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Unbestimmte ZeitstellungBühren (2003) FdStNr. 2612/8:31, Gde. Uplengen, Ldkr. Leer In einem Garten in Bühren diente ein 0,46 x 0,32 x 0,21 m großer rhombischer amboßartiger Granitfindling als Vogeltränke. Ursprünglich lag der Stein nach Aussage des Fundmelders unter einem Holzpfahl im Torfschuppen auf seinem Grundstück. In der Mitte der plan geschliffenen Oberfläche befindet sich eine kreisförmige 13 cm große und 3,2 cm tiefe muldenförmige Eintiefung. Die angegebene Funktion als Pfostenunterlage muß nicht mit der ursprünglichen Verwendung übereinstimmen. Der Gebrauch als Türangelstein ist wohl auszuschließen, weil die muldenförmige Vertiefung dazu ungeeignet erscheint und entsprechende Abnutzungsspuren fehlen. Ähnliche Muldengrößen in Granitsteinen finden sich in sogenannten „Mörsersteinen“. Börsig (1979) hat vergleichbare, aber kleinere Steine aus Utarp und Logabirum mit der Verarbeitung von Raseneisenerz in Verbindung gebracht. Der Unterschied zu den anderen ostfriesischen Funden besteht allerdings in der Größe des Objekts. Für den mobilen Einsatz war der Fund aus Remels jedenfalls nicht geeignet. Literatur: Börsig, F., Unterlegsteine („Mösersteine“) und Schlagsteine in Ostfriesland. „Handpochwerke“ der frühen Eisenherstellung? Jahrbuch der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden 59, 1979, 5-16. G. Kronsweide
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