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Landschaft von Ostfriesland
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Neuigkeiten aus der Landschaftsbibliothek

Vorabinformation: Brückentag und Sommerpause

Schon einmal vorab zum Planen: Wie in jedem Jahr bleibt die Landschaftsbibliothek am Freitag nach Christi Himmelfahrt sowie drei Wochen während der niedersächsischen Sommerferien geschlossen.
Der Freitag nach Christi Himmelfahrt fällt auf den
1 1 .   M A I   2 0 1 8
.
Unsere Sommerpause dauert diesmal
vom   1 0 .   J U L I   bis zum   2 7 .   J U L I   2 0 1 8 .

 

Ansonsten gelten die regulären Öffnungszeiten.

 

Buch des Monats April

Religiöser Individualist oder "Schänder seiner evangelischen Kirche"

Johann Konrad Dippel und die Auseinandersetzungen um den Pietismus in Aurich um 1700

In der Nachfolge der Reformation entwickelte sich seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Europa der Pietismus - mit Schwerpunkten in Württemberg und Halle. Persönliche Frömmigkeit und Glaubensüberzeugung rücken in den Mittelpunkt des seinen Glauben lebenden Individuums. Damit entbrannte ein innerkirchlicher Streit mit orthodoxen Geistlichen, die auf die "reine Lehre" pochten und die Einheit der Kirche durch die Aufweichung der Strukturen bedroht sahen. In Ostfriesland fand der Pietismus seine Anhänger sowohl unter den Reformierten als auch unter den Lutheranern. Durch die Heirat Georg Christians mit Christine Charlotte als Tochter eines württembergischen Herzogs 1662 war der fürstliche Hof in Aurich schon früh mit dem schwäbischen Pietismus und den Ideen Philipp Jacob Speners in Verbindung gekommen. Der nachfolgende Fürst Georg Albrecht unterhielt enge Beziehungen zu August Hermann Franke in Halle. Dadurch fanden Pietisten auch Zugang zu hohen fürstlichen Ämtern, und in der Folge wurden pietistisch geprägte Pastoren in solche Gemeinden berufen, die dem fürstlichen Patronat unterstanden.

 

Es gab aber noch keine breiten Englischkenntnisse in der Bevölkerung. Dolmetscher fehlten, und aus der englischen Kriegsgefangenschaft zurückkehrende Soldaten standen kaum zur Verfügung. Englische Konversationsübungen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg waren meist nicht vorhanden. Man benötigte sehr schnell neue Sprachführer, die den aktuellen Bedürfnissen angepasst waren. Schon im Sommer 1945 wurden deshalb erste "Sprachhelfer" veröffentlicht, die den notwendigen Wortschatz für die neuen Alltagssituationen bereitstellten: "Mein Haus wurde am 15. Mai 1945 von der Besatzungsbehörde beschlagnahmt. Ich wohne augenblicklich mit meiner Familie in einem kleinen Raum in der Nachbarschaft und habe keine Möglichkeit, zu kochen. Ich bitte deshalb um die Nutzungsgenehmigung meiner Küche." (Details ...)

  

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