OSTFRIESISCHE LANDSCHAFT - REGIONALVERBAND FÜR KULTUR, WISSENSCHAFT UND BILDUNG
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Landschaft von Ostfriesland
Archiv 2011 |

Archiv 2011

Januar

"…im gleichen Schritt marschieren…"
 

Kreistag des Kreises Aurich der NSDAP am 11. und 12. Juni 1938 in Aurich
Aurich 1938

 

Die Geschichte des Nationalsozialismus in Aurich darf insbesondere durch die Initiative des Archivars Dr. Herbert Reyer Ende der 1980er Jahre als so gut aufgearbeitet gelten wie in kaum einer anderen Stadt in Ostfriesland. Es mag darüber hinaus aber auch interessant sein, sich direkt mit den Quellen zur Stadt- und Kreisgeschichte in dieser Zeit zu beschäftigen. Die meisten dieser Quellen sind aber schwer zugänglich. Umso spannender ist es, sich mit einer 1938 gedruckten Festschrift der NSDAP in Aurich auseinanderzusetzen.

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Buch im Katalog der Landschaftsbibliothek

  

Februar

Oswald Andrae
"Hollt doch de Duums för den Sittich"

 

Niederdeutsche Texte, Lyrik, Prosa, Lieder. Werk & Wirkung, hrsg von Johann P. Tammen, Bremerhaven 1983

 

Plattdeutsche Literatur und insbesondere plattdeutsche Lyrik wird oft mit Heimattümelei und romantischer Verklärung in Verbindung gebracht. Aber nicht nur Autorinnen wie Greta Schoon oder Wilhelmine Siefkes weisen nach, dass plattdeutsche Literatur auch anspruchsvoll sein kann, sondern mit Oswald Adrea gibt es auch einen Dichter in unserer Region, der mit seinen Texten und Gedichten zeigt, dass sich das Plattdeutsche auch für politische Themen eignet.

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Buch im Katalog der Landschaftsbibliothek

März

CONCORDIA - Bekenntnis des Harlingerlandes zum Luthertum
 

Esens, "den 14 Februarij im Jare … 1581"

 

Weit über seine Grenzen hinaus ist Ostfriesland bekannt für seine gemischte konfessionelle Landschaft. Seit der Reformationszeit ist die ehemalige Grafschaft ein bunter Flickenteppich lutherischer und reformierter Gemeinden – von den zahlreichen evangelischen Freikirchen und weiteren Glaubensgemeinschaften im Laufe späterer Zeiten ganz zu schweigen. Für einen Teil des Landes galt dies jedoch nicht: Das Harlingerland bildete fast bis in die Gegenwart eine einheitliche lutherische Region. Darin spiegelt sich die Geschichte dieses Landesteils, der beinahe bis zum Ende des 16. Jahrhunderts eine vom Rest Ostfrieslands wegdriftende Entwicklung nahm – ähnlich wie das benachbarte Jeverland.

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Buch im Katalog der Landschaftsbibliothek

April

"Wöchentliche Ost-Friesische Anzeigen und Nachrichten,
von allerhand zum gemeinen Besten überhaupt und zur Beförderung
Handels und Wandels dienenden Sachen, 1747"

 

Am 21. August 1747  erschien in Aurich die erste Ausgabe des späteren Amtsblatts für Ostfriesland unter dem Titel "Wöchentliche ostfriesische Anzeigen und Nachrichten". Die "Königlich-Preußische und Fürstlich-Ost-Friesische Regierung" hatte im Namen Friedrich II. am 20. Juli 1747 verfügt, dass man einen "Wöchentlichen Intelligentz-Zettul" publizieren solle. Darunter verstand man ein Anzeigeblatt, in dem öffentliche Nachrichten und private Ankündigungen und Nachrichten verbreitet werden sollten.

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Zeitschriften im Katalog der Landschaftsbibliothek

Mai

"Das Reiderland im Rahmen der Neugliederung Niedersachsens. Denkschrift zum Antrag auf Wiederherstellung des Kreises Weener, herausgegeben vom Arbeitsausschuss der Kreiskörperschaften, politischen Gemeinden und der Wirtschaft des Reiderlandes, Weener 1948"

 

"Vergewaltigung des Selbstbestimmungsrechts" im Rheiderland?

  

Durch die natürliche Grenze der Ems hatte das Rheiderland in der Vergangenheit immer eine "Insel" in Ostfriesland dargestellt. Erst seit 1876 gab es mit der ersten Eisenbahnbrücke bei Weener eine feste Verbindung über die Ems, und es dauerte bis zum Ende der 1930er Jahre, bis auch die Straßenbrücke von Leerort nach Bingum errichtet wurde. Es wundert also nicht, wenn die Rheiderländer für sich in dem Dreieck zwischen Grenze, Dollart und Ems eine Sonderstellung beanspruchten und das Gebiet als natürliche Einheit betrachteten.

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Bücher im Katalog der Landschaftsbibliothek

Juni / Juli

Die Herausgabe des ersten Jahrbuchs der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden im Jahr 1872

 

"Ein Ausdruck geistig kulturellen ostfriesischen Lebens"
  

In den stark besuchten Winterversammlungen der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden  – kurz: "Emder Kunst" – in den 1860er Jahre wurden viele Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands gehalten, die auf sehr großes Interesse stießen. In einer Phase des allgemeinen gesellschaftlichen Aufschwungs beschloss man 1870 deshalb, eine regelmäßige Vortragsreihe ins Leben zu rufen. Und es lag nahe, diese Vorträge auch "in zwanglosen Heften" im Druck zu veröffentlichen. Damit wurde die erste wissenschaftlich-historische Zeitschrift Ostfrieslands aus der Taufe gehoben.

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Jahrbuch im Katalog der Landschaftsbibliothek

 

August

Justin Kroesen und Regnerus Steensma

"Kirchen in Ostfriesland und ihre mittelalterliche Ausstattung"

 

"Kirchen vertiefen unsere Kenntnisse darüber, was die Menschen im Mittelalter umtrieb."

 
Die Kirche spielte in den ländlichen Räumen des Mittelalters nicht nur für die Glaubenspraxis eine zentrale Rolle, sondern auch für das gemeinschaftliche Leben überhaupt. Oftmals das einzige aus Stein gefertigte Gebäude im Ort diente sie neben den sakralen manchmal auch ganz profanen Zwecken, war Gerichtsgebäude, Konzertbühne und Zufluchtsort bei Hochwasser oder kriegerischen Auseinandersetzungen. Entsprechend war die Einrichtung und Gestaltung des Innenraums nicht bloß Spiegel gelebter Frömmigkeit, sondern auch Ausdruck sozialer Verhältnisse, etwa zwischen Reich und Arm, Klerus und Laien oder Mann und Frau.

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Buch im Katalog der Landschaftsbibliothek

September

Christoph Friedrich von Derschau: Ueber Gleichheit, Freyheit und Demokratie (Aurich 1799)

 

"… womit die neuen Volksverführer die Welt täuschen…"
 

Der Titel eines 1799 in Aurich veröffentlichten Buches könnte den unbedachten Leser zunächst vermuten lassen, dass zehn Jahre nach der Französischen Revolution auch Ostfriesland von einer Bugwelle der Unruhen erreicht worden wäre.

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Buch im Katalog der Landschaftsbibliothek

Oktober

Botschafterin der Diskriminierten und Verfolgten

  

Das Mädchen Anne Frank. Die Biografie von Melissa Müller, Berlin 2008

  

Seit 2003 werden in Deutschland auf Initiative des Künstlers Gunter Demnig "Stolpersteine" zur Erinnerung an die Opfer der Zeit des Nationalsozialismus gesetzt. Dabei werden kleine Gedenktafeln aus Messing vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Verfolgten in den Gehsteig eingelassen. Nachdem "Stolpersteine" bereits in über 500 Orten Deutschlands und Europas auf Verfolgung und Vernichtung von Menschen durch den Nationalsozialismus hinweisen, werden dieses Jahr auch in Aurich die ersten gesetzt werden.

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Bücher im Katalog der Landschaftsbibliothek

November

"Ik will mien Woorden danzen laten"

  

Marianne Brückmann: Brannettels un Windwoorden. Gedichte und Kurzprosa, erschienen 1992

  

Marianne Brückmann, die dem Arbeitskreis ostfriesischer Autorinnen und Autoren angehört, wurde am 4. November 1931 in Wallinghausen-Aurich geboren. Von Beruf Schneiderin und Hauswirtschaftsmeisterin, war sie auch als Dozentin in der Evangelischen Erwachsenenbildung tätig. Ihre Lyrik und Kurzprosa ist auf Plattdeutsch sowie auch auf Hochdeutsch verfasst und zum Teil in Anthologien, auch in den Niederlanden veröffentlicht. Aber auch durch ihre Rundfunkandachten, die von 1984 bis 2009 ausgestrahlt wurden, ist Marianne Brückmann bekannt geworden. Darüber hinaus schreibt sie plattdeutsche Kolumnen in ostfriesischen Tageszeitungen und überträgt literarische Texte ins Plattdeutsche. 

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Buch im Katalog der Landschaftsbibliothek

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