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Landschaft von Ostfriesland
Archiv Presse 2011 |
ARCHIV  / Archiv Presse 2011

29. Dezember 2011, 19 Uhr

Kreuzkirche Stapelmoor

 

Noëlkonzert „zwischen den Jahren“


Das beliebte Noëlkonzert in Stapelmoor steht in diesem Jahr im Zeichen deutsch-holländischer Freundschaft.

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Unter dem traditionell in Rot und Strohgold geschmückten Weihnachtsbaum der Stapelmoorer Kreuzkirche treffen sich Ludolf Heikens aus dem niederländischen Midwolda und Reinalt Klein aus Lübeck zum Gemeinschaftskonzert an der Französischen Barockorgel.

Neben seinem Organistenamt an der berühmten Hinsz-Orgel in Midwolda konzertiert und unterrichtet Ludolf Heikens und ist als freier Mitarbeiter für das Organeum tätig. In seinen vielen Konzerten und Orgelexkursionen, darunter auch in Stapelmoor, ist es ihm gelungen, durch sein ausdrucksstarkes Spiel die Zuhörer in den Bann zu ziehen.

Orgelbaumeister Reinalt Klein weiß neben seinem Orgelbau auch durch sein Orgelspiel zu begeistern. Die Französische Orgel in Stapelmoor ist sein viel beachtetes Meisterstück von europäischer Bedeutung, das er in Zusammenarbeit mit Bartelt Immer und Claude Jaccard 1994 erschaffen hat.

Zudem tragen die Stapelmoorer Konzertreihen seine „Handschrift“.

Die beiden Interpreten des Abends werden einzeln und auch gemeinsam europäische Weihnachtsmusik und französische Noëls spielen. Der Jugendchor Stapelmoor ist eingeladen, zur Orgel mitzusingen. Und wie schon in den vergangenen Jahren wird auch das Publikum mit gemeinsam gesungenen Liedern an der Musikfreude teilhaben können.


Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro
Infos, Karten und Vorbestellungen:
Ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelmoor 04951/912056

Französische Orgelwoche 2012

 




J.S. Bach: Kunst der Fuge an der Schnitgerorgel

Bachs „Kunst der Fuge“ in Weener

Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel mit Léon Berben


Am Sonntag, dem 6. November 2011 wird ab 16.00 Uhr zu einem einzigartigen Orgelkonzertprogramm in die Georgskirche Weener eingeladen: Léon Berben (Köln) interpretiert den berühmten Bach-Zyklus „Die Kunst der Fuge“ an der Arp Schnitger-Orgel. Um 16.00 Uhr wird Léon Berben eine Werkeinführung zu diesem monumentalen Spätwerk Bachs geben, an die sich um 17.00 Uhr die Gesamtaufführung des kontrapunktischen Meisterwerks anschließt.


Léon Berben darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe der jüngeren Generation der »Alten Musik«-Szene aus. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1770, wobei sein Hauptinteresse der deutschen Musik, den Virginalisten und Jan Pieterszoon Sweelinck gilt. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart.


Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag bei Rienk Jiskoot, Gustav Leonhardt, Ton Koopman und Tini Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.

Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs für Deutsche Grammophon/Archiv Produktion ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte. Er unterrichtet Historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule in Rostock.
Im Anschluss an das Konzert wird das Organeum geöffnet. Nach einem Stehkaffee besteht Gelegenheit, an einer musikalischen Führung teilzunehmen. Winfried Dahlke stellt die einzigartige Sammlung historischer Tasteninstrumente vor.

Der Eintritt zum Konzert beträgt 7.-€, erm. 4,-€.

Buchvorstellung im Organeum

 

 

Einladung zum Pressegespräch: Buchvorstellung im Organeum


Am Mittwoch, dem 16. November lädt der Vorstand des Organeums um
15.00 Uhr  zu einem Pressegespräch mit Buchvorstellung in das Organeum in Weener, Norderstraße 18 ein.


Vorgestellt wird die Publikation:

Die Dokumentation der Orgel in der Evangelisch-Reformierten Großen Kirche zu Leer; Untertitel: Das historische Pfeifenwerk


Das Buch mit 284 Seiten und 677 teils farbigen Abbildungen und einer Daten-DVD mit über 3000 Bildern ist in der neuen Reihe Das Organeum in Weener – Studien zur Orgelkunde als Band 1 im Florian Noetzel Verlag, Wilhelmshaven erschienen.

Gegenstand ist die Untersuchung des historischen Pfeifenwerks der Orgel in der Großen Kirche zu Leer, die im Auftrage von NOMINE e.V. in den Jahren 2006-2008 durch Dr. h.c. Jürgen Ahrend und Winfried Dahlke durchgeführt wurde. Bei dieser Untersuchung wurde deutlich, dass in den Toninskriptionen der Pfeifen die über 400-jährige Geschichte der Orgel ablesbar ist.
Neben der Geschichte der Orgel – belegt mit ausgewählten Dokumenten aus dem 18. und 19. Jahrhundert – erfasst und beschreibt diese Dokumentation in beispielhafter Weise den gesamten historischen Pfeifenbestand zugleich mit zahlreichen Zeichnungen der Inskriptionen und nahezu 700 Detailabbildungen, die durch weitere mehr als 3000 Fotos auf einer beigefügten DVD ergänzt werden. In dieser Art der Darstellung werden hiermit neue Maßstäbe gesetzt.
Die Dokumentation ist Bestandteil der Vorplanungen zur Restaurierung der Orgel in der Großen Kirche zu Leer, für die sich der Kirchbauverein im Auftrag des Kirchenrates einsetzt.   

Zu der Buchvorstellung haben ihr Kommen zugesagt:
·    Landschaftspräsident Helmut Collmann  (Vorstand Organeum)
·    Dr. h.c. Jürgen Ahrend und Winfried Dahlke (Autoren)
·    Florian Noetzel, Wilhelmshaven (Verleger)
·    Pastor Uwe Wiarda (Pastor der Ev.-ref. Kirchengemeinde Leer)
·    Dr. Winfried Stolz (Kirchbauverein Große Kirche Leer e.V.)

Es wird Tee- und Krintstuut gereicht. Über eine kurze Rückmeldung bezüglich Ihrer Teilnahme freuen wir uns:  Tel.: 0 49 51/91 22 03

Bachs beliebte Orgel-Arien in Weener
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel mit Francien Janse-Balzer


Am Sonntag, dem 2. Oktober 2011 gestaltet Francien Janse-Balzer um 17.00 Uhr das Sonntagskonzert an der Schnitger-Orgel in der Georgskirche Weener mit Werken von D. Buxtehude, J.S. Bach und C.P.E. Bach.

 

Im Mittelpunkt des Programms erklingen die berühmten „Schübler-Choräle“ von Johann Sebastian Bach. In dieser Sammlung sind sechs Orgelbearbeitungen zusammengefasst, die Bach selbst zu einigen seiner schönsten Kantatensätze für die Orgel transkribiert hat. Die beliebteste unter diesen Kompositionen ist sicher die eingängige Bearbeitung zu „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Die übrigen Bearbeitungen stehen dahinter an Schönheit nicht zurück, sei es das virtuose „Kommst du nun Jesu vom Himmel herunter“, das eingängige „Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ“ oder die meditativen Fassungen von „Meine Seele erhebt den Herren“ und „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Die Melodien treten in den Orgelchorälen deutlich hervor und werden zusätzlich von Francien Janse-Balzer noch als vierstimmige Bach-Chorälen vorausgespielt. Das Praeludium in g-Moll BuxWV 149 und das Bach - C-Dur-Praeludium BWV 547 fassen das Programm in einen festlichen Rahmen. Einer von Bachs Leipziger Chorälen über „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ und die glanzvolle F-Dur Sonate von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel setzen weitere Akzente.

Francien Janse-Balzer studierte von 1977-1981 in Amsterdam bei Klass Bolt und setzte ihre Studien dann bei Jacques van Oortmerssen fort und legte 1984 ihr Konzertexamen ab. Seit 1983 unterrichtete sie in Papenburg an der Musikschule Klavier und entfaltete eine umfangreiche Tätigkeit im pädagogischen Bereich sowie im Bereich der Kammermusik. In Weener ist sie seit den 1980er Jahren als Chorleiterin und als Organistin an der lutherischen Kirche tätig sowie vertretungsweise als Organistin in der reformierten Gemeinde. Außerdem engagiert sie sich als  Vorsitzende des Förderkreises Organeum in Weener e.V.

Im Anschluss an das Konzert wird das Organeum geöffnet. Nach einem Stehkaffee besteht Gelegenheit, an einer musikalischen Führung teilzunehmen. Winfried Dahlke stellt die einzigartige Sammlung historischer Tasteninstrumente vor.

 

Der Eintritt zum Konzert beträgt 7.-€, erm. 4,-€.

Sonntag, 2. September 2011 17:00 Uhr

Georgskirche Weener

Musikfest Bremen:

Preisträger des 1. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerbs 2011

Programm:
D. Buxtehude: Toccata in F BuxWV 156
G. Böhm: »Vater unser Himmelreich«
J. A. Reincken: »An Wasserflüssen Babylon«
J. S. Bach:
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564
»Wo Gott der Herr nicht bei uns hält« BWV 1128
Toccata C-Dur BWV 566a

Er kam, spielte und siegte! Von neun angetretenen Teilnehmern aus acht verschiedenen Nationen, die sich mit einem Repertoire von 1600 bis 2009 messen mussten, ging im am 28. August 2010 der 1984 in Turek/Polen geborene Krzysztof Urbaniak in der Finalrunde als Gewinner des 1. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerbs im Rahmen des Musikfest Bremen hervor.

Im dramaturgisch spannenden Programm seines Preisträgerkonzerts zeigt er auf, wie Buxtehude, Böhm und Reincken als die maßgeblichen Mentoren des jungen Bach identifiziert werden können. So war während Bachs Schulzeit als Chorknabe an der Michaelisschule in Lüneburg zweifellos der Einfluss des dortigen Johannisorganisten Georg Böhm sehr groß. Mehrfach begab sich Bach zudem auch von Lüneburg nach Hamburg, um Johann Adam Reincken hören zu können.

Zu Dietrich Buxtehude schließlich, dem zu der Zeit alle überragenden Organisten an der Marienkirche in Lübeck, pilgerte Bach im Jahr 1705, um den Meister während eines längeren Studienaufenthalts hören und seine Werke genauer kennen lernen zu können. Gab es bislang in Teilen über die Jugendjahre von Bach nur vage Spekulationen, konnte in den letzten Jahren anhand von neuen Funden in den Beständen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar und der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle/Saale diese Lücke in der Biografie des Komponisten geschlossen werden.

Tickets: Einheitspreis € 15 (erm. € 12)

Bus-Shuttle Bremen - Weener - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide:  14:00 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 21:00 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 10 EUR
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.

 

Ev.-ref. Kirche zu Hatzum

Samstag, 17. September 2011     17.00 Uhr

Festliches  Renaissance-Konzert

 

CANTATE DOMINO - Vokal-, Instrumental- und Orgelwerke von Hans Leo Hassler


Am Samstag, dem 17. September wird um 17.00 Uhr zu einem festlichen Vokal- und Instrumentalkonzert in die Ev.-ref. Kirche zu Hatzum eingeladen. Unter der Leitung von  Prof. Dr. Manfred Cordes (Bremen)  gestalten rund 20 Musikerinnen und Musiker ein Konzert unter dem Motto „Cantate Domino“  (Singet dem Herrn) mit Vokal-, Instrumental- und Orgelwerken von Hans Leo Hassler (1564-1612).


Die Studenten der Abteilung für Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen spielen mit einer klangprächtigen Renaissance-Besetzung auf: zwei Violinen, zwei Zinken, zwei Posaunen,  Dulziane, sieben  Sängerinnen und Sänger und Organisten lassen auf im Zusammenspiel mit der Ahrend & Brunzema – Orgel auf dem großen Lettner der mittelalterlichen Kirche den Klangreichtum der Renaissance lebendig werden.


Das Konzert bildet den festlichen Abschluss einer dreitätigen Probenphase. Die Ev.-ref. Kirche zu Hatzum bildet mit ihrem großen Lettner und der mitteltönig gestimmten Ahrend & Brunzema - Orgel einen idealen Aufführungsraum für die  Musik des 16. und 17. Jahrhunderts im Zusammenspiel von Orgel und Instrumentalisten.

Dieses Projekt wird durch die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Künste Bremen, dem Organeum in Weener und der Ev.-ref. Kirchengemeinde Hatzum ermöglicht.


Der Eintritt zu diesem einzigartigen Konzert ist frei. Es wird am Ausgang um eine Spende für die Kosten dieses Projekts gebeten.


Dr. Manfred Cordes (Professor für Musiktheorie, Kontrapunkt, Ensemble) ist Spezialist für die Musik des 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Als Dozent für Musiktheorie, Kontrapunkt und Ensemble war Manfred Cordes 1986 an der Gründung der Akademie für Alte Musik Bremen beteiligt. 1991 wurde er promoviert mit einer Arbeit über den Zusammenhang von Tonart und Affekt in der Musik der Renaissance.


Als Leiter des 1993 gegründeten Ensembles WESER-RENAISSANCE BREMEN entwarf und leitete er eine Vielzahl von Konzertprogrammen, die sowohl in Deutschlands wie auf internationalen Festivals große Beachtung fanden.1994 wurde Cordes als Professor an die Hochschule für Künste Bremen berufen. Dort leitete er bis 2005 als Dekan den Fachbereich Musik. 2007 wurde er zum Rektor der Hochschule gewählt.


Zu dem Konzert werden auch rund 50 Teilnehmer der mehrtätigen Orgelreise erwartet, die von NOMINE in Zusammenarbeit mit der Orgelakademie Stade und dem Organeum in Weener durchgeführt wird.

 

Information: Organeum in Weeer: Tel.: 04951 91 22 03



Konzert rund um Bach in Bellingwolde

Orgelkonzert rund um Bach in Bellingwolde

 

Am kommenden Sonntag, dem 14. August, wird um 16.00 Uhr in der Magnuskerk des niederländischen Grenzortes Bellingwolde zu einem Orgelkonzert mit Winfried Dahlke eingeladen.

 

Auf der Schnitger&Freytag-Orgel von 1797 erklingen galante Orgelsonaten von Carl Philipp Emanuel Bach, die Partita „Jesu, meine Freude“ von Friedrich Wilhelm Zachow, originelle Choralvorspiele von Georg Philipp Telemann sowie ausgewählte Orgelwerke von Georg Böhm und Johann Sebastian Bach. In der Mitte des Konzerts lädt die Gemeinde zu einer Tee- und Kaffeepause  ein.

 

Der kraftvolle Farbenreichtum der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 wird in den Choralvorspielen und Liedvariationen in vielen Facetten erstrahlen. Dank ihres großen Tonumfangs und der ausdrucksvollen Flötenregister können in Bellingwolde auch die galanten  Sonaten Carl Philipp Emanuel Bachs  hervorragend dargestellt werden.

 

In der spätmittelalterlichen Magnuskerk steht eine der wertvollsten Denkmalsorgeln der Ems-Dollart-Region: Sie wurde 1797 von Franz Caspar Schnitger, dem Jüngeren und H. H. Freytag erbaut und steht in der Werkstatt-Tradition Arp Schnitgers, dessen Nachfahren in der Provinz Groningen bis ins späte 18. Jahrhundert gewirkt haben. Die Orgel in Bellingwolde mit 17 Registern auf zwei Manualen und angehängtem Pedal ist bis auf zwei Stimmen vollkommen original erhalten und wurde 1992 behutsam restauriert. Das handwerklich edel und aufwendig gestaltete Instrument begeistert mit einer feinen Intonation und einem originalen reinen Stimmungssystem.

 

Das Konzert ist Teil der Kooperation mit dem Organeum in Weener. Die Einnahmen kommen der Konzertkommission Bellingwolde zu Gute.

 

Die Magnuskerk in Bellingwolde liegt am Hoofdweg 227 und ist bei der Ortsdurchfahrt nicht zu übersehen. Anreise über Wymeer oder über die Autobahnabfahrt Oudeschans.

 

Der Eintritt beträgt inkl. Tee- und Kaffepause 7,-Euro.

 

 

Rund um Bach - Mitteldeutsche Orgelmusik

Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel mit Klaus Eichhorn (Berlin)


Am 7. August 2011 gestaltet Prof. Klaus Eichhorn um 17.00 Uhr das Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in der Georgskirche Weener.

Im Zentrum des Programms stehen Orgelwerke aus der mitteldeutschen Tradition von Johann Gottfried Walther, Johann Sebastian Bach und Georg Böhm.

Den Auftakt des Konzertes gestaltet Klaus Eichhorn mit Werken des Bach-Zeitgenossen J.G. Walther, der als Sammler von Musikhandschriften, als Autor des ersten enzyklopädischen Musiklexikons und auch als Komponist eine bedeutende Rolle in der Musikgeschichte eingenommen hat. Aus seinem selten aufgeführten Schaffen bringt Klaus Eichhorn Preludio von Fuga in d, Toccata Fuga in C sowie drei Choralbearbeitungen zu Gehör.

 

Im Zentrum des Programms steht J.S. Bachs großartige Choralpartita „Ach was soll ich Sünder machen“, die den Einfluss Georg Böhms auf J.S. Bach besonders deutlich erkennen lässt. Eichhorn spielt das Werk in einer Transposition nach d-Moll, wodurch es auf der historischen Stimmung besonders warm und harmonisch klingt. Mit einer Auswahl hervorragender Kompositionen von Georg Böhm schließt Eichhorn den Bogen der mitteldeutschen Tradition um J.S. Bach.


Klaus Eichhorn studierte Kirchenmusik und Cembalo an der Musikhochschule Berlin. Er war maßgeblich an der Gründung der Musicalischen Compagney beteiligt, die wiederum seinen Werdegang beeinflusste.
Von 1972 bis 1981 war er Lehrbeauftragter beim Staats- und Domchor Berlin und rief 1981 die Capella Cantorum, ein Vocalsensemble mit Knaben- und Männerstimmen, ins Leben. Als Leiter dieser Gruppe wie auch als Gast bei vielen weiteren Ensembles realisierte er  zahlreiche Konzerte und Aufnahmen. Die Teilnahme an bedeutenden Festivals und Auftritte unter Dirigenten wie Gardiner, Bernius, Parrott, beweisen seine hohe Wertschätzung als Generalbass -Spieler. Orgel-Solokonzerte ergänzen diese vielfältige Tätigkeit.
Klaus Eichhorn wurde 1994 nach langjähriger Unterrichtstätigkeit an der Bremer Akademie für Alte Musik zum Professor an die Hochschule für Künste Bremen berufen. Darüber hinaus ist er Dozent für Orgel und Generalbassspiel an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale. Daneben arbeitet er seit 2005 als Orgelsachverständiger für die Landeskirche Berlin-Brandenburg. Eichhorns Schwerpunkt liegt in der geistlichen Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts.

 

Im Anschluss an das Konzert wird das Organeum geöffnet. Nach einem Stehkaffee besteht Gelegenheit, an einer musikalischen Führung teilzunehmen. Winfried Dahlke stellt die großartige Sammlung historischer Tasteninstrumente vor.

 

Der Eintritt zum Konzert beträgt 7.-€, erm. 4,-€.

 

 

 

Sonntagskonzert am 3. Juli 2011 um 17.00 Uhr


Am Sonntag, dem 3. Juli laden das ORGANEUM in Weener und die Ev.-ref. Kirchengemeinde Weener um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert in die Georgskirche Weener ein. Zu Gast sind Takashi Watanabe (Orgel und Cembalo) und Andreas Böhlen (Blockflöte). Das Konzert in steht in der Reihe der „Orgel-Plus“-Konzerte, in denen Instrumentalsolisten mit der Arp-Schnitger-Orgel in einen musikalischen Dialog treten.

 

Andreas Böhlen und Takashi Watanabe sind zwei aufstrebende junge Künstlerpersönlichkeiten, die mit ihrem vollkommenen Zusammenspiel und ihrer überragenden Kunstfertigkeit regional wie international große Anerkennung finden und es verstehen, durch Spielfreude und beziehungsreiche Programme die Herzen der Zuhörer zu gewinnen.

Im Zusammenspiel von Orgel und Blockflöte werden sie Kostproben des faszinierenden altitalienischen und altspanischen Diminutionsrepertoires zu Gehör bringen. In der wunderbaren Akustik der Georgskirche kann sich der süße Ton der Renaissance-Flöte wunderbar entfalten und mit den singenden Prinzipalen der Schnitger-Orgel verschmelzen. In einem zweiten Programmteil wenden sich die Künstler dem hochbarocken Repertoire zu. Es erklingen Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Ensemblewerke von Georg Friedrich Händel im Zusammenspiel mit dem klangschönen Cembalo von Klaus Ahrend.

 

Im Anschluss an das Konzert wird das Organeum geöffnet. Nach einem Stehkaffee stellt Winfried Dahlke in einer musikalischen Führung die Sammlung historischer Tasteninstrumente vor.


Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 7.-€, erm. 4,-€.

Andreas Böhlen (*1983) bekam seinen ersten Blockflötenunterricht bei Adele Weikelt in Norden/Ostfriesland und in Bremen bei Ulrike Petritzki, wo er u.a. als Jungstudent an der Hochschule für Künste Bremen fast 10 Jahre Unterricht erhielt. 2001 wechselte er als Jungstudent an die Hochschule für Musik Köln zu Prof. Günther Höller und Dorothee Oberlinger. Daneben erhielt er Unterricht bei Susanna Borsch, Amsterdam und besuchte Kurse und Workshops bei Barbara Husenbeth, Ulrike Volkhardt, Pamela Thorby und Peter Holtslag. Von 2003 bis 2007 wohnte er in Amsterdam, studierte dort bei Walter van Hauwe und Paul Leenhouts und schloss sein Bachelorexamen „mit Auszeichnung“ ab. Zwischen 2007 und 2008 studierte Andreas Musikwissenschaften in Bologna (Italien). Zur Zeit lebt und studiert er in Basel in der Schweiz einen Master in historischer Improvisationspraxis und Jazzsaxophon.

Takashi Watanabe wurde in Nagano, Japan, geboren, schloss sein erstes Studium am Tokyo College of Music ab (Hauptfach Klavier) und setzte darauf sein Studium am
Toho College of Music fort (Hauptfach Cembalo). Von 2002 bis 2005 studierte er in der Meisterklasse von Bob van Asperen am Conservatorium van Amsterdam.
Darüber hinaus ist Takashi Watanabe als Dirigent und musikalischer Leiter des „Handel Festival Japan“ aktiv und dirigierte dort mit großem Erfolg im Jahre 2003 Acis und Galatea. Seit 2005 wohnt Takashi in Pavia(Italien) und studiert historische Orgel bei Lorenzo Ghielmi.

 

 

 

Wöchentliche Führungen von Juni - August

immer mittwochs um 15.00 Uhr

Das Organeum in Weener lädt in den Monaten Juni bis August jeweils mittwochs um 15.00 Uhr zu öffentlichen Führungen durch die schmuckvollen Räume der prächtigen Villa in der Norderstraße 18 ein.

Es erklingen ausgewählte Instrumente der wertvollen Sammlung historischer Orgeln und Cembali, Klaviere und Harmonien.

Der Eintritt zu diesen Führungen ist frei. Es wird um eine Spende für die Arbeit des Organeums gebeten.

 

 

 

 

Sonntag, 5. Juni 2011, 17.00 Uhr
Georgskirche Weener

Barocke Klangvielfalt

Musik für Orgel, Clarino und Flauto

Am Sonntag, dem 5. Juni wird in der Reihe der Sonntagskonzerte um 17.00 Uhr zu einem außergewöhnlichen „Orgel – Plus – Konzert“ in die Georgskirche zu Weener eingeladen.  Susanne Erhardt (Barock-Klarinette und Blockflöte) und John Kitchen (Orgel) entfalten unter dem Motto „Barocke Klangvielfalt - Musik für Orgel, Clarino und Flauto“ ein farbenfrohes Klanggemälde europäischer Barockmusik.

Die Klarinette verdankt ihren Namen ihrer klanglichen Verwandtschaft zur Trompete (Clarino), deren festlichen und strahlenden Ton die Barock-Klarinette verblüffend nahe kommt. Mit einer Suite in C-Dur von Georg Philipp Telemann und einer anonym überlieferten Sonate in C-Dur lässt Susanne Erhardt im ersten Teil des Programms diesen frühen Typus der Klarinettenfamilie erklingen.

Im weiteren Programmverlauf wechselt Susanne Erhardt zur Blockflöte und bringt glanzvolle Kompositionen von G.Ph. Telemann, Dario Castello, Jacob van Eyck und Francesco Maria Verancini zu Gehör. Den kongenialen Part des Begleiters übernimmt der englische Konzertorganist John Kitchen, der das Programm mit Solowerken von Pachelbel, Purcell und Krebs um viele Klangfarben bereichert.

Susanne Erhardt (Berlin) begeisterte die Weeneraner Konzertgemeinde bereits vor sechs Jahren mit ihrem impulsivem Spiel und feuriger Virtuosität. Umfangreiche Konzertreisen führten Susanne Ehrhardt in die USA, nach Japan, Australien und ganz Europa. Von ihr liegen zahlreiche CD-Einspielungen vor. 2007 erhielt sie eine Professur für Blockflöte, Klarinette und deren historische Vorläufer. Susanne Ehrhardt war unter anderem Finalistin im ARD-Wettbewerb im Fach Blockflöte und war mit ihrem Ensemble „Die Gassenhauser“ Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb „Musica antiqua“ in Brügge. Außerdem leitet sie Kurse für Alte Musik an der Musikakademie Rheinsberg.

John Kitchen (Edinburgh) ist Professor für Musik und Universitätsmusikdirektor an der Universität zu Edinburgh. Er leitet auch den Universitätschor und ist musikalischer Direktor der Old Saint Paul’s Episcopal Kirche und Stadtorganist. Er spielt sehr viele Orgelsolokonzerte und musiziert mit verschiedenen Ensembles in sehr unterschiedlichen Stilrichtungen. Zusätzlich ist er sehr gefragt als Kritiker und er hält zahlreiche musikwissenschaftliche Vorträge. John Kitchen hat sehr viele CDs bei Priory Records (UK)  und Delphian Records eingespielt.

Im Anschluss an das Konzert wird das Organeum geöffnet. Nach einem Stehkaffee stellt Winfried Dahlke in einer musikalischen Führung die Sammlung historischer Tasteninstrumente vor.
Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 7.-€, erm. 4,-€.

Gartenfest und Sonntagskonzert am 1. Mai

Gartenfest und Sonntagskonzert in Weener am 1. Mai ab 15.00 Uhr

Am Sonntag, dem 1. Mai lädt der Förderkreis Organeum in Weener e.V. zusammen mit dem Organeum ab 15.00 Uhr zum Gartenfest rund um die Villa in der Norderstraße 18 ein. Um 17.00 Uhr schließt sich das Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in der Georgskirche an: Unter dem Motto „Original und Transkription“ bringen Thomas Pietsch (Barockvioline) und Dagmar Lübking (Orgel) Werke von J.S. Bach zur Aufführung. 

 

Der Förderkreis ORGANEUM in Weener e.V. lädt am 1. Mai ab 15.00 Uhr gemeinsam mit dem Organeum zum traditionellen Gartenfest mit Musik, Kaffee- und Kuchenbuffet und zum anschließenden Barockkonzert in die Georgskirche Weener ein. Der Eintritt zum Fest und Konzert ist frei!
Zum Gartenfest werden Hajo Wienroth (Traversflöte) und Winfried Dahlke (Tasteninstrumente) mit musikalischen Einlagen aufspielen: Hierzu wird erstmals auch der historische Broadwood-Flügel von 1888 vorgestellt, der als Leihgabe die Sammlung historischer Tasteninstrumente um die Facette des romantischen Pianofortes bereichert. Dadurch ist es nun möglich, auch die Entwicklung des Klavierbaus mit Exponaten aus mehreren Epochen zu illustrieren.

 

Um 17.00 Uhr setzt sich das Programm dieses Festtages in der Georgskirche Weener fort: Im Sonntagskonzert für Barockvioline und Orgel bringen Thomas Pietsch und Dagmar Lübking Werke für Barockvioline und Orgel von Johann Sebastian Bach zu Gehör. Die berühmte d-Moll-Partita für Violine erklingt im Wechsel mit Orgelwerken zum Osterfest. Höhepunkt ist die große Ciaccona d-Moll, die in der originalen Violinfassung und als Transkription für Orgel zur Aufführung kommt.

Das Gartenfest und das Orgelkonzert werden vom Förderkreis Organeum in Weener e.V. finanziell getragen und mit praktischer Hilfe unterstützt, sodass die Veranstaltung bei freiem Eintritt angeboten werden kann.

Thomas Pietsch, geboren in Potsdam, ist Spezialist für Alte Musik. Der Geiger widmet sich besonders der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, er konzertiert in verschiedenen Besetzungsformationen mit historischem Instrumentarium. In seine Auftritte fließen exzellentes geigerisches Können, historisches Quellenstudium und kulturhistorische Kenntnisse ein.
1980 gründete er das Sanssouci-Ensemble Hamburg - jetzt Jupiter-Ensemble Hamburg - und 1986 die Cappella Filarmonica Hamburg. Seit Ende der 80er Jahre tritt Thomas Pietsch mit seinen Duo-Partnern Bob van Asperen, Cembalo, und Richard Fuller, Hammerflügel, mit dem gesamten Repertoire auf. Seit 1991 lehrt Thomas Pietsch am Conservatorium in Frankfurt/M. das Fach „Barockvioline“.

Die aus Duisburg stammende Organistin und Cembalistin Dagmar Lübking studierte Altphilologie und Musikwissenschaft an der Würzburger Universität, bevor sie 1982 ein Kirchmusikstudium in Frankfurt am Main begann. Nach dem A-Examen studierte sie Orgel bei Daniel Chorzempa in Basel und bei Michael Radulescu in Wien. Gleichzeitig wurde Dagmar Lübking Organistin an der Frankfurter Paulskirche und Dozentin an der Frankfurter Musikhochschule.
Seit 1998 ist Dagmar Lübking Organistin an der Ev.-ref. Kirche in Hamburg, wo sie die „Neue Reihe für Alte Musik“ ins Leben rief. Im Mittelpunkt dieser Reihe stehen Konzerte an der Orgel von Jürgen Ahrend, Kammermusik- und Kantatenabende.







Orgelexkursion 16.4.11 "Schöne Müllerinnen"

Am Samstag, dem 16. April lädt das Organeum in Weener von 9.00 bis 19.00 Uhr unter dem Titel "Die schönen Müllerinnen" zur dritten Orgelexkursion ein, die dem Orgelbauer Hinrich Just Müller gewidmet ist. Die Busreise führt von Weener über Simonswolde, Holtrop und Manslagt nach Woquard und wieder zurück. Es werden Orgelwerke aus Müllers frühen, mittleren und späten Schaffensperiode vorgestellt.


Hinrich Just Müller (1740-1811) prägte durch fünfzigjähriges Wirken in Ostfriesland die hiesige Orgellandschaft in besonderer Weise. Rund ein Dutzend Instrumente aus seiner Werkstatt sind gut erhalten und restauriert. Sie sind in der Gestaltung der schmuckvollen Orgelprospekte und des Klangaufbaus stilistisch noch ganz im Barock verortet.



Kräftige Prinzipale, leuchtende Flöten und rustikale Trompeten sorgen für festliche Musik in zahlreichen Dorfkirchen. Müllers Orgelbaukunst lebt zudem in den Werken seiner Nachfolger weiter, denn aus seiner Werkstatt ist die ebenfalls traditionsreiche Orgelbauerfamilie Rohlfs hervorgegangen.
 

Die frühe Müller-Orgel von Holtrop verfügt nach den Restaurierungen durch Firma von Beckerath wieder über ihre ursprüngliche Gravität mit Zungenregistern in 16-Fuß und 8-Fuß-Lage.


Die Orgel in Simonswolde ist  seitenspielig in die Emporenbrüstung eingebaut und überzeugt nach der Restaurierung durch Ahrend & Brunzema durch die strahlende Kraft ihrer Prinzipale.

Die große  zweimanualige Müller-Orgel von Manslagt ist fast vollständig erhalten. Mit originaler Balganlage und Traktur ist sie nach der sanften Restaurierung durch Bartelt Immer ein Kulturdenkmal von herausragender Bedeutung.

Die Müller-Orgel von Woquard ist sein letztes erhaltenes Werk, das nach der Restaurierung durch Immer in warmer Fülle ein Loblied auf ihren Erbauer singt.

 
Die Orgelexkursion wird von Joachim Gehrold und Winfried Dahlke gestaltet.
Joachim Gehrold stellt vormittags die Orgeln von Holtrop und Simonswolde vor, Winfried Dahlke am Nachmittag die Orgeln von Manslagt und Woquard. Die Orgeln werden mit stilistisch darauf abgestimmter Musik gespielt und in Klangaufbau und Funktion erläutert.

 

Der Kostenbeitrag beträgt pro Person 29,-€,
ermäßigt für Schüler und Studenten 15,-€.
Auf Wunsch kann ein Mittagessen dazu gebucht werden.

Anmeldung und weitere Informationen:
ORGANEUM: Tel. 0049 (0) 49 51 /91 22 03

 

Sonntagskonzert 3.4.2011 mit Elly Kooiman

“Wol up ghesellen yst an der tyet” -

Sonntagskonzert mit musikalischen Raritäten
am 3. April 2011 in der Georgskirche Weener


Am Sonntag, dem 03. April gastiert um 17:00 Uhr die Groninger Konzertorganistin und Musikwissenschaftlerin Elly Kooiman in der Reihe der Sonntagskonzerte an der Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener.

Beginnend mit dem berühmten “Wol up ghesellen yst an der tyet” aus der Winsumer Orgeltabulatur von 1431 lässt Elly Kooiman frühe niederländische Musik von Jacob Barbireau, Rudolf Agricola, Susanne von Soldt,  Jan Peterszoon Sweelinck, Anthoni van Noordt, Gerhardus Havingha und Marten Jellen erklingen.

Stilistisch erweitert wird das Programm zudem um europäische Orgelmusikimpressionen von Girolamo Frescobaldi (Fiori Musicali, Toccata per l'Elevazione), Georg Muffat (Toccata Undecima), J.S. Bach (An Wasserflüssen Babylon) und Nicolas Clerambault (aus der 2. Suite).

Im Anschluss an das Konzert wird das Organeum geöffnet. Nach einem Stehkaffee erwartet die Besucher die Präsentation einer Rarität:

Elly Kooiman präsentiert das kalligraphisch kunstvoll gestaltete „Schreibbuch“ des 15-jährigen Marten Jellen (1737-1817), das dieser noch in seinem Geburtsort Suurhusen angelegt hat. Später war Jellen Schulmeister und Organist in Weener und Bunde, bevor er in die Niederlande übersiedelte. Die Seiten des Scheibbuches werden projiziert und von Elly Kooiman erläutert.

 

Anschließend wird eine Organeumsführung angeboten, die Winfried Dahlke und Ludolf Heikens gemeinsam gestalten werden, sodass bei vielen Besuchern zwei Gruppen gebildet werden können.
Der Eintritt zu dem Sonntagskonzert beträgt 7.-€, erm. 4,-€.

Drs. Elly Kooiman, geboren in Amsterdam, erhielt mit acht Jahren Orgelunterricht bei Haite van der Schaaf. Sie studierte bei Piet Kee (Diplom 1969) und später bei Marie-Claire Alain in Frankreich und Anton Heiller in Wien, wo sie ihr Konzertdiplom ablegte. 1972 wurden ihre Studien in der Bavokerk zu Haarlem mit dem Prix d’Excellence bekrönt.

Sie war Preisträgerin bei in Orgelwettbewerben in Kiel und Bologna.

1975-77 studierte sie Cembalo bei Gustav Leonhardt. 1978 erhielt sie Diplome für Kirchenmusik und wurde zur Dozentin am Niederländischen Institut für Kirchenmusik in Utrecht berufen, wo sie bis 1990 wirkte.

Sie studierte Musikwissenschaft in Utrecht (Doktoralexamen 1990). Elly Kooiman konzertierte in vielen Ländern Europas und in den USA. Elly Kooiman arbeitet an Publikationen über den Musiker und Mathematiker Marten Jellen Zuidhof.

http://ellykooiman.com


Präsentation des Jellen-Schreibbuches

Am Sonntag, dem 3. April 2011 präsentierte die Organistin und Musikwissenschaftlerin Elly Kooiman (Groningen) im Anschluss an ihr Orgelkonzert an der Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener das Schreibbuch des früheren Weeneraner Schulmeisters und Organisten Marten Jellen, das dieser im Alter von 15 Jahren in seinem Geburtsort Suurhusen angelegt hatte.
Diese Präsentation fand ab 18.30 Uhr in den Räumen des Organeums in der Norderstraße statt. Nach Stehkaffee und Tee verfolgte eine große Zahl angereister Besucher die Projektion der feindetaillierten Darstellungen aus Marten Jellens Schreibbuch. In liebevoller und kunstvoller Kalligraphie gestaltete Jellen zu jedem Buchstaben des Alphabets eine Seite mit Bibelworten und ausgewählten Dichtungen in deutscher und niederländischer Sprache unter Verwendung unterschiedlichster Schreibtypen.
In bester Vergrößerung konnten die Besucher Buchstaben und Grafiken einsehen, die sich im Schreibbuch in kleinster Schreibweise nur bei genauem Hinsehen entdecken lassen: Zum Beispiel das Vater Unser-Gebet, geschrieben auf der Fläche einer Zwei-Euro-Münze oder die mit kleinen Kirchen, Schlössern und Höfen ausgefüllten Konturen der Schriftzeichen der Seite des Buchstaben „V“. Originelle Zeichnungen der vier Evangelisten und des Letzen Abendmahls, von Fabeltieren und Girlanden machen das filigrane Buch zu einem begeisternden Zeugnis der Kunstfertigkeit dieses begabten jungen Mannes aus Suurhusen.
Marten Jellen Zuidhof (1737-1817) wurde am 28. November 1737 in Suurhusen geboren und dort am 1. Dezember 1737 getauft. Aus seiner Jugendzeit ist eine einzelne Handschrift erhalten geblieben und zwar das vorgestellte Schreib-Buch aus dem Jahre 1753. Es ist ist nicht einzige Handschrift, die er damals anfertigte, denn er schreibt darin: „Dese en meerderhande Schriften sijn gemaakt van Marten Jellen tot Zuijderhuisen“ (diese und weitere Handschriften sind von Marten Jellen in Suurhusen angefertigt worden).

Im Jahr 1758 wurde Marten Jellen Schulmeister in Loppersum. Dort begann er 1759 Dispositionen von Orgeln, die er selber kannte oder die er in Zeitungsanzeigen  zu sammeln.

1761 wurde Marten Jellen zum Organisten und Schulmeister von Weener gewählt. Er blieb für eine Zeitspanne von gut zwölf Jahren, aus welcher uns einige Musikhandschriften bekannt sind. Im Jahr 1774 war Marten Jellen für kurze Zeit Schulmeister und Organist in Greetsiel. Bereits nach vier Monaten wurde er nach Bunde berufen. In Bunde war Marten Jellen gut elf Jahre Organist und Schulmeister, nämlich von 1775 bis 1786. In diesen Jahren hat er sich intensiv mit der Mathematik beschäftigt.
Später kündigte er seine Stelle und ging als Privatlehrer zunächst nach Groningen und schließlich nach Veendam, wo er als Mathematiker und Nautiklehrer Berühmtheit erlangte und mehrere Bücher veröffentlichte.

Das Schreibbuch wird in einiger Zeit von Elly Kooiman als kommentiertes Faksimile herausgegeben werden.
Im Anschluss an die Präsentation folgten viele Besucher der Einladung zu einer musikalischen Führung in zwei Gruppen, die von Winfried Dahlke und Ludolf Heikens gestaltet wurden. Nach rund vier Stunden verklangen die letzten Töne dieser außergewöhnlichen Veranstaltung, die um 17.00 Uhr mit dem ausgezeichneten Konzert Elly Kooimans an der Schnitger-Orgel begonnen hatte.


Erfahrungsaustausch zum Orgelunterricht

Am Freitag, dem 1. April hatte das Organeum in Weener zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema "Orgelunterricht als Anfangsunterricht" eingeladen.

 

Judith Riefel-Lindel berichtete aus ihrer über 25-jährigen Unterrichtserfahrung in Ostfriesland. Die aus Amerika stammende Organistin, die heute in den Niederlanden lebt, hatte in den frühen 1980er Jahren bei Prof. Harald Vogel an der Norddeutschen Orgelakademie studiert. Seit Mitte der achtziger Jahre unterrichtet sie wöchentlich in Ostfriesland und hat viele junge und ältere Schüler erfolgreich zur D-Orgelprüfung geführt.

 

Im Unterschied zu ihrer eigenen Biographie, in der das Klavierspiel dem Orgelspiel voranging, beginnen ihre Schüler heute in der Regel direkt mit dem Orgelspiel. Dies bedeutet, dass im Unterricht die Grundlagen des Tastenspiels und der Musiklehre vermittelt werden müssen. Gerade in den ländlichen Gemeinden ist es wichtig, eine grundlegende Ausbildung an der Orgel anbieten zu können.

 

Judith Riefel berichtete über ihr Unterrichtskonzept, das auf den drei Säulen Musiktheorie, Technik und Literaturspiel aufgebaut. Als Unterrichtsmaterial dient unter anderem eine Klavierschule, die sie modifiziert verwendet, denn sie lehrt die "Barock-Spielweise", die sich für die historischen Orgeln besonders eignet. Ihre Unterrichtsmethodik beinhaltet ein Curriculum von im Schwierigkeitsgrad sanft ansteigenden Werken sowie das systematische Einfordern der richtigen Hand- und Fingerhaltung sowie der rhythmischen Genauigkeit durch Mitzählen.

 

Diese nicht immer einfachen Anforderungen vermittelt sie in einer menschlich zugewandten, freundlich-bestimmten Weise. Ihre große Erfahrung hilft ihr dabei, Schülern über schwierige Schwellen hinwegzuhelfen und sie mit ihrer gewinnenden Ausstrahlung zu motivieren.

Zu dem Erfahrungsaustausch im Organeum haben sich ein Dutzend Kirchenmusiker zusammengefunden, die in ihren Gemeinden und Kirchenkreisen als Orgellehrerinnen und Orgellehrer die Freude am Orgelspiel vermitteln.

 

Eine Schülerin, die seit drei Jahren bei Frau Riefel Unterricht hat, gab zwischendurch an der Kabinett-Orgel von Jan Jacob Vool eine Kostprobe ihres Könnens. An diesem Vormittag kam ein anregender Austausch über das wichtige Thema Orgelunterricht zustande und es wurden neben empfehlenswerten Unterrichtswerken diverse  Erfahrungen und Erfolgsrezepte ausgetauscht.


Abschließend besichtigten alle die Orgel für das Klassenzimmer, die in diesem Jahr auf Besuch in Schulklassen gehen soll. Viele der anwesenden Kirchenmusiker zeigten großes Interesse daran, an diesem Programm mitzuwirken.

Orgelexkursion Rheiderland 19.03.2011

 „Winterreise und Frühlingserwachen im Rheiderland“      

Orgelreise nach Böhmerwold, Pogum, Hatzum, Midlum    


Am Samstag, dem 19. März lädt das Organeum in Weener von 9.00 – 17.30 Uhr zur ersten Orgelexkursion des Jahres ein. Unter dem Motto „Winterreise und Frühlingserwachen im Rheiderland" werden die Orgeln der Kirchen in Böhmerwold, Pogum, Hatzum, und Midlum vorgestellt. In der Erwartung, dass bis dahin viele Frühlingsboten zu sehen sind und es auch nicht mehr so kalt ist, führt die erste Orgelexkursion von Weener per Bus in die ruhige Weite des Rheiderlandes.


Die Kirchen des Rheiderlandes sind eindrucksvolle Andachtsräume voller Atmosphäre. Das historische Kastengestühl und die geschmackvolle Farbgebung  der Kirche zu Böhmerwold vermitteln ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit.  Fein und lebendig spricht die liebliche Orgel von Johann Gottfried Rohlfs, die sich auf der niedrigen Orgelempore unter die Tonnendecke schmiegt.


In Pogum erklingt die Orgel von Johann Adam Berner, die mit ihrem schmuckvollen Prospekt über dem Altar der ev.-luth. Kirche einen Blickfang im Osten des Kirchenraums bietet.

Die Kirche zu Hatzum hatte ursprünglich eine kreuzförmige Anlage, wie die Abbruchreste des Querschiffes es am Mauerwerk noch erahnen lassen. Eindrucksvoll  erhebt sich auf dem Lettner im Osten der mit Flügeltüren gezierte Prospekt der Ahrend & Brunzema -Orgel von 1964. Mit  edlem Klang und  terzenreiner Stimmung steht sie für die Musik der Renaissance und des Frühbarock.

In der mittelalterlichen Kirche zu Midlum, die sich des schiefsten Glockenturms Ostfrieslands rühmen kann, spielt die wunderbar erhaltene frühe Orgel von Hinrich Just Müller  zum Abschluss kraftvoll auf.  


Exkursionsleitung: Ludolf Heikens

Kostenbeitrag pro Person:     29,-€
Schüler und Studenten:         15,-€
Die Mittagspause in Ditzum steht zur freien Verfügung

Anmeldung und weitere Informationen:
 ORGANEUM: Tel. 0049 (0) 49 51 /91 22 03

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Organeum: Hauskonzert 11.3. 2011

„Heitere Galanterien des Spätbarock  und der frühen Klassik“

Am Freitag, dem 11. März  2011 lädt das Organeum in Weener um 20:00 Uhr zu einem Kammermusik-Konzert in die schmuckvolle Villa in der Norderstraße 18 ein. Unter dem Titel „Heitere Galanterien des Spätbarock  und der frühen Klassik“ lassen  Hajo Wienroth - Traversflöte, Ute Schildt- Laute und Winfried Dahlke – Cembalo  Werke von Johann Christian Bach, Johann Joachim Quantz, Johann Georg Tromlitz, Johann Ludwig Krebs, Antoine Mahaut und Johann Aldoph Hasse erklingen.

Ein besonderer Reiz geht dabei von  Werken für Traversflöte und obligates Cembalo aus, bei denen die Oberstimme des Cembalos und die Solostimme der Traversflöte miteinander im heiteren Dialog stehen. Die Laute bringt als Begleitinstrument eine weitere warme Farbe in den Ensemble-Klang hinein.

Hajo Wienroth, Begründer des Ensembles „Le Chardon”, studierte Querflöte in Oldenburg und Traversflöte an der Akademie für Alte Musik Bremen bei Marten Root. Er besuchte Meisterkurse bei Wilbert Hazelzet, Lisa Beznosiuk und Barthold Kuijken.
1995/96 war er erster Flötist des European Baroque Orchestra. Er arbeitete mit Reinhard Goebel, Roy Goodman und Jos van Veldhoven zusammen.
Seit 1994 restauriert und rekonstruiert er historische Traversflöten. Er ist Initiator zahlreicher Rundfunk und CD-Aufnahmen und publiziert seit 2007 ambitionierte Musik-CDs im eigenen Label. Er erarbeitet Editionen unbekannter Barockwerke.
Hajo Wienroth spielt Original-Flöten von Johann Gottlieb Streitwolf und anonymen Flötenbauern des frühen 19. Jhs. sowie eigene Kopien barocker Instrumente.

Dieses Konzert war ursprünglich für einen früheren Termin geplant. Krankheitsbedingt ist die Information über die Verschiebung leider nicht mehr an die Presse gegeben worden. Das Organeum entschuldigt sich bei den Besuchern, die im Februar vergeblich nach Weener angereist waren und bietet als Entschädigung Freikarten für eine andere Veranstaltung an.

Information: Organeum Tel:  04951 91 22 03

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Konzert für Barock-Oboe und Orgel 06.03. 2011

 

Konzert für Barockoboe und Orgel

Sonntagskonzert mit Werken für Barockoboe und Orgel


Am Sonntag, dem 06. März 2011 ist in der Georgskiche Weener um 17.00 Uhr das Ensemble CONCERT ROYAL  zu Gast. Karla Schröter und Willi Kronenberg gestalten ein Konzert für Barockoboe und Orgel mit Werken von Georg Fr. Händel,  Gottfried A. Homilius, Christian G. Tag, Gotthilf Fr. Ebhardt,   Johann L. Krebs, Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Sebastian Bach. 


Das kammermusikalische Zusammenspiel von Soloinstrumenten und Orgel ist ein besonderes klangliches Erlebnis. In Weener  erfordert das gemeinsame Konzertieren auf der Orgelempore wegen des höheren Stimmtons der Schnitger-Orgel viel Erfahrung und Anpassungsfähigkeit der Solisten. Karla Schröter und Willi Kronenberg haben sich auf diese Kunst spezialisiert. Sie stellen in ihrem Programm verschiedene Formen des Zusammenspiels vor: neben choralgebundenen Werken von Homilius, Ebhardt und Tag erklingen freie Fantasien und Sonaten von Krebs und Bach. Als freie Orgelwerke treten die reizvolle Toccata in E-Dur von Johann Sebastian Bach und die galante Sonate in F von C.P.E. Bach hinzu.

Das CONCERT ROYAL, Köln - Bläserensemble auf historischen Instrumenten
wurde 1987 von der Oboistin und Cembalistin Karla Schröter gegründet. Der Name des Ensembles, das einen Schwerpunkt auf die Interpretation französischer Barockmusik legt, leitet sich ab von F. Couperins Sammlung der „Concerts Royeaux“.



Karla Schröter studierte  Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam (Ton Koopman). Danach legte sie ihren Schwerpunkt auf das Spiel historischer Oboen-Instrumente; zu ihren Lehrern zählen Paul Dombrecht, Marcel Ponseele und Michael Niesemann. Mit ihrem Ensemble konzertiert sie in ganz Deutschland und im europäischen Ausland. Durch ihre Forschungstätigkeit können die Programme von „CONCERT ROYAL“ Köln vielfach mit noch unbekannten Glanzlichtern aufwarten.

Willi Kronenberg, Orgel, studierte Kirchenmusik in Köln und Orgel und Cembalo bei R.Hill, E. Kooiman und L. Lohmann, jeweils mit Abschluss des Konzertexamens. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse und studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Tübingen und Köln. Willi Kronenberg konzertierte in Europa, Nord- und Südamerika. Als Kammermusikpartner arbeitete er mit namhaften Orchestern und Dirigenten zusammen. Er war mehrfach 1. Preisträger bei Wettbewerben in Nijmegen 1988, in Wiesbaden 1991 und in Haarlem 1995. CD- und Rundfunkaufnahmen (WDR, MDR und RSI) dokumentieren seine musikalische Arbeit.

Im Anschluss an das Konzert wird das Organeum geöffnet. Nach einem Stehkaffee besteht Gelegenheit, an einer musikalischen Führung teilzunehmen. Winfried Dahlke stellt die erweiterte Sammlung historischer Tasteninstrumente vor.

Der Eintritt zum Konzert beträgt 7.-€, erm. 4,-€.

 

 

 

 

Sonntagskonzert: Wiedersehen mit Schnitger

Am Sonntag, dem 6. Februar laden das Organeum in Weener und die Ev.-ref. Kirchengemeinde Weener um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert in die Georgskirche ein. Unter dem Motto "Wiedersehen mit Schnitger" gestalten drei ehemalige Studenten des Sweelinck-Konservatoriums Amsterdam ein Wiedersehens-Konzert.

Vor dreißig Jahren, im Februar 1981, spielten Orgelstudenten des Sweelinck-Konservatoriums Amsterdam an der Schnitger-Orgel  das Abschlusskonzert einer Studienwoche mit Harald Vogel. Drei dieser damaligen Studenten treffen sich nun wieder für ein gemeinsames Konzert an derselben Orgel in Weener.

Die Weeneraner Organistin Francien Janse-Balzer hat ihre ehemaligen Kommilitonen Johan Akerboom und Cor Ardesch eingeladen. Johan Akerboom ist Direktor der Musikschule Amsterdam-Nord, Cor Ardesch ist Organist an der Grote Kerk in Dordrecht, NL. Gespielt werden Werke von Bach, Böhm und Mendelssohn.

 

Das Programm nimmt mit Georg Böhms C-Dur Praeludium einen festlichen Auftakt. Daran schließt sich die empfindsame Variationsreihe über „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ an. Von J.G. Walther erklingt dann eine muntere Konzertbearbeitung nach Torelli. In der Fortsetzung kommen kunstvolle Trio-Kompositionen von J.S. Bach zur Aufführung: die anmutige Triosonate in Es-Dur und das „Vater Unser“ aus dem „3. Theil der Clavierübung“, bei dem die Melodie im Kanon in einen Triosatz eingewoben ist. Das Konzertprogramm klingt mit der „Vater-Unser-Sonate“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy im klassisch-romantischen Stil aus. Im Stile einer Choralfantasie vertont Mendelssohn die ernste Moll-Melodie in einer Reihe kunstvoll verwobener Variationen, die schließlich in einem versöhnlichen und sanften Finale in Dur ausklingen.

 

Der Eintritt zu dem Konzert in Weener beträgt € 7,00 / erm. € 4,00. Im Anschluss an das Sonntagskonzert öffnet das Organeum in der Norderstraße 18 seine Pforten. Nach einem Stehkaffee sind die Besucher eingeladen, an einer Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente mit Winfried Dahlke teilzunehmen.

Neujahrskonzerte in Leer und Weener zu Ehren Georg Böhms

Das Neue Jahr wird in Leer und Weener mit zwei Orgelkonzerten feierlich begrüßt. Aus Anlass des 350. Geburtsjahres von Georg Böhm (1661-1733) interpretiert LKMD Winfried Dahlke dessen überlieferte Orgelwerke in zwei Konzerten in Leer und Weener.

Am Neujahrstag erklingt um 20.00 Uhr in der Lutherkirche Leer der erste Teil der Böhm-Werke an der Ahrend-Orgel. Das zweite Konzert findet am Sonntag, dem 2. Januar 2011 um 17.00 Uhr an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche zu Weener statt.

Der aus Mitteldeutschland stammende Georg Böhm hatte von 1698 bis 1733 das Organistenamt an der Lüneburger St. Johanniskirche inne. Hier förderte er maßgeblich den jungen Johann Sebastian Bach, der im Jahre 1700 als fünfzehnjähriger Mettenschüler in die Michaelisschule Lüneburg aufgenommen worden war, indem er ihm Abschriften bedeutender Orgelwerke der norddeutschen Tradition zugänglich machte.

Georg Böhm selbst entwickelte eine eigenständige Tonsprache, die einen Idealtypus barocker Kirchenmusik darstellt. Sein Kompositionsstil vereinigt süd- und mitteldeutsche Einflüsse mit der norddeutschen Tradition und bereichert diese um die Raffinesse des französischen Barock.

Seine Schreibart nimmt den ganzen Tonvorrat der Orgel spielerisch in den Griff, ist sehr elegant und  entwickelt stets einen wirkungsvollen Abschluss. Die raffinierte Struktur seiner Werke zeigt ein großes Verständnis für die Aufnahmefähigkeit der Hörer. Man kann dies auf die Formel bringen: In der Kürze liegt die Würze. Hierin ist seine Musik den Hörgewohnheiten des 21. Jahrhunderts sehr nahe und auf diese Weise heute noch aktuell.

Der Eintritt zum Konzert in der Lutherkirche ist frei – es wird um eine Kollekte am Ausgang gebeten.

Der Eintritt zu dem Konzert in Weener beträgt € 7,00 / erm. € 4,00. Der Erlös kommt der Arbeit des Organeums zugute. Im Anschluss an das Neujahrskonzert öffnet das Organeum in der Norderstraße 18 seine Pforten. Nach einer Tassen Kaffee sind die Besucher eingeladen, an einer Vorstellung der Sammlung historischer Tasteninstrumente teilzunehmen.

 

KALENDER
Events
Orgelreise per Bus ab Weener nach Osteel, Hage, Ochtersum und Buttforde. LKMD Winfried Dahlke erläutert die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt die Klangfarben vor und lässt die Orgeln mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklingen...
Beginn: 24.06.2017 09:30 Uhr
Ende: 24.06.2017 19:30 Uhr
Dieser Zyklus bietet Bürgern und Besuchern der Stadt Leer die Gelegenheit zum Innehalten, Verweilen und Genießen. Wechselnde Organistinnen und Organisten der Region lassen die historische Brond de Grave-Winter-Orgel zur „Marktzeit“ erklingen.
Beginn: 24.06.2017 11:30 Uhr
Ende: 24.06.2017 12:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 28.06.2017 15:00 Uhr
Ende: 28.06.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 28.06.2017 16:00 Uhr
Ende: 28.06.2017 17:00 Uhr
Dieser Zyklus bietet Bürgern und Besuchern der Stadt Leer die Gelegenheit zum Innehalten, Verweilen und Genießen. Wechselnde Organistinnen und Organisten der Region lassen die historische Brond de Grave-Winter-Orgel zur „Marktzeit“ erklingen.
Beginn: 01.07.2017 11:30 Uhr
Ende: 01.07.2017 12:00 Uhr
Arturo Barba (Valencia, Spanien) konzertiert an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener.
Beginn: 02.07.2017 17:00 Uhr
Ende: 02.07.2017 18:20 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 05.07.2017 15:00 Uhr
Ende: 05.07.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 05.07.2017 16:00 Uhr
Ende: 05.07.2017 17:00 Uhr
Dieser Zyklus bietet Bürgern und Besuchern der Stadt Leer die Gelegenheit zum Innehalten, Verweilen und Genießen. Wechselnde Organistinnen und Organisten der Region lassen die historische Brond de Grave-Winter-Orgel zur „Marktzeit“ erklingen.
Beginn: 08.07.2017 11:30 Uhr
Ende: 08.07.2017 12:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 12.07.2017 15:00 Uhr
Ende: 12.07.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 12.07.2017 16:00 Uhr
Ende: 12.07.2017 17:00 Uhr
Dieser Zyklus bietet Bürgern und Besuchern der Stadt Leer die Gelegenheit zum Innehalten, Verweilen und Genießen. Wechselnde Organistinnen und Organisten der Region lassen die historische Brond de Grave-Winter-Orgel zur „Marktzeit“ erklingen.
Beginn: 15.07.2017 11:30 Uhr
Ende: 15.07.2017 12:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 19.07.2017 15:00 Uhr
Ende: 19.07.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 19.07.2017 16:00 Uhr
Ende: 19.07.2017 17:00 Uhr
Dieser Zyklus bietet Bürgern und Besuchern der Stadt Leer die Gelegenheit zum Innehalten, Verweilen und Genießen. Wechselnde Organistinnen und Organisten der Region lassen die historische Brond de Grave-Winter-Orgel zur „Marktzeit“ erklingen.
Beginn: 22.07.2017 11:30 Uhr
Ende: 22.07.2017 12:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 26.07.2017 15:00 Uhr
Ende: 26.07.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 26.07.2017 16:00 Uhr
Ende: 26.07.2017 17:00 Uhr
Dieser Zyklus bietet Bürgern und Besuchern der Stadt Leer die Gelegenheit zum Innehalten, Verweilen und Genießen. Wechselnde Organistinnen und Organisten der Region lassen die historische Brond de Grave-Winter-Orgel zur „Marktzeit“ erklingen.
Beginn: 29.07.2017 11:30 Uhr
Ende: 29.07.2017 12:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 02.08.2017 15:00 Uhr
Ende: 02.08.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 02.08.2017 16:00 Uhr
Ende: 02.08.2017 17:00 Uhr