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Neuzeit Wrisse (2004) FdStNr. 2511/8:43, Gemeinde Großefehn, Ldkr. Aurich.
An einer historischen Wegegabelung in Wrisse liegt ein Erdhügel, der noch etwa 1,20 m hoch ist und dessen nordwestliches Drittel unter der modernen Straße verschwunden ist (Abb. links). Sein ursprünglicher Durchmesser wird um die 10 m betragen haben. Damit ist er erheblich kleiner als der Hügel im nordwestlich benachbarten Holtrop (vgl. Fundchronik 2003) und auch unscheinbarer als derjenige im südöstlich benachbarten Aurich-Oldendorf (2511/8:42). Im Berichtsjahr wurde eine Untersuchung in Wrisse nötig, weil die Linde auf dem Hügel abgängig war und ersetzt werden sollte. Ausgehend von dem geplanten Pflanzloch für den neuen Baum wurde ein 4,40 m langer und 1,20 m breiter Suchschnitt abgetieft. Dabei wurden grausandig humose Auftragsschichten festgestellt. Unterhalb davon konnte im gewachsenen Boden der Verlauf eines bis zu 0,38 m breiten und maximal 0,50 m tiefen Gräbchens festgestellt werden. Wie die Auftragsschichten des Hügels enthielt auch das Gräbchen ein Stück Flachglas und einige kleine Ziegelbruchstücke. Da in dem untersuchten Bereich keinerlei ältere Fundstücke zutage kamen, muß die Aufschüttung des Hügel vorläufig in die Neuzeit datiert werden. Ein wie auch immer gearteter funktionaler Zusammenhang mit den genannten benachbarten Hügeln kann damit zunächst nicht hergestellt werden. R. Bärenfänger
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