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Landschaft von Ostfriesland
Fundchronik 1998 |

Fundchronik 1998

 

Ostfriesische Fundchronik
Emder Jahrbuch Bd. 78, 1998

von Rolf Bärenfänger und Wolfgang Schwarz

 

 

A. Ausgrabungen und Funde in Ostfriesland

A.1 Landkreis Aurich

 

1. Arle FStNr. 2410/5:14, Gemeinde Großheide

Mesolithischer Fundplatz

Eine Anzahl Feuersteinartefakte wurde von H. Gast auf einem Acker aufgelesen, der sich am Rande der Hochmoorzone befindet, wo ein Wasserlauf nach Norden fließend den Sandboden entwässert. Die Sammlung besteht aus 7 Abschlägen sowie einem zerbrochenen Schaber, 2 Abschlägen der Flächenretusche, 7 Klingen, 1 Kernkante und 2 Klingenkernen. Obwohl keine eindeutig datierbaren Artefakte entdeckt wurden, weisen der Artefaktkomplex der Klingenproduktion und seine Lage am Hochmoor in der Nähe eines Gewässers auf eine Fundstelle der jägerischen Steinzeit, wahrscheinlich des Mesolithikums, hin.

 

2. Bagband FStNr. 2611/5:18, Gemeinde Großefehn

Steinbeil der Einzelgrabkultur

Auf dem Acker im Bereich einer geschlichteten Sandkuppe fand H. Hinrichs, der Sohn des Landwirts, Feuersteintrümmer, einen Abschlag der Flächenretusche und ein Fels-Rechteckbeil aus grünem Felsgestein. Die Beilklinge ist 13,8 cm lang, 5,2 cm breit und 3,7 cm dick. Der Nacken ist durch Schlagnarben beschädigt. Die Schmalseiten sind glatt und ein wenig konkav geschliffen, die Breitseiten konvex. Die Oberfläche der Beilklinge ist mäßig verwittert und stellenweise narbig. Aus den Fundumständen kann geschlossen werden, daß es sich um die ausgepflügte Beigabe eines Einzelgrabes handelt.

 

3. Baltrum FStNr. 2210/8:01, Gemeinde Baltrum

Neandertaler in Ostfriesland?

Am Osterhook der Insel Baltrum sammelt Frau E. Szeklinski seit Jahren im Strandgut Steinartefakte, die nicht den gemeinen Artefakten und Artefakttypen entsprechen, wie sie von der ostfriesischen Geest bekannt sind. Ihre Bestimmung ist den Fachleuten Dr. H. Thieme und Dr. J. Eckert verdanken, die eine Datierung ins Mittelpaläolithikum, in die mittlere Weichseleiszeit, für möglich halten. In einem schriftlichen Gutachten über die Lage der Artefakte äußerte sich Dr. H. Streif, Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung, im Mai 1998 folgendermaßen: „Die Artefakte müssen aufgrund ihrer Beschaffenheit aus den pleistozänen Schichten bzw. von deren Oberfläche [in Tiefenlagen zwischen NN -10 bis -20 m] stammen und durch die in der Accumer Ee [Seegat zwischen Baltrum und Langeoog] wirksamen Tideströmungen aufgenommen und auf den Strand transportiert worden sein.“ Es handelt sich hauptsächlich um Abschläge, seltener um klingenförmige Abschläge, die mit dem harten Schlag hergestellt wurden. Die meisten Abschläge sind schwarz oder hellgrau und zeigen eine glänzende Oberfläche, die vermutlich von der Lagerung an der Oberfläche herrührt. Einige Abschläge haben Schaberkanten. Nur wenige Artefakte weisen die Merkmale des weichen Schlages auf, darunter einer mit einer retuschierten Schlagfläche, die vermutlich von der Kante eines beidseitig flächenretuschierten Gerätes stammt. Ein derartiges Gerät und Kernsteine fehlen aber noch, so daß die Datierung nicht feststeht.

 

4. Berumerfehn FStNr. 2410/4:13, Gemeinde Großheide

Mesolithischer Fundplatz

Auf einem Acker am Rande des abgetorften Hochmoores fand H. Gast etliche Feuersteinartefakte. Es wurden 1 Abschlag und ein Schaber, 3 Abschläge der Flächenretusche, 3 Klingen und eine einfache Spitze, sowie 3 Klingenkernsteine aufgelesen. Die Lage am Moorrand oder auf einer unvermoorten Kuppe, der Artefaktkomplex der Klingenproduktion und die einfache Spitze weisen auf eine Datierung der Fundstelle in die jägerische Steinzeit, wahrscheinlich auf das Mesolithikum, hin.

 

5. Eilsum, FStNr. 2508/3:1-5, Gemeinde Krummhörn

Römisch-kaiserzeitliche und mittelalterliche Warft

Bei der Kellerausschachtung eines Einfamilienhauses konnten auf dem Baugrundstück am westlichen Rand der Warft Teilprofile dokumentiert und einige Bohrungen durchgeführt werden. Eine genaue Datierung der zahlreichen mittelalterlichen Warftschichten war wegen der schlechten Arbeitsbedingungen nicht möglich. Der wichtigste Befund resultiert aus zwei Randscherben bei ca. + 0,50 m NN, davon eine im Bohrkern, die auf eine römisch-kaiserzeitliche Gründungsphase der Warft hindeuten. Backsteinreste fanden sich erst in den Schichten über 1,00 m NN, die als spätmittelalterlich angesprochen werden können und möglicherweise mit der Erbauung der Kirche in Zusammenhang stehen. Ein aus Brettern bestehender, wahrscheinlich neuzeitlicher Holzkastenbrunnen, der auf der Kellersohle angetroffen wurde, konnte aus Witterungs- und Zeitgründen nicht untersucht werden.

 

6. Forlitz-Blaukirchen FStNr. 2509/9:13, Gemeinde Südbrookmerland

Feuersteinbeil der Einzelgrabkultur

Kürzlich konnte der Fundort eines Steinbeiles aus dem Altbestand des Heimatvereins Aurich bei einem Vergleich mit den Aufzeichnungen von Dr. Marschalleck identifiziert werden. Es wurde 1954 von W. Gerstner „in ungestörter Lage aus einem Sandhügel ausgegraben, gleich hinter Mittelhaus“. Das dicknackige Flint-Rechteckbeil mit dem auf den Schmalseiten nachbehauenen Nackenviertel ist 19 cm lang, 6 cm breit und 4 cm dick. Es fand sich auf einer sandigen Anhöhe im überschlickten Moor nördlich eines Wasserlaufes, der in der jüngsten Neuzeit zum Treckfahrtskanal und dann zum Ems-Jade-Kanal ausgebaut wurde und an seinem Oberlauf Sandhorster Ehe heißt. Das Gewässertal wird beiderseits von sandigen Höhenrücken begleitet, auf denen Barstede und Ochtelbur liegen und die nach Südwesten hin in das Tal der Ems und die Marsch absinken. Am letzen Ausläufer des Höhenrückens von Barstede auf einer Anhöhe in der Moormarsch knapp über Normalnull kam das Steinbeil zutage. Es bezeugt die Nutzung, wenn nicht gar die Besiedlung des sandigen Höhenrückens in relativ niedriger Lage während der Einzelgrabkultur.

 

7. Middels-Osterloog FStNr. 2411/6:124, Gemeinde Stadt Aurich

Siedlungsspuren aus der Völkerwanderungszeit und dem Frühmittelalter

Teile einer frühmittelalterlichen Siedlungsstelle wurden etwa 0,5 km südöstlich von Middels am Unterhang einer pleistozänen Sandkuppe erfaßt. Bei den Ausgrabungen kamen neben einigen Gruben und einem Brunnen mit Holzeinbau auch Reste einer Anlage zutage, die vielleicht als Ofenbasis gedeutet werden kann. Aus diesem Befund stammt das Fragment eines weichtonigen, weitmundigen Gefäßes mit Schwalbennesthenkel, das zusammen mit frühmittelalterlichen Eitopfbruchstücken geborgen werden konnte. Aus der Brunnenfüllung wurde das Bruchstück eines gedrungenen Topfes geborgen, bei dem die weiße, kalziumhaltige Magerung (Salzsäuretest), die deutlich feinkörniger als Muschelgrus ist, auffällt. Aus diesem Befund stammt auch das Unterteil eines schwarztonigen, sorgfältig geglätteten Fußgefäßes, dessen horizontale Kannelierung Anklänge an völkerwanderungszeitliche Keramik zeigt. Zahlreiche Knochen als Schlachtabfälle von Haus- und Jagdtieren ermöglichen Einblicke in die Wirtschaftsweise und die Ernährungsgewohnheiten frühmittelalterlicher Bauern auf der ostfriesischen Geest.

 

8. Middels-Westerloog FStNr. 2411/6:126-1, Gemeinde Stadt Aurich

Spätbronze- und früheisenzeitlicher Fundplatz

Südlich von Middels verteilten sich Siedlungsspuren locker auf einer pleistozänen Sandkuppe nordwestlich einer Niederung. Bei den Ausgrabungen konnten zahlreiche unregelmäßig angeordnete Pfostensetzungen, Siedlungsgruben sowie ein größerer Grubenkomplex untersucht werden, der keramische und lithische Artefakte enthielt. Hervorzuheben sind Bruchstücke plastisch verzierter Näpfe, Fragmente bikonischer Schalen, Bruchstücke von Feuersteinsicheln und ein Trümmerstück mit Beilschliff. Offenbar setzte die Besiedlung hier bereits in der jüngeren Bronzezeit ein, wie ein weitgehend erhaltenes, verziertes zweihenkliges Gefäß zeigt, das stark zerdrückt aus einer kleinen Grube geborgen wurde.

 

9. Middels-Westerloog FStNr. 2411/6:126-2, Gemeinde Stadt Aurich

Frühmittelalterlicher Siedlungsplatz

In einiger Entfernung von der mittelalterlichen Granitquaderkirche in Middels konnte neben einer Siedlungsgrube ein frühmittelalterlicher Brunnen ausgegraben werden. Ferner erbrachten die jüngsten Untersuchungen etwa 170 m südwestlich der Kirche Siedlungsgruben, z.T. fluchtende Pfostengruben sowie einen Brunnen mit Holzeinbau, der vermutlich zeitgleich mit dem heidnischen Gräberfeld ist, das sich unter der Kirche befindet. Aus der Brunnenfüllung und einem benachbarten Befund wurden frühmittelalterliche Eitopffragmente geborgen. Die Ergebnisse der dendrochronologischen Untersuchung der Brunnenhölzer stehen noch aus.

 

10. Norden, FStNr. 2409/1:25, Stadt Norden, Landkreis Aurich

Neuzeitliches Grab

Bei Umbauarbeiten im Haus der Sparkasse Norden wurde der Polizei ein Skelettfund in einem Fundamentloch für ein Pfeilerelement gemeldet. Eine nähere Untersuchung ergab bei stark zerstörter Befundsituation das gut erhaltene Skelett eines Jugendlichen von ca. 1,60 m Länge. Das Skelett lag in Rückenlage auf einem Holzbrett in ca. 1,80 m Tiefe innerhalb des jetzigen, aber 2,50 m außerhalb im Garten eines älteren Gebäudes. Es war parallel zum Gebäude SW(Kopf)-NO ausgerichtet. Ob das Fehlen des rechten Unterschenkels prae- oder postmortale Ursachen hatte, war nicht mehr feststellbar. Nach den Keramikfunden dürfte die Bestattung um 1700 (± 50 Jahre) erfolgt sein. Für eine Bestattung, die nicht auf dem örtlichen Friedhof erfolgte, wird es triftige Gründe gegeben haben. Da für das Grundstück vor 1751 Grundheuer an die „Westerpastorei“ bezahlt werden mußte, wird die Bestattung wahrscheinlich in Absprache mit der Kirche durchgeführt worden sein.

 

11. Sandhorst FStNr. 2510/3:93, Gemeinde Stadt Aurich

Grab- und Siedlungsreste der Einzelgrabkultur

Bereits 1995 kamen bei Bauarbeiten Siedlungsspuren zutage, die den Südwesthang einer sandigen Anhöhe am Rande der Niederung der Tannenhausener Ehe bedeckten. Auf dem benachbarten Grundstück fanden sich nach dem Abräumen des Ackerbodens nicht nur Siedlungs- und Pfostengruben der Vorrömischen Eisenzeit, sondern auch der späten Jungsteinzeit. Letztere konzentrierten sich auf die relativ kleine Fläche eines natürlichen Hügels, der vermutlich schon bei der Urbarmachung geschlichtet worden war. Hier in dem stark abgetragenen und geschlichteten Bereich stieß der Bagger beim Planieren auf Beigaben der Einzelgräber. Insgesamt können drei Grabgruben der späten Jungsteinzeit zugeordnet werden. Die Grubenreste waren nur noch 5 bis 10 cm tief. Zwei von ihnen lagen dicht beieinander und waren W-O ausgerichtet. Eine enthielt eine Klinge aus gelbem Feuerstein, die andere war fundleer. Die dritte Grabgrube, in der ein beschädigter Becher und ein Fels-Rechteckbeil entdeckt wurden, war dagegen SW-NO orientiert. Zudem wurden zwei Pfostenreihen freigelegt, die hauptsächlich in W-O-Richtung, jedoch nicht parallel verliefen. Die südlichere bestand aus fünf Pfostengruben von 20 cm Durchmesser und 18 bis 24 cm Tiefe, die in einem Abstand von 2,2 bis 2,5 m auf einer Länge von 9 m plaziert worden waren. Die nördliche Reihe war länger. Sie wies bei einer Länge von fast 12 m sechs Pfostengruben von 20 cm Durchmesser und Tiefen von 23 bis 30 cm auf. Es ist zwar möglich, die nicht in völliger Länge erfaßten Pfostenreihen als Zaunreste zu interpretieren, aber die Merkmale der Pfostengruben hinsichtlich ihrer Größe, ihres Abstandes und ihrer Ausrichtung stimmen derart mit den Merkmalen der zweischiffigen Hausreste von Hesel überein, daß es sich um die Firstpfosten von Häusern handeln muß. Es darf vermutet werden, daß in der Nähe der Gräber die Häuser der späten Jungsteinzeit standen.

 

12. Wiesens FSTNr. 2511/4:139, Gemeinde Stadt Aurich

Fundstelle der späten Jungstein- und Bronzezeit

An der Oberfläche des Ackers, südlich des Alten Tiefs gelegen, entdeckte J. Hanckwitz Kiesel, Feldsteine, früh- bis spätmittelalterliche und neuzeitliche Tonscherben sowie Feuersteinartefakte. Während die Steine aus den Ablagerungen des Wasserlaufes stammen, scheinen die Tonscherben, ihrer geringen Anzahl wegen, erst mit der neuzeitlichen Bewirtschaftung des Ackers hierher gebracht worden zu sein. Bei den Feuersteinartefakten handelt es sich um 70 Abschläge sowie um 11 Abschläge der Flächenretusche. Unter der letztgenannten Artefaktart befand sich auch ein Abschlag von einer Sichel, der einen Hinweis auf eine Datierung in die Bronzezeit gibt. Neben einem undatierbaren Schaber lieferte die Fundstelle auch noch einen distalen Abschlag der Kernpräparation, zwei Klingen- und drei Abschlagkerne. Kiesel- und Feldsteine weisen Schliff- bzw. Klopfnarbenfelder auf. 

 

13. Wiesens FStNr. 2511/4:140, Gemeinde Stadt Aurich

Mesolithischer Fundplatz

An der Oberfläche eines Ackers, der in 200 m Entfernung nördlich des Krummen Tiefs an seinem Talrand liegt, sammelte J. Hanckwitz mittelalterliche Tonscherben und Feuersteinartefakte. Ob die mittelalterlichen Tonscherben als Siedlungsanzeichen gedeutet werden können, ist wegen der kleinen Zahl noch unsicher. Dagegen belegen die Feuersteinartefakte einen mesolithischen Fundplatz mit 19 Abschlägen, 6 Klingen, 1 Klingenschaber, 1 Kernflanke und 4 Klingenkernsteinen. Die Artefakte der Klingenproduktion dominieren das Artefaktspektrum und weisen den Fundkomplex in die jägerische Steinzeit, was durch den Klingenschaber bestätigt wird. Unter den Feldsteinen fanden sich zwei Bruchstücke von einem Sandstein und einem Granit mit Schlifffläche.

 

14. Wiesens FStNr. 2511/4:141, Gemeinde Stadt Aurich

Mesolithische und bronzezeitliche Funde

 

Nördlich des Krummen Tiefs fand J. Hanckwitz auf dem flachen Südwesthang einer großen Ackerfläche wenige mittelalterliche Tonscherben eine große Anzahl Feuersteinartefakte. Es handelt sich um 62 Abschläge, 21 Abschläge der Flächenretusche, darunter ein Schaber, 31 Klingen, 5 Kernpräparationsabschläge sowie 7 Klingenkerne und 3 kernartige Trümmer. Das Spektrum der Feuersteinartefakte zeigt einen vermischen Fundplatz, der einerseits einen Klingenschaber sowie qualitätvolle Artefakte der Klingenproduktion aufweist, darunter einen Komplex von auffällig roten Flintartefakten an einer Stelle, und andererseits Abschläge, kernartige Trümmer sowie einen Dreieckschaber aus einem Frostsprung, die eine Datierung in die späte Jungsteinzeit und die Bronzezeit begründen. Vielleicht können weitere Begehungen die Zone mesolithischer Funde näher eingrenzen.

 

15. Uphusen FStNr. 2609/2:02-04, Gemeinde Stadt Emden

Mittelalterliche Warft

1983 wurden mit Hilfe des Heimatvereins zwölf Bohrungen in Längs- und Querrichtung so über der Warft verteilt, daß ein Kreuzschnitt auf der Dorfwarft entstand. Ein natürlicher Wasserlauf, der teilweise zum Ems-Jade-Kanal ausgebaut wurde, teilt Uphusen in einen von West nach Ost 300 m langen Warftkörper auf dem Nordufer sowie einen kleineren rundlichen auf dem Südufer der Gewässerschleife. Die Bohrungen zeigten, daß die Dorfwarft Uphusen im Mittelalter aufgeschüttet worden war. Es ist zu vermuten, daß mit der Aufschüttung im frühen Mittelalter begonnen wurde, weil sich in zwei Bohrlöchern oberhalb des Warftbasis von fast zwei Metern unter Normal Null frühmittelalterliche Tonscherben fanden. Die Erhöhung wurde im hohen Mittelalter fortgesetzt und im späten Mittelalter abgeschlossen, nachdem die heutige Aufschüttungshöhe von insgesamt fast fünf Metern erreicht worden war. Dieser Befund wurde im Januar 1998 bestätigt, als auf dem Grundstück nördlich der Gewässerschleife an der schmalen Stelle der nördlichen Warft mit Genehmigung der Denkmalschutzbehörde ein Keller ausgebaggert wurde. Dort wurden in den oberen zwei Metern der Warft drei Siedlungshorizonte angetroffen, die nach den Bohrergebnissen auf einem 3 m mächtigen Bodenauftrag lagerten. Auf dem Niveau von etwa 1 m über NN wurde an dieser Stelle im 11./12. Jahrhundert ein Haus erbaut. Leider konnte nur die Nordostecke, die aus einer Flechtwand bestand, freigelegt werden, so daß über die Größe und die Konstruktion nichts bekannt ist. Reste einer Brandschicht bei 1,5 m über NN lassen vermuten, daß das Haus abbrannte. Sodann wurde die Warft bedeutend erweitert, indem nicht nur das Hauspodest mit seinem randlichen Graben mit Klei um 0,5 m erhöht, sondern auch die Warft nach Norden auf seine heutige Breite erheblich vergrößert wurde. Vermutlich geschah das im 13. Jahrhundert. Die obere, stark humose Deckschicht von ebenfalls etwa 0,5 m Stärke enthielt im wesentlichen neuzeitliche Keramik.

 

A.3 Landkreis Leer

16. Brinkum, FStNr. 2711/2:144, Gemeinde Brinkum

Spätmittelalterlicher Backstein mit Schiffsdarstellung

In der Kirchstraße in Brinkum wurde 1949 damit begonnen, die Reste des alten Hauses abzuräumen. Dabei wurden im Fundament, das in einfacher Weise dem gewachsenen Sandboden aufgesetzt war, zahlreiche Klosterformatziegel aufgefunden. Ein von E. Schmidt beiseite gelegter Stein (30,5 x 15 x 8,3 cm) zeigt eine flächenhafte, vor dem Brand in den feuchten Ton eingeschnittene Schiffsdarstellung. Während sich aufgrund des Formates des Backsteines eine Datierung in das 14. oder 15. Jahrhundert vorschlagen läßt, ergeben sich aus schiffstypologischer Sicht genauere Anhaltspunkte: Nach Auskunft von Prof. Dr. Ellmers, Deutsches Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven, ist das Vorbild für die Darstellung ein Holk gewesen, ein mittelalterlicher Schiffstyp, der östlich von Amsterdam erst gegen 1400 nachweisbar ist. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Ausstattung mit drei Masten üblich. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Holk seinerseits von karweel gebauten Dreimastern langsam wieder verdrängt. In Ostfriesland läßt sich deshalb die Darstellung eines einmastigen Holk am ehesten in die ersten drei Quartale des 15. Jahrhunderts datieren. Aussagen über den primären Verwendungszweck des Steines werden sich hingegen nur schwerlich treffen lassen. Festzustehen scheint, daß er wohl nie allseitig vermauert gewesen ist, das Schiffsmotiv muß jederzeit sichtbar geblieben sein. Wenn die Darstellung nicht allein das Produkt profanen künstlerischen Ausdrucks gewesen ist, käme eine Funktion im devotionalen Bereich, etwa in der Art eines Fürbittsteines in einer Kirche in Frage. Ein solcher Nachweis wird für Brinkum kaum zu führen sein, denn das kleine Dorf ist stets kirchlos gewesen, die Kirchstraße, an der der Fundort liegt, weist vielmehr die Richtung zum diesbezüglich zuständigen Nachbarort Holtland. Sollte der Stein im Mittelalter in der Tat vor Ort Verwendung gefunden haben, ließe sich als Bauwerk die im Gelände bekannte und noch unberührt liegende Stelle der „Alten Burg“ anführen, bei der es sich nach ostfriesischer Gepflogenheit um ein Steinhaus des örtlichen Häuptlings gehandelt haben dürfte. Hier könnten allein Ausgrabungen weiterhelfen, denn schriftliche Quellen existieren nicht.

 

17. Leer FStNr. 2710/5:10, Gemeinde Stadt Leer

Siedlungsspuren der Römischen Kaiserzeit

Die Bauvoruntersuchungen im Westerhammrich am westlichen Stadtrand wurden auf einer Fläche von 3000 qm fortgesetzt und abgeschlossen. Insgesamt ist nun ein Geländestreifen von 1,7 ha Größe am nördlichen Rand der in den sechziger Jahren ausgesandeten Geestkuppe mit über 1750 Befunden dokumentiert. Mit der letzten Grabungskampagne wurde das westliche Ende des Plangebietes erreicht, die Befunde finden außerhalb davon noch eine Fortsetzung auf dem hier mit Marschenton (Klei) überdeckten Sandrücken. Erneut wurden zahlreiche kaiserzeitliche Relikte erfaßt. Am häufigsten kamen wieder Gruben unterschiedlichster Zweckbestimmung vor. Mehrfach scheint durch Schlackefunde nun auch die Möglichkeit des Nachweises von Eisenverarbeitung gegeben. Z.T. wurde eine gruppenhafte Ballung von Gruben beobachtet; eine solche Gruppe wurde von schmalen Gräbchen eingefaßt. Entsprechendes gilt für eine vielleicht als Speicher anzusprechende Vierpfostensetzung von 2 x 2 m Seitenlängen, bei der die Pfostenstümpfe aufgrund des hohen Wasserstandes in dem niedrig liegenden Gelände noch erhalten waren. Auf Wasserbedarf auch in diesem Teil des Areals weisen drei Brunnen hin. Während die in den Vorjahren ausgegrabenen Brunnen, die dendrochronologisch schwerpunktmäßig in das 3. Jahrhundert datieren, ausgehöhlte Baumstämme und/oder Flechtwerkkonstruktionen besaßen, wurde in diesen dreien jeweils ein Holzrahmen auf der Sohle festgestellt. Einer davon sticht durch die sehr exakte Holzverarbeitung mit Eckverblattung und Holznagelsicherung hervor. Unmittelbar auf dem Rahmen lag eine im unteren Teil gut erhaltene Tutulus-Fibel aus Silberblech auf bronzener Grundplatte. Die Fibel könnte während der Nutzung in den Brunnen gefallen sein. Wahrscheinlicher ist aber, daß sie dorthin gelangte, als seine Seitenwände demontiert worden sind. Es hat den Anschein, als ob diese Hölzer in einen neuen, unmittelbar daneben liegenden Brunnen umgesetzt worden sind. Dessen Sohle reichte 0,40 m tiefer bis auf -0,70 m NN, seine ebenfalls von einem Rahmen gehaltenen Wände waren noch erhalten. Da Tutulus-Fibeln gemeinhin in das 4. Jahrhundert gestellt werden und von einigen der Hölzer dendrochronologische Daten zu erwarten sind, ergibt sich im Zusammenspiel mit der Befundsituation die interessante Möglichkeit, detaillierte Auskünfte über die Verwendungsdauer von Hölzern und die Nutzungszeit solcher Flachbrunnen zu erhalten.

 

18. Leerort FStNr. 2710/8:5-4, Gemeinde Stadt Leer

Keller der Festung Leerort

Der Bau der ehemaligen Festung Leerort wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts von den Hamburgern begonnen, unter den ostfriesischen Grafen und später, im Dreißigjährigen Krieg, von den Niederländern verstärkt. Friedrich d. Gr. verfügte 1749 den Abbruch. Durch den hier erst um 1900 errichteten Deich wurde das Festungsgelände geteilt, einige der nach wie vor mächtigen Wälle gerieten so nach außendeichs, einige wurden abgetragen. An der schmalen, heute „Burgweg“ genannten Straße wurde ein Haus abgerissen, um einem Neubau an gleicher Stelle zu weichen. In der Nordostecke des Hauses war ein innen 6,20 x 3,00 m großer, aus Backsteinen aufgesetzter, zweiräumiger, gewölbter Halbkeller erhalten, von dem sich herausstellte, daß er einem Gebäude aus der Festungszeit zuzurechnen ist. Die Denkmalschutzbehörde stellte den Keller unter Denkmalschutz.

 

19. Neermoor FStNr. 2610/8:4, Gemeinde Moormerland

Werkzeug der Steinzeit

Nach dem Abbruch seines Hauses entdeckte der Finder zwischen den Fundamentsteinen eine beschädigte Spitzhaue. Obgleich sofort nachgesucht wurde, blieb das fehlende Stück unentdeckt. Die Spitzhaue aus Quarzit ist 8,5 cm lang, 5,0 cm breit, 4,1 cm dick und von gedrungener Form mit gerundeten Konturen Auf den gut geglätteten Breitseiten befinden sich die zur Durchlochung eingepickten Mulden von 3,0 cm Durchmesser für das 1,3 cm messende Loch. Der Grat in der Lochung ist sorgfältig abgeschliffen worden. Der leicht gerundete Nacken der Spitzhaue weist ein Narbenfeld auf, während die Spitze stark zermürbt und abgearbeitet ist. Die Art der Auffindung läßt keinen Schluß darauf zu, ob die Spitzhaue verschleppt wurde. Da der Sandrücken von Neermoor vor dem Moorrand weitere Hinweise auf Besiedlung von Mesolithikern lieferte, ist eine gravierende Verlagerung nicht anzunehmen.

 

20. Spols FStNr. 2612/9:6, Gemeinde Uplengen

Gerät der späten Steinzeit

Der Verkauf eines bereits um 1953 entdeckten Steinbeiles machte die Dokumentation des Fundes nötig. Es handelt sich um eine K4-Axt mit gerader Ober- und Unterseite (Strahl 1990, 210), wobei die Schneide die höchste Stelle des Körpers bildet und das Schaftloch nahe dem Nacken liegt. Die Axt weist eine beiderseits angefangene Vollbohrung auf. Sie wurde beim Eggen auf einem Acker am Westhang oberhalb der Niederung des Spolser Vorfluters gefunden.

 

21. Esens FStNr. 2311/6:150, Samtgemeinde Stadt Esens

Frühmittelalterliche Gehöfte

Die im Vorjahr begonnene Rettungsgrabung im Wohnbaugebiet „Unteres Jüchen“ wurde fortgeführt und abgeschlossen. Die Grabungsfläche konnte nur noch kleinräumig erweitert werden, vorrangig wurden die im Planum bereits erfaßten Befunde geschnitten und eingehend dokumentiert. Die Pfostenfolge in der Straßentrasse konnte als Längswand eines etwa 43 m langen und 6 m breiten Hauses identifiziert werden. Es war annähernd Süd-Nord orientiert und wohl lediglich im nördlichen Drittel dreischiffig. Knapp vor dem Nordende der Westwand scheint sich ein Eingang befunden zu haben, neben dem ein Brunnen gelegen hat. Er ist besonders erwähnenswert, weil sein quadratischer Schacht aus 24 vertikal eingebrachten Bohlen errichtet worden ist, die am unteren Ende allesamt einen rechteckig ausgearbeiteten Zapfen besitzen. Für die Stabilität des Brunnenschachtes hatte diese Zurichtung keine Funktion, da er von innen durch Rahmen gehalten wurde und die Hölzer unten lediglich im Sand steckten. Sie könnten deshalb Teil einer auf Schwellbalken errichteten Bohlenwand eines älteren Hauses gewesen sein. Daß solche Konstruktionsweisen bekannt gewesen sind, scheint ein weiterer Hausgrundriß zu belegen, von dem im südlichen Drittel das umlaufende Wandgräbchen, im mittleren Drittel keine Verfärbungen und im nördlichen Drittel lediglich die Doppelreihe der inneren Pfosten zutage kamen: Diese Lückenhaftigkeit läßt auf eher obertägig verlegte Balken als Wandsubstruktion schließen. Westlich der beiden genannten Langhäuser werden sich noch zwei weitere Grundrisse mit entsprechenden Proportionen herausarbeiten lassen. In jenem Geländeteil herrschte eine starke Überprägung der Baubefunde durch schmale Gräbchen. Auch sechs Brunnen und zwei größere Wasserstellen wurden dort gefunden. Ungewöhnlich ist in jedem Fall die Süd-Nord-Orientierung der Häuser, da ansonsten in Ostfriesland für alle Epochen im allgemeinen eine West-Ost-Ausrichtung zu beobachten ist. Diese Ausnahme könnte auf die besondere topographische Situation am unmittelbaren, leicht erhöhten Geestrand zurückzuführen sein, wobei die Nordwestecke gegen die Hauptwindrichtung und der Wohnteil in den Süden gelegt wurden. Bezüglich der genauen Datierung der Befunde sind die Ergebnisse der dendrochronologischen Untersuchung der insgesamt über 50 aus den Brunnen stammenden Eichenhölzer abzuwarten. Sie versprechen auch eine genauere zeitliche Fixierung der zahlreichen Eitopfscherben der weichen Grauware. Vorläufig ist die Siedlung ins 7. und frühe 8. Jahrhundert zu datieren. Da die im Küstengebiet der weichen Grauware nachfolgende Muschelgrusware nicht in den Grabungsflächen gefunden wurde, scheint die Siedlung nach mehreren Jahrzehnten Dauer an einen anderen Platz verlegt worden zu sein.

 

 

22. Marx FStNr. 2513/7:07, Gemeinde Friedeburg

Steinbeil der Einzelgrabkulter

Bereits vor über zehn Jahren, etwa 1985, haben die Finder R. Hagen und J. Fossenberger ein Steinbeil auf einem Grundstück entdeckt, das zuvor für einen Teich teilweise ausgebaggert worden war. Das Grundstück liegt am Osthang der Bitzeniederung in der Nähe überlieferter Grabhügel, so daß aus der Fundlage nicht nur auf ein siedlungsgünstiges Gelände sondern auch auf zerstörte Einzelgräber geschlossen werden darf. Das Rechteckbeil besteht aus einem auffällig rotbraunem, stellenweise gestreiften Feuerstein, ist 9,4 cm lang, 5 cm breit, 2,6 cm dick, und weist partiell schräg verlaufende Schlifflächen auf. Es wird beim Heimatverein Friedeburg aufbewahrt.

 

23. Spiekeroog FStNr. 2212/4:1, Gemeinde Spiekeroog

Das Wrack im Watt

Südlich der Insel kam durch sich verändernde Strömungsbedingungen ein seit längerer Zeit bekanntes hölzernes Schiffswrack zusehends frei. Bevor das Wrack entfernt wurde, ermöglichte das Niedersächsische Hafenamt Norden der Ostfriesischen Landschaft eine Dokumentation. Danach konnte ein großer Teil der Schiffsreste durch das Wasser- und Schiffahrtsamt Emden gehoben und in das Sielhafenmuseum Carolinensiel gebracht werden. Der Schiffsrest war etwa 11,20 m lang und 2,90 m breit, er ragte maximal bis zu 0,50 m Höhe auf. Es handelte sich um einen Holzboden, von dem starke, dicht an dicht verbaute Bodenwrangen erhalten waren, darunter und z.T. noch seitlich befanden sich starke, breite Planken, die besonders auf der Südseite eine ausgezogene Spitze bildeten, die nach unten hin keilförmig zulief. Im nordöstlichen Teil des Wracks waren oberhalb der Wrangen mehrere Bohlen des Schiffsbodens erhalten, darunter die Originalsituation bis hin zu den Kielplanken. Sämtliche Holzverbindungen waren mit starken hölzernen Stiften ausgeführt, mit denen keineswegs sparsam umgegangen worden ist. Ohne der genauen schiffstypologischen Ansprache vorgreifen zu wollen, wird es sich um einen neuzeitlichen Lastensegler handeln, wie Prof. Dr. Ellmers, Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven, nach Ansicht erster Befundfotos mitgeteilt hat. Das Wrack soll im Museum Carolinensiel ausgestellt werden.

 

24. Westerholt FStNr. 2410/3:108, Gemeinde Westerholt

Siedlungsspuren der Römischen Kaiserzeit und des Frühmittelalters

Auf einem vorgelagerten, flachen Geestrücken unmittelbar südlich der Seemarsch wurde nördlich von Westerholt ein größeres, mehrperiodiges Siedlungsareal angeschnitten. Es wurde ein komplexes System von kleineren sich z. T. überschneidenden Sohlgräben und Gräbchen, Gruben und ein Brunnen freigelegt. Die Funde deuten eine Besiedlung in der jüngeren Römischen Kaiserzeit und im frühen Mittelalter an. Hervorzuheben sind Fragmente schwarz-polierter, scheibengedrehter Keramik, die wohl als Import aus dem provinzialrömischen Raum anzusehen sind. Den Siedlungen am Nordrand der ostfriesischen Geest kam offenbar eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der Marschenbewohner zu.

Die siedlungsgünstige Lage dieses Gebietes wird durch einige uncharakteristische, wahrscheinlich neolithische oder bronzezeitliche Flintartefakte unterstrichen, die im Abraum gefunden wurden. 

 

 

B. Veröffentlichungen aus dem Arbeitsgebiet der Archäologischen Forschungsstelle der Ostfriesischen Landschaft.

R. Bärenfänger, Archäologisches zur frühen Wasserversorgung in Ostfriesland. In: G.M. Veh u. H.-J. Rapsch (Hrsg.), Von Brunnen und Zucken, Pipen und Wasserkünsten. Die Entwicklung der Wasserversorgung in Niedersachsen. Neumünster 1998, 288-294.

R. Bärenfänger, Von der Steinzeit bis zum Mittelalter: Ergebnisse archäologischer Forschung in Hesel. In: Gemeinde Hesel (Hrsg.), Hesel - Wüste Fläche, dürre Wildnis und magere Heidepflanzen. Der Weg eines Bauerndorfes in die Moderne. Weener 1998, 19-72.

R. Bärenfänger, „Mars“ an der unteren Ems. Archäologie in Niedersachsen 1, 1998, 59-60.

R. Bärenfänger, Am Anfang war der Eitopf. Archäologie in Niedersachsen 1, 1998, 75-76.

R. Bärenfänger, Fundberichte Nrn. 83, 118, 125, 154, 180, 200, 203, 204, 226, 227, 230, 262, 314, 322, 327, 340, 356. Niedersächsische Fundchronik 1996, Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 66(2), 1997 (1998), passim.

R. Bärenfänger, Fundberichte Nr. 39, 120, 121, 169, 171, 182, 242, 291, 321. Niedersächsische Fundchronik 1997, Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, Beiheft 1, 1998, passim.

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