OSTFRIESISCHE LANDSCHAFT - REGIONALVERBAND FÜR KULTUR, WISSENSCHAFT UND BILDUNG
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Landschaft von Ostfriesland
Flucht und Vertreibung |
BILDUNG / ARBEITSKREISE / REGION im UNTERRICHT / Flucht und Vertreibung

Ansprechpartnerin:

Sandra Weferling, Gymnasium Ulricianum Aurich
Telefon: 04941 179946

E-Mail: sandra.weferling@ulricianum-aurich.de

 

Termine:

09.03., 25.04., 22.05., 19.06.2017

08.08.2017, jeweils 16.00-18.00 Uhr im RPZ

 

Ostfriesland als neue Heimat: Flucht und Vertreibung seit 1945

Angesichts der derzeitigen politischen Situation haben die Themen „Flucht und Vertreibung“ sowie „Integration von Flüchtlingen“ eine ungeheure Bedeutung und Aktualität erlangt, was auch Auswirkungen auf den Unterricht hat: So ist das Thema aus dem Politikunterricht nicht wegzudenken. Im Fach Geschichte wurde das Modul „Flucht und Vertreibung im Umfeld des Zweiten Weltkrieges“ als Prüfungsthema für das Abitur 2016 und 2017 ausgewählt.

Im Zentrum stehen dabei die Gründe und Umstände von Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert sowie generell Fragen des Aufeinandertreffens verschiedener Kulturen und der Integration von Flüchtlingen bis heute.

Wie kann man diese Themen interessant und nachhaltig unterrichten? Erfahrungen zeigen, dass eine regionalgeschichtliche Herangehensweise, bei der Einzelschicksale exemplarisch nachvollzogen werden, die Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise anspricht, da das Geschehen für Kinder und Jugendliche auf diese Weise anschaulicher und gleichsam realer wird.

Der neue Arbeitskreis hat daher das Ziel, Materialien und Unterrichtseinheiten zu entwickeln, anhand derer diese Themen aus regionalgeschichtlicher Perspektive behandelt werden können: Welche Ursachen gab es für die Flucht von Menschen im Umfeld des Zweiten Weltkrieges, welche sind es heute? Wie erlebten Menschen früher und heute die Flucht und wie gelang und gelingt es ihnen, in Ostfriesland eine neue Heimat zu finden? 

 

Ziele

•    Erstellen eines Materialkoffers, mit dem das Thema „Flucht, Vertreibung und Finden
      einer neuen Heimat“ in regionalgeschichtlicher Perspektive behandelt werden kann.

•    Sichten vorhandener Materialien

•    Erstellen von Unterrichtsmaterialien

•    Entwicklung von Unterrichtseinheiten

 

Zielgruppe

Geschichts- und Politik-/Gesellschaftskundelehrer der Sekundarstufen 1 und 2 verschiedener Schulformen (HS, RS, Gym, IGS, KGS, BBS) sowie interessierte Lehrkräfte anderer Fächer.

 

Anmeldung unter 04941 1799-46 (RPZ-Sekretariat)

 

 

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