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Landschaft von Ostfriesland
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Neuigkeiten aus der Landschaftsbibliothek

Buch des Monats Mai

Zur argumentativen Abwehr katholischer Avancen

Die Dialoge zwischen Photin und Irénée über die Vereinigung der Religionen von François Gaultier de Saint-Blancard, Mayence chez Jean Le Blanc, 1685

Die Landschaftsbibliothek stellt in ihrer Reihe zum „Buch des Monats“ im Mai eine kleine Kostbarkeit vor, mit der sich noch immer einige unbeantwortete Fragen verbinden: Die "Dialogues entre Photin et Irénée sur le dessein de la reunion des religions ..." von François Gaultier de Saint-Blancard (1639-1703).

 

Ostfriesland ist seit der Reformation eine evangelisch geprägte Region. Bekenntnisvielfalt hat hier eine lange und wichtige Tradition. Die beiden großen evangelischen Konfessionen, Reformierte und Lutheraner, stellten (und stellen) die Mehrheit der Gläubigen. Obwohl Emden als "Genf des Nordens" Zentrum des Calvinismus in Nordwesteuropa war, machten es die politischen Verhältnisse in der Grafschaft Ostfriesland möglich, dass die Gebiete um Aurich und Wittmund bis heute prozentual gesehen die höchsten Anteile an Lutheranern in ganz Deutschland haben. Und auch andere religiöse Richtungen wie Mennoniten, Juden und vermehrt seit dem 19. Jh. auch Katholiken und verschiedene Freikirchen haben ihre Spuren in der Kirchengeschichte Ostfrieslands hinterlassen. Das Miteinander und Nebeneinander der Konfessionen ist hier im Laufe der Jahrhunderte nicht immer konfliktfrei verlaufen. Blutige Religionskriege wie die sich über ein Vierteljahrhundert hinziehenden Hugenottenkriege in Frankreich blieben Ostfriesland allerdings erspart. (Details ...)

  

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