
Des hochlöblichen Orgelbauers Schnitger Hochzeit zweyter Theil
15. Juli 16:00 Uhr Kreuzkirche Stapelmoor
Festkonzert mit dem Berliner Ensemble „Celeste Sirene“ und Titularorganist Olivier Périn, Paris
Anknüpfend an die Französische Orgelwoche 2010 und das Hochzeitskonzert im Oktober 2010 in Weener setzt sich die Hochzeitsgeschichte im Festkonzert zur Eröffnung der 8. Französischen Orgelwoche in Stapelmoor fort:
Zwischen den aus aller europäischen Herren Länder angereisten Organisten und Musici entfacht sich auf der deutsch-französischen Schnitger-Hochzeit zu Weener ein Disput über die brillanteste Orgelmusik. Nach dem Hochzeitsdessert im Pfarrgarten geraten auch die Tanzmeister in Streit über die beste Art und Weise des Tanzens.
Möge die Weisheit des Publikums entscheiden…
In Barockkostümen singen, spielen und tanzen das Ensemble „Celeste Sirene“ aus Berlin und Titularorganist Olivier Périn aus Paris.
Titularorganist und Dozent Olivier Périn und Niels Badenhop, Berlin, Dozent für Tanz und Gesang
Der Orgelkurs möchte den Geist des höfischen Lebens mit
seiner Festlichkeit und stilisierten Eleganz auf die Musik
übertragen. Die Kunst der französischen Verzierungen und des
inégalen Spiels werden von Niels Badenhop und Olivier Périn
kongenial vermittelt. Das gesungene und getanzte Vorbild gibt Anregungen für die Umsetzung des gewünschten Affekts im Orgelspiel.
Die Kursgebühr beinhaltet den Eintritt für das Konzert.
Kursgebühr aktive Teilnehmer € 135,00
Kursgebühr Studenten € 85,00
Kursgebühr passive Teilnehmer € 100,00
Kursteilnehmer können für 15,-€ Aufpreis an der Orgelexkursion „Perlen der Krummhörn“ und dem Sweelinck-Konzert mit Klaus Eichhorn in Uttum am Samstag, dem 14. Juli teilnehmen.
Anmeldung und Information:
Ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelmoor
Große Stiege 1 D-26826 Weener-Stapelmoor
Tel.: +49(0)4951/91 20 56
in Zusammenarbeit mit Organeum in Weener und der Hochschule für Künste Bremen, gefördert durch Kulturförderung der Ostfr. Landschaft, Förderkreis Organeum in Weener e.V.
Durch die Stapelmoorer Ausflüge in das 17. Jahrhundert wird Beteiligten wie Besuchern alle zwei Jahre für einige Tage ein Tor zur erlebbaren Wirklichkeit unserer europäischen Geschichte aufgestoßen, einer Epoche, deren geistige Errungenschaften und künstlerischen Hochleistungen noch heute unser tägliches Leben mitgestalten.
Im Rahmen der Orgelwoche werden die heutige Welt und die des 17. Jahrhunderts in verschiedenen Aspekten gleichberechtigt aufeinander treffen: ernsthafte, spirituelle, musikalische Arbeit auf Lebensfreude, Tanz und Bewegung auf Studium und Erholung, die hoch artifizielle Musik des 17. Jahrhunderts auf die vielfältigen Tätigkeiten der Ehrenamtlichen, zu denen erfreulicherweise auch junge Erwachsene zählen.
Die Stapelmoorer Orgelwochen wollen den Besuchern, den Mitmenschen in und um Stapelmoor wie nicht zuletzt den ehrenamtlich Mitwirkenden Lust machen auf das Leben miteinander und mit der Kultur, das Ernsthaftigkeit und Einsatz erfordert, aber auch Persönlichkeit, Skurrilität und Menschlichkeit.
Es soll allen erfahrbar werden, dass das Leben mit Kultur spannend sein kann, wohltuend, fröhlich und erfrischend.
Zugleich gewähren die Stapelmoorer Orgelwochen den teilnehmenden Orgelstudenten, Organisten und Dozenten einen großen Gewinn auf fachlichem wie menschlichem Gebiet. Langjährige Projektpartner der Orgelwochen sind die Ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelmoor, das Organeum in Weener und die Hochschule für Künste Bremen.