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Landschaft von Ostfriesland
Archiv 2015 |
ARCHIV  / Archiv 2015

 

Neujahrskonzert mit Winfried Dahlke

Weener, Georgskirche

Sonntag, 3. Januar 2016 17:00 Uhr             

 

Das Organeum in Weener lädt zum festlichen Neujahrskonzert mit LKMD Winfried Dahlke an der Arp Schnitger-Orgel  in die weihnachtlich gesschmückte Georgskirche Weener und zu einem anschließenden weihnachtlichen Nachklang in das Organeum in der Norderstraße 18 ein. Der Eintritt beträgt 7,-€ / erm. für Schüler und Studenten 4,-€

 

Noëlkonzert in der Kreuzkirche Stapelmoor

Am Mittwoch, dem 30. Dezember wird um 19.00 Uhr zum Noëlkonzert mit Joseph Rassam aus Frankeich in die Kreuzkirche Stapelmoor eingeladen.     

Die Weihnachtliche Musik auf der französischen Barockorgel, der traditionell in Rot und Strohgold geschmückte Weihnachtsbaum und gemeinsam gesungene Lieder gehören zu dem besonderen Gemeinschaftserlebnis des traditionellen Noëlkonzerts in der Kreuzkirche Stapelmoor, das Jahr für Jahr viele Besucher erfreut. Der Eintritt beträgt 7,-€ / erm. für Schüler und Studenten 4,-€

 

 

 

Große Kirche Leer: Orgelmatinée zum Weihnachtsfest

mit Werken von Georg Böhm, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Robert Führer

 

Am 26. Dezember wird um 11.30 Uhr zu einer weihnachtlichen Orgelmatinee   in die Große reformierte Kirche zu Leer eingeladen. LKMD Winfried Dahlke bringt Werke von G. Böhm, J.S. Bach, W.A. Mozart und R. Führer zu Gehör. Es erklingen das festliche Präludium und die Fuge G-Dur von J.S. Bach, die lieblichen Variationen über „Ah, vous dirais-je, maman“ von Wolfgang Amadeus Mozart, Weihnachtschoräle von Georg Böhm und anmutige, romantische Pastorellen von Robert Führer.

Der Eintritt zu der etwa halbstündigen Matinee ist frei.

 

Weihnachten in Ostfriesland

Serenade und Autorenlesung im ORGANEUM

 

Am Donnerstag, dem 17. Dezember lädt das ORGANEUM um 19.00 Uhr zu einer musikalischen Serenade und Autorenlesung in die Villa in der Norderstraße 18 ein. Günter G.A. Marklein liest aus seiner neusten Veröffentlichung „Weihnachten in Ostfriesland“. Winfried Dahlke lässt auf den historischen Instrumenten weihnachtliche Musik erklingen. Bei alkoholfreiem Punsch und weihnachtlichem Gebäck sind die Besucher zu einem stimmungsvollen Abend eingeladen.

 

Der Bild- und Textautor Günter G. A. Marklein aus Dornum hat zahlreiche Bücher über das Land im Nordwesten verfasst. Städte und Inseln, Burgen und Schlösser, Deiche und Sturmfluten, Schiffbau und Fischfang, die Geschichte Ostfrieslands gehören zu seinen Themenbereichen.

Im neuesten Buch hat er weihnachtliche, winterliche Bilder und Stimmungen eingefangen, umrahmt von besinnlichen, heiteren, märchenhaften und ernsten Texten und Versen. Die winterliche Reise beginnt in Ditzum und führt über Leer, Emden, Aurich bis nach Jever und geht zurück über die kleinen Sielorte. Das Buch zeigt die vorweihnachtlichen Märkte im Lichterglanz und verschneite Landschaften und Orte, den Eisgang im Watt und an der Ems. Es wird von großen Fluten, Eiswintern auf den Inseln, vom Weihnachtsbrauchtum in Ostfriesland, von der guten alten Zeit und kulinarischen Köstlichkeiten erzählt. Märchen und Gedichte, besinnliche Gedanken und die Weihnachtslegende sollen einstimmen auf ruhige Festtage.

In seinen Büchern „Weener – Bilder einer Stadt“ und dem Reiseführer „R(h)eiderland“ hat sich Günter G.A. Marklein schon ausführlich mit dem liebenswerten Weener beschäftigt. In Zusammenarbeit mit Winfried Dahlke ist ein Bildband über die Instrumentensammlung des Organeums in Vorbereitung.

 

Für den stimmungsvollen Abend im Organeum wird ein Eintritt von 3,-€ erhoben.

Europäisches Barockorchester Foto: Max Ciolek
Hajo Wienroth
Pieter Dirksen
Schnitger-Orgel Weener Foto H. Kuper

Mittwoch, 9. Dezember 2015 19:00 Uhr

Adventskonzert des Organeums in der Georgskirche Weener

Berühmte Orchesterkonzerte von Bach und Händel mit dem Europäischen Barockorchester „Le Chardon“ 

 

Am Mittwoch, dem 9. Dezember lädt das ORGANEUM um 19.00 Uhr zu einem festlichen Adventskonzert mit barocken Orchesterwerken und Orgelmusik in die Georgskirche Weener ein. Das Europäische Barockorchester „Le Chardon“ unter der Leitung des Flötisten Hajo Wienroth bringt Konzerte von G.Fr. Händel und J.S. Bach zu Gehör. Auf der Schnitger-Orgel spielt LKMD Winfried Dahlke. Im Anschluss wird zu alkoholfreiem Punsch, weihnachtlichem Gebäck und einem musikalischen Nachklang in das stimmungsvoll illuminierte ORGANEUM eingeladen.

 

Das Europäische Barockorchester „Le Chardon“ hat drei begeisternde Orchesterwerke für dieses einmalige Konzerterlebnis ausgewählt: Von Johann Sebastian Bach kommt das berühmte Tripelkonzert mit den drei Solopartien für Violine, Traversflöte und Cembalo zur Aufführung sowie die Orchestersuite h-Moll, die mit der schwungvolle „Badinerie“ zu den bekanntesten Werken der Musikgeschichte zählt. Das Zusammenspiel mit der Arp Schnitger-Orgel ist ein weiter musikalischer Höhepunkt im lieblichen Orgelkonzert B - Dur op. 4 Nr. 6 von Georg Friedrich Händel. Bachs unübertroffene Advents-Choräle über „Nun komm, der Heiden Heiland“ können sich auf der Schnitger-Orgel in all ihrer Innigkeit, Farbigkeit und Dramatik entfalten. Im Klangkörper des Europäischen Barockorchesters wirken Spezialisten der Alten Musik aus England, den Niederlanden und Deutschland zusammen. Die Mitwirkenden sind Hajo Wienroth (Traversflöte), Arwen Bouw und James O’Toole (Violine), Andreas Klingel und Johanne Wienroth (Viola), Poppy Walshaw (Violoncello), Ute Schildt (Kontrabass), Pieter Dirksen (Cembalo) und Winfried Dahlke (Orgel).

 

Die Kammermusikkonzerte des Organeums zum Advent erfreuen sich alljährlich großer Beliebtheit und Nachfrage. Die Georgskirche mit ihrer überragenden Akustik erlaubt es nun, in diesem Jahr mit einem großen Ensemble für alle Musikbegeisterten aufspielen. Die Aufführung wird um 19.00 Uhr beginnen.

Im Anschluss wird zu einem Nachklang in die stimmungsvoll geschmückte Organeum-Villa eingeladen. Hier sind die Besucher eingeladen, bei alkoholfreiem Punsch und weihnachtlichem Gebäck die Atmosphäre des Hauses zu genießen.

 

Der Eintritt zu dem Konzert und Nachklang beträgt 12,- €, ermäßigt 8,-€.

 

Kartenvorbestellungen im Organeum unter Tel.:  0 49 51 / 91 22 03

Adventskonzert an der Ahrend-Orgel in Oldersum

 

"De Adventu Domini" ist das Motto des Adventskonzerts, das am Sonntag, den 29. November 2015 (1. Advent) um 16.00 Uhr in der ev.- ref. Kirche in Oldersum stattfindet. Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke lässt Werke u.a. von Samuel Scheidt, Johann Sebastian Bach und Johann Ludwig Krebs an der Ahrend- Orgel erklingen. Die ursprünglich für diesen Termin geplante Einweihung der erweiterten Bensmann-Orgel in der katholischen Kirche wird auf das kommende Jahr (17. April 2016) verschoben.

Serenade „zwischen den Kirchenjahren“ im Organeum

Abendmusik auf Orgel und Cembalo mit Winfried Dahlke

 

Am Freitag, dem 27. November lädt das Organeum in Weener um 19.00 Uhr zu einer Abendmusik in die schmuckvolle Villa in der Norderstraße 18 in Weener ein. In der Reihe „Serenade“ lässt Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke auf Orgel, Cembalo und Clavichord Choralpartiten und freie Werke von Georg Böhm, Johann Sebastian Bach und Johann Ludwig Krebs erklingen, die in einfühlsamer Weise über tröstliche Choralmelodien variieren und in die erwartungsvolle Adventszeit überleiten. Dabei wird die Musik durch die Klangreinheit der historischen Instrumente eine besondere Intensität entfalten. Bei Tee und Gebäck sind die Besucher eingeladen, die stimmungsvolle Atmosphäre des Hauses noch etwas zu genießen. Der Eintritt zu der Serenade ist frei. Am Ausgang für um eine Spende zu Gunsten der Arbeit des Organeums gebeten.

 

  

Benefizkonzert: Sietze de Vries improvisiert für die Orgel in der Großen Kirche      

Benefizkonzert mit Sietze de Vries (NL) zugunsten der vollständigen Orgelrestaurierung 2017 (2. Bauabschnitt)

 

Am Donnerstag, dem 12. November wird um 20.00 Uhr der niederländische Großmeister der Improvisationskunst, Sietze de Vries, in der Großen Kirche zu Leer ein Benefizkonzert zugunsten der Restaurierung der historischen Orgel geben.

 

Sietze de Vries studierte bei Wim van Beek, Jos van der Kooy und Jan Jongepier. Neben seinen Orgel- und Konzertdiplomen verfügt er über das niederländische Kirchenmusikdiplom mit Auszeichnung für Improvisation. Während und nach seinem Studium in Groningen und Den Haag wurde er durch fünfzehn Preise bei Orgelwettbewerben bekannt. Höhepunkt dieser Periode war der 1. Preis beim Internationalen Orgelwettberwerb von Haarlem 2002, wo er zuvor schon zweimal im Finale war. Seitdem  konzertiert er in vielen europäischen Ländern, in den Vereinigten Staaten, Kanada, Russland und Australien. Als Dozent für Improvisation wird er international gefragt und ist “visiting professor” an der Universität von Collegedale (USA) und der McGill Summer Organ Academy in Montreal (CA). Er leitet Orgelexkursionen und Meisterkurse, gestaltet Kinderprogramme, begleitet verschiedene Jugendchöre  und ist als Redakteur für Fachzeitschrift “Het Orgel” tätig.

  

Die Orgelkommission der Ev.-ref. Kirchengemeinde Leer arbeitet daran, die Finanzierung der endgültigen Restaurierung der über 400 Jahre alten Orgel zu sichern. Nach dem I. Bauabschnitt der Restaurierung durch Orgelbau Ahrend (2014/15), der die Konsolidierung und Rekonstruktion des Hauptgehäuses, des Unterbaus und der historischen Spielanlage zum Gegenstand hatte, ist die Orgel wieder spielbar. Das Pfeifenwerk ist noch nicht restauriert. Infolge des Umbaus durch Paul Ott (1953-55) haben sämtliche labialen Grundstimmen ihre Tragkraft verloren.

 

Für 2017 ist der II. Bauabschnitt mit der klanglichen Rehabilitation projektiert. Er beinhaltet die Restaurierung des Pfeifenwerks aus Renaissance, Barock und Spätbarock, die Rekonstruktion der Prospektpfeifen aus Zinn, die Rekonstruktion des verloren gegangenen Oberwerks und der Windanlage.

 

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten des Orgelprojekts wird gebeten.info@organeum-orgelakademie.de

Konzert an der Schnitger & Freytag-Orgel in Bellingwolde

 

Am kommenden Sonntag, dem 8. November, wird um 16.00 Uhr zu einem Orgelkonzert an der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 in die Magnuskerk des niederländischen Grenzortes Bellingwolde eingeladen.

 

Winfried Dahlke, Direktor des Organeums in Weener, gestaltet ein zweiteiliges Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Ludwig Krebs.

 

Von Johann Sebastian Bach erklingen einige sehr schöne unbekanntere Werke, darunter die Choralvariationen über „Wenn wir in höchsten Nöten sein“ und „Herr Christ, der einig Gotts Sohn“ und eine Fuge g-Moll, die eine Orgelfassung der Schlussfuge aus Bachs berühmter Kantate „Aus der Tiefen“ ist. Dazu kommen innige Choräle aus dem Orgelbüchlein zu Gehör. Als freie Stücke erklingen das frühe Praeludium und die Fuge in g-Moll sowie die festliche Fantasia G-Dur. Einen leuchtenden und strahlenden Akzent setzen auch die Choralbearbeitung „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ von J.L. Krebs und die erfrischende Sonata in F-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach. Besonders in den Choralvariationen kann die Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 in ihren vielen Klangfarben leuchten. In der Provinz Groningen erreichte die Orgelbaukunst an der Schwelle vom 18. zum 19. Jahrhundert in den Werken der Orgelbauer Schnitger & Freytag in dritter Generation noch einmal eine Hochblüte.

Die beliebten Orgelkonzerte in Bellingwolde werden durch eine gesellige Tee- und Kaffeepause bereichert, zu denen die Konzertkommission einlädt.

 

Das Konzert ist Teil der Kooperation mit dem Organeum in Weener. Der Eintritt beträgt 7,- Euro inklusive Tee- und Kaffeepause. Die Einnahmen kommen der Konzertkommission Bellingwolde zugute.

 

Die Magnuskerk in Bellingwolde liegt am Hoofdweg 227 und ist bei der Ortsdurchfahrt nicht zu übersehen. Anreise über Wymeer oder über die Autobahnabfahrt Oudeschans.

 

Sonntagskonzert in  Weener

Léon Berben spielt Bachs „Orgelmesse“

 

Am 1. November wird um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. Léon Berben (Köln) gestaltet das Abschlusskonzert der diesjährigen Reihe mit der „Großen Orgelmesse“ von Johann Sebastian Bach.   

 

Im Jahre 1739 veröffentlichte Bach den „3.Theil der Clavier-Übung“. In dieser Sammlung, die auch als „Orgelmesse“ bezeichnet wird, stellte Bach freie und choralgebundene Orgelwerke zu einem Kompendium zusammen, das den Höhepunkt seiner Orgelkunst repräsentiert. Darin sind die lutherischen Gesänge zu den Hauptelementen des Gottesdienstes und des Katechismus in kunstvoller Weise vertont. Die theologische Durchdringung dieser Orgelkompositionen lässt diese Musik zu den erhabensten Zeugnissen Evangelischer Kirchenmusik zählen. Mit dem Präludium und der Fuge Es-Dur werden die Choralbearbeitungen festlich umrahmt. Léon Berben bringt am Sonntag die großen Bearbeitungen zur Aufführung, die eine Orgel mit zwei Manualen und Pedal erfordern.

 

Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag als letzter Schüler von Gustav Leonhardt wie auch bei Rienk Jiskoot, Ton Koopman und Tini Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.

Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf viele renommierte Festivals führte, wie z.B. Klavier Festival Ruhr, Internationaal orgelfestival Haarlem, Schleswig Holstein Musik Festival, Bodensee Musikfestival,  Festival oude muziek Utrecht, Rheingau Musikfestival
, Bach Festival Montréal, Festival de Saintes, Lucerne Festival, Festival de Música Antiga de Barcelona.

Zu seinen Kammermusikpartnern gehört u.a. Concerto Melante, ein Ensemble der Berliner Philharmoniker.

Mit seinem spielfreudigen und feinsinnigen Spiel hat er hier in der Region viele Freunde und Bewunderer gefunden.

 

Der Eintritt beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

Roland Dopfer konzertiert für die Orgel in der Großen Kirche       

Benefizkonzert mit Roland Dopfer (Bremen) zugunsten der vollständigen Orgelrestaurierung 2017 (2. Bauabschnitt)

 

Am Donnerstag, dem 22.Oktober wird  um 20.00 Uhr die Reihe der Benefizkonzerte zugunsten des zweiten Restaurierungsabschnitts der historischen über 400 Jahre alten Orgel in der Großen Kirche in Leer mit einem Orgelkonzert des  Organisten Roland Dopfer aus Bremen mit Kompositionen von Francois Couperin, Louis Marchand und Johann Sebastian Bach fortgesetzt.

Roland Dopfer wurde im Allgäu geboren. Er studierte katholische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf und erhielt im A-Examen für sein Orgelspiel eine besondere Auszeichnung. In Köln setzte er seine Studien im Orgel- und Cembalospiel bei Margareta Hürholz, Martha Schuster, Nigel Allcoat und Gerald Hambitzer fort.  Nach einem Studium in der Solistenklasse von Christoph Bossert an der Musikhochschule Trossingen legte Dopfer sein Konzertexamen im Fach Orgel ab.

Von 2005 bis 2013 war Roland Dopfer Kirchenmusiker an St. Laurentius in Wuppertal, dann auch Lehrbeauftragter für Orgel an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Seit 2013 ist Roland Dopfer Dozent für die Fächer Alte Musik Orgel, Historische Orgelimprovisation, Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation an der Hochschule für Künste in Bremen.

Die Orgelkommission der Ev.-ref. Kirchengemeinde Leer arbeitet daran, die Finanzierung der endgültigen Restaurierung der über 400 Jahre alten Orgel zu sichern. Nach dem I. Bauabschnitt der Restaurierung durch Orgelbau Ahrend (2014/15), der die Konsolidierung und Rekonstruktion des Hauptgehäuses, des Unterbaus und der historischen Spielanlage zum Gegenstand hatte, ist die Orgel wieder spielbar. Das Pfeifenwerk ist noch nicht restauriert. Infolge des Umbaus durch Paul Ott (1953-55) haben sämtliche labialen Grundstimmen ihre Tragkraft verloren.

Für 2017 ist der II. Bauabschnitt mit der klanglichen Rehabilitation projektiert. Er beinhaltet die Restaurierung des Pfeifenwerks aus Renaissance, Barock und Spätbarock, die Rekonstruktion der Prospektpfeifen aus Zinn, die Rekonstruktion des verloren gegangenen Oberwerks und der Windanlage.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten des Orgelprojekts wird gebeten.

Hausmusikabend im Organeum Freitag, 9.10.2015

 

Am Freitag, dem 9. Oktober wird um 19.00 Uhr in der Reihe „Musik im Gespräch“ zu einem musikalischen Abend in das Organeum in der Norderstraße 18 eingeladen. Die Studenten der Russischen Gnessin- Musikakademie musizieren an den historischen Tasteninstrumenten und lassen Musik aus Renaissance, Barock, Klassik und Romantik erklingen. Winfried Dahlke und Prof. Alexander Fiseisky geben einen kurzen Einblick auf die Ereignisse der zweieinhalbwöchigen Studienreise. Die schmuckvolle Organeum-Villa ist ein wundervolles Ambiente für die farbenreichen Klänge der historischen Tasteninstrumente. Der musikalische Abend bietet eine einzigartige Gelegenheit zum gemeinsamen Musikgenuss und zum geselligen Austausch. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für die Studienreise gebeten.

 

Der Abend findet statt im Rahmen des Projekts „Öffentlicher deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst“, durchgeführt vom Organeum in Weener und der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau (RGMA). Unter der Leitung von Winfried Dahlke und Prof. Alexander Fiseisky besucht eine Gruppe russischer Studenten in einer zweieinhalbwöchigen Studienreise viele historische Orgeln in der Provinz Groningen und in Ostfriesland und gestaltet sechs Konzerte. Die Konzerte geben Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch und helfen, die Kosten der Reise und des Aufenthalts zu tragen. Die Studienwochen und Konzerte werden durch den Verein Omgo e.V. und durch die Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft unterstützt.

Feuerwerk der Orgelmusik Große Kirche Leer Donnerstag, 8.10.2015 20.00 Uhr

 

Heute, am Donnerstag, dem 8. Oktober geben die Studenten der Russischen Gnessin- Musikakademie Moskau an der historischen Orgel in der Großen reformierten Kirche zu Leer ein Orgelkonzert mit Werken von Jan Pieterszoon Sweelinnck, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Reger. Das Programm umfasst viele spielfreudige Stücke, die mit Klangpracht und Virtuosität ein Feuerwerk der Orgelmusik entfalten.

 

Von Johann Sebastian Bach kommen das lebhafte Praeludium G-Dur BWV 550, die strahlende Toccata F-Dur und das fröhliche Concerto in G-Dur zur Aufführung. Von Felix Mendelssohn Bartholdy erklingt die dramatische Sonate f-Moll über den Choral „Was mein Gott will, das g‘scheh allzeit“, die in ein festliches Finale in F-Dur mündet. Von Max Reger kommt die berühmte Introduction und Passacaglia d-Moll ohne Opuszahl zur Aufführung. In einer ausdrucksstarken Weise entfaltet sich nach einer kurzen Introduction eine Passacaglia, die sich im Crescendo wirkungsvoll entfaltet.

 

Das Konzert findet statt im Rahmen des Projekts „Öffentlicher deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst“, durchgeführt vom Organeum in Weener und der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau (RGMA). Unter der Leitung von Winfried Dahlke und Prof. Alexander Fiseisky besucht eine Gruppe russischer Studenten in einer zweieinhalbwöchigen Studienreise viele historische Orgeln in der Provinz Groningen und in Ostfriesland und gestaltet sechs Konzerte. Die Konzerte geben Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch und helfen, die Kosten der Reise und des Aufenthalts zu tragen. Die Studienwochen und Konzerte werden durch den Verein Omgo e.V. und durch die Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft unterstützt.

 

 

Emden: Russische Orgelmusik in der Martin Luther-Kirche

Am Freitag, dem 02. Oktober konzertieren um 20.00 Uhr sieben Studenten der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau in der Martin Luther-Kirche zu Emden an der großen symphonischen Beckerath-Orgel von 1995. Auf dem Programm stehen ausdrucksstarke Werke von russischen und baltischen Komponisten.

Elizaveta Andreeva, Anastasija Eliseeva, Ignatiy Izotov, Lilija Jakusheva, Darija Schneiderova, Sergei Sirotkin und Nadezhda Vostokova spielen Kompositionen von Wladimir Odojewskij, Sergei Ljapunow, Constantin Homilius, Alexander Glasunow und Christopher Kuschnarew.

Das Konzert ist Teil des Projekts „Öffentlicher deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst“, durchgeführt vom Organeum in Weener und der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau (RGMA). Unter der Leitung von Winfried Dahlke und Prof. Alexander Fiseisky wird eine Gruppe russischer Studenten in einer zweieinhalbwöchigen Studienreise viele historische Orgeln in der Provinz Groningen und in Ostfriesland besuchen und Konzerte gestalten.

 

 

Wandelkonzert in Weener

Am Sonntag, dem 4. Oktober wird um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in die Georgskirche Weener eingeladen. An diesem Nachmittag konzertieren sieben Studenten der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau, die am 24. September zu einer zweieinhalbwöchigen Studienreise im Organeum in Weener eingetroffen sind.

Nach dem gelungenen Auftaktkonzert am vergangenen Sonntag in Midwolda, standen in dieser Woche Exkursionen zu einem Dutzend Orgeln der Schnitger-Tradition in der Provinz Groningen auf dem Programm. Daran schloss sich ein Konzert an der der symphonischen Beckerath-Orgel in der Martin Luther-Kirche Emden an, wo die Studenten russische Orgelmusik zu Gehör brachten.

Das Sonntagskonzert in Weener ist den Werken der norddeutschen Tradition gewidmet. Es kommen Kompositionen von Dieterich Buxtehude, Georg Böhm, Johann Nikolaus Hanff und Johann Sebastian Bach zur Aufführung, bei denen die wunderbaren Klangfarben der Schnitger-Orgel vielfältig zur Geltung kommen.

Anschließend wird zu einem musikalischen Nachklang an den historischen Tasteninstrumenten in die Räume des Organeums eingeladen, wo Gelegenheit zur persönlichen Begegnung besteht. Elizaveta Andreeva, Anastasija Eliseeva, Ignatiy Izotov, Lilija Jakusheva, Darija Schneiderova, Sergei Sirotkin und Nadezhda Vostokova gestalten diesen musikalischen Abend.

Das Konzert ist Teil des Projekts „Öffentlicher deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst“, durchgeführt vom Organeum in Weener und der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau (RGMA). Unter der Leitung von Winfried Dahlke und Prof. Alexander Fiseisky besucht eine Gruppe russischer Studenten in einer zweieinhalbwöchigen Studienreise viele historische Orgeln in der Provinz Groningen und in Ostfriesland und gestaltet sechs Konzerte. Die öffentlichen Veranstaltungen geben Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch und helfen, die Kosten der Reise und des Aufenthalts zu tragen.

Die Studienwochen und Konzerte werden durch den Verein Omgo e.V. und durch die Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft finanziell unterstützt.  

 Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

Gefördert durch die Regionale Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft
Studienreise 2013 Organeum
Studienreise 2013 Konzert Georgskirche Weener
Studienreise 2013 Konzert Große Kirche Leer
Studienreise 2013 Konzert Bellingwolde

Öffentlicher deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst

 

Donnerstag, 24. September - Montag, 12. Oktober

Öffentlicher deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst, durchgeführt vom Organeum in Weener und der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau (RGMA). Unter der Leitung von Winfried Dahlke und Prof. Alexander Fiseisky wird eine Gruppe russischer Studenten in einer zweieinhalbwöchigen Studienreise viele historische Orgeln in der Provinz Groningen und in Ostfriesland besuchen und Konzerte gestalten. Die Konzerte der hochbegabten und feinsinnigen Musikerinnen und Musiker geben Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch und helfen, die Kosten der Reise und des Aufenthalts zu tragen. Die Studienwochen und Konzerte werden durch den Verein Omgo e.V. und durch die Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft finanziell unterstützt. 

 

 

Sonntag, 27. September 16:00 Uhr                      

Stichting Hintsorgel                                    Midwolda (NL), Hervormde Kerk

Deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst

Konzert mit Orgelwerken Johann Sebastian Bachs: Studenten der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau konzertieren an der Hinsz-Orgel von 1772.

 

 

Freitag, 2. Oktober 20:00 Uhr           

Eintritt frei - Spende       

Deutsch-russischer Kulturaustausch Emden, Martin-Luther-Kirche   

in der Orgelkunst

Studenten der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau interpretieren russische Orgelmusik von Wladimir Odojewskij, Sergei Ljapunow, Constantin Homilius und Alexander Glasunow auf der symphonischen Beckerath-Orgel von 1995.

 

 

 

Sonntag, 4. Oktober     17:00 Uhr               

7,-€ / erm. 4,-€

Sonntagskonzert als Wandelkonzert   Weener, Georgskirche und Organeum   

Deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst

Bach-Konzert an der Schnitger-Orgel in der Georgskirche und an den historischen Tasteninstrumenten im Organeum mit Studenten der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau.

 

 

 

Donnerstag, 8. Oktober    20:00 Uhr          

Eintritt frei – Spende

Deutsch-russischer Kulturaustausch Leer, Große reformierte Kirche

in der Orgelkunst Studenten der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau konzertieren an der historischen Orgel.

        

                           

        

Freitag, 9. Oktober    19:00 Uhr                 

Eintritt frei – Spende

Musik im Gespräch                                     Weener, Organeum

Deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst

Berichte und Musik: Prof. Alexander Fiseisky, Winfried Dahlke und die Studenten gestalten einen musikalischen Abend im Rahmen der Studienwochen.

 

 

Sonntag, 11. Oktober               16:00 Uhr   

Eintritt frei - Spende

Oldersumer Orgelkonzerte       Oldersum    Ev.-ref. Kirche

Deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst

Kompositionen aus Renaissance und Barock

Die Studenten der Russischen Gnessin- Musikakademie Moskau geben an der Ahrend-Orgel in der Ev.-ref. Kirche zu Oldersum das Abschlusskonzert der diesjährigen Reise. Da die Bensmann-Orgel in der katholischen Kirche wegen der Erweiterungsarbeiten nicht spielbar ist, findet dieses Konzert in der Reihe der Oldersumer Wandelkonzerte ganz an der Ahrend-Orgel in der Ev.-ref. Kirche statt.

 

1. Anlass

 

In den vorangegangenen Studienreisen der RGMA nach Norddeutschland in den Jahren 2011 und 2013 hat sich der Wunsch nach stärkerer Zusammenarbeit mit der ORGANEUM Orgelakademie Ostfriesland entwickelt. Die Einrichtung in Weener mit der berühmten Instrumentensammlung und die umliegende Orgellandschaft bieten ein einzigartiges Potential und Tiefenprofil für die Ausbildung. Während die ersten beiden Studienreisen jeweils nur eine Woche Ostfriesland eingeschlossen haben, bildet das Organeum im Jahr 2015 die Ausgangsbasis für eine zweieinhalbwöchige Studienreise, die sich über Ostfriesland und die Provinz Groningen erstreckt. Während die erste Studienreise 2011 lediglich ein öffentliches Konzert enthielt, waren es im vergangenen Jahr 2013 bereits vier öffentliche Konzerte. Diese Reise war auch bereits durch den Verein OMGO (Orgelmusikkultur in Ostfriesland gefördert worden, der die Studienreise auch in diesem Jahr mit 1500 Euro fördert. Die diesjährige Studienreise wird dazu maßgeblich mit Mitteln der Regionalen Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft in Höhe von 2500 Euro bezuschusst. 

2. Inhalt des Projektes

Kulturaustausch im Bereich der Orgelkultur

 
Die Reise gibt den russischen Studenten Gelegenheit, 32 bedeutende Orgeln in Ostfriesland und in der Provinz Groningen kennenzulernen und zu spielen. An sechs verschiedenen Orten werden die Studenten öffentliche Konzerte vorbereiten und gestalten. Dazu kommt die Studienmöglichkeit im Organeum, wo die Vielfalt historischer Tasteninstrumente zum Üben und Musizieren einlädt. Über die Gestaltung der Konzerte mit Musik norddeutscher Meister und Bachs sowie russischer und baltischer Komponisten, durch den Besuch von Gottesdiensten am Sonntagvormittag und über einen Vortragsabend im Organeum (Musik im Gespräch) werden sich viele Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen der verwandten, aber etwas verschiedenen Kulturwelten ergeben.

 

3. Zielsetzung des Projektes:

Zielsetzung des Projektes ist der kulturelle Austausch im Bereich der Orgelkultur und ein Bekanntmachen mit den Besonderheiten der landestypischen Traditionen. Die Studenten lernen und praktizieren auf niederländischen und norddeutschen Orgeln aus Spätgotik, Renaissance, Barock und Klassik und interpretieren entsprechende Literatur und besuchen Gottesdienste, in denen sie die Tradition evangelischen Kirchengesangs kennenlernen. Umgekehrt sollen in mehreren Veranstaltungen auch Orgelwerke der russischen und baltischen Tradition aus Klassik, Romantik und früher Moderne zur Aufführung kommen. In der Reihe „Musik im Gespräch“ wird es dazu einen Vortrag von Prof. Alexander Fiseisky geben. Die Studienwoche wird in Zusammenarbeit von Winfried Dahlke und Prof. Alexander Fiseisky vorbereitet und geleitet.

 

Die Hürde für dieses Projekt sind die Sachkosten in Höhe von rund 8.000,-€, die auch bei einem Projekt, das vornehmlich auf dem Idealismus und unentgeltlichen Einsatz aller künstlerisch Beteiligten beruht, zwangsläufig anfallen. Die finanzielle Leistungsfähigkeit der russischen Studenten kommt mit den Kosten für den Flug, die Krankenversicherung und das Visum bereits an ihre Grenzen. Daher muss am Veranstaltungsort dafür gesorgt werden, dass Unterkunft, Verpflegung und weitere Reisekosten übernommen werden. Als Gegenleistung gibt es die künstlerischen Leistungen auf hohem Niveau, die in sechs öffentlichen Veranstaltungen dargeboten werden. Das Publikum wird über Spenden an dem Projekt beteiligt, die einen Anteil an den Sachkosten decken müssen.

Die Orgelmusikausbildung in Russland befindet sich auf einem hohen Niveau. Dies liegt darin begründet, dass die Musikausbildung in den russischen Zentren bereits in der Schulzeit professionellen Anspruch und studienähnlichen Charakter hat. Es besteht dort aber großer Mangel an guten Instrumenten. Daher sind die Studienreisen nach Deutschland sehr wichtig. Die öffentlichen Konzerte der geplanten Studienreise versprechen ein hohes Niveau, sind Anziehungspunkt für Besucher und dienen dem kulturellen Austausch und der Verständigung.

Gefördert durch die Regionale Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft

 

Foto anlässlich eines Konzerts in der Georgskirche Weener am 24.9.2013

Öffentlicher deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst

Am Sonntag, dem 27. September konzertieren sieben Studenten der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau in der Hervormde Kerk zu Midwolda (NL) an der großen Albertus Anthoni Hinsz-Orgel von 1772. Die berühmte Denkmalorgel im Barockstil aus der Werkstatt des Schnitger-Nachfolgers Hinsz ist mit 33 Registern auf zwei Manualen und Pedal die größte Dorforgel der Provinz Groningen. Die Studenten Elizaveta Andreeva, Anastasija Eliseeva, Ignatiy Izotov, Lilija Jakusheva, Darija Schneiderova, Sergei Sirotkin und Nadezhda Vostokova spielen ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach.

Das Konzert ist Teil des Projekts „Öffentlicher deutsch-russischer Kulturaustausch in der Orgelkunst“, durchgeführt vom Organeum in Weener und der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau (RGMA). Unter der Leitung von Winfried Dahlke und Prof. Alexander Fiseisky wird eine Gruppe russischer Studenten in einer zweieinhalbwöchigen Studienreise viele historische Orgeln in der Provinz Groningen und in Ostfriesland besuchen und Konzerte gestalten. Die Konzerte der hochbegabten und feinsinnigen Musikerinnen und Musiker geben Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch und helfen, die Kosten der Reise und des Aufenthalts zu tragen. Die Studienwochen und Konzerte werden durch den Verein Omgo e.V. und durch die Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft finanziell unterstützt.  

 

Ort: Midwolda Hervormde Kerk, Hoofdweg 168, 9681  Midwolda

Spätbarocker Kirchenbau, in Dienst genommen 1738. Berühmt ist die Kirche für ihre Hinsz-Orgel aus dem Jahre 1772. Die fast vollständig original erhaltene Denkmalorgel des Schnitger-Nachfolgers Albertus Anthoni Hinsz aus Groningen ist die größte und prächtigste Dorforgel in der Provinz Groningen. 

 

 

 

Zerer spielt Bach in der Großen Kirche       

Leer, Große reformierte Kirche

Benefizkonzert mit Prof. Wolfgang Zerer (Hamburg) zugunsten der vollständigen Orgelrestaurierung 2017 (2. Bauabschnitt)

Am Donnerstag, dem 24.September gastiert Wolgang Zerer um 20.00 Uhr mit einem Bachkonzert an der historischen Orgel der Großen reformierten Kirche zu Leer. Der weltweit geschätzte Organist und Orgelprofessor aus Hamburg spielt in der Reihe der Benefizkonzerte zugunsten der Restaurierung der über 400 Jahre alten Orgel. Wolfgang Zerer hat für sein Programm einige der virtuosesten Spielstücke und der eindrücklichsten Choralbearbeitungen des barocken Großmeisters ausgewählt. Er wird das Konzert glanzvoll mit Toccata, Adagio und Fuga C-Dur beginnen, denen die Choräle über „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ aus Bachs „Orgelmesse“ folgen. Von großer Eleganz und Spielfreude sind das Concerto d-Moll nach Vivaldi und die Triosonate Es-Dur erfüllt. In der Partita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ führte Bach die Form der Choralvariation zu höchster Blüte und Kunstfertigkeit.

Wolfgang Zerer wird für seine Virtuosität, seine Finesse in der Artikulation und der musikalischen Ausdruckskraft sehr gerühmt. So gibt es auch hier in der Region viele Bewunderer seiner Kunst, die sich das Konzert nicht entgehen lassen sollten.

 

Wolfgang Zerer, geboren 1961 in Passau, erhielt seinen ersten Orgelunterricht vom Passauer Domorganisten Walther Schuster. Ab 1980 studierte er in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, Cembalo bei Gordon Murray, Dirigieren bei Karl Österreicher und Kirchenmusik).Weitere Studien führten ihn nach Amsterdam (Cembalo bei Ton Koopman) und nach Stuttgart (Kirchenmusik / Orgel bei Ludger Lohmann). Er war Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe (u.a. in Brügge und Innsbruck). Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien erhielt er 1989 eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1995 ist er als Gastdozent am Prins Claus Conservatorium Groningen tätig, seit Oktober 2006 ist er Dozent für Orgel an der Schola Cantorum in Basel / Schweiz. Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, nach Israel, Nord- und Südamerika, Japan und Südkorea.

 

Die Orgelkommission der Ev.-ref. Kirchengemeinde der Großen Kirche in Leer arbeitet daran, die Finanzierung der endgültigen Restaurierung der über 400 Jahre alten Orgel zu sichern. Nach dem I. Bauabschnitt der Restaurierung durch Orgelbau Ahrend (2014/15), der die Konsolidierung und Rekonstruktion des Hauptgehäuses, des Unterbaus und der historischen Spielanlage zum Gegenstand hatte, ist die Orgel wieder spielbar. Das Pfeifenwerk ist noch nicht restauriert. Infolge des Umbaus durch Paul Ott (1953-55) haben sämtliche labialen Grundstimmen ihre Tragkraft verloren.

Für 2017 ist der II. Bauabschnitt mit der klanglichen Rehabilitation projektiert. Er beinhaltet die Restaurierung des Pfeifenwerks aus Renaissance, Barock und Spätbarock, die Rekonstruktion der Prospektpfeifen aus Zinn, die Rekonstruktion des verloren gegangenen Oberwerks und der Windanlage.

 

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten des Orgelprojekts wird gebeten.

 

 

 

 

 

 

 

Zandeweer
Noordwolde
Noordwolde Fotos: W.D.

Samstag,  19. September  12:30 – 19:00 Uhr Orgelexkursion

Orgelreise in die Provinz Groningen III

"Die später Hochblüte der Schnitgertradition - Der Orgelbauer Heinrich Hermann Freytag"

Busreise ab Organeum nach Finsterwolde, Oostwold und Zuidbroek

 

In diesem Jahr lädt das Organeum in Weener zu drei Orgelexkursionen in die Provinz Groningen ein, die für ihre prächtigen historischen Orgeln weltberühmt ist. Der Besuch jeweils dreier Juwelen der Orgelbaukunst lässt die Herzen vieler Orgelbegeisterten höher schlagen. Die Orgelreisen beginnen um 12.30 Uhr und die Rückkehr ist für 19.00 Uhr geplant.

 

Am Samstag, dem 19. September führt die dritte Reise unter der Überschrift „Die späte Hochblüte der Schnitger-Tradition: Heinrich Hermann Freytag“ nach Finsterwolde, Oostwold und Zuidbroek.

 

In der Kirche zu Finsterwolde, die neu aufgebaut worden war, schuf H.H. Freytag eine groß besetzte Orgel mit 15 Stimmen auf einem Manual. Die Prinzipale und Flöten sind von den tiefsten bis zu den höchsten Lagen reich ausdifferenziert. Zwei wunderschöne Zungen bereichern das Klangspektrum.

 

In der spätbarocken Kirche zu Ooostwold ist eine zweimanualige Freytag-Orgel erhalten, die er in seinem Todesjahr mit dem Gesellen J.W.Timpe fertigstellte. Das Werk ähnelt in der Disposition der Orgel von Bellingwolde, die für die Rekonstruktion einiger Stimmen des Oberwerks als Vorbild diente.

 

Den Abschluss der Reise bildet die Schnitger & Freytag – Orgel von 1795 in der Kreuzkirche zu Zuidbroek. Ihre Terzmixturen entfalten eine große Kraft für die Gemeindebegleitung. Lieblich ist der reich differenzierte Flötenchor und charakteristisch sind ihre Zungenregister. Mit dem freien Pedal ist sie eine klassische Orgel von vollkommener Schönheit.

 

 

Die Orgeln werden von Winfried Dahlke vorgestellt und erklingen in einer konzertanten Präsentation, in der alle Klangfarben angesagt werden.

Die Exkursionsbegleitung hat Johanne Dreesmann.

Der Kostenbeitrag für die Busreise inklusive Orgelpräsentationen beträgt pro Person 29,- Euro, für Schüler und Studenten 15,- Euro inklusive Kaffeepause.

Anmeldung und Information: Organeum Tel. 04951 / 91 22 03,

E-Mail: info(at)organeum-orgelakademie.de

 

Finsterwolde       Hervormde Kerk       15/I/p

Heinrich Hermann Freytag 1808

 

Oostwold   Hervormde Kerk                 18/II/p
Heinrich Hermann Freytag / Johann Wilhelm Timpe

 

Zuidbroek   Petruskerk                          28/II/P

Frans Caspar Schnitger d.J. & H.H. Freytag 1795              

 

 

 

Spieltisch Große Kirche Leer Foto: W.Dahlke
Orgel Große Kirche Leer Foto: W.Dahlke
Ahrend-Orgel Lutherkirche Leer Foto: J. Gehrold
Brond de Grave Winter - Orgel Mennonitenkirche Leer Foto: V. Timmer

23. Internationaler Leeraner Orgelsommer

In diesem Sommer laden ab dem 23. Juli die evangelisch-reformierte, die evangelisch-lutherische und die mennonitische Kirchengemeinde Leer jeweils donnerstagabends zu den Orgelkonzerten des 23. Internationalen Leeraner Orgelsommers ein. Nach drei Konzerten in der Großen Reformierten Kirche und drei Konzerten in der Lutherkirche wird abschließend am 3. September erstmals die Mennonitenkirche mit der restaurierten Brond de Grave Winter- Orgel mit einbezogen. In der Reihe von sieben Konzerten konzertieren neben den Initiatoren KMD Joachim Gehrold und LKMD Winfried Dahlke internationale Gäste aus Russland, Polen und den Niederlanden. Der Eintritt zu den Konzerten des 23. Internationalen Orgelsommers ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Ausrichtung der Konzerte gebeten.

 

Do., 23. Juli 20:00 Uhr

Internationaler Leeraner Orgelsommer, Leer Große Reformierte KircheProf. Alexander Fiseisky (Moskau) spielt an der historischen Orgel Werke von Johann Sebastian Bach. Gerahmt von Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 und h-Moll BWV 544 erklingen die Partita „Ach, was soll ich Sünder machen“, Choräle aus dem Orgelbüchlein, die Fantasie c-Moll BWV 537, Präludium G-Dur BWV 568, Fuge G-Dur BWV 577 und das Trio c-Moll BWV 585.

 

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Georgskirche Weener Sonntagskonzert

Orgel- und Cembalokonzert mit Pieter Dirksen

6. September 2015  17.00 Uhr

„1615 / 1715“

 

Am Sonntag, dem 6. September konzertiert Pieter Dirksen um 17.00 Uhr  in der Reihe der Sonntagskonzerte in der Georgskirche Weener. An der Arp Schnitger-Orgel und dem Ahrend-Cembalo spielt er ein abwechslungsreiches Programm, das zwei Jahreszahlen besonders beleuchtet: 1615 und 1715. Darin kommen auf dem Cembalo Werke des berühmten italienischen Organisten Girolamo Frescobaldi zu Gehör, die dieser 1615 im ersten Buch der Toccaten veröffentlichte. Auf der Arp Schnitger-Orgel von 1710 erklingen Werke Johann Sebastian Bachs, die dieser etwa im Alter von 30 Jahren komponierte.

Pieter Dirksen begeistert die Zuhörer mit seinem feinsinnigen, virtuosen Spiel. Seine Interpretationen sind von einem außergewöhnlichen Wissen auf dem Gebiet der Musikwissenschaft geprägt.

Programm:

Johann Sebastian Bach 1685-1750    

Orgelwerke von (um) 1715:

Toccata in d BWV 538/1                                      
Aus dem Orgelbüchlein: 

Lob sei dem allmächtigen Gott BWV 602              

Jesu, meine Freude BWV 610

Wir Christenleut BWV 612

O Lamm Gottes unschuldig BWV 618

Trio d-Moll BWV 528/2a                                      

                                     

Aus dem Orgelbüchlein:

Herr Gott, nun schleuss den Himmel auf BWV 617        

Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ BWV 639

Alle Menschen müssen Sterben BWV 643            

Wenn wir in höchsten Nöten sind BWV 641          

Fuga in d BWV 538/2                                          

 

Girolamo Frescobaldi 1583-1643       

Cembalowerke aus: Primo Libro di Toccate (1615)

Toccata prima

Partite sopra Follia

Toccata ottava

Cento Partite sopra Passacagli

 

 

Pieter Dirksen konzertiert als Solist am Cembalo wie an der Orgel; außerdem wirkt er als Continuospieler bei verschiedenen Ensembles mit. 1987 beendete er sein Studium der Musikwissenschaft und publizierte seither eine ausgedehnte Reihe von Studien zur barocken Tastenmusik. 1996 wurde er mit einer Dissertation über die Claviermusik Sweelincks promoviert; seine Arbeit, 1997 veröffentlicht, wurde mit dem Praemium Erasmianum ausgezeichnet. Seitdem erschienen u.a. die Aufsatzsammlung Sweelinck Studies sowie neuerdings die Monographie Heinrich Scheidemann's Keyboard Music: Transmission, Chronology and Performance. Zusammen mit Harald Vogel edierte Dirksen bei Breitkopf & Härtel die Clavierwerke Sweelincks sowie viele weitere Claviermusik des 17. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist Dirksen durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Musik von Johann Sebastian Bach hervorgetreten und ist einer der Herausgeber der neue Gesamtausgabe Bachscher Orgelwerke (Breitkopf).

Bachs Musik steht seit den Jugendjahren von Pieter Dirksen im Mittelpunkt seines musikalischen Interesses, doch hat er immer auch eine starke Affinität zu den Reichtümern der Tastenmusik des siebzehnten Jahrhunderts verspürt: zu den englischen Virginalisten, Sweelinck, der norddeutschen Schule, Froberger, dem mediterranen Repertoire und der französischen „klassischen“ Tradition.

Dirksen, Mitglied von Combattimento und des Kammermusikensembles La Suave Melodia, ist viel gefragt für Vorträge und Kurse. Als Gastprofessor war er den Sommer-Orgelakademien in Haarlem, Göteborg, Smarano, Weener und Palencia verbunden. Er ist Titular-Organist an der Severijn-Orgel (um 1650) von Cuijk. CD-Aufnahmen, für die er verschiedentlich ausgezeichnet wurde, erschienen bei Columns Classics, Vanguard, Deutsche Harmonia Mundi, Channels Classics, Etcetera, Globe, CNM/Wereldomroep und Joan Records. Verschiedene Auszeichnungen.

www.pieterdirksen.nl

 

 

 

 

 

Sietze de Vries
Brond de Grave Winter-Orgel Foto: Ingrid Noack

23. Internationaler Leeraner Orgelsommer

Abschlusskonzert in der Mennonitenkirche Leer

Donnerstag, 3. September 20:00 Uhr Eintritt frei – Spende

 

Am Donnerstag, dem 3. September wird um 20.00 Uhr im Rahmen des 23. Internationalen Leeraner Orgelsommers zum Abschlusskonzert mit dem niederländischen Großmeister der Improvisationskunst, Sietze de Vries, in die Mennonitenkirche, Norder Straße 35 in Leer eingeladen.

Sietze de Vries (NL) gestaltet an der Brond de Grave-Winter-Orgel von 1860 ein Überraschungskonzert mit kunstvollen Improvisationen, welche die stilistischen Besonderheiten der seltenen Orgel auf bezaubernde Weise zu Gehör bringen. Winfried Dahlke wird einleitend etwas zu den Besonderheiten der Orgel sagen, die im vergangenen Jahr restauriert worden ist. Die Mennonitenkirche zu Leer wurde im Jahre 1825 im Stile des Klassizismus erbaut. Die vorbildlich restaurierte Kirche mit ihrer guten Akustik und die wertvolle Denkmalorgel bilden ein stimmiges Ensemble von Raum und Instrument.

 

Sietze de Vries studierte bei Wim van Beek, Jos van der Kooy und Jan Jongepier. Neben seinen Orgel- und Konzertdiplomen verfügt er über das niederländische Kirchenmusikdiplom mit Auszeichnung für Improvisation. Während und nach seinem Studium in Groningen und Den Haag wurde er durch fünfzehn Preise bei Orgelwettbewerben bekannt. Höhepunkt dieser Periode war der 1. Preis beim Internationalen Orgelwettberwerb von Haarlem 2002, wo er zuvor schon zweimal im Finale war. Seitdem  konzertiert er in vielen europäischen Ländern, in den Vereinigten Staaten, Kanada, Russland und Australien. Als Dozent für Improvisation wird er international gefragt und ist “visiting professor” an der Universität von Collegedale (USA) und der McGill Summer Organ Academy in Montreal (CA). Er leitet Orgelexkursionen und Meisterkurse, gestaltet Kinderprogramme, begleitet verschiedene Jugendchöre  und ist als Redakteur für Fachzeitschrift “Het Orgel” tätig.

 

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Konzertreihe gebeten.

 

 

 

 

Konzert an der Schnitger & Freytag-Orgel in Bellingwolde

 

Am Sonntag, dem 30. August, wird um 16.00 Uhr zu einem abwechslungsreichen Orgelkonzert mit Darija Schneiderova und Winfried Dahlke an der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 in die Magnuskerk des niederländischen Grenzortes Bellingwolde eingeladen. Auf dem Programm stehen Werke des norddeutschen Barock von Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach sowie Orgelwerke zu vier Händen von Johann Georg Albrechtsberger, Johann Christian Kellner und Samuel Wesley. Das Konzert entspringt der Kooperation zwischen der Protestantse Gemeente Bellingwolde und dem Organeum in Weener.

 

Auf dem Programm stehen zwei Praeludien und Fugen von Johann Sebastian Bach: das Praeludium G-Dur BWV, dessen Fuge mit ihrer feurigen Dreiklangsmotivik einen sehr lebhaften Charakter hat und das filigrane Praeludium A-Dur, dessen Fuge von innigem und gesanglichem Ausdruck ist. Dazu erklingen die wunderbaren Leipziger Orgelchoräle über „Allein Gott in der Höh sei Ehr“. Von Dieterich Buxtehude kommen die klangprächtige Toccata in F-Dur sowie die Choralvariationen über „Nun lob, mein Seel, den Herren“ zu Gehör, in denen viele wunderschöne Klangfarben der spätbarocken Orgel anklingen. Einen besonderen Programmpunkt bilden die kunstvollen Orgelwerke zu vier Händen von Johann Georg Albrechtsberger (Praeludium und Fuge C-Dur), Johann Christian Kellner (Fuge d-Moll) und Samuel Wesley (7 Duette als Hinführung zur Fuge Es-Dur von J.S.Bach). Diese Kompositionen der klassischen Epoche zeichnen sich durch eine liebliche und gesangliche Melodieführung aus, die sich mit kontrapunktischer Komplexität wirkungsvoll verbindet. An der Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 konzertieren Winfried Dahlke (Weener) und Daria Schneiderova (St. Petersburg). Das Konzert ist in zwei Programmteile gegliedert, die durch eine Tee- und Kaffeepause getrennt sind. Der Eintritt beträgt 7,- Euro inklusive Tee- und Kaffeepause. Die Einnahmen kommen der Konzertkommission Bellingwolde zugute.

 

Die Orgel in der spätmittelalterlichen Magnuskerk zu Bellingwolde  ist eine der wertvollsten Denkmalsorgeln der Ems-Dollart-Region. Sie  wurde 1797 von Franz Caspar Schnitger, dem Jüngeren und Heinrich Hermann Freytag erbaut und steht in der Werkstatt-Tradition Arp Schnitgers. Die Orgel hat 17 Register auf zwei Manualen und angehängtem Pedal ist bis auf zwei Stimmen vollkommen original erhalten. 1992 wurde sie vorbildlich restauriert. 

Die beliebten Orgelkonzerte in Bellingwolde werden durch eine gesellige Tee- und Kaffeepause unterbrochen, zu denen die freundliche Konzertkommission einlädt.

 

Die Magnuskerk in Bellingwolde liegt am Hoofdweg 227 und ist bei der Ortsdurchfahrt nicht zu übersehen. Anreise über Wymeer oder über die Autobahnabfahrt Oudeschans.

 

 

 

Internationaler Leeraner Orgelsommer Leer

Donnerstag, 27. August - 20.00 Uhr Lutherkirche Leer

Eintritt frei – Spende

 

Jan Dolozel (Pilsen CZ / Würzburg) spielt an der Ahrend-Orgel die „Sechs Präludien und Fugen op. 35“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Original schrieb Mendelssohn dieses Werk für Klavier. Mendelssohn selbst hielt es für seine beste Klavierkomposition. Dolozel spielt diesen Zyklus in einer virtuosen Übertragung für die Orgel.

 

Jan Doležel (1984) studierte Musik in Pilsen, Prag, Lübeck und Würzburg und besuchte zahlreiche Meisterkurse. Er ist Preisträger bei mehrerer Wettbewerbe und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes. In seinen Konzerten legt Jan Doležel Wert auf Aufführungen von aussagekräftigen und wenig gespielten Kompositionen. Sein Repertoire reicht von ältester Orgelmusik über die traditionellen Meister bis hin zur Neuen Musik. 2012 wurde er Dozent für Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2012 und 2013 hat er im Meisterkurs für süddeutsch-barocke Orgelmusik zusammen mit Prof. Christoph Bossert im böhmischen Utery unterrichtet. In den Jahren 2014-2016 wird er zusammen mit Prof. Bossert bei der internationalen Max-Reger-Akademie in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz unterrichten.

 

 

 

Internationaler Leeraner Orgelsommer

Donnerstag, 20. August - 20.00 Uhr

Lutherkirche Leer Eintritt frei – Spende

 

Maria Magdalena Kaczor (Polen) spielt an der Ahrend-Orgel Werke von Johann Ludwig Krebs, Anthoni van Noordt, Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Bach (u.a. Partita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“)

 

Maria-Magdalena Kaczor wurde in Koscian (Polen) geboren. 1999-2004 studierte sie Klavier und Orgel an der Musikhochschule Paderewski in Poznan und 2005-2008 Orgel bei Francoise Dornier am Conservatoire Gabriel Fauré in Paris. Anschließend studierte sie in Lyon bei Francois Espinasse und Liesbeth Schlumberger (2012 Abschluss mit Auszeichnung). Für ein Jahr schloss sie Studien in Hamburg bei Pieter van Dijk und Wolfgang Zerer. Meisterkurse bei Olivier Latry und Martin Haselböck ergänzten ihre Ausbildung. Sie hat an mehreren Festivals in Polen und Frankreich teilgenommen sowie als Solistin und mit verschiedenen Kammerorchestern konzertiert. Für die Saison 2012/13 wurde sie als "artist in residence" an die Kitara Concert Hall nach Sapporo (Japan) berufen.

 

 

 

Internationaler Leeraner Orgelsommer Leer

Lutherkirche Leer

 

Donnerstag, 13. August - 20.00 Uhr Eintritt frei – Spende

KMD Joachim Gehrold spielt an der Ahrend-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach (Italienisches Konzert, „Jesus bleibet meine Freude“ Präludium und Fuge C-Dur BWV 553), Gabriel Pierné (Prélude, Cantilène), Théodore Dubois (Chant pastoral) und Louis Vierne („Lied“ und „Postlude“ aus „24 Pièces en style libre“, „Clair de Lune“ und “Toccata” aus „Pièces de Fantaisie“).

 

Joachim Gehrold, geboren in Stockholm, studierte Kirchenmusik in Hamburg und Bremen und schloss mit dem A-Examen ab. Im Jahre 1982 war er Preisträger im Wettbewerb der Hochschulinstitute und Konservatorien der Bundesrepublik Deutschland im Fach "Orgel solo". Er besuchte Orgelkurse bei Fernando Tagliavini, Almut Rössler, André Fleury, Ludger Lohmann, Wolfgang Rübsam, Szigmond Szathmáry, Daniel Roth und Jon Laukvik. Von 1980 bis 1988 war er Organist an der Christuskirche Bremen-Vahr, bis 2004 war er Kirchenmusiker an der Altstädter Nicolaikirche Bielefeld, Landesorgelsachverständiger der Westfälischen Landeskirche und Lehrbeauftragter für Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik, Herford. Seit März 2004 ist er Kirchenmusikdirektor des Sprengels Ostfriesland sowie Kantor und Organist an der Lutherkirche Leer.

 

 

 

 

 

Vielfalt der Orgelkunst

Am Donnerstag, dem 6. August wird um 20.00 Uhr im Rahmen des 23. Internationalen Leeraner Orgelsommers zu einem Konzert mit der Organistin Darija Schneiderova aus St. Petersburg in die Große Reformierte Kirche zu Leer eingeladen. An der historischen Orgel erklingen Werke von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Sergej Ljapunow, Charles-Marie Widor, Christopher Kuschnarew, Jazeps Vitols und Louis Vierne.

 

In einer Vielfalt der musikalischen Formen und Stile wird die Orgel in der Großen Kirche in reichen Farben erklingen. Darija Schneiderova eröffnet das Konzert im Stylus phantasticus mit Buxtehudes Toccata in d-Moll. Daran schließen sich die drei kunstvollen Leipziger Orgelchoräle über „Allein Gott in der Höh“ von J.S. Bach an. Nach diesen Werken, die vielen Zuhörern bekannt sein können, kommen drei Kompositionen russischer Komponisten zu Gehör, die hierzulande nur höchst selten zu hören sind. Von Sergej Ljapunow und Jazeps Vitols erklingen zwei Pastoralen im romantischen Stil, die mit ihrem wiegenden und liedhaften Charakter wunderschöne musikalische Spannungsbögen beschreiben. Die Passacaglia cis-Moll von Christopher Kuschnarew knüpft an die Tradition der großen Orgelpassacaglien an und steigert in dynamischen Wellenbewegungen bis hin zu einem großartigen Schlussklang. Zwei virtuose Kompositionen aus der französischen Tradition, das elegante Intermezzo aus der 6. Sinfonie von Charles-Marie Widor und die dramatische Toccata in b-Moll von Louis Vierne entfalten auf dem festlichen Zungenchor der historischen Orgel eine faszinierende Wirkung.

 

Darija Schneiderova, gebürtig aus St. Petersburg, erhielt ab dem 7. Lebensjahr eine umfassende musikalische Ausbildung. Im Alter von 10 Jahren kam zum Tasteninstrument Klavier der Orgelunterricht hinzu. Sie gehört dem ersten Jahrgang an, der am Rimsky-Korsakov Musikcollege St. Petersburg die neu gegründete Studienrichtung Orgel belegte. Nach den vier Studienjahren am Musikcollege (Orgel bei Prof. Yuri Semjonow) setzt sie ihre Studien an der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau in den Fächern Orgel (Prof. Alexander Fiseisky), Klavier und Cembalo fort. Die regelmäßigen Studienreisen der Orgelklasse verschafften ihr Spielerfahrung an historischen Orgeln. 

 

 

Sonntagskonzert in der Georgskirche Weener mit Vincent van Laar

 

Sonntag, 2. August  17:00 Uhr  Eintritt 7,-€ / erm. 4,-€                                               

Vincent van Laar (Eelde, NL) spielt Werke von N. Bruns, D. Buxtehude, J.S. Bach und W.A. Mozart.

Vincent van Laar studierte Orgel und Cembalo an den Konservatorien von Utrecht und Den Haag. 1984 und 1988 erwarb er dort die Solistendiplome für Orgel und Cembalo. Vincent van Laar war Preisträger bei den Orgelwettbewerben in Zeerijp (1981), Toulouse (1983) und Alkmaar (1991). Er ist Cembalist und Organist im Barockorchester Concerto d’Amsterdam und regelmäßiger Gast bei Musica Amphion.


 

 

 

Sinfonisches Orgelkonzert in der Großen Kirche Leer 30. Juli 2015

 

Nach dem Auftaktkonzert mit Alexander Fiseisky am vergangenen Donnerstag, das rund 160 Zuhörer verfolgten, wird in dieser Woche am Donnerstag, dem 30. Juli  um 20.00 Uhr im Rahmen des 23. Internationalen Leeraner Orgelsommers zu einem Konzert mit sinfonischen Orgelwerken der Romantik  in die Große Reformierte Kirche zu Leer eingeladen. Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke spielt an der historischen Orgel Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt und Max Reger.

 

In der Sonate Nr.1 f-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy ist im dramatischen und kontrapunktisch kunstvoll gewebten ersten Satz der Choral „Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“ eingeflochten. Nach dem lyrischen zweiten und dem kontrastreichen dritten Satz entlädt sich die musikalische Spannung in einem glanzvollen Finale in F-Dur.

 

Von Franz Liszt erklingen die Variationen über ein Motiv aus der Kantate "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" und dem "Crucifixus" aus der h-Moll Messe von J. S. Bach. Das wiederkehrende klagende Melodiemotiv verarbeitet Liszt in einer großen sinfonischen Form, deren Ausdruck von stiller Traurigkeit bis hin zu größten Ausbrüchen der Verzweiflung reicht. Zum Schluss tritt aus der Klage tröstlich der Choral „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ hervor.

 

In der Fantasie und Fuge über den Namen BACH Opus 46 schuf Max Reger eines seiner größten Meisterwerke. In großen dynamischen Wellen gestaltet er eine freie Fantasie über den Namen BACH, bevor das Werk in eine unvergleichlich schöne Doppelfuge mündet, die zu den vollkommensten kontrapunktischen Schöpfungen der Musikgeschichte zählt.

 

Winfried Dahlke, geboren in Lüneburg, studierte Theologie in Göttingen und Kirchenmusik an der Hochschule für Künste (HfK) Bremen (A-Examen, Zusatzstudium Orgel). Seit 1996 war er zudem Kantor in Sottrum und betreute als Orgelrevisor weite Teile des Elbe-Weser-Dreiecks. 2002/03 wurde er mit der künstlerischen Leitung des Organeums und mit Aufgaben in der Ev.-ref. Kirche betraut. 2006 wurde er zum Direktor des Organeums ernannt und in der Nachfolge Harald Vogels zum Landeskirchenmusikdirektor der evangelisch-reformierten Kirche berufen. Er versieht das Organistenamt an der Großen Kirche und ist Dozent für Orgel und Harmonium an der HfK Bremen. Als Orgelrevisor betreut er den lutherischen Sprengel Ostfriesland-Ems.

 

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Konzertreihe gebeten.

 

 

 

20. Juli 2015 20.00 Uhr Marienkirche Marienhafe

Gesprächskonzert mit Winfried Dahlke

 

 

Am Montag, dem 20. Juli wird um 20.00 Uhr zu einem Orgelkonzert mit LKMD Winfried Dahlke an der Gerhard von Holy-Orgel der Ev.-luth. Marienkirche Marienhafe eingeladen. Das Konzert wird als Gesprächskonzert  gestaltet. Winfried Dahlke gibt Erläuterungen zur Musik und den gewählten Registrierungen. Auf dem Programm stehen spielfreudige und dramatische Orgelwerke von Johann Sebastian Bach (d-Moll-Toccata), Georg Böhm (Präludium d-Moll), Alois Holzmann (Galanterien aus dem Südtiroler Orgelbuch), Johann Kuhnau (Sonata B-Dur und „Der Streit zwischen David und Goliath“) und Samuel Scheidt (Variationen über eine Galliarda von John Dowland).

 

Die Marienhafer Orgel ist die am besten und vollständigsten erhaltene Barockorgel Ostfrieslands. Baulich fußt sie ganz auf der Tradition Schnitgers, klanglich weist sie aber schon weit ins 18. Jahrhundert, besonders mit ihren unvergleichlichen Flötenregistern.

 

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Das Konzert mit Winfried Dahlke findet als Ersatz für das Konzert mit Balász Szabó statt, der sein Gastspiel leider absagen musste.

Der Eintritt beträgt 9,-€, ermäßigt 6,-€

 

Freitag, 17. Juli 19.30 Uhr Große Kirche Leer

„Dur-Moll-Toccata“

Orgelkonzert zur Kulturnacht der Kirchen

Wie in jedem Jahr gibt LKMD Winfried Dahlke zur Kulturnacht der Kirchen ein Orgelkonzert an der historischen Orgel der Großen Reformierten Kirche zu Leer. Am Freitag, dem 17. Juli um 19.30 Uhr gestaltet er ein Programm unter dem Motto „Dur-Moll-Toccata“. Winfried Dahlke bringt ein Feuerwerk berühmter Orgeltoccaten von Johann Sebastian Bach (d-Moll und F-Dur), Léon Boëllmann (aus Suite Gothique), Charles-Marie Widor (Toccata aus der 5. Symphonie) und Louis Vierne (Finale aus der 1. Symphonie) zu Gehör. In diesem Konzert werden der prächtige Zungenchor und die faszinierende Klangarchitektur der historischen Orgel festlich aufspielen. Der Eintritt ist frei.

 

Jubiläumskonzert für den Förderkreis

 

Am Sonntag, dem 5. Juli gestaltet Francien Janse-Balzer (Weener) aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Förderkreises Organeum in Weener e.V. das Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in der Georgskirche Weener.

 

Der Förderkreis ORGANEUM in Weener e.V. wurde im Jahr 2005 gegründet, als Pläne bekannt wurden, dass aus finanziellen Gründen das Organeum von Weener nach Aurich zu verlegt werden sollte. Unter dem Vorsitz von Helga Meier setzte sich der Förderkreis, der bald einhundert Mitglieder zählte, erfolgreich dafür ein, dass durch institutionsübergreifende Kooperation das Organeum in Weener erhalten werden konnte.   

 

Seitdem wird das Organeum durch die gemeinsame Trägerschaft von Ostfriesland-Stiftung, Evangelisch-reformierter Kirche und Stadt Weener (Ems) getragen.

 

In Ihrem Konzertprogramm nimmt Janse-Balzer Elemente des Gottesdienstes auf. So erklingen als Vor- und Nachspiel die berühmten Toccaten in d-Moll von Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach. Als Eingangslied kommt von Johann Ludwig Krebs die Fantasie über „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“ zu Gehör. Die nachfolgenden Variationen über den 75. Psalm stammen aus der Feder von Klaas Bolt (1927-1990), der als Pädagoge zahlreiche Organisten geprägt hat und dessen Improvisationstalent bis heute unvergessen ist. Das Praeludium g-Moll von Nicolaus Bruhns steht als freies Werk stellvertretend für die Predigt. Choralbearbeitungen von Krebs und Bach erklingen anstelle des Glaubensbekenntnisses und des Unser Vaters, weitere Choralbearbeitungen des 18.-20. Jahrhunderts symbolisieren die Gemeindelieder.

 

Francien Janse-Balzer wurde 1959 in Zutphen, in den Niederlanden geboren. Sie studierte von 1977-1981 in Amsterdam bei Klaas Bolt und setzte ihre Studien dann bei Jacques van Oortmerssen fort und legte 1984 ihr Konzertexamen ab. Außerdem studierte sie das Fach Kammermusik an der Ecole Normale de Paris. Von 1982 bis 1993 unterrichtete sie in Papenburg an der Musikschule Klavier, Orgel und Theorie und entfaltete eine umfangreiche Tätigkeit im pädagogischen Bereich sowie im Bereich der Kammermusik. In Weener ist sie seit den 1980er Jahren als Chorleiterin und als Organistin an der lutherischen Kirche tätig sowie als Organistin an der Arp-Schnitger-Orgel in der reformierten Gemeinde. Außerdem engagiert sie sich als Vorsitzende des Förderkreises Organeum in Weener e.V. Mit dem Saxophonisten Uwe Heger bildet Francien Janse-Balzer das Duo Espressivo, das Repertoire umfasst sowohl die klassische Musik als auch Jazz, am Klavier und an der Orgel.

Im Anschluss an das Konzert wird zu einer Feierstunde mit einem Vortrag von Pastor i.R. Siegmund Meier, zu Grußworten und einem Buffett in das Organeum eingeladen.

 

Der Erlös des Festes unterstützt die Anschaffung eines Orgelkoffers für das Schulprojekt „Die Orgel im Klassenzimmer“. Der Koffer, der von Gregor Bergmann entwickelt wurde, enthält faszinierende Anschauungsobjekte, die zeigen, wie der Ton in Lippenpfeifen und Zungenpfeifen entsteht.

 

Der Förderkreis unterstützt seither die Arbeit des Organeums. Er richtet personell und finanziell die beliebten Gartenfeste und die damit verbundenen Konzerte mit aus.

 

Er hat eine umfangreiche neue Notenbibliothek für das ORGANEUM beschafft, die stetig erweitert wird. Der Förderkreis wirbt mit der Verteilung von Plakaten für die Bekanntmachung der Sonntagskonzerte.

Der Förderkreis beteiligt sich auch an der Beschaffung und Restaurierung von Instrumenten.

 

 

 

 

Esklum Gerd Sieben Janssen - Orgel
Driever Gebrüder Rohlfing-Orgel
Grotegaste Furtwängler & Hammer - Orgel hinter dem Prospekt von G.S. Janssen Fotos: W.D.

Romantisches Abendliedersingen am Emsdeich

Unter dem Titel "Romantisches Abendliedersingen am Emsdeich" laden die evangelisch-reformierten Kirchengemeinden Esklum, Driever und Grotegaste am Freitag, dem 3. Juli zu drei Abendandachten mit Orgelmusik und gemeinsam gesungenen Abendliedern ein.

 

Das Abendliedersingen beginnt um 19.30 Uhr in Esklum und endet gegen 22.00 Uhr in Grotegaste. In der musikalischen Abendreise, bei der man von Kirche zu Kirche zieht, singt der Projektchor der evangelisch-reformierten Kirche, unter der Leitung von Edzard Herlyn. An den romantischen Orgeln spielt der Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-reformierten Kirche und Direktor des Organeums in Weener, Winfried Dahlke.

 

Durch alle drei Abschnitte des Abends zieht sich als musikalisches Grundthema das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen..“ von Matthias Claudius. Pastor Edzard Busemann-Disselhoff und Pastor Edzard Herlyn führen durch das „Romantische Abendliedersingen“.

 

Mit der Restaurierung der drei romantischen Orgeln in Esklum, Driever und Grotegaste durch den Orgelbauer Bartelt Immer entstand im vergangenen Jahrzehnt die „Straße der Orgelromantik am Emsdeich“.


In den kleinen Dorfkirchen, die sich an diesem Abend mit gleichgesinnten Menschen füllen, entfaltet das gemeinsame Singen eine große Kraft. In der Reihe dieser drei Stationen wird beim Singen erlebbar, wie der Klang der Orgeln von Mal zu Mal voller und tragender, eben „romantischer“ wird. An die letzte Andacht in Grotegaste schließt sich ein kleines kaltes Buffet sowie ein kleiner Umtrunk mit Gelegenheit zum geselligen Austausch an.      

 

Donnerstag, 25. Juni  20:00 Uhr

Benefizkonzert     

Leer, Große reformierte Kirche

zugunsten der vollständigen Orgelrestaurierung 2017 (2. Bauabschnitt) mit Wolfgang Baumgratz (Bremen)

 

Am Donnerstag, den 25.Juni 2015, 20.00 Uhr wird  die Reihe der Benefizkonzerte zugunsten des zweiten Restaurierungsabschnitts der historischen über 400 Jahre alten Orgel in der Großen Kirche in Leer mit einem Orgelkonzert des Bremer Organisten Wolfgang Baumgratz feierlich eröffnet.

Wolfgang Baumgratz studierte Kirchenmusik in Heidelberg und Freiburg (A-Examen) sowie Orgel in Amsterdam (Solistenexamen). 1979 wurde er Domorganist in Bremen. 1984 übernahm  er als Honorarprofessor an der HfK Bremen die Leitung des Studiengangs Kirchenmusik. Seine Konzerttätigkeit als Organist führte ihn durch zahlreiche Länder Europas. 1990 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten der internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde e. V. (GdO), zu deren Präsident er 1998 gewählt wurde.

Auf dem Programm stehen Werke norddeutscher Komponisten des Barock wie Dieterich Buxtehude und Nicolaus Bruhns. Im zweiten Teil  erklingen Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Eröffnet und beendet wird der Konzertabend jeweils mit einer Passacaglia, einer Komposition mit einer immer wiederkehrenden Basslinie.

Nach dem I. Bauabschnitt der Restaurierung durch Orgelbau Ahrend (2014/15), der die Konsolidierung und Rekonstruktion des Hauptgehäuses, des Unterbaus und der historischen Spielanlage zum Gegenstand hatte, ist die Orgel wieder spielbar. Das Pfeifenwerk ist noch nicht restauriert. Infolge des Umbaus durch Paul Ott (1953-55) haben sämtliche labialen Grundstimmen ihre Tragkraft verloren.

Für 2017 ist der II. Bauabschnitt mit der klanglichen Rehabilitation projektiert. Er beinhaltet die Restaurierung des Pfeifenwerks aus Renaissance, Barock und Spätbarock, die Rekonstruktion der Prospektpfeifen aus Zinn, die Rekonstruktion des verloren gegangenen Oberwerks und der Windanlage.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten des Orgelprojekts wird gebeten.

Eenum
Eenum
Eenum
Kantens
Kantens
Kantens Fotos: W.D.

Orgeln in der Provinz Groningen I

 „In terzenreiner Stimmung“

 

Orgelexkursion als Busreise ab Weener am Samstag, dem 20. Juni von 12:30 bis 19:00 Uhr nach Kantens, Zeerijp und Eenum.

 

In diesem Veranstaltungsjahr lädt das Organeum in Weener zu drei Orgelexkursionen in die Provinz Groningen ein, die für ihre prächtigen historischen Orgeln weltberühmt ist. Der Besuch jeweils dreier Juwelen der Orgelbaukunst dürfte die Herzen vieler Orgelbegeisterten höher schlagen lassen. Die Orgelreisen sind so geplant, dass die An-und Abreise bequem zu erreichen ist und die Fahrt in einem überschaubaren Zeitrahmen bleibt: sie beginnen um 12.30 Uhr und die Rückkehr ist für 19.00 Uhr geplant.

 

Am Samstag, dem 20. Juni führt die erste Reise in die Provinz Groningen zu frühbarocken Orgeln „in terzenreiner Stimmung“ nach Kantens, Zeerijp und Eenum.

 

Die mittelalterliche Saalkirche zu Kantens beherbergt eine Orgel, die in frühbarocker Zeit mit einem Manualwerk errichtet worden war, dessen Stimmen alle in Bass und Diskant geteilt sind. Später erhielt sie ein Rückpositiv. Die Prospektgestaltung zeigt eine seltene Architektur. Die Orgel wurde von Ahrend Orgelbau restauriert worden.

 

In der hochaufstrebenden gotischen Kirche zu Zeerijp nimmt der prächtige, mit Flügeltüren umrahmte „Groninger Prospekt“ der Faber-Orgel von 1650 die Westwand des Kirchenschiffs ein. Die von Bernhardt Edskes rekonstruierte frühbarocke Orgel ist ebenfalls in terzenreiner Temperatur eingestimmt.  

 

In der ältesten Backsteinkirche der Provinz Groningen, in Eenum, wird die Arp Schnitger-Orgel von 1704 vorgestellt. Hinter der Prospektfront aus edlem Eichenholz, in die nachträglich ein stummes Unterwerk eingefügt wurde, befindet sich ein Manualwerk mit überwiegend originalem Pfeifenwerk, das ebenfalls in der terzenreinen praetorianischen Stimmung erklingt.

 

Die Orgeln werden von Winfried Dahlke vorgestellt und erklingen in einer konzertanten Präsentation, in der alle Klangfarben angesagt werden.

Die Exkursionsbegleitung hat Johanne Dreesmann.

 

Der Kostenbeitrag für die Busreise inklusive Orgelpräsentationen beträgt pro Person 29,- Euro, für Schüler und Studenten 15,- Euro inklusive Kaffeepause.

Anmeldung und Information: Organeum Tel. 04951 / 91 22 03, E-Mail: info(at)organeum-orgelakademie.de

Organeum in der Norderstraße Foto: Günter G.A. Marklein
Ahrend-Hausorgel, Juwel der Instrumentenbaukunst Foto: G.G.A. Marklein
Winfried Dahlke Foto: Hinrich Kuper

Serenade / Musik im Gespräch im Organeum

Biblische Sonaten von Johann Kuhnau: Dramatische Stimmungsbilder

 

Am Freitag, dem 12. Juni lädt das Organeum in Weener um 19.00 Uhr zu einer Abendmusik in den Orgelsaal im Obergeschoss der Organeum-Villa in der Norderstraße 18 ein.

In der Reihe „Musik im Gespräch / Serenade“ lässt Winfried Dahlke auf der Ahrend-Hausorgel drei Biblische Sonaten von Johann Kuhnau erklingen. Johann Kuhnau war der Vorgänger J.S. Bachs im Leipziger Kantorenamt. Im Jahre 1700 veröffentlichte er biblische Historien in sechs Sonaten „auff dem Claviere zu spielen / allen Liebhabern zum Vergnügen“. Dazu verfasste er originelle Nacherzählungen der biblischen Geschichten, die mit einer gehörigen Portion Humor gewürzt sind. Winfried Dahlke liest die Erzählungen zu den Sonaten „Der Streit zwischen David und Goliath“, „Der vermittelst der Musik curierte Saul“ und „Der todkranke und wieder gesunde Hiskias“ und interpretiert diese fantastischen Beispiele früher Programm-Musik auf der Ahrend-Orgel.

Die Musik Kuhnaus ist von außergewöhnlicher Ausdruckskraft und Direktheit. In der Schilderung des wahnsinnigen Königs Saul überschreitet Kuhnau die musikalischen Konventionen seiner Zeit und liefert ein bestürzendes Stimmungsbild. In den biblischen Sonaten findet Kuhnau eindringliche Motive für die geschilderten Stimmungen der beschriebenen Personen und webt zum Teil auch bekannte Gesangbuchlieder in die Komposition ein. Die Ahrend-Orgel verfügt über die idealen Klangfarben für diese Musik und ermöglicht über die präzise Traktur feinste Ausdrucksnuancen.  

 

An diesem Abend begegnen sich in der Veranstaltung die Formate „Musik im Gespräch und Serenade“. Ein Teil der Erläuterung liegt bereits in den Texten Kuhnaus. In kurzen Einführungen macht Winfried Dahlke auf besondere Momente der Musik aufmerksam. In der Aufführung der Sonaten kommt das konzertante Erleben von Musik nicht zu kurz.

 

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang besteht die Gelegenheit, die Arbeit des Hauses durch eine Spende zu unterstützen.                                                                                                                                                                                                                                                     

                                                                                                                                                                                                                    

7. Juni 2015, 17.00 Uhr

Sonntagskonzert in Weener mit Alexander Fiseisky
Professor der Russischen Gnessin Musikakademie Moskau

 

Am Sonntag, dem 7. Juni wird um 17.00 Uhr zum Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener eingeladen. Professor Alexander Fiseisky gestaltet sein Konzert ausschließlich mit Werken des Großmeisters Johann Sebastian Bach.

Wie kein anderer russischer Organist hat sich Alexander Fiseisky mit dem Orgelschaffen Johann Sebastian Bachs auseinandergesetzt. Wenn in der katholischen Kathedrale zu Moskau zu seinen Bach-Konzerten eingeladen wird, füllt sich die Kirche bis auf den letzten Platz.

Alexander Fiseisky wurde in Moskau geboren, absolvierte am dortigen Konservatorium sein Studium in den Fächern Klavier und Orgel mit Auszeichnung und gilt heute als der bedeutendste und einflussreichste Organist Russlands.

Er konzertierte in mehr als 30 Ländern. Im Bachjahr 2000 führte er in Deutschland viermal das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach auf. In Düsseldorf gestaltete er die Gesamtaufführung an einem einzigen Tag als Bach-Marathon. Hierfür wurde in Moskau eine Eintragung ins Buch Rekorde des Planeten Erde vorgenommen.

Er ist Solo-Organist der Moskauer Staatlichen Philharmonischen Gesellschaft, Direktor der Orgelabteilung an der Russischen Gnessin Musikakademie, Präsident des Wladimir Odojewskij Orgelkunstzentrums Berater bei Orgelneubauten, Mitglied im Gremium, das den Ausbildungsstandard im Fach Orgel an sämtlichen Musikakademien Russlands festlegt, künstlerischer Direktor vieler internationaler Orgelfestivals und Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben.

Ihm sind zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten gewidmet, und seine musikwissenschaftlichen Veröffentlichungen (u.a. Anthologien Orgelmusik in Russland, Orgelmusik im Baltikum, Bärenreiter-Verlag) finden starke Beachtung im In- und Ausland.

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€

                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

„Die Orgeln der Europäischen Orgelstraße“

Orgelexkursion am Samstag, dem 23. Mai  2015 von 9:00 bis 19:00 Uhr nach Jemgum, Bellingwolde, Rhede, Stapelmoor und Weener

 

Die große Frühlingsexkursion ist der „Europäischen Orgelstraße“ gewidmet. Die englisch-romantische Orgel in Jemgum, die niederländische Barockorgel in Bellingwolde, die italienische Barockorgel in Rhede, die französische Barockorgel in Stapelmoor und die Arp Schnitger-Orgel in Weener lassen hörbar werden, wie die jeweilige Landessprache im Klang der Orgeln wiederzufinden ist.

 

Zum Auftakt erklingt die Joseph William Walker-Orgel von 1844 in der Ev.-ref. Kirche zu Jemgum. Das Instrument der frühen Romantik weist die für englische Orgeln kennzeichnende sanfte Ansprache der Labialpfeifen auf. Kraftvolle Zungenregister verbinden sich mit den Terzmixturen zu einem prächtigen Plenum.  

 

Von dort geht es zur Schnitger & Freytag-Orgel von 1797 im niederländischen Bellingwolde. Sie begeistert durch die Klangintensität ihrer originalen Prinzipale, Flöten- und Zungenregister und die reine Stimmung.

 

Das Klangbild der italienischen Orgel in Rhede setzt sich aus filigranen Pfeifenklängen zusammen, die auch im langen Nachhall der Alten Kirche transparent bleiben.

 

Die französische Barockorgel in Stapelmoor knüpft mit ihren schimmernden Mixturen an die italienische Orgel an. Darüber hinaus lassen ihre näselnden Klangfarben und die majestätischen Zungen die vornehme Sprache und den repräsentativen Glanz des französischen Barock lebendig werden.

 

Zum Abschluss erklingt die Schnitger-Orgel in Weener, deren charaktervolle Stimmen in vielfältigster Weise wie in einem prächtig besetzten Barockorchester miteinander kombiniert werden können.

 

Winfried Dahlke erläutert die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt die Klangfarben vor und lässt die Orgeln mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklingen. Die Busreise wird von Johanne Dreesmann begleitet.

 

Der Kostenbeitrag für die Busreise inklusive Orgelpräsentationen beträgt pro Person 29,- Euro, für Schüler und Studenten 15,- Euro, auf Wunsch zuzüglich Mittagessen.

Anmeldung und Information: Organeum Tel. 04951 / 91 22 03, E-Mail: info(at)organeum-orgelakademie.de

Sonntagskonzert in Weener mit Antonia Krymova,
Stipendiatin des Musikfests Bremen

 

Am Sonntag, dem 10. Mai wird um 17.00 Uhr zu einem Orgelkonzert an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener eingeladen. Antonia Krymova (*1984, Kotlas, Russland) spielt ein festliches Programm mit Werken von Bruhns, Hanff, Weckmann, Pachelbel und J.S. Bach. Antonia Krymova ist Stipendiatin des Arp Schnitger Orgelwettbewerbs 2014 des Musikfests Bremen und gestaltet zum Abschluss ihres Studienaufenthaltes im Organeum das Sonntagskonzert.

 

Für ihr Konzert in Weener hat Antonia Krymova ein hochattraktives Programm zusammengestellt. Es erklingen das „Große e-Moll“ von Nicolaus Bruhns, wunderschöne Orgelchoräle von Johann Nicolaus Hanff und der berühmte Choral-Zyklus „Nun freut euch, lieben Christen gmein“ von Matthias Weckmann. Von eindringlicher Schönheit ist auch die Ciacona in f-Moll von Johann Pachelbel. Mit der prächtigen Passacaglia c-Moll und kunstvollen Choralbearbeitungen von Johann Sebastian Bach vervollkommnet sich das große Konzertprogramm.

 

Antonina Krymova wurde im Norden Russlands geboren. Sie absolvierte Klavier- und Orgelstudien am Rimsky-Korsakov-Konservatorium in Sankt-Petersburg. Seit 2010 studiert sie Orgel und historische Tasteninstrumente in Stuttgart bei Ludger Lohmann und Jon Laukvik. Antonina Krymova erhielt Preise bei mehreren Wettbewerben, u.a. in Russland (Moskau, St. Petersburg, Kaliningrad), Polen (Danzig, Rumia), Österreich (Kitzbühel), Deutschland (Bad Homburg und Hamburg – Bremen). Ihre Konzerttätigkeit führte sie in viele Kirchen und Konzertsäle Europas. Seit 2011 ist sie als Organistin in der Ev. Kirchengemeinde Fellbach-Schmiden tätig.

 

 

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€

Perlen der Renaissance

Gartenfest und Sonntagskonzert in Weener am 3. Mai ab 15.00 Uhr

 

Am Sonntag, dem 3. Mai lädt das Organeum zusammen mit dem Förderkreis Organeum in Weener e.V. ab 15.00 Uhr zum traditionellen Gartenfest mit Musik, Kaffee- und Kuchenbuffet in die Villa in der Norderstraße 18 nach Weener ein. Zwei international erfolgreiche Musiker werden den Tag zu einem eindrücklichen Erlebnis werden lassen: Andreas Böhlen, brillanter und charmanter Virtuose auf der Blockflöte und die Harfenistin und Mezzosopranistin Tanja Vogrin musizieren um 17.00 Uhr  in der Georgskirche Weener. Zum Abschluss des Nachmittages lassen sie zum stimmungsvollen Sonntagskonzert in der Georgskirche Weener Musik der Renaissance von Dowland, Jones, Rossetter, Caccini und Frescobaldi erklingen.  

Zuvor geben sie auf dem Gartenfest erste Kostproben ihrer Kunst. An diesem Tag stellt Winfried Dahlke die Renaissance-Orgel vor, welche neuerdings die Sammlung historischer Tasteninstrumente bereichert: Die Kopie der Baldachinorgel der Churburg von 1559, 1994 erbaut von der Orgelbauwerkstatt Jürgen Ahrend. Diese Orgel wird dem Organeum von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Das neue Jahresprogramm für den Zeitraum Mai 2015 bis Mai 2016 wird in diesen Tagen gedruckt. Es ist bereits online abrufbar.

 

Die in Slowenien geborene Mezzosopranistin und Harfenistin Tanja Vogrin gewann 2002 den 2. Preis beim nationalen Gesangswettbewerb in Slowenien. Sie studierte Gesang und Harfe und schloss 2009 schloss ihre Studien mit Auszeichnung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ab. Im Herbst 2006 debütierte sie am Theater im Palais in Graz als Dido in der Barockoper »Dido und Aeneas« von Henry Purcell. Sie absolvierte zahlreiche Meisterkurse, vor allem für Alte Musik, und beschäftigt sich mit historischen Harfen. An der Musikschule in Slovenj Gradec und am Konservatorium in Maribor unterrichtet sie Harfe und Gesang. Sie erhielt den Kulturpreis »Von Pistor« für das Jahr 2007. Konzertreisen führen sie als Solistin und mit verschiedenen Ensembles durch ganz Europa.


Andreas Böhlen (*1983) erhielt ersten Blockflötenunterricht bei Adele Weikelt in Norden. Er war Jungstudent in Bremen Ulrike Petritzki und Köln bei Prof. Günther Höller und Dorothee Oberlinger. Er studierte in Amsterdam bei Walter van Hauwe und Paul Leenhouts und setzte seine Studien in Bologna und Basel fort. Zusätzlich zu seiner Meisterschaft auf der Blockflöte hat er sich professionell im Bereich des Jazz auf dem Saxophon etabliert. Heute lehrt er als Gastprofessor an der Musikhochschule in Graz. 

Das Gartenfest und das Orgelkonzert werden vom Förderkreis Organeum in Weener e.V. finanziell getragen und mit praktischer Hilfe unterstützt, sodass die Veranstaltung bei freiem Eintritt angeboten werden kann.

Im Organeum laufen alle musikalischen Fäden zusammen

Orgelakademie stellt ihr 13. Jahresprogramm vor

 

WEENER - Unter Orgelkennern genießt das im rheiderländischen Weener beheimatete Organeum längst Ansehen über die Grenzen der Region hinaus. Das Zentrum für Orgelkultur gilt als „Tor zur Orgellandschaft“. In der großbürgerlichen Villa aus dem Jahr 1873 laufen denn auch auf dem Schreibtisch von Winfried Dahlke alle Fäden rund um die Orgelmusik in Ostfriesland und vermehrt auch darüber hinaus zusammen. Dieser Tage erschien unter seiner Regie der aktuelle Veranstaltungskalender 2015/2016.

Die druckfrische Broschüre umfasst 64 bildreiche und systematisch gegliederte  Veranstaltungsseiten mit allen relevanten Orgelterminen – praktischerweise im Westentaschenformat. Der 46-jährige Leiter des Organeums, Organist, zugleich Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-reformierten Kirche, Orgelrevisor der Hannoverschen Landeskirche und Lehrbeauftragte an der Hochschule für Künste in Bremen, weist neben den 150 Orgelterminen für Ostfriesland und den benachbarten Gemeinden in der Provinz Groningen und im Emsland auch auf Angebote für Schulen und Fortbildungen sowie auf größere Konzertreihen hin – zum Beispiel  in der Krummhörn.

Von besonderer Attraktivität sind in diesem Veranstaltungsjahr mehrere Orgelexkursionen: Eine Besonderheit sind dabei drei Unternehmungen in die Provinz Groningen, die mit jeweils drei Juwelen der Orgelbaukunst die Herzen vieler Orgelbegeisterten höher schlagen lassen dürften. Dahlke: „Am Samstag, 20. Juni 2015, führt die erste Reise in die Provinz Groningen zu frühbarocken Orgeln in ,terzenreiner Stimmung‘ nach Kantens, Zeerijp und Eenum.“ Am Freitag, 3. Juli, wird zum beliebten „romantischen Abendliedersingen“ in die Gemeinden Esklum, Driever und Grotegaste eingeladen. Und auch in diesem Jahr wird es - am 11. Juli - eine Neuauflage der Exkursion „Orgel-begeistert“ geben: Orgelschülerinnen und Orgelschüler präsentieren die Orgeln von Jennelt, Groothusen, Weener, Midlum, Hatzum und Ditzum.

Weitere Höhepunkte des Orgeljahres: Am 8. August werden in der Provinz Groningen „vier Generationen meisterlicher Orgelbau“ vorgestellt. Die Reise führt nach t‘Zandt, Zandeweer und Noordwolde. Die dritte Orgelreise in die Provinz Groningen präsentiert am 19. September die „späte Hochblüte der Schnitger-Tradition“ am Beispiel der Orgeln von Finsterwolde, Oostwold und Zuidbroek.

Außerdem werden in dem Programmheft die Aktivitäten und Angebote des Organeums in Wort und Bild sowie eine Übersicht der Sammlung historischer Tasteninstrumente dargestellt.

Die Orgelakademie bietet neben den Veranstaltungen des Jahresprogramms verschiedene Formen individueller Arrangements für Gruppen. Die musikalischen Führungen können auch mit einer ostfriesischen Teetafel verbunden werden. Die Mitarbeiterinnen Simone Bleeker und Johanne Dreesmann beraten gerne bei individuellen Planungen.

Das Organeum in Weener wird in Kooperation von der Ostfrieslandstiftung, der Ostfriesischen Landschaft, der Evangelisch-reformierten Kirche und der Stadt Weener getragen.

Die Druckversion der Broschüre ist erhältlich beim Organeum, Norderstraße 18, 26826 Weener. Hier ist das Programm als PDF abrufbar (8MB).

Redaktion: Reinhard Former © Ostfriesische Landschaft

 

Samstag, 11. April 2015  14:00 - 18:00 Uhr        

Beitragsfrei - Spende   

Treffpunkt: Lutherkirche Leer  14:00 Uhr   Orgelexkursion

Leeraner Orgelspaziergang                               

(individuelle Anreise)

Orgelpräsentationen, Teetafel und Konzert aus Anlass der Vollendung  des 1. Bauabschnitts der Restaurierung der Orgel in der Großen Kirche

 

Am Samstag, dem 11. April wird zu einem Orgelspaziergang durch die Leeraner Altstadt eingeladen. Die Orgeln der Lutherkirche und der Mennonitenkirche werden mit einführenden Worten, Registervorstellungen und mit einem kleinen kommentierten Orgelkonzert präsentiert.

Nach einer Teetafel im Ev.-ref. Gemeindehaus wird zum Abschluss zu einem Orgelkonzert in die Große Reformierte Kirche eingeladen, wo die historische Orgel nach dem 1. Bauabschnitte der Restaurierung zum ersten Mal wieder konzertant erklingt.

 

Die Instrumente, die auf diesem Spaziergang vorgestellt werden:

Die Lutherkirchengemeinde hat im Jahr 2002 mit dem Bau einer neuen Orgel in dem schmuckvollen historischen Gehäuse von Hinrich Just Müller (1795) einen Meilenstein in der Entwicklung der Orgelstadt Leer gesetzt. Das Werk wurde von der Leeraner Werkstatt Jürgen Ahrend Orgelbau konsequent im Barockstil der Schnitger-Tradition erbaut. Obertonreiche Principale, leuchtende Flöten, elegante Streicher und klangprächtige Zungen repräsentieren eine vollkommene Klangkultur, die beispielhaft ist.

 

Im Jahr 2014 ließ die Mennonitengemeinde ihre Brond de Grave Winter-Orgel von 1860 durch die Orgelmakerij van der Putten restaurieren.  Dies war ein wichtiger Beitrag für die Wiederentdeckung eines zu Unrecht vergessenen Orgelbauers. Das Orgelwerk, das einschließlich seiner Balganlage weitgehend original erhalten geblieben ist, zeigt, dass Brond de Grave Winter durch seine Lehrjahre in Sachsen von der Silbermann-Tradition geprägt worden ist. In seiner Disposition zeigt es frühromantischen Charakter, der durch die Rekonstruktion eines durchschlagenden Oboen-Registers wiederentdeckt werden konnte. Die Orgel zeigt, dass Brond de Grave Winter professionellen Ansprüchen an das Orgelspiel in der Konzeption seiner Werke erfolgreich gerecht werden konnte.

 

Die Orgel in der Großen reformierten Kirche zählt in ihrem Grundbestand zu den ältesten Orgeln Ostfrieslands. Das Erbauungsjahr 1609 liegt unter den erhaltenen Instrumenten nach der gotischen Orgel von Rysum an zweiter Stelle, noch vor Osteel (1619). Sie bewahrt einen namhaften Bestand an Pfeifen aus dieser und früherer Zeit, der durch eine Untersuchung im Auftrag von NOMINE (Norddeutsche Orgelmusikkultur in Niedersachsen und Europa e.V.) dokumentiert wurde. Diese Orgel ist das einzige Werk, das der berühmte Nachfolger Arp Schnitgers in Groningen, A. A. Hinsz, in Deutschland erstellte (Vergrößerung 1763). In den Vergrößerungsumbauten der folgenden Jahrhunderte blieb die historische Substanz jeweils überwiegend erhalten. Es kam nie zu einem Neubau im historischen Gehäuse. Die gesamte Geschichte ist präsent und ablesbar.

 

Beginnend im Sommer 2014 wurde die Orgel in einem ersten Bauabschnitt restauriert. Das historische Gehäuse wurde restauriert und das Untergehäuse rekonstruiert. Hier wurde an originaler Position die Spielanlage in historischer Bauart rekonstruiert, sodass die Spielbarkeit dieser Orgel erst wieder richtig hergestellt wurde.  Die Restaurierung des Pfeifenwerks ist für 2017 projektiert. Die Orgelstadt Leer präsentiert sich auf diesem Spaziergang in neuer Frische.  

 

14:00 Uhr    Ev.-luth. Lutherkirche                      39/III/P

Jürgen Ahrend, 2002               

mit KMD Joachim Gehrold

 

15:00 Uhr    Mennonitenkirche                            11/I/P

                   Brond de Grave Winter 1860   

                   mit LKMD Winfried Dahlke

16:00 Uhr    Ev.-ref. Gemeindehaus:  Teetafel

 

17:00 Uhr    Ev.-ref. Große Kirche                       37/III/P

Orgelkonzert mit  LKMD Winfried Dahlke

an der Orgel von de Mare, Hinsz, Höffgen, Ott und Ahrend & Brunzema

 

(16. Jh., 1609, 1663-66, 1845-50, 1953-55, 1968-71, 2014-15)

 

Orgelvorstellungen: Winfried Dahlke und Joachim Gehrold

Anmeldung und Information: Organeum: 0049 (0)4951 91 22 03

 

 

Wandelkonzert am Ostersonntag zwischen Georgskirche und Organeum

Am Ostersonntag, dem 5. April lädt das Organeum in Weener um 17.00 Uhr zu einem Wandelkonzert in die Georgskirche Weener und in die Organeum-Villa in der Norderstraße 18 ein. Eckhart Kuper (Hannover) gestaltet ein kontrastreiches Programm, beginnend an der Arp Schnitger-Orgel in der Georgskirche und fortgesetzt am historischen Kulmbach-Tafelklavier im Organeum. Auf dem Programm stehen Werke von Bach / Vivaldi (Concerto C-Dur Grosso Mogul sowie österliche Choralbearbeitungen) und Klavierwerke von Schubert Schumann, Chopin und Brahms.

In der Georgskirche erklingt Antonio Vivaldis impulsives, frühlingshaft-fröhliches Violinkonzert D-Dur „Grosso Mogul“ RV 208, welches von Johann Sebastian Bach in der Tonart C-Dur meisterlich für die Orgel transkribiert wurde. Choralbearbeitungen zum Osterfest lassen die Schnitger-Orgel in  verschiedenen Soloregistrierungen erklingen. Im zweiten Konzertteil wird Eckhart Kuper das historische Tafelklavier von Ludwig Kulmbach (Heilbronn, ca. 1825) mit einer Auswahl von Werken von Schubert (1. Impromptu f-moll aus op. 142) Schumann (drei Fantasiestücke aus op. 12), Chopin (Nocturnes) und Brahms (Drei Intermezzi op. 117) facettenreich erklingen lassen.

Eckhart Kuper, geb. 1961, studierte in Hannover Kirchenmusik (A-Examen 1986) und Cembalo (Diplom 1986). Er setzte seine Studien bei Hans van Nieuwkoop in Amsterdam (Konzertfach Orgel) und in Hannover bei Prof. Lajos Rovatkay (Soloklasse Cembalo, Konzertexamen 1991) fort. Er unterrichtet Cembaloliteratur, Korrepitition, Generalbass und Hammerflügel in Leipzig und Cembalocontinuo in Hannover.

An Cembalo und Orgel wie auch an Clavichord und Hammerflügel konzertiert er als Solist, in Ensemles für Alte Musik und mit verschiedenen Orchestern.

Dieser Nachmittag ist eine besondere Gelegenheit, das einzigartige Weeneraner Musik-Ensemble aus Georgskirche und Organeum klingend zu erleben. Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 7,-€, erm. für Schüler und Studenten 4,-€.

 

 

Serenade im Organeum

Abendmusik auf Orgel und Cembalo mit Winfried Dahlke

 

Am Dienstag, dem 10. März lädt das  Organeum in Weener um 19.00 Uhr zu einer Abendmusik in den Orgelsaal im Obergeschoss der Organeum-Villa in der Norderstraße 18 ein. Winfried Dahlke lässt das historische Zell-Cembalo von 1741, das Cembalo Universale und die Ahrend-Hausorgel mit Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Johann Kuhnau, Johann Caspar Ferdinand Fischer und Georg Böhm erklingen.

 

Auf dem Originalcembalo der Barockzeit erklingen die Vier Duette aus Bachs „3. Teil der Clavierübung“, die von ungewöhnlicher Kühnheit und Modernität im Tonsatz geprägt sind. Auf dem Zell-Cembalo kommt auch die fünfteilige Sonata B-Dur aus den „Frischen Klavierfrüchten“ des Thomaskantors Johann Kuhnau zur Aufführung. Ein Werk gleicher Schreibart, aber aus der Feder Johann Sebastian Bachs erklingt an der Ahrend-Orgel: die fünfteilige Sonata D-Dur. Die wunderbare Passacaglia d-Moll von J.C.F. Fischer wird auf dem gravitätischen Cembalo Universale zu Gehör gebrachtz, wie auch das ernste Praeludium g-Moll von Georg Böhm. Orgelchoräle auf der klangschönen Ahrend-Orgel runden das Programm ab.

 

Unter dem Titel „Serenade“ lädt das Organeum in größeren Abständen zu Abendmusiken an Instrumenten der Sammlung historischer Tasteninstrumente ein.   

 

Der Eintritt zu der Serenade ist frei. Am Ausgang besteht die Gelegenheit, die Arbeit des Hauses durch eine Spende zu unterstützen.  

Orgelwerke zur Passion in arioser und konzertanter Form

Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in der Georgskirche Weener

 

Am Sonntag, dem 1. März wird um 17.00 Uhr zum nächsten Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener eingeladen. Unter dem Titel „Aria und Concerto“ spielt die japanische Konzertorganistin Tomoko Kitamura Orgelwerke des norddeutschen Barock und Werke Johann Sebastian Bachs. Die ausgewählten Kompositionen haben einen inhaltlichen Bezug zur Passionszeit. So eröffnet sie das Konzert mit Georg Böhms feierlichem Praeludium g-Moll und schließt mit den eindrücklichen Choralbearbeitungen zu „Erbarm dich mein, o Herre Gott“ von Nikolaus Hanff an. Die musikalische Form der Aria kommt in Kompositionen von Dietrich Buxtehude und Alessandro Poglietti zu Gehör. Die Aria von Poglietti wirkt durch ihre Vogelstimmenimitation wie ein Vorbote des Frühlings. Abwechslungsreiche Klänge werden in der Variationsreihe „Ach wie nichtig, ach wie flüchtig“ von Georg Böhm zu hören sein. Mit Bachs großartigem Praeludium und der dramatischen Fuge in e-Moll schließt das Programm. Das e-Moll-Praeludium und die virtuose Fuge sind in konzertanter Form angelegt und zählen zu den großartigsten Kompositionen, die je für die Orgel geschaffen worden sind.

Tomoko Kitamura hat durch ihre langjährigen Studien umfassende Erfahrungen auf den historischen Orgel und den ihr verwandten Tasteninstrumenten gesammelt. Ihr inspiriertes Spiel voller Innigkeit und Schönheit offenbart eine ausgeprägte und tiefe Musikalität.

Der Eintritt zum Konzert beträgt 7.- €, ermäßigt 4,-€.

Tomoko Kitamura wurde 1979 in Saga, Japan, geboren. Sie studierte von 1998 bis in Hiroshima Orgel und Cembalo. Von 2003 bis 2007 setzte sie ihre Orgelstudien am Belgium Flanders Center in Osaka fort. Frau Kitamura besuchte Meisterklassen bei den einflussreichsten Lehrern wie Jacques van Oortmerssen, Umberto Pineschi, Lorenzo Ghielmi, Edoardo Bellotti, Christoph Bossert, William Porter, Ludger Lohmann, Arvid Gast, Zsigmond Szathmáry, Jaroslav Tůma, Guy Bovet, Olivier Latry und Martin Gester. Sie war Finalistin vieler bedeutender Orgelwettbewerbe und errang hohe Auszeichnungen. Seit Oktober 2009 studierte sie Orgel / Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen bei Edoardo Bellotti, Hans Davidsson und Harald Vogel. Außerdem erhielt sie Unterricht im Clavichordspiel bei Ulrika Davidsson, Cembalo bei  Carsten Lohff und Harmonium bei Winfried Dahlke.

 

 

Musik im Gespräch – Innenansichten einer Toccata

Dr. Karl Wurm spielt und erläutert Bachs berühmte d-Moll-Toccata

 

Am Freitag, dem  20. Februar  wird um 19.00 Uhr zur nächsten Veranstaltung der Reihe „Musik im Gespräch“ in den oberen Orgelsaal des Organeums in Weener eingeladen.  Unter der Überschrift „Innenansichten einer Toccata: zum symbolischen Verständis von Bachs berühmtesten Orgelwerk“ führt Dr. Karl Wurm (Duderstadt)

in das Innere des berühmtesten Orgelwerks von Johann Sebastian Bach ein. Es geht um die Symbolik von Figuren, Zahlen und Gestaltungen in der d-Moll-Toccata BWV 565 und damit um ein tieferes Verständnis dieses populären Werks.

Karl Wurm war Pastor und Kirchenmusiker an der St. Servatiuskirche  in Duderstadt. In seinem Ruhestand ist er dort noch als Organist an der Ahrend-Orgel tätig. Er wird seinen Vortrag mit Musikbeispielen an der Ahrend-Orgel des Organeums verbinden. Karl Wurm verfügt über eine große Begeisterungsfähigkeit, rhetorische Ausdruckskraft, impulsive Musikalität und Humor, sodass seine Vorträge einen hohen Erlebniswert haben.

Der Vortrag dauert inklusive der Musikbeispiele nicht länger als eineinhalb Stunden.

 

 

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Arbeit der Einrichtung gebeten.

Konzert für Barockoboe und Orgel 

Mit Liedern der Reformationszeit durch das Kirchenjahr

Am Sonntag, dem 1. Februar wird um 17.00 Uhr zu einem Konzert für Barockoboe und Orgel mit dem Ensemble Concert Royal aus Köln in die Georgskirche Weener eingeladen.  Unter dem Titel „Mit Liedern der Reformationszeit durch das Kirchenjahr“ gestalten Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronenberg (Arp Schnitger-Orgel) ein Programm rund um Lieder und Melodien Martin Luthers, in welchem das Kirchenjahr von Advent bis Ewigkeitssonntag in spätbarocken Choralbearbeitungen musikalisch vorüber zieht. Viele bekannte Melodien klingen in Kompositionen Gottfried August Homilius, Georg Friedrich Kauffmann, Gotthilf Friedrich Ebhardt und Johann Sebastian Bach an. Freie Werke von Johann Wilhelm Hertel bilden einen konzertanten Rahmen um die choralgebundenen Werke.

 

Das kammermusikalische Zusammenspiel von Soloinstrumenten und Orgel ist ein besonderes klangliches Erlebnis. In Weener  erfordert das gemeinsame Konzertieren auf der Orgelempore wegen des höheren Stimmtons der Schnitger-Orgel Erfahrung und Anpassungsfähigkeit. Karla Schröter hat sich darauf spezialisiert und richtet ihre Barockoboe extra auf dieses Konzert ein.

 

Karla Schröter studierte  Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam bei Ton Koopman. Danach legte sie ihren Schwerpunkt auf das Spiel historischer Oboen-Instrumente und studierte bei Paul Dombrecht, Marcel Ponseele und Michael Niesemann. Mit ihrem Ensemble konzertiert sie in ganz Deutschland und im europäischen Ausland.  

Willi Kronenberg, Orgel studierte Kirchenmusik in Köln und Orgel und Cembalo bei Robert Hill, Ewald Kooiman und Ludger Lohmann, jeweils mit Abschluss des Konzertexamens. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse und studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Tübingen und Köln. Willi Kronenberg konzertierte in Europa, Nord- und Südamerika.  

 

Der Eintritt zum Konzert beträgt 7.- €, ermäßigt 4,-€.

Großes Neujahrskonzert an der Arp Schnitger-Orgel in Weener

Das Organeum in Weener lädt am Sonntag, dem 4. Januar 2015 um 17.00 Uhr zum großen Neujahrskonzert mit LKMD Winfried Dahlke an der Arp Schnitger-Orgel  in die Georgskirche Weener und zu einem anschließenden weihnachtlichen Nachklang in das Organeum in der Norderstraße 18 ein.

 

Im Neujahrskonzert bringt Winfried Dahlke Werke von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy   zu Gehör. Das Programm erhält durch fünf Choräle und eine konsequente Verbindung der Tonarten seine innere Ordnung.

 

In diesem Jahr erklingt gleich zu Beginn Johann Sebastian Bachs Choralbearbeitung über „Das alte Jahr vergangen ist“, die in jedem Neujahrskonzert zur Aufführung kommt. Ein zweiter Orgelchoral aus Bachs Orgelbüchlein über „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ leitet zur 6. Sonate von Felix Mendelssohn Bartholdy über, die als große Fantasie über das Lied „Vater unser im Himmelreich“ ebenfalls auf einem Kirchenlied aufbaut. Nach dem einleitenden Choral erklingen drei Choraldurchführungen, sie sich zu großer Dramatik und Virtuosität steigern, bevor der Spannungsbogen über eine klassische Fuge zum sanften Finale im erlösten D-Dur zurückgeführt wird.

 

Daran schließt sich Bachs geniale Konzerttranskription in d-Moll über ein virtuoses Violinkonzert von Antonio Vivaldi an. Den lebhaften Charakter dieser Komposition nimmt die Sonate g-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach auf, die zwischen den zwei impulsiven Ecksätzen in einem gesanglichen Adagio Gelegenheit bietet, die schönen Flötenstimmen erklingen zu lassen. In der neunteiligen Partita von Johann Sebastian Bach über das Lied „O Gott, du frommer Gott“ ist die Schnitger-Orgel in der ganzen Pracht farbenreicher Ensembleregistrierungen zu hören.

 

Den Abschluss des Konzertprogramms bildet die 1. Orgelsonate Felix Mendelssohn Bartholdys, die im expressiven 1.Satz den Choral „Was  mein Gott will, das g’scheh all Zeit“ einbezieht. Zwei langsame und sehr ausdrucksvolle Sätze führen auf das glanzvolle Finale in F-Dur hin. Die Kompositionen Mendelssohn Bartholdys sind in ihrer gesamten Struktur, ihrer kontraprunktischen und sprachlichen Aussage stark an den historischen Orgeln orientiert. Die Weeneraner Schnitger-Orgel ist sehr gut geeignet, diese Musik in eindrucksvoller Weise wirken zu lassen.

 

Die ev.-ref. Kirchengemeinde Weener hat zum Ende des Jahres die Arp Schnitger-Orgel durch Orgelbaumeister Hendrik Ahrend nachsehen lassen, sodass sie für die neue Konzertsaison wieder in ihrer ganzen Schönheit und Größe erklingt. 

Im Anschluss an das Orgelkonzert sind die Besucher  zu einem Nachklang bei Früchtepunsch und weihnachtlichem Gebäck in das Organeum eingeladen. Nach einer Pause besteht die Gelegenheit, ausgewählte Instrumente der großen Sammlung historischer Tasteninstrumente in einer musikalischen Führung zu hören.

 

Der Eintritt des Neujahrskonzerts kommt der Arbeit des Organeums zugute.

Er beträgt 7,-€ für Erwachsene, ermäßigt für Schüler und Studenten 4,-€.

 

KALENDER
Events
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 03.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 03.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 03.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 03.05.2017 17:00 Uhr
 Pieter Dirksen (NL) spielt berühmte norddeutsche Choralfantasien und Bach an der Arp Schnitger-Orgel der Georgskirche Weener
Beginn: 07.05.2017 17:00 Uhr
Ende: 07.05.2017 18:15 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 10.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 10.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 10.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 10.05.2017 17:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 17.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 17.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 17.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 17.05.2017 17:00 Uhr
 Orgelreise per Bus ab Weener nach Bagband, Nortmoor, Amdorf und Backemoor. LKMD Winfried Dahlke erläutert die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt die Klangfarben vor und lässt die Orgeln mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklin...
Beginn: 20.05.2017 09:30 Uhr
Ende: 20.05.2017 18:30 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 24.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 24.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 24.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 24.05.2017 17:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 31.05.2017 15:00 Uhr
Ende: 31.05.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 31.05.2017 16:00 Uhr
Ende: 31.05.2017 17:00 Uhr
Sonntagskonzert an der Arp Schnitger-Orgel mit Studenten des Königlich Dänischen Musikkonservatoriums Kopenhagen unter der Leitung von Prof. Hans Davidsson
Beginn: 04.06.2017 17:00 Uhr
Ende: 04.06.2017 18:20 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 07.06.2017 15:00 Uhr
Ende: 07.06.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 07.06.2017 16:00 Uhr
Ende: 07.06.2017 17:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 14.06.2017 15:00 Uhr
Ende: 14.06.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 14.06.2017 16:00 Uhr
Ende: 14.06.2017 17:00 Uhr
In einer offenen Führung geleitet Ludolf Heikens die Besucher durch die Organeum-Villa, erzählt über die Geschichte des Hauses und spielt auf ausgewählten historischen Tasteninstrumenten.
Beginn: 21.06.2017 15:00 Uhr
Ende: 21.06.2017 15:50 Uhr
Winfried Dahlke lässt Kompositionen aus verschiedenen Epochen auf Orgel, Cembalo, Clavichord, Tafelklavier und Harmonium erklingen. Dieses Musikangebot eignet sich auch für Familien mit Kindern, die im Organeum das Musizieren aus der Nähe mitverfolge...
Beginn: 21.06.2017 16:00 Uhr
Ende: 21.06.2017 17:00 Uhr
Orgelreise per Bus ab Weener nach Osteel, Hage, Ochtersum und Buttforde. LKMD Winfried Dahlke erläutert die stilistischen Besonderheiten der Orgeln, stellt die Klangfarben vor und lässt die Orgeln mit ausgewählten Musikbeispielen konzertant erklingen...
Beginn: 24.06.2017 09:30 Uhr
Ende: 24.06.2017 19:30 Uhr