavia 1935 (mit ausführlicher Bibliographie); Edzo Hendrik W a t e r b o l k, Twee eeuwen Friese geschiedschrijving. Opkomst, bloei en verval van de Friese historiografie in de zestiende en zeventiende eeuw, Groningen/Djakarta 1952; d e r s., Lang geleden en toch dichtbij. Een zestal stelregels van Ubbo Emmius, in: Ubbo Emmius. Tentoonstelling ter gelegenheid van het 40-jarig bestaan van het Groninger Historisch Dispuut "Ubbo Emmius", Groningen 1976, S. 19-26 (dt. Übersetzung in: Ubbo Emmius. Ausstellung im Rathaus am Delft, Emden 1977, S. 22-31); d e r s., Vom Mitstreiter zum Widersacher. Dothias Wiarda (ca. 1565-1637) und Ubbo Emmius (1547-1625), in: Ubbo Emmius. Geschichte unserer Zeit (1592-1608) (Historia nostri temporis). Aus dem Lateinischen übersetzt von Erich von Reeken. Mit einer Einleitung von E. H. Waterbolk, Frankfurt/M. 1986 (Friesische Geschichte, Band 7), S. V-XII: Arend W. L a n g, Die Erstausgabe der Ostfrieslandkarte des Ubbo Emmius (1595). Mit zwei Karten, in: Jahrbuch der Ges. für bildende Kunst und vaterländ. Altertümer zu Emden 42, 1962, S. 93-125; Reiner S o n n t a g, Zur Datierung des 2. Zustandes der Ostfrieslandkarte des Ubbo Emmius, in: ebd. 69, 1989, S. 82-86.PorträtZwei (tm)lgemälde von unbekannter Hand, 1588, 1618, im Besitz der Univ. Groningen. Vom letzteren sind mehrere Kopien aus dem 18. Jahrhundert bekannt; eine moderne Kopie von A. Bresgen befindet sich in der Ostfriesischen Landschaft, Aurich; Kupferstich von S. ... Lamsweerde, in: Effigies et vitae Professorum Academiae Groninganae et Omlandiae, Groningen 1654 (s. auch unter "Werke"). |
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